Sport
Bundesliga

Transfer-Wahnsinn: 11 Vergleiche zeigen, wie krass die Ablösesummen gestiegen sind

epa05443439 New Juventus striker Gonzalo Higuain poses with his jersey at the team's head office in Turin, Italy, 27 July 2016. Serie A club Juventus signed Higuain from league rival Napoli for 9 ...
90 Millionen: Gonzalo Higuain ist der neue Rekordtransfer des Sommers.Bild: EPA/ANSA

Transfer-Wahnsinn: 11 Vergleiche zeigen, wie krass die Ablösesummen gestiegen sind

90 Millionen Euro für Gonzalo Higuain, 45 Millionen für Granit Xhaka, 38 Millionen für Eric Bailly: Für ihre Wunschspieler zahlen die Klubs immer horrendere Ablösesummen. Wie eklatant die Preisentwicklung ist, zeigen unsere 11 Transfer-Vergleiche.
27.07.2016, 18:0228.07.2016, 12:05

Die englischen TV-Millionen haben den Transfermarkt überhitzt. Nicht erst seit diesem Sommer. Die Preise, die für einen Spieler durchschnittlich gezahlt werden, steigen seit Jahren. In der Bundesliga, der Serie A und der Premier League haben die Ablösesummen in diesem Transfersommer den höchsten Stand der letzten 10 Jahre erreicht.

Transferausgaben im Sommer 2016

In Millionen Euro (Stand: 27. Juli 2016).
In Millionen Euro (Stand: 27. Juli 2016).
bild: watson

Am beträchtlichsten ist die Preissteigerung in der Premier League. Vor vier Jahren zahlten die englischen Klubs gemäss der Welt noch durchschnittlich 4.6 Millionen Euro für einen neuen Spieler. Aktuell überweisen die Vereine pro Neuzugang im Schnitt 10.9 Millionen Euro  – fast dreimal so viel wie in Deutschland, Spanien oder Italien.

Aber auch auf dem Kontinent zeigt die Tendenz steil nach oben. Dank der englischen TV-Milliarden, die für Toptalente aus aller Welt auf den Markt fliessen, steht plötzlich allen mehr Geld zur Verfügung und die Transfersummen steigen und steigen.

Entwicklung der Transferausgaben in den 5 grossen Ligen Europas

In Millionen Euro.
In Millionen Euro.
bild: watson

So hat nach dem Beinahe-Kollaps im Jahr 2004 die einst so sparsame Borussia aus Dortmund in diesem Sommer bereits über 100 Millionen Euro ausgegeben und Juventus Turin leistet sich für 90 Millionen Gonzalo Higuain.

90 Millionen für Higuain? Eine Wahnsinnssumme, die Juve in zwei Jahresraten von je 45 Millionen abzahlen wird. Es ist auch finanzieller Zustupf für die «Alte Dame» in Sicht: Der bevorstehende Pogba-Verkauf wird rund 120 Millionen Euro in die Klubkassen spülen. So dreht sich die Transferkosten-Spirale unentwegt nach oben. Wie drastisch zeigen folgende 11 Transfer-Vergleiche eines aktuellen mit einem entsprechenden aus den letzten Jahren.

Stürmerstar im besten Alter

Bild
bild: watson

Schweizer Spielgestalter

Bild
bild: watson

Deutscher Flügelflitzer

Bild
bild: watson

Portugiesisches Supertalent

Bild
bild: watson

Französischer Abräumer

Bild
bild: watson

Junger Innenverteidiger

Bild
bild: watson

Schweizer Sturmhoffnung

Bild
bild: watson

Linksaussen innerhalb der Premier League

Bild
bild: watson

Stürmer innerhalb der Bundesliga

Bild
bild: watson

Alternder Stürmerstar

Bild
bild: watson

Barça-Schaltzentrale

Bild
bild: watson

Mit diesen 25 Stars wurde das meiste Geld umgesetzt

1 / 35
Die Umsatz-Könige
Rang 33: Zinédine Zidane (Frankreich): 3 Transfers, 84 Millionen Euro.
quelle: ap/ap / michel euler
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Plötzlich irdisch – Darts-Überflieger Luke Littler sucht nach der Leichtigkeit
Er schlug ein wie eine Bombe. Nun ist Luke «The Nuke» Littler irdisch geworden. Zwei Jahre nach dem kometenhaften Einstieg steht das Darts-Wunderkind vor einer richtigen Bewährungsprobe. Gelingt an der EM der Befreiungsschlag?
In den vergangenen zwei Jahren sprengte der Hype um Luke Littler alle Dimensionen des Darts-Sports. Seit dem sensationellen Einzug in den WM-Final als 16-Jähriger stürmte der Engländer von Rekord zu Rekord, sammelte reihenweise Titel und transformierte die Präzisionssportart in ein globales TV-Phänomen. Doch in den letzten Monaten lernte der inzwischen 19-Jährige die Schattenseiten des Dauerdrucks kennen. Nach verpassten Titeln, Ermüdungserscheinungen und Scharmützeln mit Zuschauern reist Littler unter dem Eindruck an die EM in Dortmund, schlagbar geworden zu sein.
Zur Story