Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Australian Open, 1. Runde

Männer:
Wawrinka - Klizan 4:6,6:4,7:5,4:6,6:4
Federer - Melzer 7:5,3:6,6:2,6:2

Frauen:
Vögele - Nara 2:6,6:2,6:3
Kr. Pliskova - Golubic 6:3,2:6,6:4

epa05721250 General view of a sunset over Margaret Court Arena during play between Stan Wawrinka of Switzerland and Martin Klizan of Slovakia during ther Men's Singles first round at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 16 January 2017.  EPA/LUKAS COCH  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Wunderschöne Abendstimmung bei Klizan (l.) gegen Wawrinka. Bild: EPA/AAP

Grosse Erleichterung: Wawrinka gewinnt Fünfsatz-Krimi gegen Klizan

Stan Wawrinka wankt in der ersten Runde des Australian Open gewaltig, aber er fällt nicht. Nach weit über drei Stunden gewinnt er den Fünfsätzer gegen Martin Klizan.



Stan Wawrinka kann das einfach nicht. Souverän in ein Grand-Slam-Turnier starten? Geht nicht. Aber muss es zum Glück auch nicht, wie Resultate aus der Vergangenheit zeigen.

Der Romand lieferte sich mit seinem Erstrundengegner, dem 27-jährigen Martin Klizan, einen zähen Kampf. Wawrinka brauchte seine Zeit bis er den Platz ausgemessen hatte. Bis dahin hatte der Slowake den ersten Satz gewonnen und führte im zweiten schon mit Break. Dann aber gelang dem Turniersieger von 2014 im zehnten Anlauf endlich der wichtige erste Servicedurchbruch und wenig später auch gleich der zweite zum Satzgewinn.

Über den Berg war Wawrinka damit aber noch nicht. Zu selten gelangen ihm Punkte wie dieser:

abspielen

Rar: Die Siegerfaust bei Wawrinka. Video: streamable

Klizan erwischte den Schweizer oft mit fiesen Stoppbällen und begann auch Satz Nummer 3 mit einem Break. «Stan the Man» kämpfte sich aber zurück, hatte zum Satzende seine beste Phase und führte mit 7:5 den zweiten Satzgewinn herbei.

abspielen

Highlight aus dem dritten Satz. Video: streamable

Im vierten Satz verpasste es Wawrinka, aus einer Schwächephase des Slowaken Profit zu schlagen und kassierte zum 3:4 plötzlich ein Break, darauf hatte er keine Antwort und so war klar, das der Entscheidungssatz über den Ausgang der Partie zu entscheiden hatte.

Dort wehrte sich Klizan mit teils brillantem Tennis gegen einen Wawrinka, der sich eigentlich auf seinen Aufschlag verlassen konnte. Dieser reichte dann im vierten Game nicht mehr aus, mit zwei wuchtigen Vorhand-Winnern sicherte sich der Aussenseiter das Break. Der Favorit bewies aber wieder einmal seine mentale Stärke und realisierte sogleich das Rebreak. Und ihm war nun jedes Mittel recht:

abspielen

Fies, aber im Tennis gestattet. Video: streamable

Nach neun Niederlagen in Serie folgte für Klizan letztlich doch die zehnte: Wawrinka legte gleich noch ein Break nach und entschied das Match nach über 3:26 Stunden für sich. «Es war ein grosser Fight. Ich bin sehr glücklich, das Spiel gewonnen zu haben», sagte der dreifache Grand-Slam-Champ nach dem Spiel. Auch mit der Aussage: «Ich konnte noch nicht mein bestes Tennis zeigen», hatte er recht.

Man darf gespannt sein, wie es mit Wawrinka weitergeht. Ein Steigerungslauf wäre keine Überraschung. Der nächste Gegner des Waadtländers ist der Amerikaner Steve Johnson (ATP 30). (drd)

Die besten Bilder des Australian Open 2017

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Warten auf Bond... James Bond

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

20. Januar 2013: Stan Wawrinka dümpelt in der Weltrangliste am Rand der Top 20 herum, Novak Djokovic ist die Weltnummer 1 und Titelverteidiger beim Australian Open. Der Achtelfinal der beiden scheint eine klare Sache zu werden. Doch es wird ein Drama. Und was für eins ...

2013 ist Novak Djokovic im Melbourne Park seit drei Jahren das Mass aller Dinge. Er hat die letzten drei Austragungen gewonnen, ist beim Australian Open seit 18 Partien unbesiegt und scheint mit 25 Jahren nur noch besser zu werden. Der Titelverteidiger fliegt regelrecht durch die ersten Runden. In neun Sätzen gibt er seinen Aufschlag nie ab. Und jetzt wartet Stan Wawrinka. Nicht viel spricht für den Schweizer, schon gar nicht das damalige Head-to-Head von 0:11.

Stan Wawrinka dümpelt in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel