DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Champions League Playoffs, Hinspiele

Young Boys – Dinamo Zagreb 1:1 (1:1)
Vidi  – AEK Athen 1:2 (0:1)
Ajax – Dynamo Kiew 3:1 (3:1)

YB goalkeeper David Von Ballmoos in action during the UEFA Champions League playoff match between Switzerland's BSC Young Boys and Croatia's GNK Dinamo Zagreb, in the Stade de Suisse Stadium in Bern, Switzerland, on Wednesday, August 22, 2018. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

YB konnte sich bei Goalie David Von Ballmoos bedanken, dass es immerhin zu einem 1:1 reichte. Bild: KEYSTONE

Trotz Führung nach 100 Sekunden – YB nur mit Remis gegen Dinamo Zagreb

Die Young Boys konnten sich im Playoff-Hinspiel der Champions League keinen Vorteil erspielen. Der Schweizer Meister kam daheim gegen Dinamo Zagreb nur zu einem 1:1. Kevin Mbabu brachte die Berner schon nach 100 Sekunden in Führung, Mislav Orsic glich fünf Minuten vor der Pause für die Kroaten aus.



Das Ergebnis gibt den Kroaten für das Rückspiel vom nächsten Dienstag dank dem Auswärtstor einen offensichtlichen Vorteil. Aber die effektiven Leistungen über 90 Minuten in Bern haben gezeigt, dass die Young Boys den im Europacup wesentlich erfahreneren Serienmeister aus Zagreb dominieren können. Tore, die sie im Hinspiel teils mit Pech, teils wegen Mängeln im Abschluss verpasst haben, können die Berner in der Revanche durchaus nachholen.

Das 1:0 durch Kevin Mbabu

Nach 99 Sekunden steigerte der begehrte rechte Aussenverteidiger Kevin Mbabu seinen ohnehin schon hohen Marktwert. Mit einem Lauf über 60 Meter löste der Genfer Junginternationale einen Angriff auf, den er mit einer Stafette über Guillaume Hoarauu und Assistgeber Nicolas Moumi Ngamaleu aus kurzer Distanz selber zum 1:0 abschloss. So früh das Tor fiel, hätte es auch bereits das 2:0 sein können, denn schon nach wenigen Spielsekunden hatte Miralem Sulejmani einen Schlenzer aus guter Position knapp am weiteren Pfosten vorbei gezogen.

YB's Miralem Sulejmani, right, takes a free kick during the UEFA Champions League playoff match between Switzerland's BSC Young Boys and Croatia's GNK Dinamo Zagreb, in the Stade de Suisse Stadium in Bern, Switzerland, on Wednesday, August 22, 2018. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Miralem Sulejmani blieb der Torerfolg vergönnt.  Bild: KEYSTONE

IIn allen Champions-League-Qualifikationsspielen der letzten Jahre gegen vergleichbare Teams – Schachtar Donezk, Borussia Mönchengladbach, Dynamo Kiew, ZSKA Moskau – war den Bernern keine derart gute Halbzeit gelungen, wie es die ersten 45 Minuten gegen Dinamo Zagreb waren. Der Ertrag jedoch war nicht nur schlecht, sondern wegen Dinamos Auswärtstor sogar im Verlustbereich. Als der linke Aussenspieler Mislav Orsic, einer von nur drei Kroaten in Zagrebs Startaufstellung, nach 40 Minuten einen Konter zum 1:1 abschloss, hätten die Berner mindestens 2:0 führen müssen. Ein paar gute Chancen vergaben sie selbst, bei der besten Möglichkeit nach dem 2:0 scheiterte Guillaume Hoarau nach 20 Minuten mit einem Kopfball an Torhüter Daniel Zagorac, der mit einer mirakulösen Parade abwehrte.

Das 1:1 durch Mislav Orsic

abspielen

Video: streamable

Die zweite Hälfte vor über 21'000 Zuschauern im Stade de Suisse zeigte ein anderes Bild. Zuerst verpasste Hoarau mit einem missglückten Schuss aus bester Position ein weiteres Mal sein 12. Tor im Europacup. Aber schon bald drückte Dinamo während fünf Minuten derart stark, dass die Berner mit Mühe und Glück um weitere Gegentore herumkamen.

«Wie haben genügend Argumente für ein positives Resultat in Kroatien geliefert»

Gerardo Seoane im SRF-Interview

An vorderster Front war plötzlich Izet Hajrovic, der Aargau-Bosnier mit langer Vergangenheit bei der Grasshoppers. Zuerst scheiterte er mit einem platzierten Schuss am hervorragend reagierenden Goalie David von Ballmoos, und kurz darauf traf er mit einem Schuss, der unhaltbar gewesen wäre, den rechten Pfosten. Wieder nur eine Minute später musste erneut von Ballmoos in höchster Not eingreifen, diesmal gegen einen Schuss des Torschützen Orsic. Von dort weg hatte YB die Partie wieder im Griff und die Möglichkeiten auf ihrer Seite. Moumi Ngamaleu scheiterte zweimal knapp.

Young Boys goalkeeper David Von Ballmoos, left, opposes Dinamo Zagreb's Izet Hajrovic, right, during the Champions League playoff match between Switzerland's Young Boys and Croatia's Dinamo Zagreb, in the Stade de Suisse Stadium in Bern, Switzerland, Wednesday, Aug. 22, 2018. (Anthony Anex/Keystone via AP)

Izet Hajrovic im Pech: Der Ex-Hopper trifft nur den Pfosten. Bild: AP/Keystone

Trainer Gerardo Seoane kehrte nach den massiven Umstellungen beim Cupspiel in Biel zur gewohnten Formation zurück, mit der die Berner die ersten vier Meisterschaftsspiele der Saison alle gewonnen hatten. Dinamos Trainer Nenad Bjelica nominierte den Schweizer Internationalen Mario Gavranovic als einzige Sturmspitze, nachdem in den vorangegangenen Qualifikationsspielen gegen Astana (2:0 und 1:0) der Kroate Mario Budimir diese Position eingenommen hatte. (sda)

Das Telegramm

Young Boys - Dinamo Zagreb 1:1 (1:1)
21'463 Zuschauer. - SR Undiano Mallenco (ESP). -
Tore: 2. Mbabu (Moumi Ngamaleu) 1:0. 40. Orsic 1:1.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, von Bergen, Benito; Fassnacht (70. Aebischer), Sow, Sanogo, Sulejmani; Moumi Ngamaleu (81. Nsame), Hoarau.
Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac; Ademi; Hajrovic (83. Kadzior), Olmo (86. Sunjic), Gojak, Orsic; Gavranovic (74. Budimir).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Lotomba (beide verletzt) und Assalé (rekonvaleszent/wieder im Training). Dinamo Zagreb komplett. 60. Pfostenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 14. Sanogo (Foul), 42. Théophile-Catherine (Foul). 66. Gavranovic (Foul). (sda)

Der Liveticker

Liveticker: 22.8.18 YB - Dinamo Zagreb

Schicke uns deinen Input
Young Boys
Young Boys
1:1
Dinamo Zagreb
Dinamo Zagreb
IconK. Mbabu 2'
IconM. Orsic 40
Am Dienstag geht es nach Zagreb
Die Young Boys konnten sich im Playoff-Hinspiel der Champions League keinen Vorteil erspielen. Der Schweizer Meister kam daheim gegen Dinamo Zagreb nur zu einem 1:1. Kevin Mbabu brachte die Berner schon nach 100 Sekunden in Führung, Mislav Orsic glich fünf Minuten vor der Pause für die Kroaten aus.

Nach der Pause hatte Dinamo die besseren Tormöglichkeiten. Der ehemalige Grasshopper Izet Hajrovic traf nach einer Stunde nur den Pfosten.

Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in Zagreb statt. Der Sieger des Duells qualifiziert sich für die Gruppenphase der Champions League. (zap/sda)
93'
Entry Type
Spielende
Das Spiel ist aus. Die Young Boys holen zuhause gegen Dinamo Zagreb nur ein 1:1 – das wird ganz schwierig auswärts entweder zu gewinnen oder bei einem Remis mindestens zwei Tore zu erzielen.
93'
Das war wohl die letzte Chance der Partie. Jean-Pierre Nsame wird mit dem Rücken zum Tor angespielt, doch sein Kopfball ist an Harmlosigkeit kaum mehr zu überbieten. Das ist einfach zu wenig.
91'
Nsame kommt noch einmal zu einem YB-Abschluss. Der Joker zieht von der Strafraumgrenze ab, doch leider zu unplatziert, Zagorac hält ohne grössere Probleme.
90'
Die Nachspielzeit beträgt drei Minuten.
89'
Punkto Torchancen ist hier tote Hose. YB fehlt die zündende Idee – oder langsam auch die Kraft.
87'
Die Uhr tickt munter weiter und das Berner Offensiv-Feuerwerk war nur von kurzer Dauer. Geht hier noch etwas?
83'
Entry Type
Auswechslung - Dinamo Zagreb
rein: Damian Kadzior, raus: Izet Hajrovic
Auch Izet Hajrovic hat Feierabend.
82'
Flanke Mbabu, Abschluss Hoarau, wir kennen es. Der Ball geht deutlich vorbei. Es ist heute (noch) nicht der Abend von Guillaume Hoarau.
81'
Entry Type
Auswechslung - Young Boys
rein: Jean-Pierre Nsame, raus: Nicolas Ngamaleu
Neue Kräfte für die Young Boys: Nsame ersetzt Ngamaleu.
78'
YB wie beflügelt! Freistoss-Flanke von Sulejmani, in der Mitte köpft Hoarau etwas zu zentral, so dass Zagorac den Ball noch über die Latte lenken kann.
76'
Beinahe die Führung für YB! Mbabu flankt einmal mehr stark zur Mitte. Diesmal bringt Ngamaleu den Fuss noch irgendwie ran, doch der Ball kullert knapp am Tor vorbei.
75'
Jetzt beginnt sie, die YB-Viertelstunde. Dann zeigt mal, was ihr könnt.
74'
Nach einem Foul an Sanogo gibt es einen Freistoss für YB aus rund 20 Metern. Das ist eine Sache für Miralem Sulejmani, doch der Serbe setzt etwas zu hoch an und verpasst damit die neuerliche Führung für YB.
74'
Entry Type
Auswechslung - Dinamo Zagreb
rein: Mario Budimir, raus: Mario Gavranovic
Feierabend für unseren Natistürmer.
72'
Gute 21'000 Zuschauer haben sich heute im Stade de Suisse eingefunden – damit ist das Stadion deutlich nicht ausverkauft.
70'
Entry Type
Auswechslung - Young Boys
rein: Michel Aebischer, raus: Christian Fassnacht
Der erste Wechsel der Partie: Aebischer kommt für Fassnacht.
65'
Von YB sehen wir offensiv nicht mehr viel. Zum Glück kommt bald die YB-Viertelstunde.
Hihi. Dialogteam.
von N. Y. P. D.
War das Dialogteam in der Pause in der YB-Kabine ?
Dialogteam ! Mein neues Lieblingswort. Ich lach mich weg.
62'
Jetzt hat YB ein Riesenglück! Mislav Orsic zieht aus 20 Metern ab. Sein Schlenzer ist perfekt, der wird genau im Winkel einschlagen – doch dann kommt David Von Ballmoos angehechtet und lenkt den Ball noch um den Pfosten. Das war wirklich eine überragende Parade. YB kann sich bei seinem Goalie bedanken, dass es nicht plötzlich 1:2 steht.
60'
Riesendusel für YB! Izet Hajrovic knallt den Ball an den Pfosten! Aber das ist schon sehr schwach, was YB in der Defensive hier bietet. Steve von Bergen lässt sich von Hajrovic austanzen wie ein kleiner Junge. Doch der ehemalige GC-Spieler scheitert dann am Pfosten.
57'
Auweia! Beinahe das 2:1 für Dinamo Zagreb. Wieder geht es nach einer Balleroberung schnell bei den Kroaten, schliesslich landet der Ball bei Ademi, der aus bester Position an David Von Ballmoos scheitert.
53'
Aufpassen, liebe Young Boys. Dani Ulmo mit einem Freistoss der immer länger wird – doch David von Ballmoos lässt sich nicht überraschen und klärt zur Ecke, die dann nichts einbringt.
