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Ski: Lindsey Vonn siegt sensationell in St. Moritz vor Egger und

epa12586964 Lindsey Vonn of the United States reacts in finish area during the women's Downhill race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup, in St. Moritz, Switzerland, 12 December 2025. EPA/CLAU ...
Lindsey Vonn sorgte in St. Moritz für eine Sensation.Bild: keystone

Erster Weltcupsieg seit 2018: 41-jährige Vonn fährt in St. Moritz der Konkurrenz davon

Lindsey Vonn lanciert die Speedsaison der Frauen mit einem Paukenschlag. Die 41-jährige Amerikanerin gewinnt die erste von zwei Abfahrten in St. Moritz mit grossem Vorsprung und avanciert zur ältesten Weltcupsiegerin.
12.12.2025, 09:1512.12.2025, 15:59

Ein Jahr nach dem Comeback nach fast sieben Jahren und mehr als 25 Jahre nach ihrem Debüt im Weltcup distanzierte die körperlich wieder hergestellte Vonn die Österreicherinnen Magdalena Egger und Mirjam Puchner mit einer nahezu perfekten Fahrt um 0,98 respektive 1,16 Sekunden. Die 24-jährige Egger preschte mit Startnummer 27 nach vorne und verwies Sofia Goggia auf den 4. Platz.

Im Alter von 41 Jahren und 55 Tagen errang Vonn damit ihren ersten Weltcupsieg seit März 2018 und den 83. insgesamt. Die älteste Siegerin vor ihr war Federica Brignone mit 34 Jahren. Ingemar Stenmark, der Athlet mit den zweitmeisten Siegen hinter Mikaela Shiffrin (104 Siege), liegt nun nur noch drei Erfolge vor der 2019 zurückgetretenen und im Dezember 2024 zurückgekehrten langjährigen Speedqueen aus Minnesota.

Auch in der Rubrik der meisten Weltcuprennen ist Vonn auf Rekordjagd. Mit ihrem 409. Start zog sie im Engadin mit Renate Götschl gleich. Bereits am Samstag kann sie die bisherige Rekordhalterin in der zweiten Abfahrt hinter sich lassen.

Hinter Vonn glänzten beim Speedauftakt in den Olympiawinter vor allem Götschls Landsfrauen. Magdalena Egger verblüffte in ihrem 31. Weltcuprennen mit dem ersten Podestplatz und führte als Beste hinter Vonn ein Austria-Quintett in den Top 11 an.

Bei den Schweizerinnen machten sich die Ausfalle von Lara Gut-Behrami, Corinne Suter und Michelle Gisin bemerkbar. Die beste Athletin aus dem gebeutelten Swiss-Ski-Team war Malorie Blanc auf Platz 13, gefolgt von Jasmina Suter (16.) und Janine Schmitt (23.). Jasmine Flury schaffte es bei ihrem mit Vorsicht angegangen Comeback nach 22 Monaten als 30. in die Punkteränge. (riz/sda)

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