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epa07418524 Roger Federer (C) of Switzerland speaks during the BNP Paribas Open Media Day round table at the Indian Well Tennis Garden in Indian Wells, California, USA, 06 March 2019. The men's and women's final will be played on 17 March 2019.  EPA/LARRY W. SMITH

Roger Federer ist um die Zukunft des Tennis besorgt. Bild: EPA/EPA

«Er hatte keine Zeit für mich» – Streit zwischen Federer und Djokovic eskaliert

Novak Djokovic orchestrierte die Absetzung von ATP-Präsident Chris Kermode. Weder mit Roger Federer noch mit Rafael Nadal suchte er in der Causa das Gespräch. Dabei bat Federer nach eigenen Angaben um eine Unterredung. Doch Djokovic habe «keine Zeit» gehabt.

simon häring / ch media



Ende Jahr endet die Ära von Chris Kermode an der Spitze der Profi-Vereinigung ATP. Vor dem Masters-Turnier in Indian Wells wurde bekannt, dass der Ende Jahr auslaufende Vertrag des Briten nicht erneuert wird. Massgeblich an der Demontierung beteiligt ist Novak Djokovic, der sich als Präsident des Spielerrats für eine Erneuerung an der Spitze ausgesprochen hatte. Doch der Serbe führte damit zahlreiche Kollegen hinters Licht, wie sich nun herausstellt.

Allen voran seine beiden grössten Antipoden: Roger Federer und Rafael Nadal, die ihrerseits lange im Players Council für die Interessen der Kollegen eingestanden waren. Djokovic hat die beiden erfolgreichsten Spieler der Tennis-Geschichte vor der Beschlussfassung gar nicht erst angehört, wie er zugeben musste. Er sagte: «Wenn sie (Federer und Nadal, d. Red.) etwas wollen, können sie auf mich zukommen.» Eine Aussage, die ihn nun teuer zu stehen kommt.

Federer: «Explosive Situation»

Denn nach seinem Erstrundensieg sagte Federer vor Schweizer Medien, er habe Djokovic sehr wohl um ein Gespräch gebeten. Dieser habe ihm aber beschieden, «leider keine Zeit» zu haben. Djokovic habe ihn auf den nächsten Tag vertröstet. Auf jenen Tag, an dem der Entscheid bereits gefällt war. «Das ist für mich natürlich ... schwer verständlich», zitiert ihn der «Tages-Anzeiger». Er mache sich ein wenig Sorgen, die Situation sei «explosiv» und unsicher.

epa06960152 A man passes in front of a graffiti of tennis player Novak Djokovic in Belgrade, Serbia, 20 August 2018. Novak Djokovic became the first ever tennis player to win all nine Masters 1,000 tournaments with victory over Roger Federer in Cincinnati on 19 August 2018.  EPA/Andrej Cukic

Novak Djokovic macht was er will – das kommt nicht bei allen gut an. Bild: EPA/EPA

Federer gab schon Anfang Jahr in Melbourne zu verstehen, dass er, obwohl er kein offizielles Amt mehr bekleidet, durchaus Interesse daran hat, wie sich das Tennis weiterentwickelt. Auf Frage der «Aargauer Zeitung» beschied er aber auch: «Es sind jetzt andere in der Verantwortung, sie sollen den Rat so führen, wie sie es für richtig halten.» Gleichwohl kündete er schon damals an, dass es ihm ein Anliegen sei, mit Djokovic das Gespräch zu suchen.

«Das ist ein trauriger Tag für das Tennis, wenn man bedenkt, was Chris erreicht hat.»

