DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06170774 A visitor holds a Bitcoin (virtual currency) souvenir coin, during a webinar by Russian businessman, Orthodox activist and founder the Crypto exchange CryptoSterlingClub Alisa, German Sterligov at the main office of CryptoSterlingClub Alisa in Moscow, Russia, 29 August 2017. According to media reports, Russian Finance Ministry stated that cryptocurrencies like bitcoin are a high risky 'financial pyramid' and trading should be limited to only 'qualified investors'. The CryptoSterlingClub Alisa was opened on 24 August 2017.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Bild: EPA/EPA

Bitcoin, Ether und Co. befinden sich im freien Fall. Was China damit zu tun hat



Bitcoin, Ether und viele andere Kryptowährungen haben in den letzten Stunden empfindliche Kurseinbussen verzeichnet. Ether fiel von beinahe 400 $ auf unter 320 $. Bitcoin von knapp 5000 $ auf 4400 $ (Stand 4.9.2017, 10:53).

Ein wesentlicher Grund dafür ist, was sich schon in den letzten Tagen abzeichnete: China verbietet sogenannte ICOs. Dies meldet die chinesische Zeitung Caixin

Unter einer ICO – einer Initial Coin Offering – versteht man die erste Möglichkeit, Coins oder Token eines entsprechenden Produktes zu erwerben – im Moment noch der letzte Schrei in der Kryptowährungsinvestment-Szene.

Für Startups bieten ICOs gute Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Investoren erhoffen sich ihrerseits einen rasanten Preisanstieg der Währung, sobald diese an den grossen Börsen gehandelt werden kann. 

In diesem Sommer explodierte das Angebot an ICOs. Alleine im Monat Juni erzielten sie Einnahmen im Wert von über 550 Millionen Dollar. Damit verbunden versechsfachte sich die Marktkapitalisierung von Kryptowährungen seit April auf über 176 Milliarden Dollar. Zum ersten Mal nahmen Startups mehr Geld mit ICOs ein, als durch Investments von Risikokapitalgesellschaften.

Während sowohl in Singapur als auch in den USA bereits kritische Stimmen laut wurden, ist China das erste Land, welches ICOs verbietet. Begründet wird dieser Schritt damit, dass es sich dabei um illegales Fundraising handle. ICOs würden Steuerbetrug und Geldwäscherei ermöglichen. Ausserdem hätten sie die ökonomische und finanzielle Ordnung aus dem Gleichgewicht gebracht, heisst es in einem offiziellen Statement, das unter anderem auch von der chinesischen Zentralbank unterzeichnet wurde. Gegen 60 chinesische Startups, welche ICOs lancierten, wird ermittelt.

Erinnerungen an früher werden wach

2013 verbot China den Kauf von Bitcoins und anderen Kryptowährungen mit der Landeswährung Yuan auf Kaufbörsen. Der Bitcoin-Preis verlor über 50 Prozent. Später wurde dieses Verbot wieder aufgehoben.

Träumen darf man ja: Häuser und Villen für 1 Million Franken – in Europa

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bitcoin und der Energieverbrauch: 13 Fragen und Antworten, die du kennen musst

Der Stromverbrauch von Bitcoin hängt von der dafür verwendeten Hardware ab. Neuere Mining-Hardware verbraucht im Verhältnis zur erbrachten Mining-Leistung (sogenannte Hash-Power) weniger Strom als alte. Gemessen werden kann aber nur die vom ganzen System erbrachte Mining-Leistung. Diese beträgt aktuell 154,0 EH/s (154 Trillionen Hashes pro Sekunde).

Ob Leila im Sudan noch mit einem Antminer S1 der ersten Generation (90 GH/s pro 100 W) nach Bitcoins schürft oder mit einem neueren S19 (3140 GH/s …

Artikel lesen
Link zum Artikel