Sport
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Bundesliga, 20. Runde

Bayern – Hoffenheim 5:2 (2:2)
Dortmund – Freiburg 2:2 (1:1)
Köln – Augsburg 1:1 (1:0)
Leipzig – Hamburg 1:1 (1:1)
Stuttgart – Schalke 0:2 (0:2)
Bremen – Hertha 0:0

Dortmund goalkeeper Roman Buerki falls in his goal after Freiburg scored for the second time during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and SC Freiburg in Dortmund, Germany, Saturday, Jan. 27, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)

Bild: AP/AP

Bürki nach 35-Meter-Gegentor von Fans genervt: «Die haben nicht viel Ahnung von Fussball» 

Bayern München macht daheim gegen Hoffenheim einen frühen 0:2-Rückstand wett und gewinnt schliesslich mit 5:2. Dortmund kommt in der 93. Minute gegen Freiburg immerhin noch zu einem Remis.



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Die Bayern erwischen gegen Hoffenheim einen Kaltstart. Serge Gnabry wird von Joshua Kimmich zu Fall gebracht – Elfmeter! Der Gefoulte tritt selbst an und scheitert an Penalty-Killer Sven Ulreich. Doch für den Nachschuss ist Mark Uth zur Stelle – 1:0 für Hoffenheim.

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Nach 12 Minuten heisst es plötzlich 2:0 für Hoffenheim. Serge Gnabry, der Leihspieler des FC Bayern, trifft mit einem strammen Flachschuss aus rund 20 Metern.

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Die Bayern lassen sich vom 0:2 nicht beeindrucken. Der Torschütze vom Dienst, Robert Lewandowski, stellt seinen Torriecher unter Beweis und lenkt einen Kimmich-Schuss noch ab – 1:2.

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Nach 25 gespielten Minuten gibt's eine Ecke für die Münchner. Arjen Robben findet den Kopf von Jérôme Boateng und schon steht es 2:2!

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Der beste Mann auf dem Feld dreht das Spiel dann komplett. Der wirblige Kingsley Coman wird von Robert Lewandowski schön freigespielt und schiebt das Leder gekonnt in die Ecke.

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Für das 4:2 sorgt Arturo Vidal. Er ist nach einer Ecke von Arjen Robben erfolgreich.

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In der 84. Minute eingewechselt, in der 90. Minute getroffen: Neuzugang Sandro Wagner braucht nicht lange, um sich auch noch unter die Torschützen zu reihen.

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Borussia Dortmund, bei denen Manuel Akanji erneut auf der Bank sitzt, geht gegen Freiburg früh in Führung. Shinji Kagawa trifft nach einem Prellball akrobatisch.

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Die Freude beim BVB hält aber nicht allzu lange: Nils Petersen gleicht die Partie nach 21 Minuten wieder aus.

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Einen heissen Kandidaten auf den Titel «Tor des Monats» liefert dann erneut Nils Petersen. Der Stürmer erobert den Ball und trifft dann direkt aus gut und gerne 35 Metern. Roman Bürki steht weit vor dem Tor und hat keine Chance mehr.

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Einen Punkt gibt es für den BVB aber trotzdem. Jérémy Toljan trifft in der 93. Minute zum 2:2-Endstand.

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«Das sind Leute, die nicht viel Ahnung haben von Fussball.»

Kritik an den eigenen Fans von Roman Bürki

Nach nur drei Remis im neuen Bundesliga-Jahr sind die Nerven in Dortmund angespannt. Wenige Minuten nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg ärgerte sich Roman Bürki in einem «Sky»-Interview über die eigenen Fans. Die Pfiffe der enttäuschten Zuschauer goutierte der BVB-Keeper nicht: «Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie auf der Ost- und Westtribüne am Samstag mal ein bisschen schauen, wie es ist, und dann die eigene Mannschaft auspfeifen.»

Er höre von diesen beiden Seiten im Stadion keine Unterstützung, beklagte sich Bürki. Ihre Art, Kritik zu äussern, sei in der aktuellen Situation das falsche Mittel. Der aufgebrachte Schweizer riet den Unzufriedenen, besser zu Hause zu bleiben. Schon beim ersten oder zweiten Rückpass würden die Spieler den Unmut des Publikums zu spüren bekommen, so Bürki. «Das sind Leute, die nicht viel Ahnung haben von Fussball.»

Bei seinen Vorgesetzten sammelte der Torhüter keine Bonuspunkte. «Zorc geht auf Bürki los», titelte die «Bild». Sportdirektor Michael Zorc wies den Rundumschlag Bürkis scharf zurück. Seine Aussagen seien «unangemessen und inhaltlich falsch», sagte Zorc in der Mixed-Zone. «Ich empfehle den Spielern, die 90 Minuten nochmal am Stück anzusehen. Da müssen sie aufpassen, dass sie nicht selbst pfeifen.»

Die Nummer 2 der Schweizer Nationalmannschaft exponiert sich in seiner dritten Saison bei den Westfalen nicht zum ersten Mal. Bereits im vergangenen Herbst - nach einer Reihe von unvorteilhaften Abwehraktionen - hatte der 27-Jährige in einem Gespräch mit «Der Westen» zum verbalen Konter angesetzt: «Jeden, der einen Torhüter bewertet, ohne selbst je im Tor gestanden zu haben, kann ich ehrlich gesagt nicht richtig ernst nehmen.» (sda)

Auch wenn ihm das «Ro» zum Ronaldo fehlt, Schalkes 35-jähriger Innenverteidiger Naldo ist ein richtiger Torjäger. Gegen Stuttgart erzielt er per Kopf nämlich bereits seinen fünften Saisontreffer.

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Für Schlusslicht Köln sieht es nach einem Freistoss-Hammer von Milos Jojic lange nach dem vierten Sieg in Serie aus. Doch in der 77. Minute ist es Caiuby, der per Kopf noch den Ausgleich erzielt. 

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Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Borussia Dortmund - Freiburg 2:2 (1:1)
81'360 Zuschauer. -
Tore: 9. Kagawa 1:0. 21. Petersen 1:1. 68. Petersen 1:2. 93. Toljan 2:2. -
Bemerkungen: Dortmund mit Bürki, ohne Akanji (Ersatz), Freiburg ohne Sierro (nicht im Aufgebot).

1. FC Köln - Augsburg 1:1 (1:0)
49'000 Zuschauer. -
Tore: 40. Jojic 1:0. 77. Caiuby 1:1. -
Bemerkungen: Augsburg mit Hitz.

Leipzig - Hamburger SV 1:1 (1:1)
40'000 Zuschauer. -
Tore: 9. Bruma 1:0. 30. Kostic 1:1. - Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz), HSV ohne Janjicic (Ersatz).

Bayern München - Hoffenheim 5:2 (2:2)
75'000 Zuschauer. -
Tore: 3. Uth 0:1. 12. Gnabry 0:2. 21. Lewandowski 1:2. 25. Boateng 2:2. 63. Coman 3:2. 66. Vidal 4:2. 89. Wagner 5:2. -
Bemerkungen: Hoffenheim mit Zuber. 3. Ulreich (Bayern) wehrt Foulpenalty von Gnabry ab, Uth verwertet Abpraller.

VfB Stuttgart - Schalke 04 0:2 (0:2)
55'000 Zuschauer. -
Tore: 14. Naldo 0:1. 19. Harit (Foulpenalty) 0:2. -
Bemerkungen: Schalke ohne Embolo (Ersatz). (sda)

Rekordtorschützen der Bundesliga (Stand: 10.1.18)

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