DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04085993 Alexander Ovechkin of Russia dives for the puck during the Men's Play-offs Qualification match between Russia and Norway at the Bolshoy Ice Dome in the Ice Hockey tournament at the Sochi 2014 Olympic Games, Sochi, Russia, 18 February 2014.  EPA/SRDJAN SUKI

Bei den Olympischen Spielen in Sotschi führte «Ovi» die Russen als Captain an. Bild: EPA

Alex Owetschkin über Olympia 2018: «Ich bin sehr enttäuscht, aber ich werde nicht gehen»

Er war die letzte Hoffnung für Eishockeyfans, doch noch einen NHL-Spieler an den Olympischen Spielen 2018 zu sehen. Nun hat auch Russlands Star Alexander Owetschkin akzeptiert, dass er in Pyeongchang nicht dabei sein darf.



Nachdem nicht nur die NHL, sondern auch der internationale Eishockeyverband (IIHF) bestätigt hat, dass es den NHL-Spielern nicht erlaubt ist, an den Olympischen Spielen 2018 teilzunehmen, muss auch Alexander Owetschkin die Segel streichen. Der Russe der Washington Capitals war einer der Spieler gewesen, die bis zuletzt für eine Olympia-Teilnahme gekämpft haben.

«Ovi», der bei den letzten Olympischen Spielen in Sotschi Russland als Captain angeführt hatte, sagte immer, dass er trotz des Entscheids der NHL in Pyeongchang dabei sein wolle. Nun hat aber auch er resigniert.

In einem von den Capitals veröffentlichten Statement schreibt der 31-Jährige: «Ich sah die News diese Woche und bin sehr enttäuscht, dass die NHL, die IIHF und das Internationale Olympische Komitee so entschieden haben. Ich, meine Teamkollegen und alle Spieler, die gehen wollten, verlieren.»

«Seit ich ein Kind war und seit ich in der NHL spiele, waren immer NHL-Spieler bei Olympia. Wir mussten uns nie zwischen unseren Teams und unserem Land entscheiden», sagt der Stürmerstar. «NHL-Spieler bei Olympia sind gut für das Eishockey und gut für Olympia.»

Nun hätten die NHL und die IIHF eine Entscheidung gefällt und es gäbe nichts mehr zu diskutieren. «Meine Mutter ist zweifache Basketball-Olympiasiegerin. Auch deshalb war es immer mein Traum und eine grosse Ehre, mein Land zu vertreten. Es ist immer noch mein Traum, olympisches Gold zu gewinnen, und ich hoffe, ich kriege 2022 noch einmal die Chance dazu.»

Seine Mutter hat schon doppeltes Olympiagold. Alex muss wohl darauf verzichten.

Auch Wladislaw Tretiak, Präsident des russischen Eishockeyverbands, sagt: «Owetschkin kann nun nichts mehr tun. Ihm bleibt nur noch übrig, für Washington zu spielen und das zu akzeptieren». Tretiak dürfte das definitive Fehlen der NHL-Stars egal sein: Stand jetzt ist Russland in Pyeongchang der Topfavorit auf die Goldmedaille, denn die KHL untersagt ihren Spielern die Teilnahme nicht. (abu)

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Video: Angelina Graf

Die Schweizer in der NHL und AHL 2017/18

Das könnte dich auch interessieren:

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Deutsche Regierung beschliesst Corona-Notbremse

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Im längsten NHL-Spiel der Geschichte fällt das goldene Tor erst um 2.35 Uhr nachts

24. März 1936: Die Detroit Red Wings besiegen die Montréal Maroons im ersten Spiel des Stanley-Cup-Halbfinals erst nach 176 Minuten und 36 Sekunden im 9. Drittel. Das einzige Tor fällt, als der Milchmann in Montréal bereits wieder seine Arbeit aufnimmt.

Um 02.35 Uhr fällt die Entscheidung im damals mit 9500 Fans ausverkauften Forum: Modere Fernand «Mud» Bruneteau, 21 Jahre alt, setzt den Puck an Montréals Torhüter Lorne Chabot vorbei zum 1:0 ins Netz. Es ist der Sieg im ersten Halbfinalspiel gegen die Montréal Maroons (nicht die Montréal Canadiens). Die Maroons existierten von 1924 bis 1938 und gewannen zweimal den Stanley Cup (1926 und 1935).

Detroit gewinnt nach dem historischen 1:0-Sieg die Serie schliesslich locker 3:0. Anschliessend …

Artikel lesen
Link zum Artikel