Wirtschaft
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Britain's Prime Minister Theresa May gives news of triggering the Article 50 clause to initiate Britain's separation from the European Union, inside the House of Commons in London in this image taken from video Wednesday March 29, 2017.  May announced to Parliament that Britain has formally started its Brexit separation from the European Union Wednesday, enacting the decision made by U.K. voters in a referendum nine months ago to end the 44-year relationship.  (Parliamentary Recording Unit  via AP)

Die britische Premierministerin Theres May informiert das Parlament über den Brexit-Beschluss. Bild: PA/Parliamentary Recording Unit via APTN

Der Brexit ist in vollem Gang, der Sieger steht aber jetzt schon fest: Deutschland

Der Brexit hat nicht nur wirtschaftliche Konsequenzen. Er wird auch die geopolitischen Karten in Europa neu mischen. Der Sieger steht jetzt schon fest: Deutschland.



Am Wiener Kongress 1815 waren die britischen Damen das Gespött der besseren Gesellschaft. Weil Napoleon die Insel mit einem Handelsboykott belegt hatte, verpassten die aristokratischen Ladys die neuesten Modetrends und fielen an den zahlreichen Bällen wegen hoffnungslos veralteten Kleidern auf.  

Bild

Am Wiener Kongress wurde nicht nur verhandelt, sondern auch viel getanzt.

Eine Modeproblem wird der Brexit den Briten kaum bescheren; und diesmal ist die Isolation nicht durch Frankreich verordnet, sondern selbst gewählt. «Splendid» dürfte sie trotzdem kaum werden. Das Vereinigte Königreich droht, politisch ins Abseits zu geraten.  

Das «perfide Albion» und Europa

Das war bereits im Mittelalter so. Damals war England politisch eine relativ unbedeutende Regionalmacht. Erst der Sieg über Napoleon und die Industrielle Revolution schufen Grossbritannien, eine Weltmacht, welche die Meere beherrschte. In Europa handelten sich die Briten den Übernamen «perfides Albion» ein – Albion ist ein keltischer Ausdruck für England –, denn sie verstanden es geschickt, die europäischen Mächte gegeneinander auszuspielen und damit ihre beherrschende Stellung zu sichern.  

Nach dem Zweiten Weltkrieg war jedoch endgültig Schluss mit dem britischen Imperium. Weil sie aber zu den Siegermächten gehörten und eine «special relationship» nach Washington hatten, konnten die Briten auf Augenhöhe mit Berlin und Paris verhandeln.

epa04760336 A handout photograph made available on 20 May 2015 by the British Ministry of Defence showing a British Royal Air Force (RAF) Typhoon fighter jet (bottom) in a Battle of Britain era paint scheme alongside a RAF WWII Spitfire to commemorate the 75th anniversary of the Battle of Britain after taking off RAF Coningsby, eastern Engalnd, 19 May 2015. The jet acknowledges the bravery and sacrifice of those often referred to as 'The Few' - the aircrew who took part in the battle - and is painted with the 249 Squadron identification number of the only Fighter Command pilot awarded a Victoria Cross during the battle: Flight Lieutenant James Brindley Nicolson VC DFC.  EPA/RICHARD PAVER / BRITISH MINISTRY OF DEFENCE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Luftschlacht über der Insel haben die Briten gewonnen. Bild: EPA/BRITISH MINISTRY OF DEFENCE

Der Brexit macht aus Great Britain wieder Little Britain. Die Schotten fühlen sich in der EU wohl und haben soeben beschlossen, ein zweites Referendum in Sachen Selbstständigkeit durchzuführen. Auch die Nordiren sind über den Brexit alles andere als erfreut. Schliesslich ist auch Englands Gesellschaft gespalten. Es herrscht eine tiefe Kluft zwischen London und dem Rest des Landes.  

Der Geist von Dünkirchen

Ganz anders Deutschland. Heute hat Berlin in der EU das Sagen. Fairerweise muss man anfügen, dass die Deutschen diese Rolle nicht gesucht haben, sondern dass sie ihnen förmlich aufgezwungen wird. Nichtsdestotrotz wird der deutsche Einfluss auf Europa weiter zunehmen. Die Ironie dieser Entwicklung ist mit den Händen zu greifen: Nach wie vor beziehen die Briten ihr Selbstverständnis aus dem Sieg über Hitler – der Geist von Dünkirchen lebt nach wie vor – und trotzdem übergeben sie den Schlüssel zu Europa kampflos den Deutschen.  