50'
Die Dreifach-Chance für YB! Mbabu legt ab für Hoarau, dieser schiebt den Ball mit dem Innenrist in Richtung kurze Ecke. Dort kann Zagorac zur Seite abwehren. Mbabu kommt angebraust, bringt den Ball aber ebenfalls nicht am Torhüter vorbei. Die anschliessende Ecke landet über Umwege bei Fassnacht, dessen Schuss aus der Drehung geht knapp am Tor vorbei.
47'
Guillaume Hoarau lanciert auf der rechten Seite Kevin Mbabu. Dieser fackelt im Strafraum nicht lange und nimmt den Ball halbvolley – und wir haben den Beweis, alles gelingt dem Aussenverteidiger dann doch nicht.
46'
Die zweite Halbzeit läuft! Können die Young Boys auf den Schock kurz vor der Halbzeit reagieren?
Der Ausgleich im Video
46'
Entry Type
Ende erste Halbzeit
Dann geht es in die Pause. YB war zwar deutlich besser, muss sich aber mit einem 1:1 begnügen. Zum Glück gibt es noch die zweite Halbzeit, da müssen die Berner nochmals nachlegen.
43'
Entry Type
Gelbe Karte - Dinamo Zagreb - Kevin Theophile-Catherine
Die erste Verwarnung für Dinamo Zagreb. Der Mann mit dem wunderbaren Namen Kevin Theophile-Catherine kriegt den gelben Karton gezeigt.
42'
Ohne das böse Wort zu benutzen, aber das ist schon sehr bitter für die Young Boys. Da dominieren sie die erste Halbzeit praktisch nach Belieben und plötzlich steht es 1:1.
Entry Type
40Tor - 1:1 - Dinamo Zagreb - Mislav Orsic
1:1 durch Mislav Orsic! Ich will nicht sagen, dass ich es euch gesagt habe, doch ich habe es euch gesagt. YB steht sehr sehr hoch – jetzt werden sie dafür bestraft. Nach einem Ballverlust schalten die Kroaten blitzschnell. Mislav Orsic ist nicht im Abseits, kann alleine auf David Von Ballmoos laufen und der 25-Jährige bleibt cool und schiebt den Ball in die Maschen.
35'
Zagreb kommt jetzt etwas besser auf: Nach einer schönen Kombination kommt Amer Gojak an der Strafraumgrenze zum Abschluss, hat aber etwas Rücklage, dass der Ball doch deutlich über der Querlatte in Richtung Fankurve fliegt.
31'
Wieder mal ist der Ball bei Mario Gavranovic. Doch bevor dieser weiss wo oben und unten ist, steht Sekou Sanogo bei ihm, piesackt den Natistürmer mit seinem robusten Einsatz und nimmt ihm den Ball ab. Ja, der Sanogo geht dem einen oder anderen Gegner ziemlich auf den Sekou.
29'
Die Angriffsbemühungen von Zagreb beschränken sich bisher auf lange Bälle auf Stürmer Mario Gavranovic. Das Maximum, das dieser rausholen kann, sind aber Freistösse aus dem Halbfeld, die allesamt ungefährlich sind.
Oder sehr, sehr gute Werbung
von Älü Täme
Das GIF zu Mbabus Tor, schau am Schluss genau hin was auf der Werbetafel steht, wenn der Ball im Tor landet. Zufall?!? 😂
25'
Immer wieder Mbabu: Der Aussenverteidiger kurbelt das Spiel von YB an wie kein anderer. Diesmal endet der Angriff mit einem Abschluss von Sanogo, der aber weit daneben geht.
YB's Kevin Mbabu, right, shoots to score 1-0, with Zagreb's Marin Leovac, left, during the UEFA Champions League playoff match between Switzerland's BSC Young Boys and Croatia's GNK Dinamo Zagreb, in the Stade de Suisse Stadium in Bern, Switzerland, on Wednesday, August 22, 2018. (KEYSTONE/Anthony Anex)
20'
Das muss das 2:0 sein! Miralem Sulejmani packt mal wieder den Zauberfuss aus und findet in der Mitte Guillaume Hoarau. Dieser köpft aus nächster Nähe unkonventionell gegen den Boden, das Ding ist schwer einzuschätzen und trotzdem springt Danijel Zagorac wie eine Raubkatze und lenkt den Ball mirakulös über die Latte.
18'
Es geht immer bissiger zu und her. Auch die Kroaten kloppen jetzt munter drauf. Kein Wunder, ist hier ja auch kein Häkel-Kurs sondern Champions-League-Playoffs. Gute Intensität bisher.
Das Tor von Mbabu als GIF

14'
Entry Type
Gelbe Karte - Young Boys - Sekou Sanogo
Wieder Sekou Sanogo in Aktion, diesmal trifft er! Allerdings nicht das Tor, sondern seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen. Gelbe Karte.
12'
Die nächste Chance für die Young Boys! Miralem Sulejmani zirkelt einen Freistoss mit mehr Gefühl als ein Rosamunde-Pilcher-Autor zur Mitte. Dort kommt Sekou Sanogo 12 Meter vor dem Tor völlig frei zum Kopfball, der aber weit übers Tor geht.
10'
Das Fazit nach den ersten zehn Minuten: YB stürmt, als gäbe es kein morgen. Wirklich beeindruckend, was das Team von Gerardo Seoane hier bietet. Allerdings müssen die Berner aufpassen, dass durch das aggressive Pressing nicht zu grosse Lücken in der eigenen Defensive entstehen.
6'
Die Young Boys drücken auch nach dem 1:0 weiter. Djibril Sow beweist, wie gross das Selbstvertrauen der Berner ist: Aus 25 Meter zieht er ab – ein Riesenpfund, doch der Ball rauscht am Tor vorbei.
2'
Entry Type
Tor - 1:0 - Young Boys - Kevin Mbabu
Tooooor für die Young Boys! Was ist denn hier los? Wenn man im Duden Traumstart nachschlägt komm wohl ein Video von diesen ersten zwei Minuten. YB startet aggressiv, lässt Zagreb nicht hinten raus und wird sofort belohnt. Kevin Mbabu zieht an den Dinamo-Strafraum, findet über Guillaume Hoarau auf der rechten Seite Ngamaleu, dieser spielt den Ball scharf in den Fünfmeter-Raum wo Mbabu bereits angerauscht kommt und das Runde im Eckigen unterbringt. Herrlich!
1'
Wow, was für ein Start von YB! Miralem Sulejmani profitiert vom aggressiven Offensiv-Pressing seiner Mannschaft und zieht nach einer Balleroberung aus 20 Metern ab, der Ball segelt jedoch knapp am Pfosten vorbei.
Los geht's
Der Ball rollt, das Spiel hat begonnen. Hopp YB, macht die Schweiz stolz!
Die Hymne
Immer wieder elektrisierend, wenn die Champions-League-Hymne durchs Stadion hallt. Das wollen wir in diesem Jahr definitiv öfters hören im Stade de Suisse!
Die Mannschaften laufen aufs Feld
In wenigen Augenblicken geht es los in Bern. Die Stimmung ist grandios, die Fans bereit und die Spieler hoffentlich auch.
Alles bereit für einen magischen Abend?
Fast schon kitschig, so schön wie es heute im Stade de Suisse ist. Der Satz «Schatz, ich schwör, gömmer go Fuessball luege, es wird romantisch», ist für einmal nicht gelogen.
Das sind die Aufstellungen
Die Young Boys schicken wie erwartet eine offensive Mannschaft aufs Feld. Mit Sulejmani, Fassnacht, Hoarau und Ngamaleu stehen gleich vier Spieler mit ausserordentlichen Abschluss-Qualitäten in der Startaufstellung. Mit dem angriffigen 4-4-2 von heute spielte Gerardo Seoane während der bisherigen Super-League-Saison bereits äusserst erfolgreich.
Bei Dinamo Zagreb dürfen wie erwartet die hierzulande bestens bekannten Izet Hajrovic und Nati-Stürmer Mario Gavranovic von Beginn weg ran.

Belästigungen von Zagreb-Anhänger vor der Partie
Im Hinblick auf die Partie zwischen den Berner Young Boys und Dinamo Zagreb sind zahlreiche Fans aus Kroatien angereist. Als sie unter der Kornhausbrücke auf Schwimmerinnen trafen, ist es gemäss «20 Minuten» zu sexuellen Belästigungen gekommen.

Rund 200 Anhänger von Dinamo Zagreb hätten sich bei der Trybholz-Bar versammelt, die Stimmung sei aggressiv, wie eine Leser-Reporterin gegenüber «20 Minuten» bestätigte: «Es war widerlich. Man konnte nicht aus dem Wasser gehen, ohne eine Hand am Hintern zu haben.» Viele der Schwimmerinnen hätten die Polizei alarmiert. Kapo-Sprecher Christoph Gnägi bestätigte dann auch, dass die Polizei Kenntnis von dem Vorfall habe und eine Aufgebot an den Altenbergsteg entsandt habe. «Im Einsatz stand auch ein spezielles Dialog-Team», so Gnägi zu 20 Minuten. Es handle sich dabei um Personen, welche mit den Fans in ihrer Muttersprache kommunizieren können.
Zagreb-Fans ziehen durch die Stadt
Die Anhänger von Dinamo Zagreb beim illegalen Fanmarsch durch Bern in Richtung Stade de Suisse. Die Stadt Bern hatte den Fans im Vorfeld explizit verboten, einen solchen durchzuführen.

Iive s ulica Berna @gnkdinamo @ivance90 #dinamozagreb

Ein Beitrag geteilt von 🇨🇭🇭🇷 (@ruzmarinitrobojnica) am

Zagreb als Hürde zur Champions League
In dieser Saison ist Dinamo Zagreb für die Young Boys das erste und einzige Hindernis auf dem Weg zu den Honigtöpfen der Champions League. Die Berner müssen sich heute zuhause ein Polster für das Rückspiel von nächstem Dienstag beschaffen. Wir tickern die Partie ab 21 Uhr live.

Gerardo Seoane blockte an einer Medienkonferenz im Stade de Suisse vor seinem ersten Einsatz als Trainer in einem Europacup-Spiel verschiedene Fragen ab. Über die Aufstellung und die Taktik in diesem für Meister YB sehr wichtigen Playoff-Hinspiel äusserte er sich so wenig wie die meisten anderen Trainer vor solchen Spielen. Ein Wunschresultat für das Hinspiel liess sich der Luzerner auch nicht abringen.

Dennoch wussten die Journalisten nach dem Meeting im Grunde genommen alles – weil es um YB herum in diesen Wochen keine Überraschungen geben kann. Der Trainer wird nach dem knappen Sieg im Cup in Biel schleunigst zur eingespielten Formation zurückkehren, in der die Young Boys aus den ersten vier Meisterschaftsspielen das Punktemaximum herausholten. Die Taktik? YB wird gegen die Kroaten Druck machen und die Tore suchen, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Und das Wunschresultat? Jedes, bei dem YB mindestens ein Tor erzielt und der Gegner keines.

Dass es bei YBs Auftritt am Mittwochabend keine Überraschung geben kann, ist ein Indiz für die Sicherheit und die Stabilität, die die Mannschaft schon seit Monaten auszeichnet. Wer wie YB gegen alle Konkurrenten der Super League 19 von 23 Spielen gewinnt und nur zwei verliert (den Cupfinal gegen Zürich eingerechnet), muss so gefestigt sein, dass er sich auch gegen den kroatischen Serienmeister durchsetzen kann.