Stan Wawrinka

Beleidigter Nadal

Beleidigt reagierte auch Rafael Nadal auf den Umstand, dass Djokovic ihn nicht angehört hatte. Er zückte in der Medienkonferenz nach seinem ersten Spiel gar sein Telefon und sagte: «Hier, mein Telefon. Sehen Sie, niemand hat Kontakt mit mir aufgenommen.» Federer, Nadal und Konsorten hatten sich allesamt für eine Wiederwahl Kermodes ausgesprochen. Gleichwohl stimmten die drei Spielervertreter dagegen.

epa07418563 Rafael Nadal (C, top) of Spain speaks during the BNP Paribas Open Media Day round table at the Indian Well Tennis Garden in Indian Wells, California, USA, 06 March 2019. The men's and women's final will be played on 17 March 2019.  EPA/LARRY W. SMITH

Nadal ist in Indian Wells ein gefragter Mann. Bild: EPA/EPA

Djokovic selber bezog nie klar Stellung, berief sich auf die «Vertraulichkeit» dessen, was im Spielerrat besprochen wird. «Ich werde mich hier nicht für oder gegen ihn positionieren, denn das käme einem Bruch der Vertraulichkeit gleich.» Er bestätigte nur, dass der ATP-Spielerrat beschlossen habe, dass es Zeit sei, eine neue Führung zu suchen. Wer Kermodes Nachfolger wird, ist offen. Der Bewerbungsprozess beginnt demnächst.

epa05127973 Tennis Integrity Board Chairman, Philip Brook (L), and executive chairman and president of the Association of Tennis Professionals (ATP), Chris Kermode (R) speak during a joint press conference at the Australian Open tennis tournament in Melbourne, Australia, 27 January 2016. Governing bodies of tennis have announced on 27 January an independent review into their anti-corruption unit following recent allegations regarding international tennis match fixing emerged after an aired joint Buzzfeed BBC report last week.  EPA/JOE CASTRO AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Chris Kermode wird auf Ende Jahr abgesetzt. Bild: EPA/AAP

Deutliche Worte fand auch Stan Wawrinka, der sich in der dritten Runde mit Roger Federer misst: «Das ist ein trauriger Tag für das Tennis, wenn man bedenkt, was Chris erreicht hat.» Es seien Leute im Board, die dort nicht hingehörten. Er bezog sich damit wohl auf den Amerikaner Justin Gimelstob, ein Verbündeter Djokovics, der sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten muss, und dem Ambitionen auf Kermodes Amt nachgesagt werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • meliert 13.03.2019 01:37
    Highlight Highlight wenigstens muss Fed in IW nicht gegen Djok spielen!
  • Blitzer, achtung! 11.03.2019 18:49
    Highlight Highlight ....ja, die Ostblöckler:-) Alle etwas verdreht.
  • Hüendli 11.03.2019 17:49
    Highlight Highlight Spielervertreter... hier liegt der Hund begraben. Wenn diese nicht die Interessen der Spieler vertreten, gehören sie ausgetauscht, Punkt! Aber dafür müssten wohl schon die Spieler selbst sorgen.
  • Staatsgebeutelter 11.03.2019 16:11
    Highlight Highlight Herr Federer findet sich zu prominent um nicht angehört zu werden.
    • Mia_san_mia 11.03.2019 16:58
      Highlight Highlight Lies doch zuerst mal den Artikel.
  • lilie 11.03.2019 15:14
    Highlight Highlight Ich bin alles andere als ein Fan von Djokovic. Ich empfinde ihn als überheblich und sehr selbstbezogen.

    Trotzdem erscheint mir die Geschichte hier nicht ausgewogen: Zunächst kann man mal hinterfragen, wozu man Spieler, die nicht (mehr) im Spielerrat sind, überhaupt befragen muss - dazu ist ja der Spielerrat da. Und wenn man schon demokratisch sein will, sollte man ALLE Spieler befragen, nicht nur ein paar prominente Namen.

