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Andri Ragettli, of Switzerland, sits on the course after crashing during the men's slopestyle final at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Gregory Bull)

Andri Ragettli fährt nur auf Rang 7 und kann seine Enttäuschung nicht verbergen.  Bild: AP/AP

«Dann gewinne ich das Zeug halt später!» Ragettli und Co. gehen beim Slopestyle leer aus

Die Schweizer Ski-Freestyler verpassen im Slopestyle der Männer eine weitere Medaille. Andri Ragettli, Elias Ambühl und Jonas Hunziker müssen sich im Final mit den Plätzen 7, 9 und 10 begnügen.



Die Schweizer Ski-Freestyler hatten im Vorfeld des Slopestyle-Wettkampfs in Bokwang weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Zuerst ging ein Video viral, das Fabian Bösch zeigte, wie er sich einhändig auf der Aussenseite einer Rolltreppe hochziehen liess oder wie sie auf einem Gabelstapler «Cool Runnings» imitierten, dann erkrankten Bösch und Elias Ambühl am Norovirus und wurden vorübergehend vom Team getrennt.

Andri Ragettli:

«Roger Federer ist mein grosses Vorbild. Er hat auch erst mit 22 sein erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen. Und so mache ich das mit Olympia jetzt auch, ich gewinne dieses Zeug jetzt einfach später.»

Andri Ragettli, of Switzerland, jumps during the men's slopestyle qualifying at Phoenix Snow Park at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Sunday, Feb. 18, 2018. (AP Photo/Kin Cheung)

Andri Ragettli fliegt gekonnt über den Kicker, leider zeigte er zu wenig Konstanz.  Bild: AP/AP

Im Wettkampf zeigten die Schweizer auch ihre sportlichen Fähigkeiten, zu einem Exploit wie bei den Frauen, als es Gold und Silber gab, reichte es allerdings nicht. Trotz guter Leistungen konnten Ragettli und Co. in den Kampf um die Medaillen nicht eingreifen, was zumindest für den 19-Jährigen aus Flims eine grosse Enttäuschung war. In der Qualifikation hatte Ragettli noch Platz 2 belegt, letztlich musste er sich mit dem 7. Rang und einem Diplom begnügen.

Andri Ragettli:

«Es war ein mega hohes Niveau. Heute war leider nicht mein Tag. Ich habe im ersten Run etwas gar wenig Punkte bekommen. Ich versuchte mehr zu zeigen, aber das hat dann leider nicht funktioniert.»

Bild

Andri Ragettli bleibt im Interview ein cooler Hund. bild: screenshot srf

Traumlauf von Braaten

Gold ging an den Norweger Oystein Braaten, der gleich im ersten Finaldurchgang mit 95 Punkten die Siegesmarke setzte. Silber holte der Amerikaner Nick Goepper, der vor vier Jahren Bronze gewonnen hatte. Dritter wurde der Kanadier Alex Beaulieu-Marchand.

Der Goldrun des Norwegers Oystein Braaten.

Obwohl Edelmetall verpasst wurde, rehabilitierten sich die Schweizer für das schwache Abschneiden vor vier Jahren, als bei der olympischen Slopestyle-Premiere keiner den Einzug in den Final geschafft hatte. Als einziger der vier Swiss-Ski-Starter verpasste Fabian Bösch den Sprung in die Top 12. Der 20-jährige Engelberger, der am Norovirus erkrankt war, brachte keinen der beiden Läufe ohne groben Schnitzer ins Ziel.

Neben Bösch schafften auch weitere Mitfavoriten den Sprung in den Final nicht. Der schwedische X-Games-Sieger Henrik Harlaut und der amerikanische Weltmeister McRae Williams verabschiedeten sich vorzeitig. (pre/sda)

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