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Der 41-jährige Brady schafft es mit Ach und Krach in die Endzone. bild: twitter

Bradys Touchdown-Rush beim 83-Punkte-Wahnsinn – und 8 weitere Highlights des NFL-Sonntags



Die Resultate

Bevor wir zu den Highlights kommen, wie üblich zunächst die Resultate von Week 6:

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bild: screenshot nfl

» Hier geht's zu den Standings nach Week 6.

Die Highlights

Bradys Lauf zum Rekord beim 83 Punkte-Wahnsinn

Es war bislang das beste NFL-Spiel des Jahres! Star-Quarterback Tom Brady gewann mit seinen New England Patriots gegen die zuvor ungeschlagenen Kansas City Chiefs zuhause mit 43:40. Für Brady war es der 200. Sieg in der Regular Season. Rekord! Er ist der erste Quarterback, der die magische Marke von 200 Regular-Season-Siegen erreicht. Dahinter folgen die nicht mehr aktiven Peyton Manning und Brett Favre mit 186 Siegen.

Der 41-jährige Brady sorgte mit einem Touchdown-Rush (!) zum 36:33 für ungewohntes Spektakel. Eigentlich war Breeland Speaks ja zur Stelle, aber aus Angst vor einer Flagge liess er Brady passieren. Patriots-Kicker Steven Gostkowski machte schliesslich mit einem Field Goal in letzter Sekunde alles klar. 

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Bradys 4-Yard-Lauf zum Touchdown. Video: streamable

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Gostkowski kickt die Patriots zum Sieg.  Video: streamable

«GOAT» Brady lieferte mit insgesamt 340 Passing-Yards sowie zwei Touchdown-Pässen wie gewohnt ab. Chiefs-Quarterback Patrick Mahomes warf bei der ersten Saisonniederlage der Chiefs vier Touchdowns und starke 352 Yards. Die guten Werte des 23-Jährigen trüben allerdings zwei Interceptions.

Zum offensiven Chiefs-Feuerwerk trugen einmal mehr Tyreek Hill und Kareem Hunt einen grossen Anteil bei: Hill kam auf 142 Receiving Yards und drei Touchdowns, Hunt auf 185 Rushing Yards.

Hunt und Hill «on fire»!

Die grosse Gurley-Show

Die Los Angeles Rams sind nach dem 23:20-Auswärtserfolg bei den Denver Broncos das einzige noch verbleibende ungeschlagene Team der NFL. Mit zwei Touchdowns und einem persönlichen Rekord von 208 erlaufenen Yards führte Rams-Running-Back Todd Gurley die Kalifornier fast im Alleingang zum Sieg. Zusätzlich konnte der 24-Jährige zwei Pässe für 17 Yards fangen. 

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Gurley läuft und läuft und läuft. Video: streamable

Carrs Tränen im Wembley

Die Oakland Raiders kassieren im ersten London-Game im mit 84'922 Fans ausverkauften Wembley-Stadion eine bittere 3:27-Schlappe. Die schwache Raiders-Offense um Quarterback Derek Carr fand gegen die starke Seahawks-Defense einfach keine Lösungen – die Spielzugansage war allerdings auch merkwürdig konservativ.

Kicker Matt McCrane rettete mit einem Field Goal acht Minuten vor dem Ende immerhin noch die Raiders-Ehre, später schied Spielmacher Carr nach dem sechsten Sack (!) mit einer Oberarm-Verletzung aus und weinte bittere Tränen. Für die Seahawks war es der dritte Sieg im sechsten Saisonspiel, die Raiders stehen bei ebenfalls sechs ausgetragenen Partien weiterhin bei nur einem Erfolg.

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Hier verletzt sich Carr am linken Oberarm. Video: streamable

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Pure Enttäuschung: Carr kann die Tränen nicht zurückhalten. Video: streamable

Der «Hosenlupf» von Miami

Die Miami Dolphins feierten in einem spannenden Duell gegen die Chicago Bears einen 31:28-Overtime-Sieg. Den vierten Saisonerfolg hatten die Dolphins dem zuletzt scharf kritisierten Quarterback Brock Osweiler zu verdanken, der den verletzten Ryan Tannehill ersetzte. Der Ersatzmann kam auf 380 Passing-Yards und drei Touchdown-Pässe.

Die Bears versuchten es zu Beginn mit unlauteren Methoden: So rang Verteidiger Leonard Floyd Dolphins-Receiver Danny Amendola im Schwinger-Stil nieder. Die Entscheidung erzwang nach einem 75-Yard-Touchdown von Albert Wilson zum Ausgleich schliesslich Kicker Jason Sanders mit dem siegbringenden Field Goal in der Verlängerung.

