Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NHL

Florida - Edmonton 3:4
Philadelphia (mit Streit) - Washington 1:4

Anaheim - Boston 5:3

Gerüchte um Mark Streit in der NHL: Rückkehr zu den Montréal Canadiens?

23.02.17, 06:55 23.02.17, 08:08


Der einzige Schweizer NHL-Spieler, der in der Nacht im Einsatz war, heisst Mark Streit. Im Spiel mit seinen Philadelphia Flyers gegen die Washington Capitals kam der Berner auf 19 Minuten Eiszeit. Das Duell verlief einseitig zu Gunsten der Gäste aus der Hauptstadt. 

Das 4:1 für die Capitals ist schön herausgespielt.  Video: streamable

Die Flyers verlieren klar mit 1:4. Der entscheidende Treffer gelang T.J. Oshie nach schöner Vorarbeit von Alexander Ovechkin.

Für das Team von Mark Streit geht es in den nächsten Wochen um viel, und die Serie bedeutender Partien nimmt am Samstag mit einem Highlight ihre Fortsetzung. Im Rahmen der NHL Stadium Series treffen die Philadelphia Flyers in Pittsburghs Football-Stadium auf die Penguins, den amtierenden Meister.

Philadelphia, 22.09.2015 - Eishockey NHL Pre-Season, Philadelphia Flyers - New York Rangers, Mark Streit (Flyers) - Foto: Gavin Baker/Icon Sportswire (EQ Images) SWITZERLAND ONLY

Die Zukunft von Mark Streit ist ungewiss. Bild: Icon SMI

Ob Mark Streit auch in dieser Partie mitspielen wird, steht noch nicht zu 100 Prozent fest: Der 39-jährige Schweizer Haudegen, der trotz aufstrebender Schweizer Stürmer immer noch den Schweizer Skorer-Rekord in der NHL hält (62 Punkte vor neun Jahren) und dessen Vertrag in Philadelphia Ende Saison ausläuft, gilt als Wechselkandidat in den letzten Tagen vor dem Transferschluss. Die amerikanische Fernsehstation ESPN erachtet Streit als die beste Option unter den verfügbaren Verteidiger für Teams, die sich vor den Playoffs noch verstärken wollen.

Zurück zu den Wurzeln?

Im Text heisst es weiter, dass die Montréal Canadiens ein heisser Kandidat sind, um Mark Streit als Verstärkung aufzunehmen. Es wäre für den routinierten Verteidiger eine Rückkehr zu seinem ersten NHL-Verein, eine Rückkehr zu seinen Anfängen in der besten Eishockey-Liga der Welt.

«Ich würde sehr gerne sehen, wie Montréal Streit holt und ihn so zurück an den Ort bringt, wo er seine NHL-Karriere lancierte.»

Pierre LeBrun, ESPN Senior Writer espn.com

Montreal Canadiens defenseman Mark Streit warms up with the team before their NHL playoff game against the Carolina Hurricanes on Saturday, 22 April 2006.  (KEYSTONE/EPA/DAVIS TURNER)

Ein Bild aus dem Jahr 2006: Mark Streit im Trikot der Montréal Canadiens. Bild: EPA

Streit würde hervorragend zu Canadiens-Verteidiger Shea Weber passen, der mit Roman Josi lange schon einen Schweizer Defensivpartner hatte. Zudem wäre der 39 Jährige eine Verstärkung für das Powerplay von Montréal.

Umfrage

Soll Mark Streit die Montréal Canadiens in den Playoffs verstärken?

  • Abstimmen

956 Votes zu: Soll Mark Streit die Montréal Canadiens in den Playoffs verstärken?

  • 81%Ja, unbedingt. Das wäre doch eine tolle Geschichte.
  • 6%Ich finde Streit sollte eher langsam ans Aufhören denken.
  • 10%Mir egal, Hauptsache er spielt noch irgendwo.
  • 3%Nein, er soll bei den Flyers bleiben.

