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Marco Streller tröstet Matias Delgado.
Marco Streller tröstet Matias Delgado.
Bild: KEYSTONE

«Nicht zu 100 Prozent fit» – FCB-Captain Matias Delgado tritt per sofort zurück

30.07.2017, 18:4102.08.2017, 15:23

Der FC Basel verliert seinen Captain Matias Delgado. Der Argentinier gibt per sofort seinen Rücktritt.

Viel war spekuliert worden, als der 34-jährige Delgado nicht im Aufgebot des sonntäglichen Spiels des FC Basel gegen Luzern stand. Jetzt ist klar: Delgado beendet «aus freien Stücken» seine Karriere als Fussballprofi. Es sei «ein sehr langer Prozess über mehrere Monate» gewesen, erklärte Delgado an einer Medienkonferenz nach dem Spiel. «Es ist sehr schwer, sich als Fussballer einzugestehen, dass es nicht mehr reicht.»

Am Samstag hatte Delgado Trainer Raphael Wicky und Sportchef Marco Streller zu einem Gespräch gebeten und ihnen unterbreitet, dass er den vor kurzem um ein weiteres Jahr verlängerten Vertrag per sofort auflösen wird. Nach dem 3:1 gegen Luzern teilte er seinen Entscheid auch den Teamkollegen mit, ehe er im St.Jakob-Park zusammen mit Streller vor die Medien trat und mit Tränen in den Augen seinen sofortigen Rücktritt verkündete. «Die Energie und das Feuer haben zuletzt gefehlt», so die Nummer 10, die noch während der Medienkonferenz von Fans der Muttenzer Kurve mit Sprechchören gefeiert wurde. «Aber ich bin glücklich, dass ich so aufhören kann.»

Auch Streller konnte die Tränen nicht zurückhalten und umarmte seinen früheren Teamkollegen. «Wir verlieren mit Mati nicht nur unseren Captain, sondern eine Identifikationsfigur, einen unglaublichen Fussballer und einen wunderbaren Menschen.» Streller konnte den Entscheid nachvollziehen. Auch er hatte seinen letzten Vertrag als Spieler mit dem FCB vorzeitig aufgelöst. «Mati ist zwar nicht in Basel geboren, aber zu einem Basler geworden.»

Von 2003 bis 2006 war Delgado eine der Stützen in der erfolgreichsten Zeit des FCB. Nach seiner Rückkehr nach Basel im Jahr 2013 benötigte er längere Zeit, bis er zu alter Stärke zurückfand. In letzten beiden Jahre war er aber erneut einer der Leistungsträger unter Urs Fischer und führte die Mannschaft zuletzt auch zum Double. Auch der neue Trainer Wicky wollte auf den Argentinier setzen. «Er ist einer der besten Fussballer, die ich selbst je gesehen habe.» (abu/sda)

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