Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wimbledon, 3. Runde, ausgewählte Partien

Männer:

Raonic (13) s. Novak 7:6 4:6 7:5 6:2
Del Potro (5) s. Paire 6:4 7:6 6:3
Nadal (2) s. De Minau 6:1 6:2 6:4
Djokovic (12) s. Edmund (21) 4:6 6:3 6:2 6:4
Gulbis s. Zverev (4) 7:6 4:6 5:7 6:3 6:0
Nishikori (24) s. Kyrgios (15) 6:1 7:6 6:4

Frauen:

Hsieh s. Halep (1) 3:6 6:4 7:5
Kerber (11) s. Osaka (18) 6:2 6:4
Bencic s. Suarez Navarro (27) 6:1 7:6

epa06871125 Belinda Bencic of Switzerland reacts during her third round match against Carla Suarez Navarro of Spain at the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 07 July 2018.  EPA/NEIL HALL EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Der Höhenflug geht weiter: Belinda Bencic steht im Achtelfinal von Wimbledon. Bild: EPA/EPA

Bencic im Wimbledon-Achtelfinal ++ Nadal und Djokovic siegen ++ Zverev bereits out



Belinda Bencic überrascht in Wimbledon weiter. Die 21-jährige Ostschweizerin setzte sich in der 3. Runde nach einer über weite Strecken beeindruckenden Leistung 6:1, 7:6 (7:3) gegen die als Nummer 27 gesetzte Spanierin Carla Suarez Navarro durch.

Die Weltnummer 56 hatte seit dem Australian Open 2016 nie mehr die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers erreicht und kämpfte mit vielen Verletzungen. In Wimbledon zeigt sie sich aber wieder in alter Stärke und stellt alle Qualitäten unter Beweis, die sie vor zweieinhalb Jahren bis auf Platz 7 der Weltrangliste geführt hatten.

epa06865887 Belinda Bencic of Switzerland returns to Alison Riske of USA in their second round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 05 July 2018. EPA/NIC BOTHMA EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Bencic erreicht die zweite Woche in London. Bild: EPA/EPA

Bencic startete gegen die Sandplatzspezialistin von der Ferieninsel Gran Canaria äusserst dominant und diktierte die Ballwechsel mit ihren wuchtigen Grundschlägen. Der erste Satz wurde in nur 23 Minuten eine Beute der Schweizerin, und auch im zweiten ging sie gleich 3:0 in Führung.

Im zweiten Satz zeigte Bencic ihre zweite grosse Qualität: Kampfgeist und Nervenstärke. Zweimal, nach dem 4:5 und dem 5:6, machte sie ein Break wett und rettete sich ins Tiebreak. Dort lag sie dann nie im Rückstand und verwertete nach 85 Minuten gleich ihren ersten Matchball.

Im Achtelfinal trifft Bencic am Montag auf die Deutsche Angelique Kerber (WTA 10) oder die Japanerin Naomi Osaka (WTA 18).

Nummer 1 Halep ausgeschieden

Das Favoritensterben im Frauentableau geht ungebremst weiter. In der 3. Runde verlor die Weltnummer 1 Simona Halep gegen die Taiwanesin Hsieh Su-Wei (WTA 48) 6:3, 4:6, 5:7. Im dritten Satz hatte die French-Open-Siegerin aus Rumänien noch 5:2 geführt und bei 5:4 einen Matchball nicht nutzen können. Wimbledon war allerdings noch nie eine sehr erfolgsträchtige Station für die kleingewachsene Grundlinienspezialistin.

epa06871274 Simona Halep of Romania in trouble against Su-Wei Hsieh of Taiwan in their third round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 07 July 2018. EPA/NIC BOTHMA EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Halep scheidet aus. Bild: EPA/EPA

Damit steht von den ersten zehn gesetzten Frauen nur eine, die tschechische Nummer 7 Karolina Pliskova, in den Achtelfinals. 

Nadal und Djokovic eine Runde weiter – Zverev out

Während Rafael Nadal in Wimbledon ohne Probleme die Achtelfinals erreichte, setzte es für Alexander Zverev die nächste Enttäuschung ab. Die Weltnummer 3 aus Deutschland scheiterte einmal mehr bei einem Grand-Slam-Turnier früh.

