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Verrückte NBA: Kevin Durant geht nach Phoenix – Aufwärm-Schock bei Hart

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Kyrie Irving (links) und Kevin Durant (rechts) waren vor Kurzem noch Teamkollegen in Brooklyn, nun sind sie Konkurrenten. Irving wechselte nach Dallas, Durant nach Phoenix. Bild: www.imago-images.de

Die NBA spielt verrückt – Durant wechselt zu Phoenix und eine Überraschung beim Aufwärmen

Die Top-Teams der NBA rüsten im Kampf um den NBA-Titel nochmals nach. Den Phoenix Suns gelingt mit der Verpflichtung von Kevin Durant ein echter Coup.
09.02.2023, 12:2110.02.2023, 11:42
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Kurz vor dem Ende der Wechselfrist in der NBA kommt es zu einem weiteren «Blockbuster-Deal». Kevin Durant, zweifacher NBA-Sieger mit den Golden State Warriors, wechselt von den Brooklyn Nets zu den Phoenix Suns.

Mit Durant wird auch T.J. Warren nach Phoenix wechseln. Im Gegenzug schicken die Suns Mikal Bridges, Jae Crowder und Cam Johnson nach New York. Die Nets erhalten zudem vier zukünftige Erstrunden-Draft-Picks der Suns und im Jahr 2028 die Möglichkeit, die Auswahlrechte zu tauschen.

Die Zukunft der Brooklyn Nets

Nachdem zuvor schon Point Guard Kyrie Irving die Nets in Richtung Dallas verlassen hatte, verliert die Franchise, welche vor der Saison noch als Titel-Kandidat gehandelt wurde, nun seinen zweiten Superstar. Doch mit dem 26-jährigen Mikal Bridges erhält das Team aus Brooklyn im Gegenzug immerhin einen sehr vielversprechenden Spieler.

Bridges spielt aktuell die beste Saison seiner Karriere und könnte mit Ben Simmons in Brooklyn das neue Duo der Zukunft bilden. Solange diese beiden die besten Spieler des Teams sind, wird dieses mit dem Kampf um den Titel nichts zu tun haben. Deshalb setzen die Nets erneut auf einen Neuaufbau des Teams. Dennoch sieht es in dieser Saison mit der Qualifikation für die Playoffs in der Eastern Conference aktuell gut aus. Das Team steht zurzeit auf dem fünften Rang und dürfte sich selbst mit einer Niederlagen-Serie noch berechtigte Hoffnungen machen, zumindest am Play-in-Turnier für die Playoffs teilnehmen zu können.

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Mikal Bridges wird ab sofort das Trikot der Brooklyn Nets tragen.Bild: keystone

Sind die Suns jetzt ein Titel-Favorit?

Mit der Verpflichtung von Kevin Durant dürfte jedes Team automatisch zu einem Titel-Kandidaten aufsteigen. Doch die Suns waren auch schon ohne «KD» einer der Top-Favoriten im Rennen um die Meisterschaft.

Mit Chris Paul, Devin Booker und Deandre Ayton hatten die Suns bereits drei Top-Spieler in ihrem Kader. Die Suns standen nicht zuletzt aufgrund der starken Leistungen dieser drei 2021 bereits in den NBA-Finals. Dort scheiterte man allerdings an Giannis Antetokounmpo und den Milwaukee Bucks.

Mit dem ehemaligen MVP bekommt Phoenix jetzt einen Spieler dazu, der weiss, wie man einen Titel gewinnen kann. Genau dieser Spieler schien den Suns in den entscheidenden Spielen der letzten Jahre gefehlt zu haben. Denn so gut ein Chris Paul oder Devin Booker auch sein mögen, sie konnten beide noch keinen Titel gewinnen.

Wann Durant allerdings sein erstes Spiel im Dress seines neuen Teams bestreiten kann, ist aktuell noch ungewiss. Der Superstar laboriert noch an einer Knieverletzung, wodurch er auch für das All-Star-Game am 19. Februar ausfallen wird.

Sein ehemaliger Coach bei den Brooklyn Nets Jacque Vaughn äusserte sich vor dem Wechsel Durants allerdings positiv über dessen Gesundheitszustand. Die letzten Untersuchungen seien «sehr gut» verlaufen, ein genaues Datum der Rückkehr könne man allerdings noch nicht absehen.

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Jacque Vaughn (r.) mit dem verletzten Kevin Durant (2. v. l.).Bild: keystone

Viele grosse Namen wechseln die Teams

Kyrie Irving und Kevin Durant sind nicht die einzigen beiden Superstars, die kurz vor dem Ende der Wechselfrist heute Abend um 21.00 Uhr noch den Arbeitgeber wechselten. Auch die Los Angeles Lakers sorgten für einen hochkarätigen Tausch.

Das Team von LeBron James verstärkt sich in einem Deal, in welchen drei Teams involviert sind, mit D'Angelo Russell, Malik Beasley und Jarred Vanderbilt. Russell kehrt dabei an seine alte Wirkungsstätte zurück, der Point Guard wurde 2015 von den Lakers an zweiter Stelle im Draft ausgewählt.

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D'Angelo Russell spielte bereits von 2015 bis 2017 für die Los Angeles Lakers.Bild: www.imago-images.de

Die Lakers geben dafür Russell Westbrook, Juan Toscano-Anderson und Damian Jones an die Utah Jazz ab. Zusätzlich erhalten die Jazz auch noch ein zusätzliches Auswahlrecht in der ersten Runde des Drafts 2027.

Dass Westbrook allerdings jemals für die Utah Jazz aufläuft, gilt als unwahrscheinlich. Der MVP von 2017 und der Klub könnten sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung einigen, wodurch Westbrook wieder frei verfügbar wäre. Laut dem NBA-Experten Chris Haynes wären dann unter anderem die Los Angeles Clippers und die Chicago Bulls an einer Verpflichtung des Spielmachers interessiert.

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Bekommen sie bald einen neuen Teamkollegen? Kawhi Leonard und Paul George (l.) von den LA Clippers.Bild: keystone

Das dritte Team im Bunde der Transfersaga sind die Minnesota Timberwolves. Diese verlieren mit Russell zwar ihren Point Guard, erhalten allerdings mit Mike Conley aus Utah einen ebenbürtigen Ersatz. Ausserdem erhalten die Timberwolves Nickeil Alexander-Walker und drei Zweitrunden-Draft-Picks von 2024 bis 2026 von den Utah Jazz.

Fliegender Wechsel in Portland

In der NBA kann es manchmal sehr schnell gehen – auch wenn es darum geht, Spieler zu tauschen. Dies durfte nun auch Josh Hart erfahren. Hart war gerade dabei, sich für das Spiel der Portland Trail Blazers gegen die Golden State Warriors aufzuwärmen, als er herausfand, dass er zu den New York Knicks getradet wird.

Seine Mitspieler und er versammelten sich um das Handy eines Teambetreuers und konnten ihren eigenen Augen kaum trauen, als sie von der Nachricht des Wechsels lasen. Portlands Superstar Damian Lillard nahm Hart daraufhin sofort in die Arme, um ihn zu verabschieden.

Josh Hart wird seine Karriere nun in New York fortführen. Im Gegenzug erhalten die Trail Blazers von den Knicks mit unter anderem Cam Reddish und einem Erstrunden Draft-Pick einen mehr als ordentlichen Gegenwert als Ersatz. Zumal Josh Harts Vertrag am Ende der Saison ausläuft und er eine einseitige Option auf eine Verlängerung des Vertrags besitzt.

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