    Dass Federer nachgefragt hat, finde ich gut, denn es zeigt, dass ihm die ATP wirklich am Herzen liegt. Warum aber erst ein Tag vor der Entscheidung? Und so weiter.
    • FrancoL 11.03.2019 19:25
      Highlight Highlight Du siehst es klar und richtig, der Artikel hackt, zum Teil wohl zurecht auf Note herum, aber die anderen Spieler, die wohl schon seit einiger Zeit die Entwicklung sehen mussten, hätten schon viel früher sich zu Wort melden müssen.
      Das was berichtet wird ist nicht ausgewogen und beleuchtet kaum die Ebene der Partei, die Kernmode stützen möchte.
  • HerrLehmann 11.03.2019 15:03
    Highlight Highlight Ich suche noch immer die "Eskalation"...
    • lilie 11.03.2019 19:39
      Highlight Highlight @HerrLehmann: Die Eskalation findest du im Titel. 💁‍♀️

      😜
    • HerrLehmann 11.03.2019 22:20
      Highlight Highlight Vielen Dank Lilie, wie konnte ich bloss das Offensichtliche übersehen? ✌🏻😏
  • bam_bam 11.03.2019 14:52
    Highlight Highlight Federer fragt am Tag der Sitzung nach einem Termin und ist dann beleidigt wenn Djokovic keine Zeit merh hat. Ist schon lustig... War der Maestro vorher wahrscheinlich zu beschäftigt mit seinen diversen Werbeaufnahmen.
    • Mia_san_mia 11.03.2019 16:59
      Highlight Highlight Ja Federer ist sicher nur mit Werbeaufnahmen beschäftigt.
    • RETO1 12.03.2019 10:36
      Highlight Highlight Es wäre Sache Nole's gewesen Nadal und Federer zu konsultieren, nicht umgekehrt
      Djokovic ist ein brillanter Tennisspieler aber ansonsten.......?
  • Draxler 11.03.2019 13:31
    Highlight Highlight Seit Djokovic den Fedi vom Thron gestossen hat hasst ihn die ganze Schweiz und nur die Schweizer haben soviel Abneigung gegen ihn. Im Ausland sieht es ganz anderst aus. Sein Engagement für Kinder und junge Sportler ist grandios, darüber schreibt aber niemand. Und wo ist in dieser Geschichte das Problem? Novak hat es richtig gesagt: "wenn Du was möchtest, dann melde dich".
    • Albert J. Katzenellenbogen 11.03.2019 15:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • die Freiheit die ich meine 11.03.2019 22:43
      Highlight Highlight Dann heirate ihn doch
      😂
  • Die verwirrte Dame 11.03.2019 13:25
    Highlight Highlight "Streit zwischen Federer und Djokovic eskaliert" - Unter Eskalation verstehe ich persönlich ja etwas anderes.
  • DonSaiya 11.03.2019 13:11
    Highlight Highlight Höre gerade den Tennis Podcast und irgendwie finde ich es komisch dass man Djokovic hier die ganze Schuld zuschiebt.
    Der Spielerrat hat 10 Leute welch hier abgestimmt haben inkl. Djokovic als Präsi. Es stand 5:5 nach der Abstimmung. Dann haben die 3 Leute des Boards abgestimmt mit Gimbelstob, Inglot Bruder eines Doppelspielers und Edgars Vice-Präsi von Tennis Kanals.
    Irgendwie waren viel Leute involviert um jetzt nur Djokovic Schuld zu geben.
    Ausserdem vertritt Kermode zu 50% Spieler zu 50% Turniere. Ist auch bissl Interessenkonfilik in der Struktur. Den die Turnierleute wollten ihn behalten.
  • Therealmonti 11.03.2019 13:08
    Highlight Highlight Djokovic ist ein brillianter Spieler. Momentan zweifellos sogar der beste. Aber der beliebteste wird er nie sein. Weder bei den Fans noch bei den anderen Spielern und auch nicht bei allen Tennis-Legenden. Federer und Nadal werden ihm diesbezüglich bis in alle Ewigkeit vor der Nase stehen. Da kann er tun und lassen kann, was er will. Genau das wurmt den krankhaft ehrgeizigen Serben. Das zerfrisst den Djoker fast.
  • die Freiheit die ich meine 11.03.2019 12:38
    Highlight Highlight Djokovic ist für mich DER Mister Unsympath überhaupt.
  • Pümpernüssler 11.03.2019 12:05
    Highlight Highlight Wieso erstaunt mich das Verhalten von Djokovic überhaupt nicht. Tennis spielen kann er, da hörts dann aber auch schon auf.
  • Simon Probst 11.03.2019 12:04
    Highlight Highlight Wenn sich Millionäre streiten, wie sie noch mehr millionen scheffeln können - ungefähr so kommt mir das theater vor
    • die Freiheit die ich meine 11.03.2019 13:00
      Highlight Highlight Ha ha... glauben Sie wirklich, dass Leben ist so banal?
      auch Millionäre sind Leute mit Interessen, Meinungen und Gefühlen.
      Nicht anders als Sie und ich.
    • Simon Probst 11.03.2019 15:21
      Highlight Highlight @b .sanders,

