Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Norway's Johannes Hoesflot Klaebo, left, outsprints second placed Italy's Federico Pellegrino, right, and third placed Russia's Gleb Retivykh, 2nd right, to win the men's cross-country sprint event, at the Nordic Ski World Championships in Seefeld, Austria, Thursday, Feb. 21, 2019. (AP Photo/Matthias Schrader)

Klaebo jubelt über sein erstes WM-Gold. Bild: AP/AP

Ustjugow greift Klaebo an! Langlauf-Stars gehen sich beinahe an die Gurgel



Der 22-jährige Norweger Johannes Hösflot Klaebo gewann an der Nordischen Ski-WM in Seefeld nach Olympia-Gold erstmals auch WM-Gold.

Heiss zu und her ging es jedoch zunächst nach dem Halbfinal-Lauf, als der Russe Sergej Ustjugow und der spätere Sieger Klaebo aneinander gerieten. Der Russe ärgerte sich zurecht über Klaebo, war dieser während des Rennens doch über seine Skier gefahren. Ustjugow geriet darauf komplett aus dem Tritt und verpasste die Finalqualifikation. Nach dem Lauf eskalierte die Situation einen kurzen Moment, als Ustjugow seinen Widersacher unsanft anrempelte. Dieser reagierte jedoch nicht auf die Provokation und verhinderte so eine gröbere Auseinandersetzung.

Die Szene im Video:

abspielen

Video: streamable

Klaebo eine Absicht zu unterstellen, wäre vermutlich verfehlt, der Frust Ustjugows ist jedoch nachvollziehbar.

Im Final setzte sich Klaebo in einem Fotofinish gegen den Titelverteidiger Federico Pellegrino aus Italien durch und holte seine erste WM-Goldmedaille. Bronze ging an den Russen Gleb Retiwych.

Die Entscheidung im WM-Finalsprint:

(rst/sda)

Das internationale Hundeschlitten-Rennen im Jura

Video: srf

Die erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten

Doping im Sport

«Wir werden für blöd verkauft» – Doping-Experten glauben nicht an Einzeltäter-Theorie

Link zum Artikel

Einfach erklärt: So funktioniert Eigenblut-Doping – und so viel bringt es

Link zum Artikel

«Operation Aderlass» bringt prominenten Verdächtigen hervor: Ex-Sprint-Ass Petacchi

Link zum Artikel

In flagranti erwischt – Video zeigt österreichischen Langläufer beim Blut-Doping

Link zum Artikel

Riesige Doping-Razzia: 234 Verdächtige in 33 Ländern festgenommen – auch in der Schweiz

Link zum Artikel

Hefti erhält nach 5 Jahren endlich Gold: «Putin sagt ja immer noch, sie seien im Recht»

Link zum Artikel

Die magische Show des Floyd Landis, die ein einziger, grosser Schwindel ist

Link zum Artikel

Das ist das Wundermittel Keton, das schlank und stark machen soll

Link zum Artikel

«Doping ist wie beim Hütchenspiel. Du weisst, dass es Betrug ist. Aber du spielst mit»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tolgito 21.02.2019 20:11
    Highlight Highlight Seefeld Zürich?
  • therationalist 21.02.2019 18:32
    Highlight Highlight Ich sehe das etwas anders. Klaebo reagiert sehr wohl auf die Provokation. Die Worte ware sicher nicht nett und wer weiss, hätte er es geschafft den Russen zu eine weiteren Schubser zu provozieren wäre dieser vielleicht von kommenden Wettkämpfen ausgeschlossen worden. Jeder der z.B Kontaktsport ausübt weiss, was ich meine.
    Mir sind beide Athleten unsympatisch.
  • Ziasper 21.02.2019 18:20
    Highlight Highlight Klaebo wird nur nicht disqualifiziert, weil er Norweger ist oder?
  • Influenzer 21.02.2019 17:22
    Highlight Highlight Der gebürtige St. Galler Kleber, der sich nach seiner Emigration nach Norwegen Klaebo nennt, reagierte nicht auf die Provokation....
    • Hoodie Allen 21.02.2019 18:18
      Highlight Highlight Sehr interessante theorie😏
  • Ketchum 21.02.2019 16:59
    Highlight Highlight Was ist das für eine lachhafte Jury? Klares Foul von Klaebo, im Skicross gäbe es eine Disqualifikation
    • color 21.02.2019 18:02
      Highlight Highlight Gemäss Regeln der IOF:
      "343.10.2 Bei allen anderen Wettkämpfen darf beim Überholen keine Behinderung
      verursacht werden.
      Die Verantwortung für ein korrektes Überholen ohne jegliche Behinderung
      liegt beim überholenden Wettkämpfer. Der überholende Wettkämpfer muss
      seine Ski vor den Ski des Wettkämpfers welcher überholt wird haben bevor er wieder die beste Linie wählen darf. "

      Sprich Klaebo ist vorne. Darf die schnellste Linie wählen. Anders wäre es wenn es Korridore geben würde. Siehe:

      https://assets.fis-ski.com/image/upload/v1541412269/fis-prod/IWO_Langlauf_2018_markiert.pdf
    • color 21.02.2019 18:05
      Highlight Highlight Ebenfalls anders wäre es bei einem Einzelstartrennen. Dort muss dem Überholenden Platz gemacht werden. Für den Sprint, Massenstartrennen oder Staffeln gilt dies jedoch nicht.
    • Gronk87 21.02.2019 19:46
      Highlight Highlight Er drückt leicht nach innen, ist aber bereits deutlich vorne. Somit wäre eine Disqualifikation völlig übertrieben und die Entscheidung der Jury völlig richtig
    Weitere Antworten anzeigen

So kämpfen Berner Politiker um den Erhalt der Lauberhorn-Rennen

Der Streit zwischen dem Skiverband Swiss-Ski und den Veranstaltern der Lauberhornrennen hat die Politik auf den Plan gerufen. Zahlreiche Berner Nationalratsmitglieder haben einen offenen Brief unterzeichnet und ein Ende des Machtkampfs gefordert.

Die Weltcup-Skirennen am Lauberhorn seien sportlich, gesellschaftlich und volkswirtschaftlich von grösster Wichtigkeit, heisst es in dem vom Berner SVP-Nationalrat Lars Guggisberg verfassten Schreiben, das der «Blick» am Freitag publik machte. Der Ski-Klassiker in Wengen habe eine weltweite Ausstrahlung, nicht nur im Sport, sondern auch im Tourismus. Werde der Anlass aus dem Weltcup-Kalender gestrichen, stünden tausende Arbeitsplätze im Berner Oberland auf dem Spiel.

«Wir fordern Sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel