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Barcelona midfielder Ivan Rakitic, center, scores his side's second goal during the Champions League Group B soccer match between Tottenham Hotspur and Barcelona at Wembley Stadium in London, Wednesday, Oct. 3, 2018. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Rumms! Ivan Rakitic haut gegen Tottenham den Ball in die Maschen. Bild: AP

Napolis Letzigrund, Rakitics Traumtor und der bärenstarke Akanji – 9 CL-Highlights

Der gestrige Champions-League-Abend bot viele Höhepunkte: Traumtore, bärenstarke Schweizer und ein halbleeres Stadion – alles war dabei. Wir haben dir die wichtigsten Szenen und Fakten zusammengetragen.



Rakitics Traumtor

Ein Tor wie ein Gedicht. Ein Tor, wie wir es selbst in der Champions League noch selten gesehen haben. Das ist Rakitics 2:0 für Barcelona gegen Tottenham. Es beginnt bei Messi, der einen perfekten Chip-Pass auf Suarez spielt. Der Uruguayer legt mit der Brust ab auf Coutinho. Der Brasilianer haut zwar zuerst daneben, reagiert aber blitzschnell und hält den Ball brillant im Spiel. Und dann haut Rakitic einfach drauf und trifft via Pfosten. Wir sind begeistert!

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Das Traumtor mit allen Wiederholungen. Video: streamable

Erfolgreiche Italiener

Vier Spiele, vier Siege – für die italienischen Vertreter ist der 2. Spieltag in der Champions-League-Gruppenphase äusserst erfolgreich. Juventus (3:0 gegen YB), Napoli (1:0 gegen Liverpool), Inter (2:1 gegen Eindhoven) und die AS Roma (5:0 gegen Pilsen) holen allesamt drei Punkte – das hatte es zuletzt 2005 gegeben. Damals waren Juventus, Inter, Udinese und die AC Milan erfolgreich.

Bärenstarker Akanji

Alles spricht bei Dortmunds 3:0-Sieg über Monaco von Captain Marco Reus, der das 2:0 von Paco Alcacer vorbereitete und das  3:0 selbst erzielte. Stiller Held der Partie ist aber Manuel Akanji. Der Schweizer Nationalspieler überzeugt defensiv, vor allem aber auch in der Spielauslösung.  

Akanji spielt nicht nur die meisten Pässe bei Dortmund, er spielt sie auch am genauesten. Von 91 Bällen kommen 87 beim eigenen Mitspieler an. Diese 95,6 Prozent Erfolgsquote ist die beste im ganzen Team.

Erfolgloser Salah 

In einer enttäuschenden Liverpooler Elf (0:1 gegen Napoli) ist Mohamed Salah erneut der schwächste Akteur. Dem Ägypter, der letztes Jahr in 52 Spielen 44 Tore schoss, gelingt überhaupt nichts. Von seinen zwei Abschlussversuchen kommt keiner auf das gegnerische Tor. Salah leistet sich zwei Fouls und drei Ballverluste. Und von nur 23 Pässen kommen gerade mal 14 an.

epa07067669 Napoli's goalkeeper David Ospina (L) and Liverpool's Mohamed Salah in action during the UEFA Champions League match between SSC Napoli and Liverpool FC at San Paolo stadium in Naples, Italy, 03 October 2018.  EPA/CIRO FUSCO

Mo Salah kämpfte gegen Napoli erfolglos. Bild: EPA/ANSA

Schweizer Torhüter

Zum ersten Mal überhaupt kam es in der Champions League zum Duell zweier Schweizer Torhüter. Während bei Dortmund Roman Bürki zwischen den Pfosten stand, wollte bei Monaco Diego Benaglio Gegentreffer verhindern. Umso bitterer, dass Benaglio nach 45 Minuten mit einer Verletzung ausgewechselt werden musste. Während der Zürcher seinen Kasten sauber hielt, kassierte sein Ersatz Danijel Subasic in der zweiten Halbzeit drei Tore.

