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Zum Jubiläum des 150. Kranzes erhielt Forrer im Juli ein goldenes Exemplar.
Zum Jubiläum des 150. Kranzes erhielt Forrer im Juli ein goldenes Exemplar.Bild: keystone

Ein Zwicken als Zeichen – Schwingerkönig Nöldi Forrer tritt per sofort zurück

Mit Arnold «Nöldi» Forrer beendet ein Grosser des Schwingsports zwei Wochen vor dem Eidgenössischen in Pratteln seine Karriere. Der 43-jährige Toggenburger tritt per sofort zurück.
13.08.2022, 15:5113.08.2022, 21:58

Wegen Knie- und Motivationsproblemen zog Nöldi Forrer den Schlussstrich unter seine beeindruckende Laufbahn. Am Sonntag bei seinem Heim-Bergkranzfest auf der Schwägalp wird er offiziell verabschiedet.

Das Highlight seiner Karriere erlebte Forrer 2001, als er sich in Nyon mit 22 Jahren und einem gestellten Schlussgang mit Verbandskollege Jörg Abderhalden zum Schwingerkönig krönte. Insgesamt holte Forrer sechs Eidgenössische Kränze, gewann 46 Kranzfeste und ist mit 151 Kränzen der erfolgreichste Schwinger in der Geschichte des Eidgenössischen Schwingverbandes.

Forrer liebäugelte bis zuletzt mit einer weiteren Teilnahme auf der Schwägalp und am Eidgenössischen (27./28. August). Ein Zwicken im Knie am Freitag im Training liess diese Träume platzen. «Es ist nichts Schlimmes», sagte Forrer im «Blick». «Aber für mich ist es ein Zeichen, die Karriere jetzt zu beenden.»

Seinen letzten Wettkampf bestritt Forrer vor einer Woche am Schaffhauser Kantonalfest, wo er standesgemäss nochmals den Kranz holte. Seit 2019 schwang Nöldi Forrer mit einem künstlichen Hüftgelenk.

An den Eidgenössischen Festen hatte der Oldie zuletzt keinen Erfolg mehr. 2016 in Payerne verlor Forrer im 8. Gang gegen den Berner Aussenseiter Philipp Roth, sodass er den Kranz verpasste. 2019 in Zug schied er nach dem ersten Tag ohne Sieg in vier Gängen aus. (ram/sda)

Kein Comeback von Stucki
Schwingerkönig Christian Stucki musste sein Comeback zwei Wochen vor dem Eidgenössischen in Pratteln erneut verschieben. Vor Ort verzichtete er kurzfristig auf den Start am Bözingenberg-Schwinget.

Am Freitag im Training hatte sich Stucki leicht verletzt. Wegen eines Bandscheibenvorfalls verzichtete Stucki auf das Anschwingen. Dennoch hofft der 37 Jahre alte Seeländer weiter, am Eidgenössischen in Pratteln antreten zu können. Er zeigte sich am Samstag sogar optimistisch. (ram/sda)
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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Loreley
13.08.2022 16:57registriert Mai 2020
Ein Spitzensportler, welcher auf die Zeichen seines Körpers hört. Respekt und alles Gute für Nöldi Forrer.
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