Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 14. Runde

Lugano - St.Gallen 2:3 (1:1)

Vaduz - GC 0:0

Luzern - YB 2:2 (1:0)

St. Gallen's player Marco Aratore, left, celebrates his 2-3 goal during the Super League soccer match FC Lugano against FC St. Gallen, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday, November 6, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Na also: St.Gallen kann doch noch gewinnen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Unentschieden zwischen Luzern und YB nach hektischem Finish – FCSG-Befreiungsschlag

In der Super League beendet der FC St.Gallen eine lange Durststrecke und gewinnt 3:2 in Lugano. Das Verfolger-Duell zwischen Luzern und YB endet nach zwei Toren in der Schlussphase mit einem leistungsgerechten Remis.



Lugano - St.Gallen 2:3

– Für St.Gallen geht der Tiefgang zuerst auch im Tessin weiter. Die Luganesi gehen bereits nach acht Minuten in Führung. Zum neunten Mal in dieser Saison heisst der Torschütze Ezgjan Alioski. Die Ostschweizer können aber gerade noch vor dem Pausentee ausgleichen. Albian Ajeti ist per Kopf erfolgreich und bringt die Hoffnung auf einen Erfolg für St.Gallen zurück.

St. Gallen's fans show banners during the Super League soccer match FC Lugano against FC St. Gallen, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday, November 6, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Eine Botschaft der Fans an die Vereinsführung des FCSG und Präsident Dölf Früh. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

– In der Offensive vermag der FCSG heute aber Akzente zu setzen. Nach einer knappen Stunde köpft Albert Bunjaku seine Farben nach einen Eckball in Führung. Hinten allerdings bleibt St.Gallen anfällig und so folgt wenige Minuten der Ausgleich durch Davide Mariani.

abspielen

Der herrliche Weitschuss von Mariani. Video: streamable

«So kannst du im Profifussball nicht arbeiten.»

Teleclub-Experte Marcel Reif zur Verteidigungsarbeit von St.Gallen

– Danach überschlagen sich die Ereignisse. Fulvio Sulmoni sieht nach einer Tätlichkeit gegen Marco Aratore die rote Karte. Den Elfer versenkt Aratore zur erneuten Führung für die Gäste. In der Schlussphase hat das Team von Joe Zinnbauer viel Glück, dass der Schiedsrichter nach einem Foul an Marco Padalino nicht auf Elfmeter entscheidet. Es bleibt beim knappen Sieg für St.Gallen, das also den Sinkflug vorerst gebremst hat.

St. Gallen's player Albian Ajeti, right, fights for the ball with Lugano's player Fulvio Sulmoni, left, during the Super League soccer match FC Lugano against FC St. Gallen, at the Cornaredo stadium in Lugano, Sunday, November 6, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Umkämpftes Spiel zwischen Lugano und St.Gallen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Luzern – Young Boys 2:2

– Das Spiel ging für die Luzerner nicht gut los, schon früh musste Stürmer Tomy Juric verletzt vom Platz. Doch sonst verhielt sich der FCL ansprechend und ging in der 32. Minute durch den ersten Saisonstreffer von Nicolas Haas in Führung.

– Die Young Boys wurden durch den Rückstand offensichtlich angestachelt und kamen dem Ausgleich vor der Pause schon nahe, Guillaume Hoarau und Thorsten Schick bekundeten bei Pfosten- respektive Lattentreffern Pech. Der Berner Druck blieb aber auch nach der Pause gross und hatte bereits in der 47. Minute den Ausgleich durch Yoric Ravet zur Folge.

abspielen

Der Schuss von Ravet wird von Haas noch abgelenkt.  Video: streamable

– Yuya Kubo war letztlich der Matchwinner für YB: Der Japaner erzielte fünf Minuten vor Schluss auf abseitsverdächtiger Position per Kopf das 2:1. Luzern schien geschlagen, hatte aber noch einen letzten Pfeil im Köcher: Marco Schneuwly gelang mit einem perfekten Kopfball in der Nachspielzeit das 2:2. Das Unentschieden entspricht dem gezeigten, bringt die Teams in der Rangliste aber natürlich nur unwesentlich weiter: Die Young Boys und der FC Luzern belegen weiter die Plätze 3 und 4.

abspielen

Schneuwlys äusserst sehenswertes 2:2. Video: streamable

Vaduz - GC 0:0

– In Vaduz schneit's, doch die Akteure auf dem Platz mögen die Herzen der Fans etwas zu erwärmen. Ein aktives Spiel in den ersten 45 Minuten mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gastgeber mit zwei Alluminium-Treffern waren dem Führungstor näher, doch es bleibt bis zur Pause torlos.

