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Activists from the People's Vote campaign show 'Deal or No Deal' boxes in London, Monday, Jan. 14, 2019. Britain's Prime Minister Theresa May is struggling to win support for her Brexit deal in Parliament. Lawmakers are due to vote on the agreement Tuesday, and all signs suggest they will reject it, adding uncertainty to Brexit less than three months before Britain is due to leave the EU on March 29. (AP Photo/Frank Augstein)

Aktivisten demonstrierten am Montag vor dem Parlament für eine zweite Brexit-Abstimmung. Bild: AP/AP

Schicksalstage in London: Das musst du zum Brexit-Showdown wissen

Heute Dienstag findet im britischen Unterhaus die entscheidende Brexit-Abstimmung statt. Der Austrittsplan von Premierministerin Theresa May dürfte scheitern. Wie geht es danach weiter?



Das Vereinigte Königreich soll aus der Europäischen Union austreten. So hat es das britische Stimmvolk am 23. Juni 2016 mit knappem Mehr entschieden. Nun kommt es im Londoner Unterhaus zum Showdown: Am Dienstag stimmt das Parlament über den Austrittsplan ab, den Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelt hat.

Die Zeit drängt, denn bereits am 29. März wird der Austritt fällig, zwei Jahre nachdem die Briten das entsprechende Gesuch nach Artikel 50 der EU-Verträge in Brüssel deponiert hatten. Falls Mays Brexit-Plan scheitert, droht ein «harter» Austritt, mit potenziell verheerenden Folgen für die britische Wirtschaft. Doch die Chancen stehen schlecht, eine Niederlage ist wahrscheinlich.

Brexit-Referendum

Was danach geschieht, ist unklar. Der Brexit hat das Londoner Regierungsviertel Westminster ins Chaos gestürzt. Diverse Szenarien werden herumgereicht. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Worum geht es?

Rund zwei Jahre lang waren die Briten vorwiegend mit sich selbst beschäftigt. Theresa May, die den glücklosen Premierminister David Cameron nach der Abstimmung abgelöst hatte, wiederholte mantraartig den ewig gleichen Satz: «Brexit means Brexit.» Unter Zeitdruck vereinbarten May und ihr Team schliesslich im letzten Herbst mit der EU in Brüssel den nun vorliegenden Austrittsplan.

Er sieht vor, dass Grossbritannien zumindest für einige Zeit in der Zollunion mit der EU verbleibt. Dies soll verhindern, dass an der heute offenen Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland Kontrollen eingeführt werden. Für die Hardliner in Mays konservativer Partei ist dies ein No-Go, denn damit können die Briten keine Freihandelsabkommen aushandeln.

Wie stehen Mays Chancen?

Schlecht. Die Abstimmung über den Brexit-Deal sollte schon im Dezember stattfinden, doch weil eine Niederlage so gut wie sicher war, verschob die Premierministerin sie auf den 15. Januar. Die Erfolgschancen sind seither nicht grösser geworden. Die BBC glaubt, dass rund 100 konservative Abgeordnete und die zehn Vertreter der nordirischen Protestantenpartei DUP den Vertrag mit Labour und anderen Oppositionsparteien im Unterhaus zu Fall bringen werden.

Britain's Prime Minister Theresa May delivers a speech during a visit to the Portmeirion pottery factory in Stoke-on-Trent, England, Monday,  Jan. 14, 2019. May is due to make a statement in the House of Commons on Monday afternoon, a day before lawmakers are due to vote on her EU divorce deal. May argues that defeating the deal could open the way for EU-backing legislators to block Brexit.  (Ben Birchall/PA via AP)

Theresa May warnte in Stoke-on-Trent vor einem Nein zum Brexit-Deal. Bild: AP/PA

In einer Rede vor Fabrikarbeitern in der Brexit-Hochburg Stoke-on-Trent warnte Theresa May am Montag eindringlich vor einem Nein. In diesem Fall werde es gar keinen Austritt geben. Die Gegner dürfte dies wenig beeindrucken. Laut der BBC haben am Wochenende nur vier konservative Hardliner erklärt, sie würden Mays Deal als «kleineres Übel» unterstützen. Auch Handelsminister Liam Fox – ein prominenter Brexit-Befürworter – ging am Montag von einer Niederlage aus.

Was geschieht bei einem Nein?