Vor gut einem Monat erreichte Zverev in Paris erstmals überhaupt einen Viertelfinal - und in Wimbledon folgte nun aber wieder eine arge Enttäuschung. Nachdem er bereits in der 2. Runde fünf Sätze gebraucht hatte, scheiterte der Deutsche am Samstag in fünf Sätzen am lettischen Qualifikanten Ernests Gulbis, der Nummer 138 der Welt, Nun ist dieser Gulbis nicht irgendwer, sondern ein ebenso talentierter wie eigenwilliger ehemaliger Top-Ten-Spieler, der im besten wie im schlechtesten Sinn zu allem fähig ist.

Ernests Gulbis of Latvia, left, meets Alexander Zverev of Germany at the net after defeating him in their men's singles match on the sixth day at the Wimbledon Tennis Championships in London, Saturday July 7, 2018. (AP Photo/Ben Curtis)

Zverev (rechts) muss Gulbis gratulieren. Bild: AP/AP

Ähnlich souverän wie Roger Federer marschiert hingegen Rafael Nadal durch das Tableau. In der 3. Runde gewann der als Nummer 2 gesetzte Spanier gegen den australischen Teenager Alex de Minaur (ATP 80) locker 6:1, 6:2, 6:4. In seinen ersten drei Partien hat die Weltnummer 1 damit nur 26 Games abgegeben, eines weniger als Federer.

Damit steht Nadal zum achten Mal in einem Wimbledon-Achtelfinal. Weiter ist er seit der Finalniederlage gegen Novak Djokovic 2011 nie mehr gekommen. Diesmal sieht es allerdings gut aus für den 32-jährigen Mallorquiner. Er ist im Achtelfinal gegen den Tschechen Jiri Vesely (ATP 93), Linkshänder wie er, klarer Favorit. Ein Ziel hat Nadal schon mal erreicht: Er bleibt auch nach Wimbledon die Nummer 1. «Das ist natürlich positiv», meinte der Spanier. «In erster Linie ist mir aber wichtig, dass ich drei Matches gewonnen habe und in der zweiten Woche stehe.»

Ja was will man gegen so einen Nadal nur machen?

Seinen ersten Härtetest bestand Novak Djokovic. Der dreifache Champion setzte nach Startschwierigkeiten 4:6, 6:3, 6:2, 6:4 gegen Kyle Edmund durch. Der in Johannesburg geborene Brite und Australian-Open-Halbfinalist ist einer der Aufsteiger des Jahres und verbesserte sich von Platz 50 in die Top Ten. Am Ende setzte sich die grössere Klasse des als Nummer 12 gesetzten ehemaligen Weltranglistenersten aber durch. Djokovic trifft nun im Achtelfinal auf den aufschlagstarken, 1,98 m grossen Russen Karen Chatschanow (ATP 40).

Del Potro und Raonic ebenfalls weiter

Der Argentinier Del Potro gewann in zwei Stunden und 24 Minuten gegen den Franzosen Benoit Paire. Beim 6:4, 7:6 und 6:3 musste der Hüne keinen einzigen Satz abgeben.

Voller Einsatz bei Del Potro.

Der Kanadier Raonic steht dank eines Viersatzsieges (7:6, 4:6, 7:5, 6:2) gegen den Österreicher Dennis Novak im Achtelfinal. Nach zwei Stunden und 32 Minuten stand der Sieger fest.

(qae/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Das könnte dich auch interessieren:

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Howard271 08.07.2018 00:16
    Highlight Highlight Wieso wird eigentlich zu Bencic (und anderen Frauen) selten ein eigener Artikel geschrieben, bei Federer/Nadal/Djokovic etc. aber meistens schon? Ist immerhin eine Schweizerin im Achtelfinal von Wimbledon!
    Oder ist das Interesse daran zu klein? Zu wenig Klicks, zu wenige Ressourcen?

«Nicht korrekt!» Publikum pfeift Djokovic für Forfait gegen Wawrinka gnadenlos aus

Bitterer Abend für Novak Djokovic: Die serbische Weltnummer 1 musste im US-Open-Achtelfinal gegen Stan Wawrinka beim Stand von 4:6, 5:7 und 1:2 aufgeben. Der Titelverteidiger hatte soeben ein Break zu null kassiert und gemerkt, dass es so nicht weitergehen konnte. Seine linke Schulter, die ihm schon seit einigen Wochen Probleme bereitet, schmerzte zu sehr.

So schritt Djokovic zum Netz, erklärte sich dem Schiedsrichter und Wawrinka, der sein Gegenüber mit ein paar freundlichen Worten zu trösten …

Artikel lesen
Link zum Artikel