Sport
Schaun mer mal

Tennisspieler nach Kuss-Attacke auf TV-Reporterin suspendiert

Tennisspieler belästigt TV-Reporterin vor laufender Kamera – mit Konsequenzen

30.05.2017, 22:0631.05.2017, 12:28

Auf dem Tennisplatz hat sich Maxime Hamou noch keinen Namen gemacht, daneben sorgte der 21-Jährige für einen Eklat. Dem Franzosen wurde in Roland Garros die Akkreditierung, die Berechtigung zum Zutritt zur Anlage, entzogen, nachdem er am Montag eine TV-Journalistin belästigt hatte.

Gleich mehrmals versuchte Hamou während des Live-Interviews, die Reporterin von Eurosport zu küssen, obwohl diese sich dagegen wehrte. Die Personen im Studio, unter ihnen Experte Henri Leconte, fanden das Ganze offenbar lustig und lachten. In den sozialen Medien sorgte das Verhalten von Hamou für einen Sturm der Entrüstung.

Der Weltranglisten-287. Hamou war über die Qualifikation ins Hauptfeld vorgestossen und verlor dort in der 1. Runde in drei Sätzen gegen den Uruguayer Pablo Cuevas. Am Dienstagabend entschuldigte er sich und schrieb sein Fehlverhalten dem überbordendem Enthusiasmus nach einer unglaublichen Woche zu.

Die Eurosport-Reporterin, die sich während des Interviews gewehrt hatte, zugleich aber die Beherrschung behielt, sagte zum Vorfall gegenüber der «Huffington Post»: «Wenn ich nicht live auf Sendung gewesen wäre, hätte ich ihn geschlagen.» (sda)

Die One-Slam-Wonders im Herren-Tennis

1 / 28
Die One-Slam-Wonders im Herren-Tennis
US Open 2021: DANIIL MEDWEDEW – Novak Djokovic 6:4, 6:4, 6:4.
quelle: keystone / justin lane
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Seit sechs Spielen ohne Sieg: Manchester United und der Druck auf Carrick
Manchester United steckt in der Krise: Nach dem 1:1 bei Leeds ist das Team seit sechs Pflichtspielen ohne Sieg. Doch woran liegt es wirklich: am Team, am Trainer oder an der Klubführung?
Die vergangene Woche begann für Manchester United mit einer 0:2-Niederlage bei Atletico Madrid in der Champions League. Danach kritisierte Verteidiger Lisandro Martinez die Klubführung offen. Er erwarte mehr Unterstützung, sagte er, und sprach eine Person explizit an: «Ich erwarte mehr von unserem Sportdirektor.» Gemeint war Jason Wilcox. ManUnited hatte im Sommer über 170 Millionen Euro ausgegeben. Trainer Michael Carrick nahm Martinez in Schutz: Er gebe sein Bestes auf dem Platz.
Zur Story