Enges Ding zwischen Oilers und Panthers

Das Spiel zwischen den Florida Panthers und den Edmonton Oilers ist bis zur zweiten Pause ausgeglichen. Im letzten Drittel beim Stand von 3:3 ziehen plötzlich Connor McDavid, Leon Draisaitl und Kris Russel los. 

Tic Tac Toe und Tor. Video: streamable

Das hochkarätige Trio spielt den Konter blitzsauber über alle drei Stationen aus. Am Ende der Passfolge steht Russel, der das Siegestor erzielt. Es ist das erste Saisontor des Kanadiers im 49 Spiel und bringt seiner Mannschaft am Ende den Sieg. (sda/jwe)

Schweizer Meilensteine in der NHL

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gretzky 24.02.2017 13:47
    Highlight Wenn die Habs einen Streit holen, dann nur um einen ihrer Russischen Verteidiger los zu werden, um für den Sommer Cap Space zu schaffen. Alles andere ergibt null Sinn. Was die Habs brauchen ist nicht Breite in der Verteidigung sondern Klasse auf der Centerposition.
    4 0 Melden
  • Boogie Lakeland 23.02.2017 11:51
    Highlight Verstand nie ganz wieso er damals ging...
    Geld, NY, keine Ahnung was ihn zog.
    Weil grosse Play Off Abenteuer hatte er nicht in seiner NHL Karriere.
    5 1 Melden
    • Der müde Joe 23.02.2017 13:21
      Highlight Das war damals eher unfreiwillig. Die Canadiens wollten eher in neue (teure) Stürmer investieren. Also wurde Streit als Verteidiger zu teuer für die Habs, da auch noch Hamrlik (ca. 4 mill) Markov (ca. 6 mill) u. Komisarek (ca. 3 mill) Topverdiener waren.
      13 0 Melden
  • Der müde Joe 23.02.2017 10:30
    Highlight Streit zurück zu den Habs?!

    ...yuhuuuu!
    14 1 Melden
  • Tikkanen 23.02.2017 09:10
    Highlight ...würde dem Streit einen Trade zu einem starken Team wie den Habs gönnen👍🏻 Dann kann er nochmal NHL PO spielen, schätzungsweise mindestens bis ins Conference Final dürften die Canadiens vorstossen😳Ab der nächsten Saison wird er dann in Bern Teil der monumentalen Dynastie, hilft mit den dritten🏆in Serie zu holen😁😎
    9 43 Melden
    • Goon 23.02.2017 11:01
      Highlight Der Teil bis zu Bern ist ja noch gut. Aber ab da geht es ziemlich bachab mit Sinn und Niveau....
      44 1 Melden
    • mukeleven 23.02.2017 11:02
      Highlight gang nomal go liegge tikk...
      31 3 Melden
    • Leuenberger 23.02.2017 12:12
      Highlight In Bern erhalten 39 jährige Spieler keinen akzeptabeln Vertrag mehr, vor allem wohl weil der General Manager erst gestern erst 39 geworden ist. Nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag, Alex!
      3 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

NHL-Journalisten besuchen die Schweiz und sind von unserer Hockeykultur begeistert

Mit den New Jersey Devils ist am Samstag auch eine Delegation nordamerikanischer Journalisten in der Schweiz gelandet. Die Medienleute erkunden seither unser Land und sind fasziniert von der hiesigen Eishockeykultur

Morgen Abend (19.30 Uhr) spielen die New Jersey Devils ein Freundschaftsspiel in Bern gegen den SCB. Die Delegation aus Newark, bestehend aus Spielern, Coaches und einer Menge Journalisten, ist aber bereits am gestrigen Samstag in der Schweiz angekommen.

Doch die Journalisten aus Übersee kommen natürlich nicht nur wegen der schönen Aussicht. Sie wollen auch Hockey sehen. So hat sich Corey Masisak beispielsweise die Arenas in Bern und in Biel genauer angeschaut.

Und dann sind sie alle am …

Artikel lesen