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Floyd knöpft sich Amendola vor. Video: streamable

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Der fantastische Lauf von Wilson über 75 Yard in die Endzone. Video: streamable

Last-Second-Sieg der Steelers

Im Heimspiel gegen die Pittsburgh Steelers sahen die Cincinnati Bengals kurz vor Spielende bereits wie der sichere Sieger aus. 21:20 führten die Bengals, bis zehn Sekunden vor Schluss Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger seinen Wide Receiver Antonio Brown fand und dieser ungehindert zum 26:21 lief.

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Brown läuft kurz vor Schluss zum Steelers-Sieg. Video: streamable

Fast wie im College

Mit einem wirren Spielzug versuchten die Tampa Bay Buccaneers beim 29:34 gegen die Atlanta Falcons sieben Sekunden vor Schluss doch noch den Sieg zu erzwingen. Quarterback Jameis Winston lief nach dem Snap von der 21-Yard-Linie einfach los und passte dann rückwärts. Nach einer Ballstafette über zwei weitere Stationen wären die «Bucs» beinahe in die Endzone gekommen, doch DeSean Jackson liess das Ei im letzten Moment fallen. Fünf Yards hätten gefehlt, verständlich sein Ärger.

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Der Harakiri-Spielzug der Buccaneers. Video: streamable

Wenn die Frisur zum Verhängnis wird

Die Houston Texans setzten beim 20:13-Sieg gegen die Buffalo ebenfalls auf seltsame Methoden. Outside Linebacker Jadeveon Clowney stoppte Bills-Runningback Chris Ivory ganz unkonventionell, indem er ihn an den Haaren niederzog. Eine Kurzhaarfrisur statt Dreadlocks könnte das verhindern ...

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Clowneys Hair-Tackle. Video: streamable

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Autsch! Die Wiederholung ... Video: streamable

Thielen läuft zum Rekord

Minnesota-Receiver Adam Thielen hat einen Lauf ... auch beim 27:17-Sieg seiner Vikings gegen die Arizona Cardinals ist er nicht zu stoppen. Zum sechsten Mal im sechsten Spiel gelangen ihm über 100 Receiving Yards. Damit ist er der erste NFL-Spieler in der Super-Bowl-Ära, dem dieses Kunststück gelungen ist.

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Video: streamable

Ravens mit 11 Sacks

Die Defense der Baltimore Ravens zog beim 21:0-Sieg gegen die Tennessee Titans einen Sahne-Tag ein. Titans-Quarterback Marcus Mariota wurde gleich elf Mal gesackt. Damit stellten die Ravens zwar einen neuen Franchise-Rekord auf, verpassten aber den NFL-Rekord (12) haarscharf.

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Die elf Sacks gegen Mariota. Video: streamable

Die 25 besten Quarterbacks aller Zeiten

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    Alle Leser-Kommentare
  • derEchteElch 15.10.2018 14:16
    Highlight Highlight Pats haben gewonnen 🏈 Yeah 💪
    Vikings top, Ravens top, Steelers auch gut.. jetzt muss nur noch heute Abend Green Bay gewinnen und meine Lieblinge hatten ein gutes Wuchenende.. 😎
    • m4in CS 15.10.2018 16:52
      Highlight Highlight Du bist Steelers, Ravens. Pats und Greenbay Fan? Schöner Erfolgsfan. :D

      Wie man jedoch Steelers, Ravens und Pats Fan sein kann erschliesst sich mir ganz und gar nicht. Das wäre dasselbe als wärst Du für Basel, GC und Zürich...
  • Walter Sobchak 15.10.2018 14:03
    Highlight Highlight Ist ja schön, dass es soviele Punkte gibt.

    Aber mich nervt die neue Quarterback-Sack-Rule je länger je mehr. Mit den alten Regeln wäre TB niemals zu diesem Touchdown gekommen.

    Schutz der Spieler absolut okay, nur sollte der Schutz nicht so einseitig auf die Offense und vor allem den Quarterback verteilt sein.

    Scheisse aktuell in der Defense zu spielen...
    • Connor McSavior 15.10.2018 17:52
      Highlight Highlight Das war wohl eher ein mentaler Fehler eines Rookies, der einfach das Play nichz zu Ende gemacht hat, als irgendetwas anderes. In dieser Region des Feldes hätte eine "roughing the passer" Penalty, wenn es denn wirklich eine gegeben hätte, nur 2yd's gekostet und den TD vom Board genommen.
      Die Regeländerung fällt ausserdem nur deshalb besonders auf, weil sich einige Spieler nicht auf die neue Situation einstellen können (siehe Matthews von Green Bay). Die Elite Pass Rusher wie Von Miller und Khalil Mack attackieren ohnehin direkt den Ball und nicht den Körper des QB.
    • Walter Sobchak 15.10.2018 21:22
      Highlight Highlight Naja es hätte immerhin auch ein neues 1st down gegeben, deshalb zieht das Argument mit den nur 2yds nicht.

