Wirtschaft
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German Chancellor Angela Merkel, center, talks with Canadian Prime Minister Justin Trudeau, left, and President Donald Trump during a family photo with G7 leaders at the Ancient Greek Theater of Taormina during the G7 Summit, Friday, May 26, 2017, in Taormina, Italy. (AP Photo/Evan Vucci)

Justin Trudeau, Angela Merkel und Donald Trump beim letzten Gipfel in Italien.  Bild: AP/AP

Trump und Salvini lassen die Märkte kalt – aber wovor fürchten sie sich?

Der US-Präsident bedroht den Welthandel, der neue starke Mann Italiens den Euro. Für Bankökonomen ist dies alles bloss Lärm.



Am kommenden Wochenende treffen sich die Oberhäupter der G-7-Staaten in Quebec. Einer, der sich gar nicht auf diesen Städtetrip freut, ist Donald Trump. Er habe sich bei seinen Mitarbeitern darüber beklagt, zwei Tage in Kanada verbringen zu müssen, meldet die «Washington Post».

Der US-Präsident mag es nicht, wenn er seine Nächte weder im Weissen Haus noch in einem seiner Hotels verbringen kann. Und er hasst es definitiv, wenn er belehrt wird. Genau dies wird ihm in Quebec blühen. Seine Absicht, Strafzölle auf Stahl und Aluminium und möglicherweise auch auf Autos einzuführen, stösst bei den anderen Staatsoberhäuptern der sieben reichsten Länder auf wenig Gegenliebe.

«Wen kümmert es, wenn Zölle auf Harley Davidson oder Bourbon-Whiskey erhoben werden?»

Thomas Stucki

Einen Vorgeschmack davon hat am vergangenen Wochenende bereits sein Finanzminister Steven Mnuchin erhalten. Er wurde von seinen Amtskollegen geradezu als Paria behandelt. Trump lässt sich lieber feiern. Er soll daher sogar mit dem Gedanken spielen, in letzter Minute seinen Vize Mike Pence nach Quebec zu schicken.

In Rom ist derweil die neue Regierung – eine Koalition der linken Cinque-Stelle-Bewegung und der rechtskonservativen Lega – vereidigt worden. Starker Mann ist dabei Lega-Chef Matteo Salvini. Er macht aus seinem Herzen keine Mördergruppe, hetzt gegen Deutschland, droht der Europäischen Zentralbank und macht kein Hehl daraus, dass er lieber heute als morgen aus dem Euro austreten würde.

«Italien exportiert derzeit Kapital in die USA.»

Anastassios Frangulidis

Ein US-Präsident, der den freien Welthandel in Frage stellt, eine italienische Regierung, die auf Konfrontationskurs mit Brüssel geht – eigentlich müsste an den Finanzmärkten blanke Panik herrschen. Weit gefehlt. Die Investoren nehmen gelangweilt davon Kenntnis – und widmen sich den Zahlen, die sie wirklich interessieren. Das zeigen die Ausführungen von zwei Bankökonomen, die am Donnerstag ihre Prognosen für die zweite Jahreshälfte präsentiert haben.

Eine Harley Davidson Blue Edition steht auf dem Zuercher Paradeplatz, am Mittwoch, 9. Mai 2018, in Zuerich. Diverse Teile an der Harley sind vergoldet oder mit Diamanten verziert. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Diese Spezialausführung der Harley Davidson kostet gegen eine Million Franken. Aber auch die normale Ausführung könnte wegen Strafzöllen bald teurer werden. Bild: KEYSTONE

Thomas Stucki, Chief Investment Officer bei der St.Galler Kantonalbank, glaubt nicht an einen drohenden Handelskrieg. «Das sind harmlose Wortgeplänkel», kommentiert er Trumps Strafzölle und die Gegenmassnahmen der EU. «Nur marginale Bereiche werden davon betroffen. Wen kümmert es, wenn Zölle auf Harley Davidson oder Bourbon-Whiskey erhoben werden?»

Auch Italiens Regierung wird als Papiertiger betrachtet. Die vorherrschende Stimmung in der Finanzgemeinde lässt sich wie folgt umschreiben: Italiens jüngste Regierung wird auseinanderbrechen, bevor sie die Chance hat, den Euro auseinanderbrechen zu lassen.

