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Hopman Cup in Perth, Gruppenspiel Schweiz – Griechenland

Federer – Tsitsipas 7:6 7:6

Bencic – Sakkari 3:6 4:6

Bencic/Federer – Sakkari/Tsitsipas 3:4 4:2 3:4

Switzerland's Roger Federer plays a shot during his match against at Frances Tiafoe of the United States at the Hopman Cup in Perth, Australia, Tuesday, Jan. 1, 2019. (AP Photo/Trevor Collens)

Der Start ins neue Jahr ist Federer wunschgemäss geglückt. Bild: AP

«Benderer» stehen trotz einer Niederlage gegen Griechenland im Final

Roger Federer und Belinda Bencic haben am Hopman Cup in Perth erneut den Final erreicht. Dort treffen sie am Samstag entweder auf Gastgeber Australien oder auf Deutschland.



Das Schweizer Duo verlor zwar das Duell gegen Griechenland 1:2, da Federer zum Auftakt sein Einzel gegen Stefanos Tsitsipas (ATP 15) mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:4) für sich entschieden hatte, stand die erneute Qualifikation des Titelverteidigers für das Endspiel bereits vor dem Frauen-Einzel und dem Mixed fest.

Nach den zwei klaren Siegen gegen den Briten Cameron Norrie und den Amerikaner Frances Tiafoe wurde Federer vom 20-jährigen Tsitsipas erstmals richtig gefordert. Im Tiebreak des ersten Satzes lag er mit 1:4 und zwei Mini-Breaks zurück, ehe er auch dank zwei Vorhandwinnern den ersten Satzverlust an diesem Turnier doch noch abzuwenden vermochte.

«Drei Spiele, drei Siege, ein perfekter Saisonstart, der kaum besser hätte sein können.»

Roger Federer

Auch im zweiten Satz musste das Tiebreak die Entscheidung bringen, nachdem Federer beim Stand von 4:5 und 5:6 insgesamt drei Breakbälle nicht hatte nutzen können. Auch die zweite Kurzentscheidung entschied der Baselbieter gegen den 17 Jahre jüngeren Aufsteiger der letzten Saison für sich. Nach gut eineinhalb Stunden verwertete Federer seinen zweiten Matchball mit einem Aufschlagwinner.

Kein guter Tag von Bencic

Im Gegensatz zu Federer konnte Bencic im Einzel nicht an ihre über weite Strecken guten Leistungen gegen Katie Boulter und Serena Williams anknüpfen. Die 21-Jährige aus Wollerau verlor gegen Maria Sakkari (WTA 41) in 75 Minuten 3:6, 4:6. Und auch im Mixed zog sie an der Seite von Federer den Kürzeren. Das Schweizer Duo verlor 3:4 (4:5), 4:2, 3:4 (3:5).

«Das Wichtigste ist, dass wir wieder im Final stehen. Wir haben nicht viel falsch gemacht, manchmal hängt es an einem seidenen Faden.»

Roger Federer

«Dass es um nichts mehr gegangen ist, war kein Faktor», sagte Bencic. «Man versucht immer zu gewinnen, denn es geht auch um die Ehre.» Eine neuerliche Chance bietet sich Bencic im Final, in dem die Schweiz auf den Sieger der Gruppe A trifft. Diesen ermitteln Deutschland und Gastgeber Australien im Direktduell. Setzt sich Deutschland mit Angelique Kerber und Alexander Zverev durch, käme es am Samstag zur Neuauflage des letztjährigen Finals, den das Schweizer Duo dank dem Sieg im Mixed zu seinen Gunsten entschied. (ram/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Revietrop 04.01.2019 14:09
    Highlight Highlight Bei Belinda Bencic wird "aus Wollerau" beigefügt, Roger Federer als "Baselbieter". Bei Federer ist dies Usus und als Baselbieter fühlt er sich auch, er ist dort aufgewachsen. Hingegen bei Bencic wird eher weniger oft erwähnt, sie sei im Kanton St.Gallen aufgewachsen (zumindest in ihrer Kindheit). Ab und zu wird sie als Flawilerin bezeichnet. Dies ist nicht korrekt. Sie ist zwar St.Gallerin, auf den Kanton bezogen, aber ihre Heimatgemeinde ist nicht Flawil. Nicht falsch wäre, hingegen nicht verbreitet, das «St.Galler Mixed-Doppel». Denn auch St.Gallen ist der Heimatkanton von Federer.
  • Gurgelhals 03.01.2019 12:33
    Highlight Highlight Der wichtigsten Frage zum diesjährigen Hopman Cup habt ihr, liebes Watson Team, euch aber noch nicht angenommen:

    Hat Roger Federer auch dieses Jahr wieder am Virtual Bongo brilliert und, wenn ja, gabs dann in Folge auch wieder ein hässiges Telefon von Papa Federer, dass er gefälligst sofort mit diesem Unfug aufhören soll?
    • Adrian Buergler 03.01.2019 13:08
      Highlight Highlight @Gurgelhals: Soweit wir sehen konnten, kamen die Bongos dieses Jahr noch nicht zum Einsatz.

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Einmal mehr sind die grossen drei – Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic – in einem Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers. Dazu gesellt sich dieses Mal in Wimbledon der krasse Aussenseiter Roberto Bautista Agut.

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