Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Le nouveau president du FC Lausanne-Sport, David Thompson, pose pour le photographe lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Basel 1893 ce samedi 2 decembre 2017 au stade Olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Lausannes neuer Präsident: David Thompson, CEO des Chemiekonzerns Ineos. Bild: KEYSTONE

So wehren sich die Fans von Lausanne-Sport und Leeds gegen neue Klub-Logos

Mit Lausanne-Sport und Leeds United haben zwei Traditionsklubs gestern ein neues Logo präsentiert. Beide stossen bei den Fans auf Kritik – die Engländer haben bereits angekündigt, nochmals über die Bücher zu gehen.



Man könnte ja meinen, das Wappen eines Fussballvereins sei zweitrangig. Hauptsache, die Resultate stimmen. Ach, wenn Fussball doch so einfach wäre!

In Lausanne und in Leeds müssen die Verantwortlichen gerade erfahren, welch grossen Stellenwert das Klublogo bei den Fans hat. Es einfach so zu ändern: Geht nicht. Vor allem dann nicht, wenn es nicht «einfach so» geändert wird. Sondern wenn es wie in Lausanne optisch an den neuen Besitzer angepasst wird.

Nicht nur, dass das traditionell blau-weisse Logo neu auch noch orange Elemente besitzt, fällt auf. Sondern auch das «O» im Wort «Sport», welches gleich gestaltet ist wie jenes im Firmenlogo des neuen Besitzers, dem Chemie-Riesen Ineos. Das Logo sei wohl legal, meinte der Geschäftsführer der Swiss Football League, Claudius Schäfer, in der NZZ. 

«Lausanne-Sport ist blau und weiss, Punkt.»

In Fankreisen regt sich dennoch Widerstand. Online werden Stimmen gesammelt, die das neue Klublogo verhindern sollen. Die Farbe Orange habe überhaupt keine Legitimität, sei historisch weder mit der Stadt Lausanne verbunden, noch mit dem Kanton Waadt. «Lausanne-Sport ist blau und weiss», heisst es in einem Fan-Blog. «Es ist nicht blau-weiss-orange. Es ist nicht grenat (die Farbe von Erzrivale Servette, Anm.d.Red.). Es ist nicht braun-rot-grün. Lausanne-Sport ist blau und weiss. Punkt.»

Bild

Alt und neu im Vergleich. bilD: change.org

Der Klub befindet sich in einem Umbruch. Im Sommer 2019 steht das neue Lausanner Stadion. Die neuen Besitzer haben eine Vorwärtsstrategie verkündet, Spieler wie Enzo Zidane geholt, den Sohn des magischen Zinédine. Das alles freut die Fans. Dass ein Chemie-Riese ihren Klub möglicherweise Stück für Stück in eine Art «Red Bull Lausanne» verwandelt, das stört sie hingegen. Doch den Fünfer und das Weggli gibt es eben auch am Genfersee nicht zusammen.

Was meinst du zum Logo-Streit?

Leeds geht nochmals über die Bücher

Der englische Zweitligist Leeds United hat gestern ebenfalls ein neues Logo präsentiert – und dafür vernichtende Kritiken erhalten. Rund 70'000 Anhänger haben bereits eine Petition unterzeichnet, welche die Rückkehr zum bisherigen Logo fordert.

Alt und neu im Vergleich.

Prompt reagierte der Klub. «Wir gehen nochmals über die Bücher», versprach Geschäftsführer Angus Kinnear. Man habe geahnt, dass das Logo Anlass zu Diskussionen geben würde. Aber die Heftigkeit der ablehnenden Meinungen habe dann doch überrascht. «Uns nochmals damit auseinander zu setzen, ist der einzig richtige Weg.»

Vielleicht sind auch die neuen Besitzer von Lausanne-Sport dazu bereit, sich die Meinungen der Fans anzuhören. Das Entgegenkommen könnte mehr bringen als ein neues Logo, dessen Mehrwert in einem kleinen Markt wie der (West-)Schweiz ohnehin überschaubar ist.

Die Logos der Schweizer Hockey-Klubs, wären sie NHL-Teams

Im 6 Grad kalten Wasser Fondue essen – wieso nicht?

Video: srf

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Inter Mailand schlägt Juventus Turin

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Dzemaili ist wieder zu Hause: «Mein 10. Titel mit dem FCZ wäre ein schöner Abschluss»

Nach 13,5 Jahren ist Blerim Dzemaili zurück beim FC Zürich. Seine Träume mit dem Stadtklub sind gross.

Auf einer alten Autogrammkiste im FCZ-Fanshop prangt ein Bild von Blerim Dzemaili. So wie er damals ausgesehen hat 2007, als er den FC Zürich in Richtung England verliess. Ein Jugendliches Lausbubengesicht mit Grübchen am Kinn.

Inzwischen trägt Dzemaili Bart und einzelne graue Haare. Schon 34 ist er – und ist zurück beim FCZ. Nach neun Stationen im Ausland möchte Blerim Dzemaili mit dem FC Zürich wieder an jenen Erfolgen anschliessen, die er vor seinem Abgang feierte. Dzemaili erinnert …

Artikel lesen
Link zum Artikel