Anastassios Frangulidis, Chefökonom bei der Pictet Asset Management AG, verweist deshalb auf die relativ gute Verfassung der italienischen Wirtschaft, auf den Primärüberschuss des Staatshaushaltes und auf die Tatsache, dass die Italiener sparen wie blöd. «Italien exportiert derzeit sogar Kapital in die USA», stellt Frangulidis süffisant fest.

Der Zyklus macht sich wieder bemerkbar

Dass die Stimmung an den Börsen nervöser geworden ist, hat weder mit Trump noch mit Salvini zu tun. Es liegt vielmehr in der Natur der Wirtschaftszyklen. Die Weltwirtschaft boomt, doch der Boom hat zumindest in den USA den Höhepunkt bereits überschritten. Stucki und Frangulides sind sich daher einig, dass die Weltwirtschaft sich am Ende eines Aufschwungs befindet.

Konkret bedeutet dies, dass der Konjunkturhimmel zwar noch blau ist, dass sich erste Quellwolken jedoch bereits bemerkbar machen. In den USA hat die Inflation bereits merklich angezogen. Aktuell liegt sie bei zwei Prozent. Gegen Ende des Jahres dürfte sie bei 2,5 Prozent liegen. Die US-Notenbank hat reagiert und zweimal die Leitzinsen erhöht. Weitere dürften folgen. 

Politische Ereignisse lassen sich nicht in Zahlen ummünzen

Ein weiteres untrügliches Zeichen, dass der Aufschwung seinen Zenith überschritten hat, ist die Verflachung der Zinskurve. Darunter versteht man das Phänomen, dass sich langfristige und kurzfristige Zinsen angleichen. In den USA ist dies bereits der Fall. Europa hinkt der amerikanischen Entwicklung hinterher.

Gefährlich wird es, wenn es zu einer Zinsinversion kommt, will heissen: Wenn die kurzfristigen Zinsen höher sind als die langfristigen. Vorläufig ist dies noch nicht der Fall. Stucki und Frangulidis rechnen jedoch damit, dass der Abschwung der Weltwirtschaft spätestens 2020 kommen wird.

Es sei denn, es kommt doch alles ganz anders. Politische Risiken können nicht in ökonomische Modelle eingepreist werden. Deshalb neigen Ökonomen dazu, politische Ereignisse zu unterschätzen. Sollte Trump tatsächlich einen Handelskrieg vom Zaun brechen, oder sollte Salvini tatsächlich den Euro sprengen, dann geht mehr als ein Wirtschaftszyklus zu Ende. Inverse Zinskurven dürften dann unser kleinstes Problem sein.

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rockabilly 09.06.2018 14:22
    Highlight Highlight Zum Glück hab ich meine Harley vor paar Jahren gekauft. Glück gehabt hehe
    0 1 Melden
  • bibaboo 08.06.2018 00:50
    Highlight Highlight Italien gehört zu den sieben reichsten Ländern?
    1 1 Melden
  • Sauraus 07.06.2018 21:00
    Highlight Highlight Diese Zölle sollten keinen Handelskrieg lostreten, sonder sollen die Rebublikaner angreiffen.
    Bsp. Harley Davidson:
    Harley Davidson haben ihren Sitz in Wisconsin. Wisconsin wird unteranderem durch Paul Ryan im Repräsentanthaus vertreten. Dieser tritt aber nicht mehr zur Wahl an. Trump hat Wisconsin nur mit einem knappen Vorsprung gewonnen. Man kann bei Wisconsin von einem Swing State sprechen. Jetzt wird einem vielleicht klar was diese Zölle sollen.

    Meiner Meinung nach ganz geschickt von der EU.
    22 5 Melden
    • walsi 08.06.2018 07:00
      Highlight Highlight Ist das dann nicht eine Form von Wahlbeeinflussung, so wie man das den Russen vorwirft?
      6 3 Melden
  • Olfi 07.06.2018 20:56
    Highlight Highlight Hallo Watson

    Die Harley auf dem Bild kostet nicht gegen eine Million sondern gegen 2. es handelt sich um die Sonderedition von Bucherer und der Wert entspricht dem Gründungsjahr.. daher kostet die Harley 1.888 Millionen
    ;-)
    10 5 Melden
  • Billy the Kid 07.06.2018 20:38
    Highlight Highlight Es neigt sich nicht nur "weiterer Wirtschaftszyklus" seinem Ende zu, sondern eine ganze Ära (mit den USA als Weltimperium) geht zu Ende. Interessant und gefährlich ist, dass keiner der anderen Global Player tatsächlich in die Bresche springen könnte. China besitzt nicht die Strahlkraft wie die USA nach dem 2. Weltkrieg, Europa besitzt nicht einmal eine einheitliche Politik, Japan und Russland sind ökonomisch und Bevölkerungstechnisch nicht fähig.
    Desweiteren wird der Kapitalismus im nächsten Jahrzehnt eine Konsumentenwüste hinterlassen, da mindestens jeder 2. Job in Gefahr ist.
    13 6 Melden
  • Henri Lapin 07.06.2018 19:05
    Highlight Highlight Wer Harlry kauft wird nun doppelt bestraft. Kostet mehr und ist immer noch kein gutes Motorrad.
    37 6 Melden
  • leu84 07.06.2018 18:36
    Highlight Highlight Was will man mit US-Whisky, wenn man Whisky aus Schottland oder Irland haben kann. Eine Harley ist eh schon ein Luxusprodukt. Viele fahren ihre Honda, Yamaha oder Ducati.
    Wenn schon, warum nicht Produkte mit dem Apfel darauf mit Zölle belegen. Wait what, die sind ja Made in China
    35 4 Melden
    • supremewash 07.06.2018 21:01
      Highlight Highlight Gehört Jack Daniels nicht auch zu einem chinesischen Konzern?
      10 0 Melden
    • leu84 08.06.2018 00:14
      Highlight Highlight Wegen JD keine Ahnung. Ich weiss nur, dass der Konzern dessen Marken wie Johnny Walker oder Guinness gehören eine chinesische Investorengruppe gross dabei ist.
      1 0 Melden
    • Gar Manarnar 08.06.2018 09:01
      Highlight Highlight JD gehört zu Diageo (gehören auch viele schottische Marken dazu).
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 07.06.2018 18:16
    Highlight Highlight Es sind ja nicht nur Whiskeys oder Töffs oder Jeans -
    die Liste der EU umfasst 10 Seiten
    22 1 Melden
  • SocialisticCapitalist 07.06.2018 17:58
    Highlight Highlight Btw
    Warum wurde der Artikel zur Freilassung durch Trump nicht besser Präsentiert wie die Kritischen Trump Artikel
    Ich will nichts unterstellen
    Nur nachfragen
    10 28 Melden
    • Butzdi 07.06.2018 19:38
      Highlight Highlight Obama hat Dutzende solcher Freilassungen erwirkt und dies nie an die grosse Glocke gehängt. Trump eine und diese auch nur weil die Celebrity Frau seines Fans Kanye persönlich drum gebettelt hat. Im Kontext irrelevant und nur eine PR-Show.
      22 8 Melden
    • Charlie84 07.06.2018 21:03
      Highlight Highlight Eigentlich schon krass. SocialisticCapitalist hat eine Frage zur Ausgewogenheit der Berichterstattung. Wenn man irgendeinen Satz schreibt der Trump nicht gleich in die Pfanne haut, muss man Bemerkungen wie „will nur nur Nachfragen...“ etc schreiben damit man (hoffentlich) nicht zuviele Blitze kassiert. Die Frage scheint der Mehrheit aber schon nicht mehr genehm zu sein.

      Btw @SocialisticCapitalistic zu deiner Frage: Ich würde sagen positive Nachrichten im Zusammenhang mit Trump sind natürlich „Giftklasse 1“. Lieber mehr Artikel wo er „grandios scheitert“, sein „IPhone falsch benutzt“ usw.
      11 24 Melden
    • SocialisticCapitalist 07.06.2018 21:45
      Highlight Highlight Obama hat seine Begnadigungen am ende seiner Amtszeit extrem ausgeschlachtet
      Sonst hätten wüssten wir ja nichts
      Aber bei Trump ist das Positive echo sehr klein
      3 6 Melden
  • SocialisticCapitalist 07.06.2018 17:57
    Highlight Highlight Es ist Fakt das Amerika mehr Importiert als Exportiert hat
    wegen den Unfairen Zöllen
    Strafzölle ein bekanntes Mittel aus Europa
    Und nun schafft Amerika sich halt selbst Gerechtigkeit in dem Wirtschaftsstreit

    14 52 Melden
    • leu84 08.06.2018 00:21
      Highlight Highlight Das Problem sind weniger die Zölle sondern die Willkür wer Wieviel Zollgebühr bezahlen muss. Per Zufall bezahlt Land Nummer 1 nix aber Nummer 2 +25%. Ankündigungen oder Veränderungen kann sich innerhalb eines Tages 1-2 ändern
      5 0 Melden
    • _kokolorix 08.06.2018 06:49
      Highlight Highlight Fakt ist, dass die USA einen Importüberschuss haben, weil sie ihre Schlüsselindustrien nach Fernost ausgelagert haben. Zur Gewinnmaximierung des reichsten Perzentils, zum Schaden der übrigen Bevölkerung. Mit Zöllen hat das wenig bis nichts zu tun
      8 1 Melden
  • Matti_St 07.06.2018 17:51
    Highlight Highlight Gemäß Harley Davidson wird es für sie doppelt schwierig. Sie sind auf Stahl und Aluminium angewiesen, dass sie teurer einkaufen müssen. Gleichzeitig wollten sie stärker in den globalen, vor allem europäischen Markt investieren. Wird schwierig mit den Strafzölle. Dabei hat ja Trump gerade mit Harley Wahlkampf betrieben.
    29 1 Melden
  • Posersalami 07.06.2018 17:40
    Highlight Highlight „Wen kümmert es, wenn Zölle auf Harley Davidson oder Bourbon-Whiskey erhoben werden?“

    Es kümmert die, welche diese Produkte herstellen und dann weniger absetzen werden weil teurer. Die potentiellen Sanktionen der EU sind auf Regionen abgestimmt, wo Trump am meisten Wähler hat. Das ist doch ein alter Hut..
    27 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 17:34
    Highlight Highlight Jetzt warten wir doch einmal ab, im Moment wechseln die Prognosen zu schnell, medial wird da in meinen Augen nicht ganz sauber gearbeitet.
    Ich denke immernoch, dass die italienische Querfront im besten Fall nur ein weiter Akt im Drama "Italien", im schlechtesten Fall jedoch der Auslöser schwere wirtschaftlicher und politischer Verwerfungen ist. Verwerfungen, die allen Europäischen Staaten schweren Schaden zufügen könnte, im speziellen jedoch Italien selber.
    11 2 Melden
    • Posersalami 07.06.2018 18:51
      Highlight Highlight Was ist denn die Alternative, die sich Italien bietet?

      Mittelfristig wäre es für Italien mMn. schon verlockend, wieder eine eigene Währung zu haben. Ich kann da da Argumente verstehen, auch wenn mir der Sender nicht passt.

      Aber natürlich hat Italien noch einen Sack voll weiterer Probleme, welche die aktuelle Regierung sicher nicht lösen können wird.
      19 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 19:45
      Highlight Highlight Die aktuelle Regierung sucht die Gründe für alle Probleme beim Euro, der Eu und den Migranten. Dabei sind sie struktureller Natur. Seit Jahrzenten herrschen teils chaotische politische Verhältnise, es gibt einen grossen Nord-Süd-Graben, das Land ist mit mafiösen und korrupten Strukturen durchsetzt. Ein ineffizienter, aufgeblasener Beamtenapperat setzt zahllose unnötige Regulierungen um.
      Diese und weitere Probleme werden von der neuen Regierung nicht nicht angeganen, sie werden direkt negiert, das Problem kommt von aus, das ist die Strategie der Populisten, schuld sind die "Anderen".
      12 2 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 19:50
      Highlight Highlight Lieber lässt man sich auf ein vabanc spiel ein, Steuersenkungen und ein GE, alles Schuldenfinanziert. So versucht man Druck aufzubauen, dass die Verträge geändert werden, es zum Schuldenschnitt kommt oder die Schulden vergemeinschaftet werden, in der Hoffnung, woran Griechenland gescheitert ist selber dank der eigenen Grösse durchdrücken zu können.
      Es wird nicht mehr in IT investiert werden, die Schulden werden weiter steigen und dann wird sich zeigen wie weit Salvini und Di Maio bereit sind zu gehen.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • A7-903 07.06.2018 16:57
    Highlight Highlight Trump würd sicher schneller in die knie gehen wenn militärgüter besteuert würden. Da verstehen gewisse amerikanische konzerne keinen spass, selbst wenn der europäische absatzmarkt nicht gross ist. Ist halt die frage ob die europäischen produzenten da einspringen könnten um die ausfälle aus den usa abzufangen.
    34 7 Melden
    • Bivio 07.06.2018 18:16
      Highlight Highlight Ihre Logik geht nicht ganz auf. Sie sagen zuerst, dass der Absatz von amerik. Militärgütern in Europa eher klein ist. Stimmt nicht ganz, aber kleiner als anderswo. Die Steuern auf Alu und Stahl treffen jedoch nicht die Absatzmärkte für US Militärgüter (z.B. Saudi Arabien), da von dort aus (fast) kein Stahle/Alu in die USA exportiert wird. Falls jedoch die Europäer wirklich so dumm wären, amer. Militärgüter zu besteuern, wie kriegen sie denn kostengünstig die passenden Ersatzteile?
      Im Übrigen unterliegen Militärgüter anderen Bestimmungen als WTO/GATT
      5 1 Melden
    • MarZ 07.06.2018 18:49
      Highlight Highlight Was soll denn das bringen, wenn ein Staat Güter besteuert, welche vorwiegend aus der Staatskasse bezahlt werden?
      11 0 Melden
  • Yippie 07.06.2018 16:24
    Highlight Highlight Oder anders augedrückt Herr Löpfe. Nur weil Medien gerne einen möglichen Weltuntergang (bzw. eine Finanzkrise) herauf beschwören wollen, heisst das noch lange nicht, dass es so kommen wird/muss ;)
    69 30 Melden
  • Besorgter Bürger 07.06.2018 16:20
    Highlight Highlight Trump wurde von seinen Anhängern gewählt, um den neo-liberalen Wirtschafts-Eliten das Fürchten zu lehren. Doch die lassen sich nicht beeindrucken.

    Hunde, die bellen, beissen nicht.
    36 8 Melden
  • Fruchtzwerg 07.06.2018 16:13
    Highlight Highlight Mich kümmerts in der Tat nicht - ich fahre ein richtiges Motorrad und trinke nicht solchen Fusel :P
    134 28 Melden
    • Faethor 07.06.2018 21:52
      Highlight Highlight Ja ein richtiges Motorrad vielleicht, aber es gibt auch Leute die wollen Töff fahren .
      0 0 Melden
    • Fruchtzwerg 08.06.2018 08:36
      Highlight Highlight @Faethor:
      Ich fahre auch Töff. Eine H-D ist aber weder das eine noch das andere...
      0 0 Melden
  • Le_Urmel 07.06.2018 16:12
    Highlight Highlight Vielleicht sollte Herr Stucki den Arbeiter in Milwauky oder Kentucky fragen, aber stopp seit wann interessiert es einen Bankster was der Normalbürger denkt und fühlt. Erst wenn die Strassen brennen schauen diese Herren erstaunt auf.
    Wahrscheinlich findet Herr Stucki seine Aussage nicht mal als arrogant, aber sie ist sehr sehr ignorant
    21 26 Melden
    • marhu13 07.06.2018 18:04
      Highlight Highlight Die Aussage ist im Kontext auf die gesamte Weltwirtschaft ubd die Märtkte zu sehen. Das es einzelne Firmen/Personen sehr wohl intressiert, ist allen klar.
      15 1 Melden
    • Liselote Meier 07.06.2018 18:17
      Highlight Highlight Nö da hat er schon Recht. Volkswirtschaftlich juckt des niemand wenn Straffzölle auf Edel Whiskey und Harleys erhoben werden. Bezweifele auch schwer das dies Umsatzeinbussen gibt. Bei Luxusgüter/Liebhaber-Sachen spielt der Preis nicht wirklich eine Rolle. Du weicht man nicht plötzlich auf den Whisky für einen 10er im Denner aus oder kauft sich stadessen eine Suzuki.



      7 2 Melden
  • TheGoon 07.06.2018 16:00
    Highlight Highlight Mexico hat auch grad "kä Luscht" mehr auf den Trump. 20.25 Pesos per Dollar.
    14 3 Melden

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