Bereits letzte Woche verpasste das Unterhaus Theresa May eine schwere Niederlage. Es verpflichtete die Regierungschefin, im Fall einer Ablehnung innerhalb von drei Sitzungstagen einen «Plan B» vorzulegen. Erwartet wird, dass May am Mittwoch nach Brüssel fliegt, in der Hoffnung auf weitere Zugeständnisse durch die EU. Die Abstimmung über «Plan B» wäre am nächsten Montag.

Die Erfolgschancen sind auch in diesem Fall höchst unsicher. Für Aufsehen sorgt deshalb ein Bericht der «Sunday Times», wonach proeuropäische Abgeordnete von Tories und Labour zusammen mit Parlamentspräsident John Bercow (ein Brexit-Gegner) einen eigenen Alternativplan erarbeitet haben. Sie wollen demnach der Regierung das Heft aus der Hand nehmen.

FILE - In this file photo dated Thursday, March 22, 2018, John Bercow, Speaker of the House of Commons speaks at Westminster Hall inside the Palace of Westminster in London. As Brexit enters its endgame, the big divide is not between the U.K. and the European Union, but between Britain's government and its Parliament. Since Britain and the EU struck a divorce deal late last year, the U.K.'s executive and legislature have been at war, with Prime Minister Theresa May struggling to win Parliament's backing for the deal ahead of a vote next week, and lawmakers trying to grab control of the Brexit process. (AP Photo/Alastair Grant, File)

Der eigentlich unparteiische Speaker John Bercow spielt beim Brexit eine umstrittene Rolle. Bild: AP/AP Pool

Mögliches Ziel wäre ein «weicher» Brexit oder eine zweite Abstimmung. Eine Gruppe von Tory-Hinterbänklern wälzt laut der BBC ähnliche Ideen. Dabei würde das Parlament die Kontrolle über den Brexit übernehmen, falls May mit ihren Plänen Schiffbruch erleidet. Die Regierung sei darüber «extrem besorgt», da dies jahrhundertealte parlamentarische Abläufe auf den Kopf stellen könnte.

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

Wie sieht ein No-Deal-Brexit aus?

Die Briten füllen ihre Lager

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Video: srf/SDA SRF

Ein vertragsloser Austritt am 29. März könnte gravierende Folgen haben, wie Vertreter der britischen Wirtschaft warnen. Dazu gehören Lastwagenstaus am Ärmelkanal sowie eine Knappheit und damit Verteuerung von Lebensmitteln. Britische Detailhändler bereiten sich auf den Ernstfall vor, sämtliche Kühlhäuser im Land sollen für die nächsten sechs Monate ausgebucht sein. Die «NZZ am Sonntag» hat eine ausführliche Liste der möglichen Konsequenzen erstellt.

Was führt Labour im Schilde?

Parteichef Jeremy Corbyn will im Fall eines Neins am Dienstag einen Misstrauensantrag gegen die Regierung May einreichen. Er hofft auf Neuwahlen innerhalb weniger Wochen. Im Fall eines Labour-Siegs soll der Brexit aufgeschoben werden. Zum Zeitpunkt des Antrags hielt er sich am Sonntag in einem Interview mit der BBC jedoch bedeckt. Er werde «bald» erfolgen, «keine Sorge».

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Jeremy Corbyn zum Misstrauensvotum. Video: YouTube/BignNews

Diese Aussage deutet darauf hin, dass sich Corbyn seiner Sache nicht so sicher ist. Tatsächlich könnten Tories und DUP, auf deren Stimmen die Regierung angewiesen ist, die Reihen schliessen und den Antrag abschmettern. Jeremy Corbyn stünde dann mit abgesägten Hosen da. Der Labour-Chef spielt ein schwer durchschaubares Spiel. Der Linksaussen war zeitlebens ein EU-Gegner. Die Parteibasis, die ihn zum Vorsitzenden gewählt hat, ist hingegen klar für den Verbleib in der EU.

Wie verhält sich die EU?

Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker versuchten, Theresa May am Montag mit einem Brief den Rücken zu stärken. Darin betonten sie, der so genannte Backstop für die irische Grenze sei höchstens vorübergehend, die endgültigen Modalitäten des Austritts würden während der bereits vereinbarten Übergangsperiode bis Ende 2020 ausgehandelt.

Den Ausgang der Abstimmung dürfte dies kaum beeinflussen. In Brüssel bereitet man sich deshalb laut dem «Guardian» auf eine «technische» Verlängerung der Austrittsfrist bis Juli vor. Theresa May soll damit Zeit für einen mehrheitsfähigen Deal erhalten. Dies könnte allerdings zu einem Problem für die Europawahl im Mai werden, an der die Briten eigentlich nicht mehr teilnehmen sollen.

epaselect epa07267736 A view of a Brexit-inspired mural by anonymous British street artist Banksy depicting the European flag in Dover, Britain, 07 January 2019. Hauliers, who fear a no-deal Brexit will create additional border checks, leading to queues of up to 29 miles, conducted a test drive from Manston airport, called Operation Brock, of how roads will cope in case of a 'no-deal' Brexit. British government said it had to 'prepare for all eventualities', also a possibilty of no deal Brexit.  EPA/NEIL HALL

Brexit-Wandbild von Banksy im Hafen von Dover. Bild: EPA/EPA

Vor der Abstimmung zeichneten die Brexit-Befürworter ein rosiges Bild. Davon ist wenig geblieben. Der Austritt aus der EU entwickelt sich zu einem Albtraum, und ein Ende ist nicht in Sicht. Fest steht nur, dass der Brexit das Land tief gespalten hat. Wann die Abstimmung am Dienstag im Unterhaus genau stattfinden wird, ist unklar. Britische Medien rechnen damit, dass es erst gegen 22 Uhr MEZ so weit sein wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • obi 15.01.2019 16:11
    Highlight Highlight Accurate depiction of Britain leaving the EU:
    Benutzer Bildabspielen
  • Amateurschreiber 15.01.2019 12:33
    Highlight Highlight Jetzt müssen sie es durchziehen (den Brexit)!
    Sie können zwar problemlos zurück in die EU. Aber sie werden wohl nie mehr das gleiche politische Gewicht erreichen wie vorher. Wenn sie Sonderrechte wollen, können sie nicht mehr unterschwellig mit Austritt drohen.
  • DemonCore 15.01.2019 12:11
    Highlight Highlight Mein Tipp ist May's Deal fällt durch, Parlament erzwingt eine Verlängerung der Art. 50 Phase und eine zweite Abstimmung. Für alle die jetzt die Demokratie in Gefahr sehen: Die erste Abstimmung war nicht rechtlich bindend und enthielt keine konkrete Brexit-Ausgestaltung. Die Stimmung ist jetzt Anti-Brexit mit dem vorliegenden und einzigen realistischen Austrittsvertrag. Eine zweite Abstimmung kann gar nicht antidemokratisch sein.

    Viel interessanter ist die Tatsache, dass wir hier eine brit. Verfassungskrise sehen. Brexit wird noch gewaltige Auswirkungen haben auf die brit. Staatspolitik.
  • DieFeuerlilie 15.01.2019 11:51
    Highlight Highlight “Vor der Abstimmung zeichneten die Brexit-Befürworter ein rosiges Bild.“

    Apropos: wo sind sie eigentlich, die zwei lautesten, hurra-schreienden Brexiteers, Nigel Farrage und Boris Johnson?

    Was haben die Beiden Konstruktives zu dem ihrer Meinung nach derart unumgänglichen und Glückseligkeit versprechenden Austritt aus der EU beigetragen?

    Ausser natürlich, sich nach der gewonnenen Abstimmung zurückzuziehen, und sich aus allem ‘rauszuhalten?

    Also: erst Feuer legen und dann nichts mit dem Löschen zu tun haben wollen..?
  • Isodor 15.01.2019 11:18
    Highlight Highlight Tja, die Britten waren einst stark und unabhängig, die EU hat sie schwach gemacht.
    Schade, aber die Schweiz hätten England sich als 27 Kanton aufgenommen. ^^
  • m. benedetti 15.01.2019 11:14
    Highlight Highlight Was du wirklich wissen musst findest du u.a. hier
    Play Icon

  • DocShi 15.01.2019 10:29
    Highlight Highlight Die Schizophrenie wird ja auch unter anderem durch folgendes sichtbar:
    Zitat
    Der Linksaussen war zeitlebens ein EU-Gegner. Die Parteibasis, die ihn zum Vorsitzenden gewählt hat, ist hingegen klar für den Verbleib in der EU.

