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Das neue Stadion-Projekt auf dem Hardturm<br data-editable="remove">
Das neue Stadion-Projekt auf dem Hardturm
Bild: Keystone

Die unendliche Geschichte, Folge 97: Das ist das neue Hardturm-Projekt

12.07.2016, 10:5312.07.2016, 14:15

2007 wurde auf dem Hardturm-Gelände zum letzten Mal Profi-Fussball gespielt. Schon Jahre zuvor begann der Versuch, ein neues Stadion auf dem Gelände zu bauen. Heute nun wurde das nächste Stadionprojekt vorgestellt: Gewonnen hat den Investorenwettbewerb die HRS Investment AG zusammen mit der Credit Suisse.

Das Siegerprojekt trägt den Namen «Ensemble». Es sieht ein Stadion mit 18'500 Plätzen vor. Zusätzlich sollen auf dem Hardturmareal 173 Genossenschaftswohnungen der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) gebaut werden und Krippenplätze entstehen.

Das ist das neue Hardturmstadion-Projekt (und wehmütige Bilder aus der Vergangenheit)

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Das neue Hardturmstadion-Projekt und wehmütige Bilder aus der Vergangenheit
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Das Stadion «Ensemble» soll dereinst für GC und den FCZ Platz bieten. Zudem soll es quartierverträglich, wirtschaftlich und ökologisch sein. Die Stadionfassade wird zu grossen Teilen aus Glasbausteinen gebaut und kann – je nach Team – in verschiedenen (Vereins-) Farben erstrahlen. 

Das Investorenprojekt mit einer Hauptnutzfläche von rund 66'000 Quadratmetern sieht zudem den Bau von zwei Wohn- und Geschäftstürmen im Westen des Areals vor. Die Stadt stellt das Areal zur Verfügung, beteiligt sich aber weder an den Investitionen noch am Betrieb. Der Investor erhält ein langjähriges Baurecht. Architekten der drei Objekte sind Pool Architekten, Caruso St John Architects und Boltshauser Architekten.

Die beiden markanten Wohntürme.<br data-editable="remove">
Die beiden markanten Wohntürme.

Klar ist schon jetzt: Auch beim neuen Projekt ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der Zürcher Stadtrat Leupi rechnet mit einer weiteren Volksabstimmung. Wann der Ball auf dem Hardturm rollt und ob in diesem Stadion, steht in den Sternen.

Zunächst wird das Siegerteam nun sein Projekt bis zur Bewilligungsfähigkeit weiterentwickeln, einen privaten Gestaltungsplan erarbeiten und mit der Stadt die Baurechtsverträge aushandeln. Anschliessend müssen Gestaltungsplan und Baurechtsverträge dem Gemeinderat vorgelegt werden. Dann wird es voraussichtlich eine Volksabstimmung geben.

Fünf Teams hatten die Hürde der Präqualifikation genommen und durften am Investorenwettbewerb teilnehmen. Die Stadt Zürich hatte den Wettbewerb im Herbst 2015 gestartet, um ein Bieterteam zu finden, das auf eigene Rechnung und Risiko plant, baut und finanziert. (meg)

Andernorts können sie übrigens Stadien bauen. Und erst noch lustige ...

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