Seit 2010 kämpften die Young Boys dreimal in den Playoffs um den Einzug in die Gruppenphase. In den letzten zwei Saisons schalteten sie in der vorangegangenen Qualifikationsrunde einen Vertreter der B-Prominenz im europäischen Klubfussball aus. Zuerst Schachtar Donezk und vor einem Jahr Dynamo Kiew. Auch Zagreb ist eine Mannschaft dieses Zuschnitts.

Mit einem Schweizer und einem «Schweizer»
Im kroatischen Fussball nimmt Dinamo eine Ausnahmestellung ein, dennoch konnte es keinen einzigen Spieler für die Nationalmannschaft abstellen, die im WM-Final stand. Die besten Kroaten verdienen ihr Geld längst in anderen europäischen Ligen. So muss sich der Klub seinerseits mit ausländischen Kräften behelfen. In der Startaufstellung in Bern dürften nur drei kroatische Feldspieler stehen. Mit dabei sind auch ein «Schweizer» und ein Schweizer: der in Brugg geborene Bosnier Izet Hajrovic (Bild) und der Schweizer Nationalstürmer und WM-Spieler Mario Gavranovic. In ihren Zeiten bei den Grasshoppers respektive beim FC Zürich waren sie für Schweizer Verhältnisse sehr gute, aber keineswegs überragende Spieler. Das Portal «Transfermarkt» misst den besten 14 Spielern der Young Boys einen Marktwert von 65 Millionen Franken bei, den besten 14 Spielern von Dinamo Zagreb dagegen nur etwa die Hälfte, 33 Millionen.

Dinamo Zagreb dominierte in den letzten 25 Jahren in Kroatien wesentlich stärker als der FC Basel in der Schweiz. Nach der Unabhängigkeit des Landes 1991 wurde 1992/93 die erste kroatische Meisterschaft ausgetragen. Seither errang Dinamo 18 von 25 Titeln, 12 davon in den letzten 13 Jahren. In Kroatien werden die Meister mit dem gleichen Modus ermittelt wie in der Schweiz: zehn Mannschaften, zwei Doppelrunden, 36 Spiele. 2016/17 musste Dinamo dem derzeit härtesten Rivalen Rijeka um zwei Punkte (86:88) den Vortritt lassen.

Die Kroaten erreichten in den letzten sieben Saisons viermal die Gruppenphase der Champions League. Dort waren sie jedes Mal heillos überfordert. Einem 2:1-Heimsieg gegen Arsenal und einem 1:1 daheim gegen Dynamo Kiew stehen 22 Niederlagen gegenüber. Das Gesamttorverhältnis aus den 24 Spielen ist sagenhaft schlecht: 7:65.

Jedoch kann ein Klub in der Königsklasse noch so schlecht abschneiden, er steht immer noch besser da als jeder Klub, der überhaupt noch nie in der Königsklasse war. Wie YB.

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

1 / 48
Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball
quelle: keystone / ina fassbender / pool
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das ist der moderne Fussball

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viel zu lange mussten Sie um Anerkennung kämpfen – ein offener Brief an Vladimir Petkovic

Der Trainer der Schweizer Nati steht vor einem Wechsel in die Ligue 1 in Frankreich. Nach sieben Jahren geht er beim SFV von Bord. Zeit für einen offenen Brief an den Mann, der die Schweiz sieben Jahre lang betreut und in den EM-Viertelfinal geführt hat.

Sehr geehrter Vladimir Petkovic,

Als Sie vor gut zwei Wochen aus St.Petersburg zurück nach Zürich reisten, sind die Schweizer Nati-Fans am Flughafen Kloten gestanden, haben gejubelt, um Autogramme und Selfies gebeten. Menschen haben sich umarmt, gelacht, waren euphorisch, so wie in den Tagen zuvor schon. Alles dank den Auftritten Ihrer Fussballer an dieser EM. Als Chef der Nati haben Sie die Schweiz mitgenommen auf eine besondere Reise. Die Bilder dieser Gesichter voller Emotionen sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel