Wirtschaft
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Jered Standing – Teil der sogenannten «ethical butcher»-Bewegung bild: instagram/jeredstanding

Jetzt kommen die «ethical butchers» – wenn Veganer zum Schlachtermesser greifen

Ethische Metzger – so bezeichnen sich einige ehemalige Veganer und Vegetarier, die Teil einer Bewegung in der USA sind. Ihr Ziel: Die US-Fleischindustrie zu revolutionieren.

Milan Marquard
Milan Marquard



Die Vereinigten Staaten verbindet man nicht nur mit Trump und Coca-Cola, sondern auch mit BBQ und Hamburgern. Die Amis lieben ihr Steak und sind deshalb auch unter den Top 5 Ländern mit dem höchsten Fleischkonsum. Im Jahr werden pro Person circa 115 Kg Fleisch verzehrt.

Bei aktuell 332.8 Millionen Einwohnern macht das insgesamt mehr als 38 Milliarden Kilogramm Fleisch aus. Eine Menge Tiere, die ihr Leben lassen müssen. Es ist wohl klar, dass der Grossteil dieser Tiere nicht das glücklichste und artgerechteste Leben führt.

Die Massentierhaltung, ihrerseits der wichtigste Fleischproduzent, ist verantwortlich für Unmengen an Tiermist, der entsorgt werden muss und oft Wasser- und Luftverschmutzung mit sich zieht. Zudem werden übermässig oft Antibiotika eingesetzt, um Seuchen und Krankheiten zu verhindern.

Das Leid der Tiere und die Umweltbelastung sind oftmals die Hauptgründe vieler Menschen für die Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Ernährung.

Veganer bringen Schweizer Spitäler in die Bredouille
@AlteSchachtel,

So sieht Hühnchen-Massentierhaltung aus (Archivbild). Bild: comments://152732745/654114

Die grossen Fleischproduzenten müssen sich dem steigenden Druck der Bevölkerung für bessere Bedingungen stellen und versprechen zu handeln. Einigen geht die Entwicklung hin zur Nachhaltigkeit und zum ethisch Vertretbaren aber zu langsam – sie handeln selbst.

Entstehung einer Bewegung

Das «ethical-butcher-movement» besteht aus Metzgereien, die Fleisch von Tieren anbieten, die auf Wiesen und Weiden gezüchtet werden. Das Wohlbefinden der Tiere, der Umweltschutz und eine weniger verschwenderische Volltiermetzgerei stehen im Vordergrund.

Ins Rollen brachte die Bewegung ein Buch des Journalisten Michael Pollan aus dem Jahr 2006 mit dem Titel «Das Omnivoren-Dilemma». Er widmete sich der Thematik der Zustände der Rinder-Massentierhaltung. Er stellte sich folgender Herausforderung: Schafft er es, ein Tier zu töten?

Das Omnivoren-Dilemma von Michael Pollan

Pollan ist folgender Meinung: Ein Fleischesser sollte im Stande sein, einmal in seinem Leben die Verantwortung über den Tod eines Tieres – von dem sein Essen abhängt – zu übernehmen.

Verantwortung übernehmen

Die 30-jährige Kate Kavanaugh ist Teil dieser Metzger-Bewegung. In Denver führt die junge Frau eine Metzgerei. «Ich tue das grundsätzlich, um die konventionelle Fleischindustrie auf den Kopf zu stellen», sagt sie gegenüber der NY Times. Bevor sie Metzgerin wurde, war Kavanaugh Vegetarierin, aus Tierliebe und wegen der Umwelt.

Obwohl sie eine Metzgerei besitzt und führt, ernährt sich Kavanaugh hauptsächlich vegetarisch. Das ist Teil der Idee der Nachhaltigkeit, die als ethischer Metzger verfolgt wird.

Einschneidendes Erlebnis

Die Metzgerei «The Meat Hook» in Brooklyn führt Janice Schindler, 28. Fünf Jahre lang war sie Veganerin. Der Wendepunkt kam an einem sehr speziellen Event im November: an einem «Kill Your Own Thanksgiving Dinner», das auf einem örtlichen Bauernhof stattfand.

Schindler war die einzige Person an diesem Event, niemand sonst meldete sich an. Sie erzählt: «Ich hatte noch nie zuvor etwas getötet. Truthähne sind so große Tiere. Aber wenn man sie verkehrt herum in einen Geflügelkegel steckt, entspannen sie sich völlig. Dann kannst du eine Arterie durchtrennen. [...] ich fand es faszinierend.»

Dieses Erlebnis bewegte die ehemalige Veganerin zur Metzger-Ausbildung.