      also ich bin kein mensch mit gefühlen mehr, sondern nur noch ein gefühlstoter roboter der sich für ein kaputtes system totkrüppeln muss
    • Mia_san_mia 11.03.2019 17:01
      Highlight Highlight @Simon Probst: Da solltest Du aber etwas ändern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rössleriti 11.03.2019 11:59
    Highlight Highlight Wer sind denn die anderen beiden im Spielerrat?
    • Nume no eis, bitteee! 11.03.2019 12:48
      Highlight Highlight Gute Frage. Habe mich mal bei der ATP im Netz umgesehen. Bin nicht ganz schlau geworden, welche drei da jeweils gemeint sind: Djokovic, Anderson und Stakhovsky?

      Player Council
      1-50 Singles: Kevin Anderson - Vice President
      1-50 Singles: Robin Haase
      1-50 Singles: John Isner
      1-50 Singles: Sam Querrey
      51-100 Singles: Yen-Hsun Lu
      51-100 Singles: Vasek Pospisil
      1-100 Doubles: Jamie Murray
      1-100 Doubles: Bruno Soares
      At-Large: Novak Djokovic - President
      At-Large: Sergiy Stakhovsky
      Coach: Daniel Vallverdu
      Alumni: Colin Dowdeswell
    • Nothingtodisplay 11.03.2019 13:16
      Highlight Highlight Kevin Anderson, Robin Haase, John Isner, Sam Querrey, Yen-Hsun Lu, Vasek Pospisil

      Die restlichen findest du hier:
      https://www.atptour.com/en/news/atp-player-council-election-2018
  • JonathanFrakes 11.03.2019 11:47
    Highlight Highlight Diese Geschichte zeigt einfach einmal mehr, dass der Joker menschlich nicht an Roger und Rafa herankommt. Er hechelt schon seit Jahren der Aufmerksamkeit, welche den beiden anderen zu Teil wird, hinterher. Ich glaube er hat es nie verkraftet, nur die Nummer 3 zu sein, obwohl er das Tennis über Jahre dominiert hat.
    • Pana 11.03.2019 12:35
      Highlight Highlight Ist Djokovic nicht die aktuelle Nr 1?
    • Charming 11.03.2019 12:56
      Highlight Highlight @Pana. Die Nummer 3 bezieht sich auf die Beliebtheitskala - dieser Platz ist noch schmeichelhaft...gedacht! Wie und warum wurde er überhaupt zum Präsi Spielerrat gewählt?
    • JonathanFrakes 11.03.2019 13:14
      Highlight Highlight @Pana: Laut aktueller Rangliste ist er sicher die Nummer 1. Über die ganze Karriere gesehen ist er von den Big 3 aber „nur“ die Nummer 3.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pfffffffff 11.03.2019 11:11
    Highlight Highlight ich habe das Gefühl, da braut sich was zusammen, was die eigentlich gesunde und attraktive Rivalität unter den Grossen dieser Zeit empfindlich und nachhaltig stören könnte. Irgend jemand wird das Gesicht verlieren, und es werden nicht Roger oder Raffa sein, denn sie haben im Laufe Ihrer Karrieren hinlänglich bewiesen, dass sie würdige Vertreter des Sportes sind, was ich bei Djoko leider in Zweifel ziehen muss, auch wenn er auf den ersten Blick sympathisch zu sein scheint.
  • MacB 11.03.2019 11:07
    Highlight Highlight "Er bezog sich damit wohl auf den Amerikaner Justin Gimelstob, ein Verbündeter Djokovics, der sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten muss, und dem Ambitionen auf Kermodes Amt nachgesagt werden."

    DA haben wir's doch - im letzten Satz. War mir schleierhaft, was Djokovocs Motivation war. Nole ist und bleibt ein unsympathischer Vogel.
    • Gavrilo Princip 11.03.2019 14:43
      Highlight Highlight Genauso was Nadal's und Federer's Motivation war Kermodes im Amt zu lassen.

      Weshalb wohl??

      Kermodes sollte zuerst seine Steuerschulden zurückzahlen.
    • Draxler 11.03.2019 16:18
      Highlight Highlight Gavrilo 1 : Watson 0
    • MacB 11.03.2019 17:11
      Highlight Highlight @Gavrilo: Unter Kermode haben Sponsoren- und Preisgelder ebenso Rekordwerte erreicht wie die Rentenbeiträge der Spieler. Zudem hat er neue Events wie das NextGen-Finale in Mailand und den ATP Cup in Australien (ab 2020) geschaffen.

      Von Steuerschulden hab ich noch nie gehört, tut aber auch nichts zur Sache. Er hat sich stark eingesetzt und einen guten Job gemacht. Nun wird er intrigistisch abgewählt, da jemandem seine Nase nicht passt und dieser Jemand lieber einen Schläger auf dem Posten sähe.
  • Bert der Geologe 11.03.2019 10:52
    Highlight Highlight Ich habe mich, wie wahrscheinlich die meisten Leser bisher nicht für die Strukturen der ATP interessiert, darum habe ich dazu einige Fragen, die für das Verständnis wichtig sind:
    Der Spielerrat ist doch eine Art Gewerkschaft, mit Einsitz im Vorstand der ATP. Wieso hat der einerseits eine so undemokratische Struktur und weshalb andererseits so viel Macht im Vorstand? Wurde mit einer naiven Struktur nicht gerade ein trumpscher Machtmissbrauch vorgespurt? Wer ist für dieses Gebilde verantwortlich? Nie und nimmer hätte man Djocovic in diese Position hieven dürfen.
    • shaering 11.03.2019 19:58
      Highlight Highlight Die Struktur ist so: Der Spielerrat hat auf dem Papier die Interessen der Spieler zu vertreten. Ist aber nicht daran gebunden. Abstimmungen im Spielerrat haben aber nur konsultativen Charakter. Heisst: Er kann den drei Spielervertretern, die vom Spielerrat berufen werden, im Board nur eine Empfehlung abgeben. Heisst: Der Spielerrat hat in dieser Abstimmung keine Macht. Auch darum darf vermutet werden, dass Djokovic sich jüngst für die absetzung von Roger Rasheed eingesetzt hat, um Kermodes Abgang forcieren zu können. Gewählt wurde Djokovic aber von den Spielerkollegen.
  • Käpt'n Hinkebein 11.03.2019 10:43
    Highlight Highlight Wäre doch langweilig, wenn nur die FIFA eine Lachnummer wäre.

Roger Federers 18 Jahre dauernde Reise vom ersten zum 100. Turniersieg

Roger Federer knackt in Dubai eine historische Marke: Er gewinnt seinen 100. Titel auf der Profitour. Im Final besiegt Federer den Griechen Stefanos Tsitsipas 6:4, 6:4.

6601 Tage oder 18 Jahre und einen Monat nach seinem ersten ist Roger Federer zu seinem 100. Turniersieg gekommen. Die Premiere feiert er am 4. Februar 2001 in Mailand dank einem Sieg gegen den Franzosen Julien Boutter.

Den 10. Titel holte er zweieinhalb Jahre später. Ab dann ging die Titeljagd rasant vonstatten. Die nächsten 20 sicherte er sich in weniger als zwei Jahren – den 20. im September 2004 mit einem 6:0, 7:6, 6:0 gegen Lleyton Hewitt beim US Open, den 30. im Juli 2005 in Wimbledon …

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