DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Masters-1000-Turnier in Indian Wells, Viertelfinals

Wawrinka (SUI) –Thiem (AUT) 6:4 4:6 7:6

Carreno (ESP) – Cuevas (URU) 6:1 3:6 7:6

Stanislas Wawrinka, of Switzerland, returns a shot to Dominic Thiem, of Austria, at the BNP Paribas Open tennis tournament, Thursday, March 16, 2017, in Indian Wells, Calif. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Zeigte im entscheidenden Moment das bessere Tennis: Stan Wawrinka steht in Indian Wells zum ersten Mal im Halbfinal. Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Halbfinal! Wawrinka bezwingt Thiem in drei hart umkämpften Sätzen  

Stan Wawrinka (ATP 3) steht bei seiner zehnten Teilnahme am Tennisturnier in Indian Wells erstmals in den Halbfinals. Der 31-jährige Waadtländer besiegte den Österreicher Dominic Thiem (ATP 9) in 2:31 Stunden 6:4, 4:6, 7:6 (7:2).



Wawrinka kam primär dank starker Nerven weiter. Der Schweizer erwies sich als viel effizienter als Dominic Thiem, der Sieger des Swiss Open Gstaad von 2015. Wawrinka nützte drei von fünf Breakmöglichkeiten aus. Thiem hingegen schaffte trotz elf Breakbällen ebenfalls nur drei Aufschlagdurchbrüche.

Finger an die Stirn ...

... nach dem verwandelten Matchball:

abspielen

Video: streamable

Zum zweiten Mal innerhalb von 21 Stunden gewann Wawrinka einen Entscheidungssatz im Tiebreak. Ganz so prekär wie gegen den Japaner Yoshihito Nishioka, der gegen Wawrinka zweimal zum Matchgewinn aufschlagen konnte, wurde es gegen Thiem indessen nicht mehr.

Wawrinka freut sich auch ...

... über diesen Punkt:

abspielen

Video: streamable

Aber auch der 23-jährige Österreicher kam zu Grosschancen. Thiem besass schon im ersten Satz viele Möglichkeiten, verlor ihn aber nach Breakvorsprung. Im Entscheidungssatz vergab Thiem die ersten zwei Breakbälle, geriet anschliessend 0:3 in Rückstand, schaffte den Ausgleich zum 3:3, nützte beim Stand von 4:4 aber seine Breakmöglichkeit zur möglichen Vorentscheidung nicht.

In den entscheidenden Momenten dominierte am Ende Wawrinka. Der Romand erspielte sich unmittelbar vor dem Tiebreak einen ersten Matchball. Im Tiebreak geriet «Stan the Man» wie schon am Vortag gegen Nishioka nie in Rückstand und überhaupt nicht mehr in Bedrängnis. Die drei Mini-Breaks bis zum 7:2 für Wawrinka ermöglichte Thiem durchs Band mit Fehlern.

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/Injoker

Dennoch: Der Österreicher demonstrierte sein Potenzial. Schon am nächsten Grand-Slam-Turnier auf Sand in Paris wird der Vielspieler (schon acht Turniere in dieser Saison auf vier Kontinenten und drei verschiedenen Unterlagen) dem erweiterten Favoritenkreis angehören.

Thiem schaffte etwas, was den wenigsten Profis gelingt: Er erwies sich gegen Wawrinka in den langen Ballwechseln und den Grundschlägen als mindestens ebenbürtig. Thiem schlug Vor- und Rückhand im Schnitt während des gesamten Spiels sogar noch mit 3 km/h mehr Speed als Wawrinka. Wawrinka gewann am Ende die Partie primär dank des Aufschlags.

abspielen

Das Post-Match-Interview mit Stan Wawrinka. Video: streamable

Gutes Omen für den Halbfinal

In den Halbfinals trifft Wawrinka am Samstag auf den 25-jährigen aufstrebenden Pablo Carreño Busta (ATP 23). Auch Carreño Busta gewann seinen Viertelfinal gegen den Uruguayer Pablo Cuevas erst im Tiebreak des Entscheidungssatzes (6:1, 3:6, 7:6).

Mar 16, 2017; Indian Wells, CA, USA; Pablo Carreno Busta (ESP) celebrates match point as he defeated Pablo Cuevas (not pictured) in his quarter final match in the BNP Paribas Open at the Indian Wells Tennis Garden. Mandatory Credit: Jayne Kamin-Oncea-USA TODAY Sports

Carreno Busta jubelt nach dem grössten Erfolg seiner Karriere. Bild: X02835

In den Direktbegegnungen führt Wawrinka gegen den Spanier mit 2:0 Siegen. Wawrinka gewann vor vier Jahren in Estoril in drei Sätzen und vor einem Jahr in Genf deutlich 6:3, 6:1 – und beide Male anschliessend auch das Turnier. (pre/sda)

Die längsten Siegesserien im Herrentennis

1 / 21
Die längsten Siegesserien im Herrentennis
quelle: photopress-archiv / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Djokovic schenkt jungem Fan das Racket – und der flippt komplett aus 😍

Novak Djokovic hat beim French Open dank eines 6:7 (6:8), 2:6, 6:3, 6:2, 6:4-Erfolgs gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 5) seinen 19. Grand-Slam-Titel geholt. Damit fehlt dem «Djoker» nur noch eine Major-Trophäe, um mit Roger Federer und Rafael Nadal gleichzuziehen. Seine beiden Erzrivalen stehen derzeit bei 20. Grand-Slam-Titeln.

Während bei der serbischen Weltnummer 1 die Emotionen in den Runden zuvor immer wieder hochgingen, blieb Djokovic nach seinem zweiten French-Open-Titel …

Artikel lesen
Link zum Artikel