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Hoffnung für Chris Froome? Salbutamol-Tests sollen ungenau sein

British cyclist Chris Froome waves during Team Sky presentation in Jerusalem, Thursday, May 3, 2018. The Giro d'Italia, Tour of Italy cycling race is scheduled to start on Friday in Jerusalem. (A ...
Froome bei der Fahrerpräsentation des Giro d'Italia.Bild: AP

Hoffnung für Froome? Salbutamol-Tests sollen ungenau sein

07.05.2018, 15:2807.05.2018, 16:05

Eine wissenschaftliche Studie im Zentrum des «Human Drug Research» im niederländischen Leiden belegt angeblich, dass die angewendeten Doping-Tests zur Ermittlung von Spuren des Asthmamittels Salbutamol ungenau seien. Darüber berichtete am Montag die «Times». Damit könnte Hoffnung für den viermaligen Tour-de-France-Gewinner Chris Froome bestehen, dass die schwelende Affäre um seine überhöhten Werte ohne Sanktionen ausgehen könnte.

Die Studie belegt, dass in 14,5 Prozent der untersuchten Fälle ungenaue, meist höhere Werte im Urin gemessen wurden, obwohl die von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zugelassenen 1000 Nanogramm verabreicht wurden. Froome war vor seinem Vuelta-Sieg im September 2017 mit angeblich 2000 Nanogramm pro Milliliter Urin erwischt worden.

Doping stets bestritten

Seitdem versuchen seine Anwälte und Ärzte zu belegen, dass Froome die erlaubte Dosis nicht überschritten und Salbutamol als Therapeutikum gegen Asthma eingesetzt habe. Der Weltverband UCI muss entscheiden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen seit fast acht Monaten aus – und Froome fährt weiter, obwohl ihm eine Doping-Sperre droht.

Zurzeit versucht der 32-jährige Brite beim Giro d'Italia die dritte grosse Landesrundfahrt in Serie zu gewinnen. Eine Doping-Absicht hatte der umstrittene Sky-Captain stets bestritten. (sda/dpa)

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