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Erleichterte Niederländer jubeln nach dem Siegtreffer gegen die Ukraine.
Erleichterte Niederländer jubeln nach dem Siegtreffer gegen die Ukraine.
Bild: keystone

Historisches Tor-Spektakel und Edeljoker – zehn Statistiken zum EM-Abend

Am Sonntagabend bekamen die Fussballfans zwei torreiche Spiele zu sehen. In den Spielen Österreich – Nordmazedonien und Niederlande – Ukraine gab es gleich neun Tore zu sehen. Wir verraten dir die wichtigsten Fakten zu den beiden Spielen.
13.06.2021, 23:2514.06.2021, 15:10

Angriff ist die beste Verteidigung

Die Niederlande sind seit jeher für ihren guten Offensivfussball bekannt. Auch an der Europameisterschaft befindet sich die Stärke des Kaders eher im Angriff als in der Verteidigung. Dies zeigte sich schon in den ersten Minuten des Spiels. Nach zehn Minuten hatte die «Elftal» bereits sieben Schüsse zu verzeichnen. Insgesamt gab es in den ersten zehn Minuten der Partie neun Schussversuche – nur einen weniger als in den sechs vorherigen Spielen der EM zusammen.

Historisches Tor-Spektakel

Wie die meisten der bisherigen Spiele an der Europameisterschaft im Jahr 2021 stand es auch zwischen der Niederlande und der Ukraine zur Halbzeit 0:0. In den zweiten 45 Minuten wurden die Zuschauer von den beiden Nationen aber mehr als entschädigt. Fünf Tore in der zweiten Halbzeit gab es in einem EM-Spiel, das torlos in die Pause ging, noch nie.

Die Joker müssen stechen

Beim 3:1 der Österreicher gegen Nordmazedonien waren mit Michael Gregoritsch und Marko Arnautovic zwei Einwechselspieler erfolgreich. Die Nationaltrainer unseres Nachbarlandes bewiesen an Europameisterschaften bereits des Öfteren ein gutes Händchen – vier ihrer bisher fünf Tore wurden von Jokern erzielt.

Vom Chancentod zum Matchwinner

Denzel Dumfries konnte die Enttäuschung der Niederlande mit seinem Kopfballtor gerade noch abwenden. Dabei hatte er in der ersten Halbzeit noch Probleme mit der Chancenverwertung. Der Rechtsverteidiger nutzte keine seiner beiden Grosschancen. Bisher vergab kein Spieler an der EM zwei solche in einer gesamten Partie. Am Ende wurde der 25-Jährige mit seinem Treffer doch noch zum gefeierten Helden.

Das lange Warten hat ein Ende

Die Österreicher sind erst zum dritten Mal an einer Europameisterschaft dabei. Bisher gelang ihnen noch kein Sieg, doch das änderte sich heute. Im siebten Anlauf war Österreich zum ersten Mal erfolgreich.

Unbekannte Effizienz

Die Niederländer fühlten sich schon als die sicheren Sieger als Andrij Jarmolenko die Ukrainer mit einem Traumtor zurück ins Spiel brachte. Nur vier Minuten später sorgte Roman Jaremtschuk für den Ausgleich. Es waren zwei erfolgreiche Schüsse in Folge – zuvor landeten 72 Schüsse der Osteuropäer an Europameisterschaften in Folge nicht im Netz.

Die verdienten Sieger

Am Sonntag gab es drei Favoritensiege zu sehen. Wie die Engländer konnten auch Österreich und die Niederlande ihre Überlegenheit am Ende ausspielen. Beide wiesen deutlich höhere Werte bei den «Expected Goals» auf als die unterlegenen Nordmazedonier und Ukrainer.

Die EM des erfolglosen Anrennens

Die «Oranje» beeindruckte mit ihrem gewohnten Offensivfussball – nur war der zunächst nicht von Erfolg geprägt. Damit ist das Team von Frank de Boer an diesem Turnier aber nicht alleine. Bereits vier Nationen verzeichneten in der ersten Halbzeit mindestens zehn Schüsse – alle blieben dabei ohne Erfolg. Italien und die Niederländer verbesserten sich nach der Pause deutlich. Nicht so Dänemark und die Schweiz.

Der Kapitän geht voran

Nach 52 Minuten gab es in der Amsterdam Arena endlich etwas zu jubeln. Niederlande-Kapitän Georginio Wijnaldum knallt den Ball zum 1:0 ins Netz. Es war sein 15. Treffer in den letzten 26 Länderspielen des zukünftigen Spielers von PSG. Ausserdem war es nach 2'528 Tagen das erste niederländische Tor an einer Endrunde seit dem 3:0 gegen Brasilien an der WM 2014. Der damalige Torschütze? Georginio Wijnaldum.

Die alten Rekordherren

Aufseiten der Nordmazedonier sorgte Goran Pandev für Jubel. Der 37-Jährige erzielte das erste Tor seines Heimatlandes an einer Endrunde. Nach dem Ausgleich verlief das Spiel für den EM-Neuling aber enttäuschend.

Maarten Stekelenburg wurde erst durch die Corona-Erkrankung vom eigentlichen Stammgoalie Jasper Cillessen in den niederländischen EM-Kader nachnominiert. Im Spiel gegen die Ukraine durfte er mit 38 Jahren das Tor seines Landes hüten. Damit ist er der älteste Spieler, der für die Niederlande an einer Europa- oder Weltmeisterschaft spielte, und löst Edwin van der Sar ab.

Maarten Stekelenburg wurde am 22. September 1982 geboren.
Maarten Stekelenburg wurde am 22. September 1982 geboren.
Bild: keystone
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