      Und Matthews ist jetzt auch nicht gerade Fallobst...

      Mir ist klar dass ein QB besonders geschützt werden muss, aber die Strafen die zB. Matthews dieses Jahr kassiert hat waren teilweise doch eher lächerlich!

    • Connor McSavior 15.10.2018 22:31
      Highlight Highlight @Mi Hin ja waren sicher etwas hart gecallt, aber erfahrungsgemäss werden neue Regeln am Anfang immer sehr stark forciert.
      Und ganz ehrlich: die Zuschauer wollen Offense und Spektakel sehen. Es gibt zwar taktisch sehr spannende und interessante Spiele, aber schlussendlich sehe ich lieber die Rams, die Chiefs oder die Patriots als die Jaguars gegen die Titans...
  • Der müde Joe 15.10.2018 13:04
    Highlight Highlight Da habe ich die Patriots mit Brady wohl etwas zu früh abgeschrieben, Schande über mich!😄 Aber ich irre mich auch mal gerne.😎 Go Pats!
  • azarr 15.10.2018 13:03
    Highlight Highlight Go Vikes #skol
  • AskMe 15.10.2018 13:02
    Highlight Highlight Das ist wohl jemand TB12 Fan
  • Switch_on 15.10.2018 12:53
    Highlight Highlight Ist an den Haaren ziehen erlaubt?
    • spass muss sein 15.10.2018 13:04
      Highlight Highlight Ja ist erlaubt. Man ist selbst schuld wenn man dem Gegner grössere Möglichkeiten bietet um sich festzuhalten xD
    • Timiböög 15.10.2018 13:07
      Highlight Highlight Ja
    • Anded 15.10.2018 13:13
      Highlight Highlight Ja. Den Ballträger darf man fast überall festhalten. Von hinten im Ausschnitt sowie im Gitter des Helms jedoch nicht.
      Langhaarträger sind quasi selber schuld. Entweder eine "männlichere" Frisur, oder aber die Haare zusammenbinden und verstecken. Oder man zeigt die Mähne und riskiert dass sich einer dranhängt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nero1342 15.10.2018 12:50
    Highlight Highlight Danke Watson für diese Rubrik 🏈❤️
  • Scrj1945 15.10.2018 12:49
    Highlight Highlight Würde mal drauf tippen, dass gruden nicht die 10 jahre in oakland sein wird, so wie es im vertrag steht.
    • Connor McSavior 15.10.2018 14:42
      Highlight Highlight Durch den (fragwürdigen) Trade von Khalil Mack u.a. für zwei 1st Round Picks spielt Gruden definitiv auf Zeit (keine hohen Erwartungen). Wenn der QB-Guru Gruden in dieser Saison keine Chemie mit Carr entwickelt, dann ist dieser ebenfalls nicht sicher, Gruden hat ja bekanntlich volle Kontrolle über das Kader.
      Allerdings bezweifle ich auch stark, dass er wirklich 10 Jahre bleiben wird...
    • m4in CS 16.10.2018 11:20
      Highlight Highlight Der Mann hat so eine grosse Klappe gehabt als er in Oakland vorgestellt wurden. Nach 6 Spieltagen die grosse Ernüchterung. Ausser heisse Luft und gravierende Fehlentscheidungen beim Zusammenstellen des Teams bleibt nix übrig. Carr ist mental völlig von der Rolle und wird, wenn er Pech hat, niemals wieder der Alte. Der Beste Defender ist weg und man hat einen Win auf dem Konto. Da man Gruden eine riesen Vertrag gegeben hat, kann man ihn auch nicht gleich wieder rausstellen. Ich tippe auf nächste Saison. Am meisten Leid tun mir die Raiderfans. So einen Abschied haben die nicht verdient.
  • Okguet 15.10.2018 11:59
    Highlight Highlight Was haben die Cowboys mit den Jaguars angestellt :/ harte Schlappe
    • R10 15.10.2018 13:41
      Highlight Highlight Muss sicher auch sehr bitter für Jalen Ramsey sein. Nachdem er gegen die Hälfte aller NFL-Quarterbacks geschossen hat, hat er nun vlt festgestellt, dass sein Team selber von einem QB angeführt wird, der mit den meisten von Ramsey erwähnten QB‘s kaum mithalten kann.
  • Theor 15.10.2018 11:58
    Highlight Highlight Ich war gestern im Wembley Stadium. Es war eine totale Seahawks-Gala. Nicht sehr spannend, aber wohltuend für jeden Seahawks-Fan.

    Die Raiders taten mir schon leid. Die gaben ein Heimspiel auf um im WembleyStadium von fast 90'000 Seahawkfans ausgebuht zu werden.

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