Es schneit und Vaduz kickt gegen die Grasshoppers

– Das Spiel bleibt trotz den garstigen Bedinungen auch in der zweiten Halbzeit sehr lebendig. Vor dem Tor fehlt aber beiden Mannschaften die letzte Durchschlagskraft oder die Kaltblütigkeit. Der Isländer Sigurjonsson scheitert mit der besten Chance zweimal am Pfosten. Beide Torhüter können sich zudem mit guten Paraden auszeichnen. In letzter Sekunde scheitert auch noch Caio am starken FCV-Goali Benjamin Siegrist.

abspielen

Grosses Pech beim GC-Isländer. Video: streamable

– So endet ein animiertes Spiel im Rheinpark torlos. Vaduz bleibt damit nach dem Sieg der St.Galler das Schlusslicht der Super League. GC kommt weiterhin nicht vom Fleck und bleibt im nach dem dritten Meisterschaftsspiel ohne Treffer im Mittelfeld der Tabelle stecken. (jwe/drd)

Die Tabelle

Bild

bild: srf

Die Telegramme

Lugano – St. Gallen 2:3 (1:1)
3055 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 8. Alioski (Piccinocchi) 1:0. 43. Ajeti (Wittwer) 1:1. 58. Bunjaku (Aratore) 1:2. 66. Mariani (Weitschuss) 2:2. 76. Aratore (Foulpenalty) 2:3.
Lugano: Salvi; Padalino, Golemic, Sulmoni, Jozinovic; Mariani , Piccinocchi (15. Rey), Vecsei (59. Crnigoj); Alioski, Rosseti, Mizrachi (78. Urbano).
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Haggui, Gelmi; Aratore, Wiss, Toko, Wittwer; Bunjaku (88. Cueto), Ajeti, Buess (83. Mutsch). Bemerkungen: Lugano ohne Aguirre (gesperrt), Ponce, Culina, Sabbatini, Mihajlovic und Rouiller (alle verletzt). St. Gallen ohne Lang (verletzt), Gaudino und Gouaida (nicht im Aufgebot). 15. Piccinocchi verletzt ausgeschieden. Rote Karten: 75. Sulmoni (Tätlichkeit); Trainer Andrea Manzo (Lugano).
Verwarnungen: 4. Padalino (Foul). 12. Rosseti (Foul), 26. Toko (Reklamieren), 73. Crnigoj (Foul), 93. Rey (Unsportlichkeit).

Luzern - Young Boys 2:2 (1:0)
11'880 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tore: 32. Haas (Itten) 1:0. 47. Haas (Eigentor) 1:1. 86. Kubo (Ravet) 1:2. 92. Marco Schneuwly (Grether) 2:2.
Luzern: Zibung; Grether, Affolter, Lustenberger, Thiesson (84. Sarr); Kryeziu; Christian Schneuwly, Neumayr (72. Ugrinic), Haas; Marco Schneuwly, Juric (8. Itten).
Young Boys: Mvogo; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Ravet, Zakaria (46. Bertone), Sanogo, Schick (65. Kubo); Frey (75. Sulejmani), Hoarau.
Bemerkungen: Luzern ohne Costa (gesperrt) und Puljic (U21). Young Boys ohne Benito, Gerndt und Wüthrich (alle verletzt). 42. Kopfball von Hoarau an den Innenpfosten. 45. Zibung lenkt Schuss von Schick an die Latte.
Verwarnungen: 38. Sanogo (Unsportlichkeit), 47. Neumayr (Foul), 90. Kubo (Reklamieren), 90. Mbabu (Foul).

Vaduz - Grasshoppers 0:0
4085 Zuschauer. - SR Pache
Vaduz: Siegrist; Hasler, Konrad, Bühler, Borgmann (63. Brunner); Muntwiler; Kukuruzovic, Costanzo, Ciccone; Avdijaj (77. Schürpf), Burgmeier (84. Zarate).
Grasshoppers: Vasic; Lavanchy, Zesiger, Pnishi, Bamert; Brahimi, Källström; Caio, Sigurjonsson (82. Tabakovic), Andersen; Munsy.
Bemerkungen: Vaduz ohne Göppel, Messaoud (krank), Grippo, Strohmaier, Janjatovic, Felfel (verletzt) und Baldinger (nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Basic (gesperrt) und Alpsoy (verletzt). 17. Heber von Burgmeier auf die Latte. 23. Flanke von Costanzo an den Pfosten.
Verwarnungen: 37. Avdijaj (Foul). 40. Hasler (Foul). 62. Källström (Foul).

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

Witziges zum Fussball

Axel Schwitsel und Co. – das sind die 23 besten #Hitzefussballer

Link zum Artikel

10 Memes, die das Transfer-Dilemma des FC Bayern beschreiben

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Das sind die Trikots der neuen Fussball-Saison 2019/20 – das von Sion schlägt sie alle

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

Na, was fällt dir auf?

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Diese 13 Amateur-Fussballer triffst du in JEDEM Trainingslager

Link zum Artikel

Diese Jubelgeste von US-Star Alex Morgan finden Engländer geschmacklos

Link zum Artikel

Das neueste Cover von «FourFourTwo» ist ein kniffliges Rätsel – schlägst du uns?

Link zum Artikel

Das sind die Top 25 der schrägsten Fussballer-Songs aller Zeiten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Interview

Ex-Profi Frontino nach Rücktritt mit 29: «Der Lohn ist Horror, es ist lächerlich»

Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.

Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.

Im März hast du in einem Interview nach deinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel