DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Gröden, Abfahrt der Männer

Marc Gisin stürzt in Gröden schwer ++ Zustand stabil ++ Feuz wird 3.

15.12.2018, 12:3615.12.2018, 16:12

Bei der Männerabfahrt in Gröden ist der als 18. gestartete Schweizer Marc Gisin bei hohem Tempo schwer gestürzt. Das Rennen wurde in der Folge unterbrochen und erst nach rund 25 Minuten Pause wieder aufgenommen. Gemäss seiner Schwester Michelle sei Marc Gisins Zustand stabil. Ihr Bruder sei wieder wach, nachdem er lange bewusstlos gewesen war.

Der Horrorsturz im Video

Gisin kam nach einem Verschneider kurz vor einem Sprung zu Fall, wurde danach hoch durch die Luft geschleudert und schlug mit dem Rücken und dem Kopf heftig auf der harten Piste auf. Gisin wurde nach der Erstversorgung auf der Strecke mit dem Helikopter ins nächstgelegene Spital geflogen. 

Marc Gisin wird per Helikopter abtransportiert.
Marc Gisin wird per Helikopter abtransportiert.Bild: AP/AP

Der Sturz erinnert an jenen von Kitzbühel vor knapp vier Jahren, im Januar 2015. Gisin war in jenem Super-G an der Hausbergkante gestürzt und hatte sich dabei ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Beat Feuz sichert sich erstmals einen Podestplatz in der Abfahrt in Val Gardena. Er wird in dem vom Norweger Aleksander Kilde gewonnenen Rennen Dritter.

Den Super-G auf der Saslong hatte Feuz vor sieben Jahren gewonnen, in der Abfahrt wies er zweimal den 8. Rang in den Jahren 2014 und 2017 als Bestwert aus. Mit dem 3. Platz sorgte der Emmentaler zudem für die erste Podest-Klassierung eines Schweizers in der Abfahrt in Val Gardena seit acht Jahren und dem überraschenden Sieg von Silvan Zurbriggen.

Feuz büsste auf den zweitplatzierten Österreicher Max Franz, der nach den Eindrücken in den beiden Trainings einer der ersten Sieganwärter war, lediglich sechs Hundertstel ein. Im Vergleich mit Kilde blieb aber auch er ohne Chance. Der Norweger distanzierte die Konkurrenz um mindestens 86 Hundertstel und feierte so überlegen seinen dritten Sieg im Weltcup – auf jener Strecke, auf der er vor drei Jahren als Dritter im Super-G im Weltcup zum ersten Mal unter die ersten drei gefahren war.

Jenes Ergebnis beflügelte Kilde zusätzlich. Einen guten Monat später feierte er in der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen seine Siegpremiere und weitere vier Wochen danach doppelte er im Super-G in Hinterstoder nach. Es war Kildes bisher erfolgreichster Winter, dem er mit dem Sieg in der Super-G-Wertung die Krone aufsetzte.

Nur zwei Zehntel langsamer in der dritten Weltcup-Abfahrt des Winters war Mauro Caviezel. Wegen den geringen Zeitabständen hinter Kilde reichte dies dem Bündner noch zu Platz 8. (cbe/sda)

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

1 / 12
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
quelle: keystone / erik johansen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Hans Maulwurf
15.12.2018 14:58registriert März 2016
Danke vielmal für den pinken Kreis. Sonst hätten wir Gisin nicht gefunden auf dem Bild.
Ganz gute Besserung, Marc!
Marc Gisin stürzt in Gröden schwer ++ Zustand stabil ++  Feuz auf Rang 3
Danke vielmal für den pinken Kreis. Sonst hätten wir Gisin nicht gefunden auf dem Bild.
Ganz gute Besserung, Marc!
994
Melden
Zum Kommentar
6
Unglaublich, dieser Haaland – er eilt selbst dem Schiedsrichter zu Hilfe
Was du hier findest? Aussergewöhnliche Tore, kuriose Szenen, Memes, Bilder, Videos und alles, das zu gut ist, um es nicht zu zeigen. Lauter Dinge, die wir ohne viele Worte in unseren Sport-Chats mit den Kollegen teilen – und damit auch mit dir. Chat-Futter eben.
Zur Story