    Zudem finde ich das sich mal wieder bei den ganzen Polemikern unter den Politiker (Pro Brexit, AFD, teilweise SVP, Trump etc.) zeigt, die Klappe aufreissen ist einfacher als Taten folgen zu lassen.

    Lernt was draus.
    😎
  • äti 15.01.2019 10:27
    Highlight Highlight Ich vermisse Nigel Farage und seine Mitstreiter. Riesiges Maul, Wutreden, simple Parolen. Aber nie den Hauch eines Planes über das Wie und Wieviel. Warum auch. Populismus braucht keine Lösungen, laute simple Sätze tuns auch. Das Volk zahlt den Bockmist. Einfach etwas später wo die 'Helden' sich anderswo sonnen.
  • obi 15.01.2019 09:48
    Highlight Highlight Slightly beside the point ... aber hat jemand ebenfalls bemerkt, wie die Demonstranten im obigen Bild alle T-Shirts tragen - im Januar?
    • lilie 15.01.2019 09:50
      Highlight Highlight Stimmt. 🤔

      Aber hat ja nicht mal Schnee in London. 🤷‍♀️
    • Skeptischer Optimist 15.01.2019 09:56
      Highlight Highlight T-Shirts und Miniröcke sind auf der Insel auch im Januar populär. Der Engländer friert anders.
    • -V- 15.01.2019 10:09
      Highlight Highlight wie kennt man das doch

      es gibt nichts härteres als ein britisches Mädel beim feiern .. ? muss bei den Jungs was übrig geblieben sein :D !!
    Weitere Antworten anzeigen
  • The oder ich 15.01.2019 09:45
    Highlight Highlight Was immer der Kalender sagt: heute ist Mayday
    Benutzer Bildabspielen
  • Resistance 15.01.2019 09:41
    Highlight Highlight Die sölled mal eier zeige unds durre zieh!
  • Asparaguss 15.01.2019 08:40
    Highlight Highlight Mal schauen ob Junker nach der Niederlage May's wieder sagen wird, es gebe nichts mehr zu verhandeln. Falls die EU weiter das Exempel statuieren will, wird sie mitverantwortlich für einen harten Brexit.
  • lilie 15.01.2019 08:40
    Highlight Highlight Was für ein Schlamassel! 😖


    *Lektorenmodus ein*

    "Was (nach einem Scheitern von Mays Plänen) geschieht, ist unklar".

    Nun, unklar ist es überhaupt nicht, es wird weiterhin gerungen und gebastelt, das ist sogar sonnenklar. Wird im Rest des Artikels ja auch ausgeführt.

    Von dem her ist das Wort "unklar" hier völlig fehl am Platz.


    "Wann die Abstimmung am Dienstag im Unterhaus genau stattfinden wird, ist unklar".

    "Unklar" passt hier auch nicht. "Noch nicht bekannt(gegeben worden)" trifft es wohl eher.

    *Lektorenmodus aus* ;)
    • Dubio 15.01.2019 10:12
      Highlight Highlight *Klugscheissermodus an*

      Wenn sonnenklar sein soll, was nach einem Scheitern der May Pläne geschieht, können Sie mir sicher sagen, was genau gewurstelt wird? Können Sie nicht? Dann ist unklar genau die richtige Wortwahl.

      "Noch nicht bekannt (gegeben worden)" wäre nur dann richtig, wenn klar wäre, wann die Abstimmung stattfinden wird. Ist es aber nicht. Die Abstimmung ist traktandiert und wird stattfinden, sobald dieses Traktandum an der Reihe ist. Zu welchem Zeitpunkt dies sein wird, ist - eben - unklar.

      Also alles korrekt. Und Stilfragen gehen Sie als Lektor nichts an.

    • Dubio 15.01.2019 10:25
      Highlight Highlight Um noch genauer zu werden, wann die Abstimmung sein wird, wurde bekannt gegeben. Nämlich nach der Debatte (https://calendar.parliament.uk/). Um wie viel Uhr das sein wird, ist aber unklar.

      *Klugscheissermodus off*
    • Leon1 15.01.2019 12:35
      Highlight Highlight Die Abstimmung ist gemäss BBC um ca. 19.00 GMT
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 15.01.2019 08:30
    Highlight Highlight Lastwagenstaus am Ärmelkanal sowie eine Verteuerung von Lebensmitteln sind temporär tragbar. Nach gewisser Zeit kommen die Schweinehälften halt aus den USA statt aus Deuthschland.

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