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Unfallursache ist geklärt: Luis Salom unterlief ein Fahrfehler

Luis Salom unterlief ein tödlicher Fahrfehler.
Luis Salom unterlief ein tödlicher Fahrfehler.
Bild: EPA/EFE

Unfallursache ist geklärt: Luis Salom unterlief ein Fahrfehler

Die Untersuchungen sind abgeschlossen: die Ursache des Todessturzes von Luis Salom (24) ist offenbar ein Fahrfehler.
07.06.2016, 07:3607.06.2016, 07:36

Warum ist Luis Salom am letzten Freitag während des zweiten Moto2-Trainings im Rahmen des GP von Katalonien in Barcelona von der Piste abgekommen und mit rund 160 km/h geradeaus in die Abschrankung gerast?

Die Untersuchungen sind durch die Staatsanwaltschaft geführt worden. Juristisch gilt Luis Salom als Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls. Die Gerichtsmedizin hat die sterblichen Überreste freigegeben. Der spanische Rennfahrer wird am 8. Juni in Palma de Mallorca beigesetzt.

Luis Salom fand seinen Tod im Freitagstraining in Barcelona.
Luis Salom fand seinen Tod im Freitagstraining in Barcelona.
Bild: HEINO KALIS/REUTERS

Aus den Daten des Bordcomputers der Unglücksmaschine, der alle Bewegungen aufzeichnet («Telemetrie») wird gemäss offiziellen Angaben ein Fahrfehler als Unglücksursache ersichtlich. Demnach hat Luis Salom beim Anbremsen auf die Kurve wegen einer Bodenwelle die Kontrolle über das Vorderrad und damit die Maschine verloren, ist dadurch von der Ideallinie abgekommen und geradeaus gefahren.

Mit rund 120 km/h in die Maschine geprallt

Inoffizielle Berechnungen haben ergeben, dass er mit rund 120 km/h in die von der Sicherheitsabschrankung zurückfedernde Maschine geprallt ist.

Damit ist klar, dass nicht ein technischer Defekt den Unfall verursacht hat. Und die Spekulationen sind beendet, Luis Salom könnte womöglich bereits vor dem Unfall und nicht durch die Sturzverletzungen einen Herzstillstand (die offizielle Todesursache) erlitten haben.

Die Schweizer Moto2-Piloten 2016

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