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YB-Goalie von Ballmoos ist geschlagen, Orsic trifft zum 1:1 für Zagreb.
YB-Goalie von Ballmoos ist geschlagen, Orsic trifft zum 1:1 für Zagreb.Bild: KEYSTONE

Darum ist YB selbst Schuld an der schlechten Ausgangslage für das Rückspiel in Zagreb

1:1 zuhause gegen Dinamo Zagreb – die Ausgangslage nach dem Hinspiel im Champions-League-Playoff entspricht nicht den Wünschen von YB. Die Berner sind allerdings selbst Schuld. Der Schiedsrichter hat in den entscheidenden Szenen alles richtig gemacht.
23.08.2018, 08:10

Noch ist nichts «veryoungboyst». Aber Trainer, Spieler und Fans von YB hätten sich vor dem Rückspiel des Champions-League-Playoff in Kroatien sicherlich eine bessere Ausgangslage gewünscht. Die Berner haben gegen Dinamo Zagreb nämlich trotz eines starken Starts, der frühen Führung durch Kevin Mbabu und einem Schussverhältnis von 7:4 nur ein 1:1-Unentschieden erreicht. 

Denn kurz vor der Pause schoss Zagrebs Mislav Orsic nach einem schnellen Konter den 1:1-Ausgleich. Viele YB-Fans wollen den Treffer nicht anerkennen, sie sahen direkt vorher ein Foulspiel an Miralem Sulejmani. Doch war das wirklich ein Foul?

Die strittige Foul-Szene mit Verlangsamungen. Video: streamable

Nein. Bereits die erste Verlangsamung zeigt, dass der Kroate deutlich vor Sulejmani am Ball ist. In der zweiten Zeitlupe wird noch deutlicher, dass es eher der YB-Spieler ist, der seinem Gegenspieler in den Fuss tritt. Der Schiedsrichter hat also alles richtig gemacht, als er die Partie weiterlaufen liess. 

Stellt sich noch die Frage, ob beim Konter von Dinamo keine Abseitsposition vorlag. Auch hier ist die Antwort ein klares Nein. Torschütze Orsic startete nicht nur aus der eigenen Platzhälfte, sondern auch deutlich hinter den letzten beiden Young-Boys-Verteidigern. Zwar stand Gavranovic weiter vorne im Offside, doch weil er nicht in die Spielsituation eingriff, musste der Schiedsrichter weiter laufen lassen.

Diese Einstellung zeigt, dass beim Treffer klar kein Abseits vorliegt.Video: streamable

Der Gegentreffer ging also klar auf die Kappe der Berner Defensive. Loris Benito und Kevin Mbabu waren nach ihren Vorstössen nirgends zu finden und von Steve von Bergen und Gregory Wüthrich wurden von Orsics Vorstoss komplett überrumpelt. 

Dass es nicht zu einer besseren Ausgangslage fürs Rückspiel gereicht hat, muss sich YB selbst zuschreiben. Genügend Chancen, das Spiel zu gewinnen hatten die Berner bereits in der ersten Halbzeit. Doch für einmal liess selbst Guillaume Hoarau die Effizienz vermissen. 

Noch ist nichts verloren, aber im Rückspiel in Zagreb braucht YB aufgrund der Auswärtstor-Regel einen Sieg oder ein Unentschieden mit mindestens zwei erzielten Toren. Und dafür braucht es eine Verteidigung, die sich nicht überrumpeln lässt und Stürmer, die ihre Chancen nutzen.  

1:1 im Hinspiel – schafft YB dennoch den Sprung in die Champions League?

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quelle: keystone / yoan valat
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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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chnobli1896
23.08.2018 09:04registriert April 2017
Der Angriff zum 1:1 war brillant gespielt. Logisch nur möglich weil die Berner Verteidigung nicht auf der Höhe war, aber man muss den Pass erst mal so spielen..
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rburri38
23.08.2018 09:41registriert Februar 2018
Das Gegentor war top von Zagreb, aber der Schiri hat sonst einen Fehler nach dem anderen gepfiffen. Er hat eigentlich das ganze Spiel zerpiffen, war richtig richtig schlimm und nervig. Ein 1:0 reicht YB nun, also alles offen. Ich bin sehr optimistisch, denn abgesehen von 15 Minunten in der zweiten Halbzeit war YB deutlich stärker.
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