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US Open, Viertelfinals

Männer:
Wawrinka
– Del Potro 7:6 4:6 6:3 6:2

Nishikori – Murray 1:6 6:4 4:6 6:1 7:5

Frauen:

S. Williams – Halep 6:2 4:6 6:3

Pliskova – Konjuh 6:2 6:2

Stan Wawrinka, of Switzerland, raises his arms after defeating Juan Martin del Potro, of Argentina, during the quarterfinals at the U.S. Open tennis tournament, early Thursday, Sept. 8, 2016, in New York. Wawrinka won 7-6 (5), 4-6, 6-3, 6-2. (AP Photo/Charles Krupa)

Grosse Erlösung bei Stan Wawrinka nach dem Sieg um 01.22 Uhr Ortszeit. Bild: Charles Krupa/AP/KEYSTONE

Wawrinka nach Halbfinal-Einzug: «Das war mental und körperlich eines der schwierigsten Matches»

Stan Wawrinka steht zum dritten Mal in den letzten vier Jahren im Halbfinal der US Open. Der Romand ringt Juan Martin Del Potro in vier Sätzen nieder und trifft jetzt auf Kei Nishikori. An den Japaner hat er nicht nur gute Erinnerungen.



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«Das war eine verrückte Atmosphäre», gestand Stan Wawrinka noch auf dem Court nach seinem Sieg. Tatsächlich sorgten die (wenigen) verbliebenen Zuschauer in der fast 24'000 Zuschauern fassenden Riesenschüssel für Gänsehaut-Stimmung. «Danke, dass ihr so lange geblieben seid», sagte Wawrinka.

Das Publikum war zwar in der Mehrheit nicht für den Schweizer, aber fair blieb es jederzeit und aufgrund der späten Spielzeit wurde das Arthur Ashe auch nicht zur Höhle des Löwens für Wawrinka. Aber die Liebe zu Del Potro war so gross, dass es den fast zwei Meter hohen «Turm von Tandil» vor dem letzten Game zu Tränen rührte.

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Tränen der Rührung bei Del Potro kurz vor dem Aus, als die Zuschauer ihn mit Standing Ovations feierten. Video: streamable

«Vielleicht verliere ich dann trotzdem, aber ich habe alles gegeben»

Wawrinka spürte dies natürlich auch: «Es war eines der schwierigsten Matches für mich. Mental wie auch körperlich.» Die Weltnummer 3 war insbesondere nach dem verlorenen zweiten Satz gefordert. «Das war nicht einfach. Ich versuchte ihn danach auf der Rückhand zu halten, aber es war schwierig.»

Juan Martin del Potro, left, of Argentina, is embraced by Stan Wawrinka, of Switzerland, after a quarterfinal at the U.S. Open tennis tournament, early Thursday, Sept. 8, 2016, in New York. Wawrinka won 7-6 (5), 4-6, 6-3, 6-2. (AP Photo/Charles Krupa)

Stan Wawrinka und Juan Martin Del Potro: Innige Umarmung nach dem späten Duell. Bild: Charles Krupa/AP/KEYSTONE

Trotzdem gelang dem zweifachen Grand-Slam-Sieger der Turnaround. Und immer wieder kam seine Geste: Den Finger an die Stirn tippen. «Das zeigt, dass ich fokussiert bin und mich zum Limit pushe. Vielleicht verliere ich dann trotzdem, aber ich habe alles gegeben», erklärte Wawrinka danach seine berühmte Geste. Jetzt dürfte auch der letzte Gegner wissen: Bringt Wawrinka den Finger, dann wird es heiss.

Stan Wawrinka, of Switzerland, reacts after winning the first set against Juan Martin del Potro, of Argentina, in the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament, Wednesday, Sept. 7, 2016, in New York. (AP Photo/Seth Wenig)

Mittlerweile wissen es alle: Macht Wawrinka die Finger-Geste, wird es heiss. Bild: Seth Wenig/AP/KEYSTONE

So auch Kei Nishikori, der im Halbfinal wartet. Vor den Olympischen Spielen siegte der Japaner in Toronto in zwei Sätzen gegen den Schweizer. 2014 räumte er in einem epischen Fünfsätzer Wawrinka im Viertelfinal aus dem Weg. Aber eben. Wawrinka in Topform kann alle bezwingen.

Wer gewinnt die US Open 2016?

Wie sieht er die Ausgangslage nach der Late-Night-Session? «Ich bin glücklich, dass Nishikori über fünf Sätze spielen musste und sicherlich auch müde sein wird.» Gross vorausblicken wollte er dann aber noch nicht auf den Halbfinal vom Freitag: «Jetzt muss ich erstmal ein bisschen schlafen.»

epa04383042 Kei Nishikori of Japan (R) and Stan Wawrinka of Switzerland pass each other in the third set tie break during their quarterfinals round match on the tenth day of the 2014 US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 03 September 2014. The US Open runs through 08 September, a 15-day schedule.  EPA/ANDREW GOMBERT

US Open 2014: Im Viertelfinal kämpften sich die beiden über fünf epische Sätze. Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

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