Diese Entwicklung ist jedoch auch gefährlich. Die EU ist nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, sie hat sich auch als Schutzmauer gegen Nationalismus bewährt. Der Brexit reisst ein Loch in diese Mauer, und das in einer Zeit, in der der Chauvinismus ohnehin auf dem Vormarsch ist. Langfristig könnte der Brexit deshalb sehr unerfreuliche Konsequenzen haben.  

Die EU zerbricht

Stellen wir uns den schlimmsten Fall vor: Frankreich wird immer schwächer und nationalistischer. Irgendwann kommt der Front National an die Macht. Die alte Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland wird wieder belebt. Die EU zerbricht. Gleichzeitig gerät Berlin wegen seinen nach wie vor hohen Exportüberschüssen aus Washington unter Druck.

«In diesem Fall wird der Kollaps der EU zu einem Hegemonie-Kampf zwischen Deutschland und Russland werden», schreibt Martin Wolf in der «Financial Times». «Oder schlimmer noch, zu einem Pakt zwischen den beiden auf Kosten ihrer Nachbarn.»

Der Traum der Euro-Faschisten

Ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland ist der Traum aller Stalinisten und Neo-Faschisten. Ideologen wie Alexander Dugin in Russland oder der französische Philosoph Alain de Benoist – ein führender Vertreter des Euro-Faschismus – schwärmen davon und bedauern, dass Hitler und Stalin einst gegeneinander Krieg geführt haben, anstatt sich gegen die angelsächsischen Kapitalisten zu verbünden. Diesmal könnte es klappen. Der Traum der Neofaschisten würde zum Albtraum des Westens – und die Mode an grossen Bällen würden unser kleinstes Problem sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Greet 01.04.2017 10:20
    Highlight Highlight naja, im moment sitzen die meisten faschisten in europa in der eu, nicht ausserhalb.
  • Ohniznachtisbett 31.03.2017 12:54
    Highlight Highlight Alternative Facts, Schwarzmalerei: An den Haaren herbei gezogen:
    1. England galt spätestens seit dem Sieg über die Armada im 16. Jahrhundert als Weltmacht. Nicht erst seit dem Sieg über Napoleon.
    2. Russland und Deutschland waren - mit Ausnahme des Hitler-Stalin-Paktes - seit Napoleon nicht mehr verbündet.
    3. Ob Deutschland nun vom Brexit profitiert, ist möglich, vielleicht wahrscheinlich aber überhaupt nicht gesagt.
    4. Frankreich war nach dem Krieg die "schwächste" Siegermacht, nicht UK.
    5. Ausser im 20. Jahrhundert war Preussen der traditionelle Statthalter der Briten auf dem Kontinent.
    • Jol Bear 31.03.2017 19:54
      Highlight Highlight Aber im Titel behält Löpfe recht. Der Sieger ist Deutschland. Das gilt allerdings nicht nur dann, wenn die Briten aus der EU austreten, es gilt auch, wenn sie drin bleiben.
  • piedone lo sbirro 31.03.2017 12:05
    Highlight Highlight vielleicht hat der brexit auch etwas gutes. wie die wahl trump's zum US-präsidenten, werden die xenophoben nationalisten die quittung in ihren länder kriegen. die austeritätsgeplagten, fahnenschwingenden brexit-schlachtenbummler werden schnell merken, dass man sich mit einem wertlosen pfund nur noch urlaub in der türkei, tunesien und aegypten leisten kann. Sie werden "freie" knechte der englischen geldelite sein. ein land mit tiefen steuern, tiefen löhnen und einer schlechten infrastruktur. diese hässliche braut kann man sich nicht mal in einem pub schön trinken.
  • piedone lo sbirro 31.03.2017 12:00
    Highlight Highlight die ökonomischen basisdaten lügen nicht, der brexit kostet bereits jetzt viele arbeitsplätze und investitionskapital.

    die welle der unternehmensrückzüge hat begonnen, in frankfurt/main geht man infolgedessen von 10.000 neuen arbeitsplätzen aus. die EU wird hart verhandeln, was ihr selbst ein wenig schaden wird, aber in GB eine spur der verwüstung hinterlassen wird. das ist nicht schön, aber wer A sagt, muss auch B sagen.

    trump, brexit - wer populisten und nationalisten hinterherläuft, wird verraten und verlassen sein und den anschluss an das 21. jahrhundert verpassen.

  • ElendesPack 31.03.2017 07:52
    Highlight Highlight Weshalb nun die Briten einen grossen Einfluss darauf haben sollten, ob Frankreich und Deutschland wieder ihren Chauvinismus pflegen, bleibt gänzlich unerklärt. Vor allem auch, weil in dem Artikel GB in der EU einen unerklärbar grossen Einfluss zugeschrieben wird. Zwar war GB einer der grossen Nettozahler, aber den Takt haben in den letzten Jahren stets D und F angegeben. Dass D in Zukunft nicht nur "den Schlüssel zur EU", sondern vor allem massiv höhere Finanzlasten erhalten wird, bleibt auch unerwähnt.
    Fazit: Hauptsache ein Brexit-Panik-Artikel rausgehauen.
  • Pirat der dritte 30.03.2017 22:06
    Highlight Highlight Wieder mal voll in der Negativspirale! Ich glaube nicht, dass GB den Brexit in zwei Jahren wirklich ohne weitere Volksabstimmung durchsetzen wird.
  • Le_Urmel 30.03.2017 20:52
    Highlight Highlight Die EU ist aufgewacht und betreibt wenigstens eine Art Selbstkritik. Sie weiss, dass es so nicht weitergeht.

    Aber im Gegensatz zu vielen anderen Staaten, sagt sie nicht die Zukunft wird great oder besser oder wunderfull oder unsere Kolonien werden uns gerne aus neue Führungsmacht anerkennen.

    Hoffentlich hat dies der Präsident einer ehemaligen Kolonie wie MR. Trump mitbekommen.

    Ich bin bin kein Freund der EU im jetzigen Zustand, aber GB und die CH haben alleine keine Chance und wenn es in Europa ein Horrorszenario gibt, wäre das eine deutsch-russische Union.

    Dann gute Nacht Europa
    • Soli Dar 30.03.2017 22:09
      Highlight Highlight Eine solche Union wird es wohl kaum geben, das würden primär die USA zu verhindern wissen.

      "Die Urangst der USA ist, dass deutsches Kapital und deutsche Technologien sich mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft verbinden – eine einzigartige Kombination, vor der die USA seit Jahrhunderten eine Höllenangst haben.“ (George Friedman, Stratfort-Thinkthank).

      Anyway, der wirkliche blanke Horror bestünde wohl eher in einem Krieg zwischen Deutschland bzw. der NATO und Russland!

      Jedenfalls gibt ein in Europa langfristig nur Frieden und Sicherheit MIT und nicht GEGEN Russland.
    • Fabio74 31.03.2017 10:47
      Highlight Highlight @Soli Dar Aberr nicht zu jedem Preis.
      Und solange Russland sich nicht zum demokratischen Rechtsstaat enwickelt, Nein danke
    • Soli Dar 31.03.2017 14:24
      Highlight Highlight @Fabio, meinst du so ein Rechtsstaat wie EU-Mitglieder Ungarn und Polen oder wie EU-Beitrittskandidat und NATO-Mitglied Türkei, wie die "Freunde des Westens" Saudi Arabien, Katar, VAE oder Israel? wie Folterstaat USA?

      Frieden und Kriegsvermeidung UM jeden PREIS! Das Töten wird niemals Menschlich.

      Was ist die Alternative? Die sehen wir im Nahen und Mittleren Osten. Krieg, Tod, Zerstörung und unendliches Leid.

      Selbst mit der damaligen UdSSR gelang Willy Brandt eine erfolgreiche "Ostpolitik der kleinen Schritte" mit dem Ziel: "Über ein geregeltes Nebeneinander" zu einem "Miteinander" kommen
  • Soli Dar 30.03.2017 20:52
    Highlight Highlight "Ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland ist der Traum aller Stalinisten und Neo-Faschisten" so ein Unsinn habe ich noch selten gelesen.

    Viele wünschen sich schlicht NIE wieder Krieg zwischen diesen beiden Länder und sind weiss Gott wohl weder Stalinisten noch Neo-Faschisten sondern Friedensaktivisten und Anhänger einer Entspannungspolitik à la Willy Brand.

    "Es geht um Kooperation & Verständnis für die Interessen der anderen Seite, wie sie die Ostpolitik unter Willy Brandt 1970 erfolgreich aufgezeigt hat." (Ulrich Leonhardt)
    Was ist denn die Alternative? Krieg Tod & Zerstörung?

  • Tschüse Üse 30.03.2017 18:44
    Highlight Highlight Warten wir ab, alle Aussagen über die Zeit nach dem Brexit. Sind reine Mutmassungen.
  • Gavi 30.03.2017 16:26
    Highlight Highlight England hat in den letzten 2000 Jahren schon so viele Invasoren, Kriege, Schlachten und Krisen überstanden.
    England wird auch einen Brexit überstehen. Da bin ich total überzeugt!
    • Fabio74 30.03.2017 17:04
      Highlight Highlight Naja die Engländer sind eine Promenadenmischung von allem möglichem mit einer Sprache die sich an vielem bedient hat.
      Den Brexit übersteht das Land. Die Frage ist was rauskommt
    • phreko 30.03.2017 17:06
      Highlight Highlight Hat auch niemand gesagt, dass es sie nicht mehr geben wird.

      Die Spanier waren auch mal saureich, als es noch Erdteile zu plündern gab...
    • Normi 30.03.2017 17:44
      Highlight Highlight Schön für dich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 30.03.2017 16:23
    Highlight Highlight Die Briten gewinnen durch den Austritt vor allem Autonomie und Selbstbestimmung zurück. Aber auch mögliche Partner. Britannien ist nicht Litauen oder Bulgarien. Es wird nicht alles besser, vieles schlechter werden. Aber dieses fokussieren vor allem auf das Negative ist nicht korrekt. Das Volk hat den Austritt beschlossen. Nun ist es richtig, ihn rasch geordnet durchzuführen.
    • Menel 30.03.2017 16:59
      Highlight Highlight Autonomie? Ich denke die Schweiz hat sogar mehr EU Rechte übernommen als GB.
    • Normi 30.03.2017 17:45
      Highlight Highlight Ja die können autonom zölle zahlen
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 30.03.2017 18:21
      Highlight Highlight Wenn eine Mehrheit keine Lust mehr hat auf die EU dann läuft was falsch. Was mir fehlt ist einmal etwas Selbstkritik seitens der EU und ihrer Funktionäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus Hofstetter 30.03.2017 16:07
    Highlight Highlight Der Nationalismus wurde auch durch die EU gefördert. Griechenland kommt wegen dem Euro nicht aus der Krise, was extremen Parteien hilft und Länder wie Deutschland bürgen (trotz No-Bailout-Klausel), was Nationalisten in die Karten spielt.

    Und abgesehen davon, sorgt die Einwanderung von Ungebildeten für Unmut. Leute, die den Charakter eines Landes wahren wollen, werden gleich als Rassisten diffamiert. Auch dies giesst Öl ins Feuer.
    • ChiliForever 30.03.2017 16:17
      Highlight Highlight Oder anders herum: Die ganz große Krise bleibt Griechenland gerade wegen der EU erspart.
      So hat Griechenland eine nicht unerhebliche Förderung aus der EU heraus, die es so nicht hätte.
      Griechenlands Problem ist, daß es selbst keine Wirtschaftskraft besitzt, weder besondere Waren noch Dienstleistungen anbietet und mit Tourismus - vor allem im Bereich der historischen Bauten - im Gegenteil zu Italien wenig punkten kann.
      Griechenlands Hauptproblem ist die Korruption.
      Das müssen die Griechen erkennen und in den Griff bekommen und aus eigenem Antrieb schaffen sie das bisher nicht.
    • ChiliForever 30.03.2017 16:20
      Highlight Highlight Das ist genau so wie Deutschland erkennen muß, daß es eben mit dem niedrigen Euros sehr gut von der EU und dem Binnenmarkt profitiert.

      Das wissen alle außerhalb Deutschlands, nur leider viele Deutsche - vor allem am rechten Rand - nicht.


      Das Problem ist also der Populismus und die Ignoranz Vieler. Dafür kann die EU nichts, allenfalls verkaufen manche Politiker die Vorteile der EU nicht gut.
    • Markus Hofstetter 30.03.2017 16:46
      Highlight Highlight Nein, Griechenland profitiert in dieser Situation nicht. Es hat vorher von den Kohäsionsgeldern profitiert und auch vom Binnenmarkt. Dagegen hat die zu starke Währung geschadet. Unter der Drachme hätte es eine Abwertung gegeben, die Schulden wären entwertet worden und die Exporte wären billiger geworden. So ist es schon in vielen Staaten gewesen.

      Und jetzt austreten wäre auch ein Problem, da die Schulden in Euro sind und eine Abwertung die Schulden somit erhöhen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steimolo 30.03.2017 15:28
    Highlight Highlight der Brexit wird schlecht geredet, weil die pöööösen rechten Propagandisten einen Erfolg verbuchen konnten. Das geht ja mal gar nicht. Wahrscheinlich haben sich auch noch die pööösen Russen in die Brexit Wahl reingehackt. und die Schweiz wird untergehen weil sie nicht in der EU ist. das Datum steht schon fest. Gewinner ist dann auch Deutschland. ist das nicht splendid?
    • phreko 30.03.2017 17:14
      Highlight Highlight Ui, da hat einer ein paar Stichworte irgendwo augeschnappt und wirft sie jetzt wahllos durch die Gegend.
  • Kstyle 30.03.2017 14:53
    Highlight Highlight Ist man zwangsläufig ein faschist wen man die russen besser mag als die amis? Ein frieden oder eine gute zusammenarbeit wäre richtig den russland gehört zu europa im gegensatz zu amerika.
    • Menel 30.03.2017 16:03
      Highlight Highlight Was meinen sie mit Russen? Die Bevölkerung oder die Regierung?
    • ChiliForever 30.03.2017 16:22
      Highlight Highlight @Kstyle: Viel Spass in Russland - äußern Sie dann aber dort Ihre Meinung etwas vorsichtiger ... ;)
    • Fabio74 30.03.2017 17:08
      Highlight Highlight Solange Russland Westeuropa verhöhnt, Menschenrechte mit Füssen tritt, keine unabhängige Justiz hat , solange kanns keine enge Zusammenarbeit geben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 30.03.2017 14:24
    Highlight Highlight Mit einem Austritt des Vereinigten Königreichs verlässt in der Tat ein Schwergewicht die EU. Das BIP der Briten ist ungefähr gleich gross wie das der 20 wirtschaftlich "schwächsten" Mitgliedsstaaten der EU. Klar verschiebt das den Schwerpunkt der Macht weiter Richtung Berlin.

    Ein Sieg für Deutschland? Eher ein Pyrrhussieg. Die Eurasische Wirtschaftsunion z.B. krankt genau daran, dass Russland innerhalb dieses Bündnisses wirtschaftlich und politisch zu dominant ist. Die EU könnte an der deutschen Dominanz sterben - und das wäre weder im Sinne der Deutschen Wirtschaft, noch der Bundesregierung.
  • Thomtackle 30.03.2017 14:15
    Highlight Highlight Woher kommt eingentlich die unglaubliche Einschätzung, dass der Brexit so ein Debakel wird? Es wird keine Isolation geben, nur weil man nicht in der EU ist! UK ist eine grosse Volkswirtschaft, die durchaus diesen Weg gehen kann. Mich nervt diese Diskussion langsam. Bereits jetzt schon alles schlecht zu reden. Wenn man all den Prognosen geglaubt hätte, wäre UK bereits jetzt am Boden, die Börsen hätten gecrasht usw. Nun hatten sie aber mitunter das beste Wirtschaftswachstum und die Börse war top 2016. Es wird sicher ein steiniger und spannender Weg. Aber an ein Debakel glaub ich kaum.
    • nilson80 30.03.2017 14:55
      Highlight Highlight Sicher kann niemand sicher sagen dass es ein Debakel wird. Rein analytisch spricht aber erst einmal vieles dafür und wenig dagegen (Zustand und Struktur der britischen Wirtschaft, Weltlage usw.). Wenn ich aus dem 3. Stock springe muss ich mir nicht das Bein brechen, aber es ist sehr wahrscheinlich.
    • SemperFi 30.03.2017 16:42
      Highlight Highlight @nilson80: Richtig. Und ob Sie sich ein Bein brechen oder gleich das Genick, wissen Sie erst nach dem Aufprall.
    • Thomtackle 30.03.2017 17:16
      Highlight Highlight Also du vergleichst die EU zu verlassen mit aus dem 3. Stock zu springen? Na gut, das sehen aber viele anders. Vor allem in der Schweiz. Keine Ahnung woher der Reflex kommt, das EU-Gebilde so in den Himmel zu loben. Die Briten werden garantiert auf wirtschaftlicher Seite gute Lösungen finden, dafür sind sie einfach zu wichtig. Alle Drohgebärdern seitens der EU sind ein Witz. UK ist nicht Rumänien und auch für die EU wichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 30.03.2017 13:16
    Highlight Highlight Aus deutscher Sicht kann ich den Vorteil eines EU-Austritts der Briten an keiner Stelle erkennen, weder wirtschaftlich noch politisch.
    Es hilft Deutschland auch nicht, "noch mehr Einfluss in der EU" zu bekommen, das weckt nur Neid und Mißgunst (ob begründet oder nicht).
    Die EU (wie jeder Zusammenschluss) funktiniert besser, wenn viele auf Augenhöhe miteinender verhandeln. Mit Großbritannien scheidet ein starkes Mitglied aus, und zwar durchaus eines mit dem Deutschland immer gut zurecht gekommen ist.
    Deutschland gewinnt mit dem Brexit an keiner Stelle. So wie auch alle anderen nicht einschl.GB
    • ChiliForever 30.03.2017 14:52
      Highlight Highlight Ja, Frankfurt wird wohl wirtschaftlich profitieren. Insgsamt ist der Brexit aber wohl kaum ein wirtschaftlicher Vorteil für Deutschland.
      Zu viel Machtagglomeration ist politisch ebenfalls kein Vorteil. Oder zumindest ich kann ihn weder kurz- noch langfristig für Deutschland sehen. So funktioniert die EU nämlich nicht. Das Prinzip der doppelten Mehrheiten (nach Mitgliedsländern aber auch nach Einwohnern) gibt es nicht ohne Grund und gibt Deutschland schon viel Einfluß in der EU neben dem Einfluß aus seiner witschaftlichen Größe hinaus.
      Das passt, mehr muß nicht sein, mehr ist nicht gut.
    • ChiliForever 30.03.2017 14:55
      Highlight Highlight Genau der Bankensektor ist ein Grund, weshalb GB besser in der EU bleibt. Denn so viel mehr als seinen Finanzsektor hat GB an internationaler Strahlkraft nicht und lebt ganz gut davon. Der wird verlieren und somit GB.
      Deshalb wäre auch ein Zerfalls GBs (mit Unabhängigkeit Schottlands) nicht gut. Das schwächt England, bringt aber anderen - einschließlich Deutschland - allenfalls eine Scheingröße.
      Größe und Gewicht definieren sich aber nur dann an der Schwäche anderer, wenn man selbst nichts zu bieten hat.
      Auch das sind Gründe, weshalb ich den Vorteil für Deutschland nicht erkenne.
    • Thomtackle 30.03.2017 17:22
      Highlight Highlight Und ich wette heute, dass genau der Finanzsektor nicht zerbricht. Wenn UK eigenständig ist, kann sie auch wieder andere Reize setzen, genau in diesem Sektor, wo die EU beginnt massiv zu regulieren. Es wird kurzfristig wegen der Unsicherheit zu Verschiebungen kommen, mittelfristig bin ich der Meinung, dass London sogar Vorteile haben wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typu 30.03.2017 13:13
    Highlight Highlight Eine Bitte: setzt euch mal journalistisch mit dem Thema auseinander. Nicht mittels dutzenden kleinen Blogbeiträgen, die man sich einfach aus der Nase saugen kann. Was wir politisch und wirtschaftlich erleben ist historisch. Verdient das nicht wirklichen Journalismus? Bitte mehr Tiefe und Substanz.
    • Alex23 30.03.2017 14:13
      Highlight Highlight Typu:
      Was sollen die Dünkel? Will hier jemand einfach mal kundtun, welch hohen Journalismus er zu goutierten weiss?
      Ich fand den Artikel nicht schlecht. Keine Ahnung, was daran nicht "wirklicher Journalismus" sein soll. Das waren ein paar Überlegungen, deren Inhalt man teilen kann oder nicht. Aber die waren jetzt nicht aus der Nase gesaugt. Aber natürlich war's kein zehnseitiges Essay zum Thema.
    • Typu 30.03.2017 14:50
      Highlight Highlight Alex, sieh dir mal die heutige Berichterstattung an. Ist das für dich Journalismus? Für mich ists mehr bloggen. Kurze süffige Texte mit wenig Inhalt und fast nichts Neues. Immer dasselbe zig mal durchgekaut. Zudem fällt mir auf, dass Watson sich von Nachrichten mit Teil Spass zu Spass mit einem Teil Nachrichten entwickelt. Hätte gerne wieder das frühere Watson zurück.
    • El Vals del Obrero 30.03.2017 15:04
      Highlight Highlight Wenn man Tiefe und Substanz will, sollte man halt entsprechende Magazine oder Medien *kaufen* statt bei Gratisberichten meckern gehen (einem geschenkten Gaul schaut man nicht in Maul).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 30.03.2017 13:09
    Highlight Highlight "Ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland ist der Traum aller Stalinisten und Neo-Faschisten."
    Wieso um alles in der Welt ist man ein Neo-Faschist, wenn man einen Vorteil darin sieht dass Frieden herrscht??? Herr Löpfe hat sich wohl jetzt als lupenreiner Transatlantiker geoutet.
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    Aber selbstverständlich dient diese Teilungspolitik nur dazu, Frieden und Wohlstand zu verbreiten. SIE sind hier der Neo-Faschist, Herr Löpfe!
    • manhunt 30.03.2017 14:00
      Highlight Highlight frieden ist nicht gleich bündnis.
    • Posersalami 30.03.2017 14:36
      Highlight Highlight Und Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg.
      Behalten sie ihre Haarspalterei bei sich, danke.
    • manhunt 30.03.2017 15:07
      Highlight Highlight frieden und gute beziehungen sind durchaus wünschenswert. das hat jedoch noch lange nichts mit einem bündnis zu tun. und ein deutsch-russisches bündnis wie es von gewissen kreisen gewünscht wird, würde eine politisch-wirtschaftliche dominanz bedeuten, welche andere staaten, besonders im europäischen raum, klar benachteiligen würden. viel interessanter wäre es doch, russland in die europäische zusammenarbeit einzubinden. das würde jedoch kompromisse beiderseits erfordern, was anhand der aktuellen nationalistischen tendenzen in einigen eur. ländern eher unwahrscheinlich wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 30.03.2017 13:03
    Highlight Highlight "Erst der Sieg über Napoleon und die Industrielle Revolution schufen Grossbritannien, eine Weltmacht, welche die Meere beherrschte."
    Wieso steht eigentlich immer schon in der Einleitung grober Unsinn? GB war ab Anfang des 16Jhd eine Weltmacht und da gab es noch keine Industrialisierung. Klar war die Dominanz noch nicht ganz so gross wie im "Imperialen 19Jhd" und es gab Höhen und Tiefen in den hegemonialen Bestrebungen, aber eine Weltmacht waren sie dennoch.
    • Philipp Löpfe 30.03.2017 13:57
      Highlight Highlight Anfangs des 16. Jahrhunderts waren Spanien und die Niederlande die Top-Dogs, sorry.
    • Makatitom 30.03.2017 14:23
      Highlight Highlight OK, nicht Anfangs, aber Lizzy die Erste bestieg 1558 den Thron, und schon Heiru der achte hatte viel Einfluss. Lizzy hat dann mit Hilfe von Sir Francis Drake den Spaniern noch etwas Silber, Gold und Galeeren gestohlen, und gründete somit das Weltreich Great Britain. Die Schlacht von Trafalgar 1805 zementierte dann die Vorherrschaft auf den Weltmeeren
    • KeineSchlafmützeBeimFahren 30.03.2017 14:26
      Highlight Highlight Während die Engländer erst 1617 ihre erste Kolonie in Nordamerika (Jamestown) errichten, hatten die Spanier bereits 100 Jahren vorher die Mayas, Azteken und Inkas unterworfen und die Portugiesen (welche Philipp vergessen hat) hatten regelmässige Handelsflotten nach Indonesien und überall auf dem Weg dorthin Kolonien und Handelsposten. :-) Weltmacht ist also schon übertrieben. Der Autor hat bereits geschrieben: eine Regionalmacht.
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  • Amadeus 30.03.2017 12:52
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist der Artikel zu spekulativ. Ich halte mich da eher an Mike Smith, Professor in European Politics and der University of Warwick. Er meinte gestern, dass niemand eine Ahnung haben kann, wohin die Reise für die EU und die Briten geht. Zu viele Akteure und Interessen sind involviert. Aber natürlich ist Spekulieren erlaubt.
    • meliert 30.03.2017 14:55
      Highlight Highlight Trader: se Tschörmän Bankers müssen zuerst noch English lernen😉
    • ujay 30.03.2017 17:40
      Highlight Highlight @Trader. Die Finanzmeropole London ist bereits am erodieren. Die ganzen Finanzgesellschaften,die auf den EU Raum ausgerichtet sind, gehen logischerweise nach Frankfurt. Ein EU Finanzzentrum ausserhalb der EU ist nur schon Steuertechnisch eher unlogisch.
  • Maett 30.03.2017 12:51
    Highlight Highlight "Ganz anders Deutschland. Heute hat Berlin in der EU das Sagen. Fairerweise muss man anfügen, dass die Deutschen diese Rolle nicht gesucht haben, sondern dass sie ihnen förmlich aufgezwungen wird." - schön dass der werte Herr Autor die Ursache des Problems nennt, auch wenn er diese nicht als solches erkennt.

    Die meisten Länder waren zufrieden mit der EG. Die meisten zufrieden mit der EU in der Form von vor ein paar Jahren. Nur Deutschland zwingt ständig allen Weiterentwicklungen auf, quasi mit der Brieftasche in der Hand.

    Kein Wunder ist dieses Konstrukt langsam am Ende.
    • henkos 30.03.2017 13:41
      Highlight Highlight Können Sie diese Aussage belegen? Oder ist hier mal wieder nur Ideologie im Spiel?
    • FrancoL 30.03.2017 14:17
      Highlight Highlight Was hat sich denn massiv verändert in den letzten paar Jahren. Bitte keine Märchen sondern Tatsachen. Die Veränderung hat eher in den einzelnen Staaten sich vollzogen und dies nicht in den letzten paar Jahren sondern in den letzte 20 Jahren und diese Aenderungen oder deren Wahrnehmung ist nicht alleine den Deutschen anzulasten, sondern an viele verpasste Chancen der einzelnen Volkswirtschaften. Mitunter auch der verpasste Reaktion der Einzelstaaten an die Globalisierung.
    • stan1993 30.03.2017 15:05
      Highlight Highlight Nicht Ideologie sonder Realität
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  • Donald 30.03.2017 12:46
    Highlight Highlight Und dafür braucht man ein Konstrukt wie die EU? Sind sie sicher, dass dies nicht auch anders möglich wäre?
    • henkos 30.03.2017 13:41
      Highlight Highlight Die EU ist wenig anders als die Schweiz in gross. Brauchen Sie sie?
    • Fabio74 30.03.2017 17:14
      Highlight Highlight Und wie?
  • Luca Brasi 30.03.2017 12:42
    Highlight Highlight Naja, unbedeutend im Mittelalter mit den Besitzungen im heutigen Frankreich, das sie im 100-jährigen Krieg beinahe zusammenbrechen liessen, wenn da nicht eine Jungfrau zur Rettung Frankreichs gekommen wäre?
    Und die Briten hatten aber schon vor den Napoleonischen Kriegen dem Weltreich Spanien auf hoher See in den Hintern getreten und hatten im 18. Jahrhundert schon den einen oder anderen Stützpunkt auf der Weltkarte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Britisches_Weltreich#Erstes_Britisches_Weltreich_.281583.E2.80.931783.29
  • Dubio 30.03.2017 12:28
    Highlight Highlight Ist ja auch ironisch, dass die EU als anti-nationalistisches Bollwerk gefeiert wird und gleichzeitig ist sie der Hauptgrund für das Aufstreben eben genau dieser Nationalisten...
    • Makatitom 30.03.2017 14:27
      Highlight Highlight Nein, der Hauptgrund ist die neoliberale Politik der EU, die lieber Banken als Menschen rettet, das muss dringend ändern.
    • Dubio 30.03.2017 17:15
      Highlight Highlight Gibt's einen Unterschied zwischen der EU und der Politik der EU? Ich meine höchstens akademisch. Tatsächlich ist es dasselbe.
  • m. benedetti 30.03.2017 12:26
    Highlight Highlight Ohhh. Ich wusste gar nicht das ich ein Neofaschist bin. Vielen Dank Herr Löpfe für die Aufklärung. Ich bin nämlich grundsätzlich für eine deutsch-russische Entspannung.
    • Fabio74 30.03.2017 13:01
      Highlight Highlight Zu welchem Preis diese Entspannung?
    • DerTaran 30.03.2017 13:17
      Highlight Highlight Er hat nicht von Entspannung geschrieben. Die ist grundsätzlich immer zu beführworten. Verbünden auf Kosten anderer ist eine andere Geschichte.
  • Amboss 30.03.2017 12:24
    Highlight Highlight Ein bisschen gar viel "wenn" und "könnte" in diesem Artikel.

    Ich würde es so sagen: Der Brexit ist aus aktueller Sicht nicht gerade erfreulich. Aber Prognosen, wie es weitergeht sind einfach nur Kaffeesatzleserei. Ob positiv oder negativ man weiss es schlichtweg nicht. Ob es überhaupt dazu kommen wird? Keine Ahnung.

    Sicher ist nur: Es wird weitergehen.
    Und: Die Geschichte hat uns schon häufig gelehrt, dass es ganz anders kommt.

    • meliert 30.03.2017 12:58
      Highlight Highlight Dünkirchen ist ein gutes Stichwort: wenn die Briten mit dem Rücken zur Wand stehen werden sie richtig aktiv. Das ist auch jetzt schon so, ich kann das in GB beobachten. Die werden nicht unter gehen, vorher noch, wenn überhaupt jemand unter geht, ist es die EU mit der deutschen Führung.

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