bedeckt
DE | FR
6
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sport
Fussball

FCZ gegen PSV in der Europa League: Jetzt braucht es ein Erfolgserlebnis

FCZ Interimstrainer Genesio Colatrella, links, und Antonio Marchesano, rechts, an einer Medienkonferenz vor dem Europa League Spiel von morgen Donnerstag gegen PSV Eindhoven im Stadion Letzigrund in Z ...
Genesio Colatrella (links) und Antonio Marchesano (rechts) bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen PSV. Bild: keystone

«Wir wollen wieder FCZ-Fussball spielen» – der Schweizer Meister empfängt Eindhoven

Letzter in der Super League, draussen im Schweizer Cup und in der Europa Lea-gue noch ohne Punkt: Der FC Zürich könnte ein Erfolgserlebnis gegen Eindhoven gut gebrauchen. Dafür besinnt er sich auf alte Tugenden. Beim Gegner harzt es auch gerade.
06.10.2022, 10:3006.10.2022, 15:16

1:1 spielte der FCZ am Wochenende im Derby gegen die Grasshoppers im ersten Spiel unter Interimscoach Genesio Cola-trella. Zum neunten Mal gab es in der Super League damit keinen Sieg, und doch ist aus der Mannschaft nach der Entlassung von Trainer Franco Foda so etwas wie Aufbruchstimmung zu vernehmen – Aufbruchstimmung, die auf der Rückbesinnung auf die alten Stärken der letzten Meistersaison aufbaut.

«Wir wollen wieder FCZ-Fussball spielen», sagt Colatrella vor dem dritten Gruppenspiel in der Europa League gegen den favorisierten PSV Eindhoven (Anpfiff 18:45 Uhr). Er meint damit jene Spielweise, mit der der FCZ in der letzten Saison unter Trainer André Breitenreiter völlig überraschend und zugleich hochverdient Meister geworden ist. «André hatte das optimale System und die optimale Konstellation gefunden, und die meisten Spieler der letzten Saison sind ja noch da», so Cola-trella.

Ein Sieg gegen GC hätte Colatrellas zweites Vorhaben beschleunigt, nach den Enttäuschungen der letzten Wochen wieder für eine positive Atmosphäre zu sorgen. Das 1:1 war aber zumindest ein guter erster Schritt, weil die Art und Weise, wie der FCZ ohne den gesperrten Jonathan Okita auftrat, wieder an die gute alte Vorsaison erinnerte. «Ein Wechsel gibt immer eine gewisse Euphorie», meint Antonio Marchesano. Und Blerim Dzemaili fordert: «Wir müssen einfach so weiterarbeiten, wie wir das in der letzten Saison gemacht haben.»

Zuerichs Antonio Marchesano, links, bejubelt sein Tor zum 1:0 mit Zuerichs Blerim Dzemaili, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Z ...
Antonio Marchesano ( in der Mitte) bejubelt seinen Treffer gegen GC.Bild: keystone

Positive Signale, ungenügende Chancenverwertung

Zwar tut sich die Mannschaft nach dem Abgang von Topskorer Assan Ceesay weiter schwer mit der Chancenverwertung. Nach den vier torlosen Spielen zum Auftakt der Super League hat sie aber zuletzt wettbewerbsübergreifend immerhin achtmal in Folge mindestens einen Treffer erzielt. Und nach entscheidenden späten Gegentoren gegen Lausanne, Servette und Lugano gerieten die Zürcher gegen die Grasshoppers in der Schlussphase nicht mehr in akute Nöte.

Gelingt den Zürchern am Donnerstagabend im Letzigrund gegen den niederländischen Vizemeister Eindhoven ein zweiter guter Schritt, dürfte der neue Cheftrainer, den Präsident Ancillo Canepa spätestens nach dem zweiten Duell mit Eindhoven in einer Woche (13. Oktober) gefunden haben sollte, eine deutlich weniger verunsicherte Mannschaft antreffen. Mit Becir Omeragic fällt nur noch eine Stammkraft der letzten Saison aus.

Auch Eindhoven mit Problemen

Ein Erfolgserlebnis täte dem FCZ auch mit Blick auf die nächsten Wochen gut. Elf Pflichtspiele stehen bis zum 13. November und dem Beginn der Winterpause noch auf dem Programm. Mit drei Punkten aus neun Spielen ist die Bilanz in der Super League mies. Dazu schied der Klub im Cup in der 2. Runde gegen den Challenge-Ligisten Lausanne-Sport aus.

Dass auch Eindhoven keine leichte Phase durchlebt, kommt dem FCZ entgegen. Die Niederländer müssen seit Wochen ohne den verletzten Captain Luuk de Jong auskommen und damit ohne einen Mittelstürmer. Dazu fehlen mehrere potenzielle Stammkräfte längerfristig.

epa10136952 Luuk de Jong (L) of PSV Eindhoven and Connor Goldson of Rangers FC in action during the UEFA Champions League second leg play off match between PSV Eindhoven and Rangers FC in Eindhoven, N ...
Eindhoven-Captain Luuk de Jong (links) fehlt seinem Team seit Wochen verletzungsbedingt.Bild: keystone

Zuletzt resultierten daraus ein durchwachsenes 1:1 im Heimspiel gegen Bodö/Glimt in der Europa League, eine Niederlage in der Eredivisie gegen Twente Enschede sowie am letzten Wochenende gar ein 0:3 gegen den Abstiegskandidaten Cambuur. (mom/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Trainer des FC Zürich seit dem Jahr 1991

1 / 21
Die Trainer des FC Zürich seit dem Jahr 1991
quelle: keystone / christoph ruckstuhl
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Solidarität für Iranerinnen – 50 berühmte Französinnen schneiden sich die Haare

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
FCSG-Goalie Zigi rettet Ghana den Sieg gegen Südkorea über die Zeit
Ghana verspielt einen 2:0-Vorsprung innerhalb kürzester Zeit und gewinnt dann doch gegen Südkorea mit 3:2. Es ist der erste Sieg der Westafrikaner auf der WM-Bühne seit dem Sommer 2010.

Ghana kam zum Sieg, weil die Mannschaft von Otto Addo in der ersten Halbzeit deutlich dominierte und dann auf den Doppelschlag von Südkorea reagieren konnte. In der 68. Minute, nur sieben Minuten nach dem 2:2, gelang Mohammed Kudus der ghanaische Siegtreffer.

Zur Story