Überragender Messi

Während Cristiano Ronaldo den lockeren Sieg von Juventus gegen YB gesperrt von der Tribüne aus anschauen muss, zaubert Lionel Messi gegen Tottenham im Wembley. Der Argentinier ist der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel Barcelonas.

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Das 2:3 für Barcelona durch Messi. Video: streamable

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Das 2:4 für Barcelona durch Messi. Video: streamable

Messi leitet mit intelligenten Pässen erfolgreiche Angriffe ein (siehe Punkt 1) und erzielt zwei Tore gleich selbst. Und der «Zauberfloh» könnte den gestrigen Abend gar noch erfolgreicher gestalten, aber zwei Mal trifft er nur den Pfosten. Tottenham-Trainer Mauricio Pocchettino ist beeindruckt: «Wie Messi sich bewegt, ist unglaublich», sagt er nach dem Spiel.

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Der erste Pfostenschuss. Video: streamable

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Der zweite Pfostenschuss. Video: streamable

Nach dem Hattrick gegen PSV Eindhoven ist Lionel Messi nach zwei Runden schon bei fünf Toren angelangt.

8000 Tore

Im Wembley gibt es ein besonderes Jubiläum. Erik Lamelas 2:3 für Tottenham gegen Barcelona ist das 8000. Tor in der Champions-League-Geschichte.

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Lamelas Jubiläumstor. Video: streamable

PSG-Superstars laufen heiss

39 Tore schoss Paris Saint-Germain in dieser Saison, 28 davon kamen vom überragenden Quartett um Neymar, Kylian Mbappé, Edinson Cavani und Angel Di Maria. Auch in der Champions League fegt der Pariser Angriff durch die gegnerischen Abwehrreihen. Beim 6:1-Sieg gegen Roter Stern Belgrad kommen alle Tore von diesem Quartett. 

Bild

Blau = alle Schüsse von Roter Stern Belgrad
Orange = alle Schüsse von Neymar, Mbappé, Cavani und Di Maria.

Napolis Letzigrund

Ja, trägt denn Napoli seine Heimspiele plötzlich im Letzigrund aus? Man wähnt sich zumindest an einem GC-Spiel, wenn man gestern Abend die Partie zwischen dem italienischen Vizemeister und Liverpool verfolgt: Im untersten Ring des San-Paolo-Stadions herrscht gähnende Leere. Doch diese hat nicht etwa mit untreuen Anhängern zu tun.

epa07067449 Napoli's Allan (R) in action against Liverpool's James Milner during the UEFA Champions League match between SSC Napoli and Liverpool FC at San Paolo stadium in Naples, Italy, 03 October 2018.  EPA/CIRO FUSCO

Liverpools James Millner haut Napolis Allan um. Im Hintergrund: eine Menge leerer, roter Sitze. Bild: EPA/ANSA

Laut Fans auf Twitter ist die Sicht in diesem untersten Teil derart schlecht, dass sich möglichst viele Fans oben einen Platz suchen. Zudem seien die Ticketpreise extrem hoch und viele Bewohner der süditalienischen Stadt nicht gerade reich.

Fussball-Training im Ziegenstall

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Video: srf/SDA SRF

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sprudli 04.10.2018 14:57
    Highlight Highlight Mo Salah macht seinem Ruf als Ein-Tages-Fliege alle Ehre. Schade wie schwach er in die Saison gestartet ist. Hoffe er fängt sich wieder und beweist, dass er auch über einen längeren Zeitraum konstant spielen kann.

    Das beim Napoli Spiel das Stadion mit dem Letzi verglichen wird verstehe ich ja, aber weshalb wird GC da reingezogen. Ist ja das FCZ Stadion und nicht das vom GC.
    • falang 04.10.2018 16:02
      Highlight Highlight Weil GC auch vor leeren rängen spielt! Der unterschied: bei GC sieht es nicht nur so aus!

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