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EM 2024 in Deutschland: Alle Informationen zu Qualifikation und Turnier

IMAGE DISTRIBUTED FOR UEFA VIA GETTY IMAGES FOR EDITORIAL USE ONLY - FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - OCTOBER 09: The UEFA EURO Trophy is seen ahead of the UEFA EURO 2024 qualifying round draw at Messe Fr ...
2024 wird in Deutschland um den EM-Pokal gespielt. Bild: keystone

Der Kontinent zu Gast bei Freunden – was du zur EM 2024 wissen willst

Kein Jahr mehr zum nächsten grossen Fussball-Turnier: Im Sommer 2024 findet die Europameisterschaft in Deutschland statt. Die ersten Teilnehmer sind bekannt.
18.10.2023, 10:48
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Die Endrunde

Deutschland setzte sich im Frühjahr 2017 bei der Wahl des EM-Organisators klar vor der Türkei, dem einzigen anderen Bewerber, durch. Die zweite Europameisterschaft in Deutschland nach jener von 1988 findet vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 statt.

Es ist des zweite grosse Fussballturnier in Deutschland in diesem Jahrtausend nach der WM 2006. Damals hiess der Turnier-Slogan: «Die Welt zu Gast bei Freunden.» Nun ist es nicht mehr die ganze Welt, sondern nur der Kontinent.

Die Stadien

Austragungsstädte sind Berlin, München, Dortmund, Stuttgart, Gelsenkirchen, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Köln und Leipzig. Neun dieser Städte stellten schon bei der WM 2006 ein Stadion. Nicht mehr dabei im Vergleich zu damals sind Hannover, Nürnberg und Kaiserslautern, neu dazugekommen ist Düsseldorf.

Die aus der Bundesliga bekannten Stadien werden aber nicht mit den gewohnten Namen daherkommen. Schliesslich macht die UEFA keine Werbung für irgendjemanden, ohne Geld dafür einzukassieren. In einem zwölfmonatigen (!) Prozess wurden neue Namen für neun der zehn Stadien der EM 2024 kreiert. Du siehst die kuriose Mischung aus Deutsch, Englisch, Städten und Klub-Namen in der Bildsrecke.

Die Stadien der EM 2024 und ihre kuriosen Namen

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Die Stadien der EM 2024 und ihre kuriosen Namen
Olympiastadion Berlin (behält den Namen). Kapazität 70'000
quelle: shutterstock
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Die Teilnehmer

Zum dritten Mal findet die Europameisterschaft mit 24 Mannschaften statt. 20 Teams holen sich das Ticket über die ordentliche, vom 23. März bis 21. November dauernde Qualifikation, die sieben Gruppen mit je fünf Mannschaften und drei mit je sechs Mannschaften umfasst. Die ersten zwei jeder Gruppe sind qualifiziert.

Deutschland war als Gastgeber gesetzt. In der EM-Quali das Ticket geholt haben bislang:

  • Belgien
  • Frankreich
  • Portugal
  • Schottland
  • Spanien
  • Türkei
  • Österreich
  • England

Die Playoffs

Die letzten drei EM-Teilnehmer werden im März 2024 über die Playoffs ermittelt. Entscheidend für die Teilnahme am Mini-Turnier ist nicht die Platzierung in der Qualifikation, sondern jene in der letzten Nations League.

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Im Sommer 2023 ist das Finalturnier der Nations-League. Im März darauf hat der UEFA-Wettbewerb dann Einfluss auf die EM-Qualifikation.Bild: keystone

Die am besten klassierten vier Teams aus den Ligen A, B und C, die die direkte EM-Qualifikation nicht geschafft haben, dürfen in die Playoffs. Eine Mannschaft von jeder Liga schafft es mit zwei Siegen nach Deutschland.

Die Qualifikationsgruppen

Für die grossen Fussball-Nationen ist die Gefahr, die Europameisterschaft zu verpassen, gering, zumal es noch das Sicherheitsnetz mit den Playoffs gibt. Die Schweiz etwa hätte bei einem Scheitern in der nicht furchterregenden Gruppe I mit Israel, Rumänien, Belarus, Andorra und Kosovo gute Chancen, in die Playoffs einzuziehen.

Trainer Murat Yakin beim Training der Schweizer Fussball Nationalmannschaft in Basel, am Montag, 20. Maerz 2023. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Die EM-Qualifikation ist für die Schweiz Pflicht.Bild: keystone

Sie belegte in der letzten Nations League den 9. Platz. Will heissen: Qualifizieren sich fünf in der Liga A der Nations League vor ihr klassierten Mannschaften direkt, würde die gescheiterte Schweiz zu den Playoff-Teilnehmern zählen.

Die zehn EM-Qualifikationsgruppen
Gruppe I: Schweiz (12. der Weltrangliste), Rumänien (52.), Israel (76.), Belarus (97.), Kosovo (107.), Andorra (153.)

Gruppe A: Spanien (10.), Schottland (42.), Norwegen (43.), Georgien (78.), Zypern (110.)

Gruppe B: Frankreich (3.), Niederlande (6.), Irland (48.), Griechenland (51.), Gibraltar (200.)

Gruppe C: England (5.), Italien (8.), Ukraine (26.), Nordmazedonien (65.), Malta (167.)

Gruppe D: Kroatien (7.), Wales (28.), Türkei (44.), Armenien (95.), Lettland (133.)

Gruppe E: Polen (22.), Tschechien (38.), Albanien (66.), Färöer (123.), Moldawien (174.)

Gruppe F: Belgien (4.), Österreich (34.), Schweden (23.), Estland (109.), Aserbaidschan (121.)

Gruppe G: Serbien (29.), Ungarn (36.), Montenegro (69.), Bulgarien (71.), Litauen (144.).

Gruppe H: Dänemark (18.), Finnland (56.), Slowenien (62.), Kasachstan (115.), Nordirland (59.), San Marino (211.)

Gruppe J: Portugal (9.), Bosnien-Herzegowina (57.), Slowakei (54.), Island (63.), Luxemburg (92.), Liechtenstein (198.)

Der Titelverteidiger

Die neue EM-Kampagne hat begonnen, wie die alte geendet hatte: Titelverteidiger Italien traf auf den unterlegenen Finalisten England und verlor in Neapel mit 1:2. Die Italiener, die nach dem überraschenden Gewinn der EM 2021 die WM 2022 in Katar verpasst hatten, sind auf Wiedergutmachung aus. (abu/ram/sda)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rikki-Tiki-Tavi
22.03.2023 20:24registriert April 2020
Eigentlich sind nicht die Stadion-Namen der EM kurios, sondern eher die „normalen“ Geldgeber-Arenen unschön benannt.
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Nelson Muntz
22.03.2023 21:33registriert Juli 2017
Wieso nicht einfach die originalen Stadionnamen? Der BVB spielte im Westfalenstadion, der VFB im Neckarstadion, die SGE im Waldstadion, der FC im Müngersdorfer Stadion. Es bräuchte keine Fantasienamen.
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Dr Schiwago
22.03.2023 23:50registriert Januar 2020
Macht Sinn dort zu kicken wo es bereits gute Stadien gibt.
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