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Tour de France, 13. Etappe (Zeitfahren Bourg-Saint-Andéol – Pont-d'Arc, 37,5 km)

1. Tom Dumoulin (Ho)

2. Chris Froome (Gb)

3. Nelson Oliveira (Por)

Cycling - Tour de France cycling race - The 37.5 km (23.3 miles) Stage 13 from Bourg-Saint-Andeol to La Caverne du Pont-d'Arc, France - 15/07/2016 - Yellow jersey leader Team Sky rider Chris Froome of Britain rides during the time trial.  REUTERS/Jacques Clawey

Chris Froome war in der malerischen Kulisse sehr schnell unterwegs. Bild: JACQUES CLAWEY/REUTERS

Dieses Mal ohne Joggingeinlage: Froome baut im Zeitfahren die Gesamtführung deutlich aus

Nach den dramatischen Szenen gestern am Mont Ventoux ging es an der Tour der France in der heutigen 13. Etappe wieder ohne aussergewöhnlichen Zwischenfälle zu und her. Chris Froome baute im Zeitfahren seine Führung aus.



Vielleicht startete Froome nach dem turbulenten Finish gestern mit einer gewissen Wut im Bauch, jedenfalls war der Brite im Einzelzeitfahren über 37,5 km in der Ardèche, sehr schnell unterwegs. Er erreichte das Ziel als Zweiter der Etappe, gut eine Minute hinter dem niederländischen Sieger Tom Dumoulin, aber deutlich vor seinen härtesten Gegnern im Kampf um den Gesamtsieg.

Britain’s Adam Yates, , wearing the best young rider's white jersey, Belgium’s Thomas de Gendt, wearing the best climber's dotted jersey, Peter Sagan of Slovakia, wearing the best sprinter's green jersey, Britain's Chris Froome, wearing the overall leader's yellow jersey,  and Stage winner Netherlands’ Tom Dumoulin lay flowers after observing a minute of silence to commemorate the victims of the Nice truck attack on the podium the thirteenth stage of the Tour de France cycling race, an individual time trial over 37.5 kilometers (23 miles) with start in Bourg-Saint-Andeol and finish in La Caverne du Pont-d'Arc, France, Friday, July 15, 2016. (AP Photo/Peter Dejong)

Schöne Geste: Aus Respekt vor den Opfern in Nizza wurde die Siegerehrung verkürzt abgehalten und die Sträusse niedergelegt, anstatt ins Publikum geworfen.
Bild: Peter Dejong/AP/KEYSTONE

Neu liegt Chris Froome im Gesamtklassement 1:47 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema, der vom 4. auf den 2. Platz vorrückte. Der Kolumbianer Nairo Quintana liegt nun als Vierter bereits knapp drei Minuten zurück.

Cancellara chancenlos, Reichenbach achtbar

Für Fabian Cancellara, den vierfachen Weltmeister im Zeitfahren, gab es auf den 37,5 km zu viele Höhenmeter. Bereits auf den ansteigenden ersten 7 Kilometern verlor der Berner eine Minute auf Dumoulin, und auch in der 3,3 km langen Schlusssteigung liess er nochmals viel Zeit liegen. Am Ende resultierte ein Rückstand von mehr als drei Minuten, was lediglich zu Platz 23 reichte. Chancenlos war indes auch der als Topfavorit gehandelte Deutsche Tony Martin, dem mehr als zwei Minuten auf den Sieger fehlten.

epa05425943 Trek Segafredo team rider Fabian Cancellara of Switzerland in action during the 13th stage of the 103rd edition of the Tour de France cycling race, an individual time trial over 37.5Km between Bourg-Saint-Andeol and La Caverne du Pont-d'Arc, France, 15 July 2016.  EPA/KIM LUDBROOK

Fabian Cancellara konnte um den Tagessieg nicht mitreden.
Bild: KIM LUDBROOK/EPA/KEYSTONE

Sébastien Reichenbach, der bestklassierte Schweizer in der Gesamtwertung, hielt sich achtbar. Der Walliser, kein Spezialist im Zeitfahren, verlor 4:42 Minuten, womit er sich im Gesamtklassement um eine Position auf Rang 17 verbesserte. Sein Rückstand auf Leader Froome beträgt allerdings mehr als elfeinhalb Minuten.

Cycling - Tour de France cycling race - The 37.5 km (23.3 miles) Stage 13 from Bourg-Saint-Andeol to La Caverne du Pont-d'Arc, France - 15/07/2016 Team Giant-Alpecin rider Tom Dumoulin of The Netherlands rides to the finish line to win. REUTERS/Juan Medina

Tagessieger Tom Dumoulin.
Bild: JUAN MEDINA/REUTERS

Tom Dumoulin hatte in den Pyrenäen bewiesen, dass er am Berg über überdurchschnittliche Qualitäten verfügt. Der 25-jährige Niederländer gewann in Andorra aus einer grossen Fluchtgruppe heraus die 9. Etappe mit dem schweren Schlussaufstieg nach Arcalis. Seine Fähigkeiten im Kampf gegen die Uhr waren ohnehin bekannt. Im Giro d'Italia gewann Dumoulin in seiner Heimat in Apeldoorn das Zeitfahren, wonach er während sechs Tagen auch das Leadertrikot trug. Zudem gewann er an der Vuelta oder an der Tour de Suisse in Zeitfahren. An der Tour de France jedoch realisierte er seinen ersten Erfolg in dieser Sparte. (sda/drd)

Das Drama von gestern: Chris Froome rennt den Berg hoch

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