Videos
International

Iran: Erneut Proteste um toten Demonstranten zu gedenken

Video: watson/Elena Maria Müller

Tausende sind schon gestorben: Erneute Proteste im Iran

Im Januar wurden die Proteste gegen das Regime rund um Ajatollah Ali Chamenei brutal niedergeschlagen. Tausende sind dabei ums Leben gekommen. Nun gab es erneut Kundgebungen. Einige hoffen auf ein Eingreifen der USA.
22.02.2026, 12:3322.02.2026, 12:33

Am Wochenende und auch in der vergangenen Woche gab es erneut Sitzstreiks, Kundgebungen und Proteste in unterschiedlichen Teilen des Landes, so auch an der Teheraner Universität, der Amir-Kabir-Universität für Technologie. Dort startet diese Woche das neue Semester.

Die Aktionen fanden in erster Linie statt, um derer zu gedenken, die im vergangenen Monat bei Protesten getötet wurden. Die Proteste im Januar hatten wegen wirtschaftlicher Missstände begonnen und sich rasch zur grössten Protestwelle seit der Islamischen Revolution von 1979 ausgeweitet.

Laut BBC hat die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) mindestens 6159 Todesopfer während dieser Proteste bestätigt, darunter 5804 Demonstrierende, 92 Kinder und 214 Personen mit Verbindungen zur Regierung. Zudem gab die Agency an, 17'000 weitere gemeldete Todesfälle zu untersuchen.

Auch in anderen Teilen der Welt gehen Demonstrierende auf die Strassen. So etwa in Barcelona. Diese forderten ein Eingreifen der USA, um die Iranerinnen und Iraner vor dem Regime zu beschützen. Am vergangenen Dienstag, 17. Februar fanden in Genf Gespräche zwischen den USA und Iran statt, die darauf abzielten, Irans Atomwaffenprogramm einzudämmen. Bei dem Treffen von Trumps Friedensrat am Donnerstag setzte Trump ein Ultimatum von zehn bis fünfzehn Tagen, um eine Einigung im langjährigen Atomstreit zu erzielen. Ansonsten geschähen schlimme Dinge. Die USA haben ihre militärische Präsenz in der Nähe Irans bereits verstärkt, und Präsident Donald Trump hat erklärt, er erwäge einen begrenzten Militärschlag. (emm)

Video: watson/Elena Maria Müller

Mehr Videos:

Video: watson/lucas zollinger
Video: watson/lucas zollinger
Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Schweizer Medaillen an den Olympischen Spielen 2026
1 / 21
Die Schweizer Medaillen an den Olympischen Spielen 2026

Franjo von Allmen, Ski alpin: Gold Abfahrt, Gold Super-G, Gold Team-Kombination.

quelle: keystone / alessandro della valle
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Pschuuri» – Tradition oder frauenfeindlicher Brauch?
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
20 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
majortom79
22.02.2026 12:59registriert August 2014
Die Iraner sind unglaublich mutig. Was für ein beeindruckendes Volk! Hoffen wir auf ein baldiges Ende der Terror-Herrschaft der Mullahs.
516
Melden
Zum Kommentar
avatar
Callao
22.02.2026 13:31registriert April 2020
Dem iranischen Volk wäre ein Erfolg wie weiland 1989 dem Volk der DDR mit ihren Montagsdemonstrationen zu gönnen!
235
Melden
Zum Kommentar
20
Olympionikinnen und Olympioniken müssen ihre Namen aussprechen – und gehen viral
An den olympischen Spielen treten jeweils Top-Athletinnen und -Athleten aus aller Welt gegeneinander an. Damit Fans und Sportmoderatoren wissen, wie man ihre Namen korrekt ausspricht, findet sich auf der offiziellen Webseite zu den olympischen Spielen und in der offiziellen Olympia-App, im jeweiligen Profil der Athletin oder des Athleten, eine Audiodatei, die man sich anhören kann. Die Olympionikinnen und Olympioniken sprechen darin ihre eigenen Namen aus – einmal in normaler Geschwindigkeit und einmal etwas langsamer.
Zur Story