Idee der Symbiose

Das Bewirtschaftungssystem, das die meisten ethischen Metzger nutzen, ist quasi eine Symbiose aus Tier und Natur. Die Weidetiere sind Teil der Nachhaltigkeit des Systems: Ihr Dung wird genutzt, um die Gräser wachsen zu lassen. Die Hufe der Tiere bearbeiten den Boden und ermöglichen das Durchsickern von Regenwasser. Die grossen Gründflächen, die entstehen, sollen mehr CO2 aufnehmen können, als von den Tieren freigesetzt wird.

Anya Fernald, Mitgründerin der Belcampo Meat Company in Kalifornien, bringt die Philosophie der Bewegung auf den Punkt:

«Billiges Fleisch ist kein Gewinn. Ich möchte, dass die Menschen die gleiche Menge für Fleisch ausgeben wie jetzt und besseres Fleisch kaufen, aber weniger davon.»

NYtimes

Die heute 44-Jährige ernährte sich eine lange Zeit vegetarisch. Als sie in Europa auf einem Hof arbeitete, fing sie wieder an Fleisch zu essen. Ihr Gesundheitszustand verbesserte sich, wie sie selbst sagt. Wichtig: Sie ass ausschliesslich Fleisch von den gesunden, von Gras ernährten Tieren des Hofs, auf dem sie arbeitete.

Gesunde Tiere – gesünderes Fleisch

Laut dieser Studie ist Fleisch von Tieren, die sich überwiegend von Gräsern ernährten, für den Menschen gesünder als Fleisch von Tieren, die mit Soya oder Mais gefüttert werden. Das Fleisch enthält beispielsweise mehr Omega-3 Fettsäuren – eine wichtige ungesättigte Säure, die wir nur via Nahrung aufnehmen können und zum Leben brauchen. Zudem sind die Tiere generell gesünder und brauchen nur im Notfall Antibiotika.

Fleisch von gesunden Tieren ist automatisch gesünder für den Menschen – und schmeckt auch noch besser.

Umgang mit Kritik

Der Besitzer der «Standing's Butchery» in Los Angeles – Jered Standing – arbeitete in der Fleischabteilung in einem grossen Supermarkt. Was er dort sah, bewog ihn dazu, Vegetarier zu werden. Nachdem er «The Omnivore's Dilemma» gelesen hatte, entschloss er sich, den ethischen Metzgereien eine Chance zu geben. Er arbeitete unter anderem bei Anya Fernald in der «Belcampo Meat Company», bevor er sich selbständig machte.

Er sei nicht einverstanden mit der derzeitigen Fleischindustrie und wolle nicht nur dasitzen und zuschauen, sondern einen Gegentrend starten – und die Leute aufklären. Sein Unternehmen baue auf dem Gedanken auf, dass er traurig über die Art und Weise ist, wie Tiere behandelt werden.

Nichtsdestotrotz wurde er bereits mehrfach in den sozialen Medien oder sogar bei Protesten vor seinem Geschäft von Veganern und Vegetariern mit giftigen Kommentaren beleidigt. So erging es auch anderen «ethical butchers». Lauren Garaventa wurde im Internet bereits aufs Übelste beleidigt.

Die Metzgerin und Tierrechts-Aktivistin sagt in diesem Zusammenhang: «Es gibt ein grösseres Problem: Das Problem mit eingeengten Futterplätzen und damit, dass Tiere zu Commodities werden. Das ist es, was wir angreifen sollten, nicht einander.»

Schlussendlich geht es darum, gegen etwas zu kämpfen, was offensichtlich schief läuft. Jeder kann oder sollte es seinen Möglichkeiten entsprechend tun: Weniger Fleisch, gar kein Fleisch beziehungsweise keine Tierprodukte – oder als ethischer Metzger, um ein Exempel zu statuieren.

Genau deshalb gibt es die neue Bewegung von Metzgern:

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 09.08.2019 20:03
    Highlight Highlight Lange habe ich überlegt, viele philosophische Lehren beigezogen.

    Ich fand NICHTS was Fleischkonsum ethisch vertretbar macht.

    Lust ist keine philosophische Lehre und ethische Grundsätze basieren auf diesen.

    Also nachhaltig, liebend, wertschätzend meinetwegen. Aber ethisch?
  • Pastaboy 08.08.2019 18:44
    Highlight Highlight Ein Vegetarierer oder Veganer, erklärt mir das Fleischessen?
    Das ganze weill erdenkt ein schlaues Buch gelesen hat weiss er bescheid?
    Das ganze gibt es schon ewige Zeiten. Es ist nur eine masche um Kohle zu verdienen. Was kommt als nächstes? Eine Dealer der Heroin verkauft von glücklichen Bauern?
    Einen Waffenhändler deren Waffen dir kein schlechtes gewissen machen , wenn du jemand tötest?
    Man kann auf jeden Seich reinfallen.

  • hämpii 08.08.2019 18:00
    Highlight Highlight So wie ich das jetzt verstanden habe, geht es darum alles wieder so zu machen, wie man es "früher", vor der Industrialisierung der Fleischverarbeitung, halt eben gemacht hat? Well done! (Und das mein ich nicht ironisch...)
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 08.08.2019 16:46
    Highlight Highlight Klingt gut. Genau wegen der Auswüchse der Massentierhaltung habe ich vor 1,5 Jahren meinen Jagdschein begonnen und darf jetzt das Tier essen, das ich beobachter und erlegt habe.
    Gegen gedankenlosen Fleischkonsum sollte man mindestens einmal im Leben bei einer Schlachtung dabei sein. Danach gibt sich das.
  • häxxebäse 08.08.2019 16:38
    Highlight Highlight ❤❤❤❤ es dankt eine fleischesserin
  • imposselbee 08.08.2019 16:33
    Highlight Highlight Hier ein Bild einer heiligen Kuh aus Indien. Symbolisiert den Wahnsinn perfekt.
    Ich warte dann mal auf das Laborfleisch und in der Zwischenzeit esse ich das Massenfleisch geschlachtet von nicht-Hipstern - ich mache mir wenigstens nichts vor.
    Benutzer Bild
  • uhl 08.08.2019 16:24
    Highlight Highlight Wir Menschen konsumieren vor allem deshalb so viel (Fleisch, aber auch andere Produkte), WEIL wir eben selber so viele sind. Solange wir uns einfach so weitervermehren und in bester Merkel-Manier predigen "Wir schaffen das", wird sich am Gesamtzustand nur sehr, sehr wenig ändern. In vielerlei Hinsicht.
    • Activist13 08.08.2019 17:59
      Highlight Highlight Weil wir mehr Menschen sind, steigt unser pro Kopf Konsum? Do you even math?
    • rönsger 08.08.2019 20:17
      Highlight Highlight @ uhl: Du bist aber auch einer von den Vielen. Wagst du den ersten Schritt dagegen?
    • uhl 09.08.2019 13:27
      Highlight Highlight @Activist13 Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Von Pro-Kopf-Konsum habe ich nichts geschrieben.

      @rönsger: Du hast recht und nein, ich gebe offen zu, dass ich nicht derjenige sein möchte, der über Leben und Tod der anderen entscheidet. Und die Politik wird sich dessen nicht annehmen, denn man will ja gewählt werden.
  • Quecksalber 08.08.2019 16:22
    Highlight Highlight Wenns schon die Amerikaner vormachen wirds Zeit mal wieder in einem Metzgerladen vorbeizuschauen. Die sind oft sehr bewusst auch ohne „ethisch“ im Namen.
  • lilie 08.08.2019 16:17
    Highlight Highlight Ein toller Ansatz und das einzig Richtige! 👍

    Einen sehr ähnlicher Ansatz verfolgt überigens der Produzent auf dem Hof "Zur chalte Hose" (heisst wirklich so!) auf dem Pfannenstil (Ktn. ZH).

    Die Tiere verbringen ihr Leben in freier Natur und werden nicht zum Schlachthof geführt, sondern wie Wild fachmännisch geschossen - absolut stressfrei.

    Natürlich gibts alles nose-to-tail. Der Produzent bietet sich für Anlässe auch als Störkoch an. Einen Hofladen gibts aber auch, mit Frischproduktem und Haltbarem:

    http://zurchaltehose.ch/default-cms.aspx?sel=0
  • hiob 08.08.2019 16:10
    Highlight Highlight irgendwie total grotesk, aber gut!
  • no-Name 08.08.2019 14:36
    Highlight Highlight Das Bild der Hühnchenhaltung nennt sich Bodenhaltung. Also das was viele als Argument beiziehen um zu unterstreichen dass sie also schon auf gute Haltung achten.

    “Ich chäuf mindischtens Bodehaltig!” 🤨
    • AnDerWand 08.08.2019 15:27
      Highlight Highlight Also sollte man bei Bodenhaltung noch darauf achten, das Auslauf vorhanden ist?

      Ich nehme aber an, dass es ein ganz wenig, besser ist, als diese groteske Käfighaltung, in denen die Hüner kein Platz haben?
    • Lami23 08.08.2019 16:05
      Highlight Highlight Ist es. Aber wer denkt, sich mit Bodenhaltung Tierfreund nennen zu dürfen liegt falsch. Dafür braucht es mindestens Freilandhaltung.
    • grünergutmensch 08.08.2019 16:33
      Highlight Highlight Ernsthaft bedenklich dass es Leute gibt welche Eier immer noch aus Bodenhaltung kaufen. Min Freiland, min Bio, min.Usderegion etc oder am besten ganz darauf verzichten ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 08.08.2019 14:23
    Highlight Highlight Ein toller Ansatz. Nur muss man trotzdem gleichzeitig den Konsum noch drosseln. Den aktuellen Konsum kann man nicht halten, da gibt es nicht genug schöne Weiden. Also bewusster und weniger, dafür "richtig". Ich find's gut.
    lg, ein Fleischliebhaber
  • Ganzheitlich Nachhaltig 08.08.2019 13:55
    Highlight Highlight Dazu gibt es ein sehr tolles Projekt "Feed no Food" vom FibL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau). Link: https://www.fibl.org/fileadmin/documents/de/news/2012/mm-feed-no-food120425/mm-feed-no-food-hintergrund120425.pdf
  • FrancoL 08.08.2019 13:54
    Highlight Highlight Ich esse durchschnittlich 2 x Fleisch pro Woche und würde mich freuen wenn dieses Konzept oder ein ähnliches Konzept auch bei uns realisieret würde.
    • Phrosch 08.08.2019 15:20
      Highlight Highlight Ich bin sicher, dass du das beim Metzger deines Vertrauens jetzt schon haben kannst.
    • FrancoL 08.08.2019 15:35
      Highlight Highlight @Phrosch: Ich habe Dich geblitzt, weil ich die Geschichte mit dem "xy deines Vertrauens" nur allzuoft höre und häufig feststelle, dass man schon sehr genau hinsehen muss um festzustellen was wirklich Sache ist. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen die die Zeit haben überall und bei jeder Gelegenheit alles prüfen und testen zu können, muss mich auch auf andere verlassen und weiss, dass es da trotz gutem Willen immer wieder Fehlleistungen gibt. Wenn also ein gutes Konzept etwas breiter abgestützt ist, kann es nur von Vorteil sein.
      Natürlich wäre es schön wenn es so wäre wie Du schreibst.
    • Matrixx 08.08.2019 16:32
      Highlight Highlight Vielleicht ist www.kuhteilen.ch etwas für dich.
      Dort kaufst du ein Fleischpaket von einem Tier deiner Wahl als 4kg-8kg, und sobald das ganze Tier verkauft wurde, wird es geschlachtet.
      Voraussetzung ist natürlich ein entsprechend grosser Gefrierschrank, aber an dem Fleisch dürftest du lange Freude haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Offi 08.08.2019 13:54
    Highlight Highlight Guter Ansatz, die Devise beim Fleischkonsum muss heissen „from nose to tail“ wie auch bei uns in früheren Zeiten...
    • häxxebäse 08.08.2019 16:49
      Highlight Highlight ❤ feine kutteln, nierli oder leber, tailsuppe... filet essen wir nicht gerne. Ohne sauce kaum essbar, da wir nix blutiges essen, nur gut durch.
    • BaBa17 08.08.2019 20:38
      Highlight Highlight @häxxebäse, bin absolut bei dir. ich habe das Glück dass ich bei meinem Cousin (Bauer) jeweils ein sogenanntes Fleischpaket beziehen kann. Filet ist aber auch dabei, aber eben das Tier wird nose to tail gegessen. Und ich weiss so auch ganz genau wie das Tier gehalten und gefüttert worden ist.
  • Pumba 08.08.2019 13:53
    Highlight Highlight Das nenn ich mal vernünftige Realisten
  • Bill3290 08.08.2019 13:52
    Highlight Highlight Ich finde die Diskussion in den Kommentaren etwas verfehlt. Grundsätzlich ist es doch eine gute Sache dass es Menschen gibt die Fleisch aus artgerechter und nachhaltiger Tierhaltung anbieten. Ob dass von Seite Vegi kommt oder nicht ist mir eigentlich egal und es geht in dem Bericht auch nicht darum dass Fleisch essen böse ist, sondern das es Fleisch und Fleisch gibt. In den USA ist das Problem auch um einiges akuter. In der Schweiz haben wir im Vergleich relativ strenge Tierschutzgesetze und wenn man auf Importfleisch komplett verzichtet ist man schon nicht mehr weit weg vom "ethical butching"
  • Deadpoolette 08.08.2019 13:52
    Highlight Highlight Was ich wirklich nicht verstehe: wie kann jemand, der Vegi war aufgrund der Tierliebe, plötzlich fasziniert sein vom Töten (Arterie des Truthahns) nur weil sie artgerecht gehaltet wurden?

    Ganz furchtbar.
    • Phrosch 08.08.2019 15:23
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass sie fasziniert vom Töten sind. Das steht auch nicht da. Die Frau war fasziniert, dass man einen Truthahn so beruhigen und entspannen kann, dass das Töten keinen Stress auslöst. Das ist ein wichtiger Unterschied!
    • Anded 08.08.2019 17:17
      Highlight Highlight Es gibt Tierliebe: "Jedes Tier hat eine Seele und ein Grundrecht auf Leben in Freiheit. Tiere töten ist MORD!"

      Und es gibt Tierliebe:"Nutztiere sind OK, wenn sie Artgerecht gehalten und gefüttert werden, und keine Qualen erleiden müssen."

      Es gibt Vegis, welche zweiteres sind. Es ist für viele einfacher komplett auf Fleisch zu verzichten, als sich bei jedem Fleischkonsum zu fragen ob das Tier gemäss den eigenen Wertvorstellungen gehalten wurde.
      Diese Bewegung macht die Sache etwas besser, so dass diese Vegis guten Gewissens (gemäss individueller Wertvorstellung) wieder Fleisch essen können.
  • Stiggu LePetit 08.08.2019 13:44
    Highlight Highlight Bei diesen Vegan Themen sind in den Artikel Posts die jeweils um die 5 Likes haben: Sprich interessiert niemanden. Watson muss das aber aufbauschen für Klicks. Es funktioniert: Meistens sind Artikel über Veganismus die meistgelesenen / kommentierten. Schade, dass es immer Pro Fleisch / Vegan Bashing Artikel sind.
    • Milan Marquard 08.08.2019 15:05
      Highlight Highlight @Stiggu LePetit: Dieser Artikel ist weder pro Fleisch, noch Anti-Vegan. Ich empfehle Dir, den allerletzten Abschnitt zu lesen.
    • Stiggu LePetit 08.08.2019 20:52
      Highlight Highlight Den hab ich wirklich übersehen. Muss an den vielen unwichtigen Insta Post gelegen haben ;)
  • Allion88 08.08.2019 13:38
    Highlight Highlight kacke, ich war im heart-attack grill in vegas, welcher unten als grund genannt wird.

    Der burger riesig (4000 kcal) und absolutes food-waste, aber zu allem war er geschmacklich völlig ungeniessbar.

    und das ist das unverständliche für mich. vielfach ist das fleisch in den usa qualitativ schlecht, zubereitung in der küche schlecht, aber hauptsache gross. damit wird auch überall geworben (BIGGEST pizza in town). mit best pizza lockt man da keine gäste an
    • Phrosch 08.08.2019 15:29
      Highlight Highlight Allion, ich habe in den USA oft gut gegessen, halt nicht in „biggest xy in town“, sondern in Restaurants, die mir einen guten Eindruck machten. Die Restaurants mit den grössten Schnitzeln etc. bieten auch bei uns nicht unbedingt die beste Qualität.
  • x4253 08.08.2019 13:30
    Highlight Highlight Guter Ansatz, wenn wir nun auch anfangen das ganze Tier zu verwerten dann sind wir schon einen ganzen Schritt weiter.
    Abgesehen von Leber (und selten mal Nieren) gibts z.b. Innereien kaum mehr zu kaufen. Mein Metztger verkauft mir Lammhirn z.B. nur auf Bestellung... und es erschreckt mich immer dass es fast verschenkt wird (weil es sonst weggeworfen wird). :/
  • Magenta 08.08.2019 13:24
    Highlight Highlight Diese Bewegung geniesst meine volle Sympathie. Ich habe auch grossen Respekt vor Menschen, die es schaffen, ein Tier zu töten. Ich esse gern Fleisch (ausschliesslich Bio!) und bin deshalb sehr froh darum, dass es Metzger gibt, die das für mich machen.
  • SIEGLINDE 08.08.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich bin KEIN Vegetarier und auch kein Veganer esse wenns hoch kommt halbes bis 1 Kilo Fleisch jährlich,denn bei den Bildern von Massentierhaltung ekelt mir so sehr dass mir der Apetit vergeht. Da muss doch einem das Herz weh tun wenn man solch Bilder sieht und es wird einfach zu wenig gemacht
  • tr3 08.08.2019 13:20
    Highlight Highlight Bio-Fleisch also. Das ist News?
    • Olifant 08.08.2019 13:36
      Highlight Highlight Ich finde schon. Ich kaufe lieber beim Metzger frisches Fleisch, als beim Coop oder Migros die abgepackte Ware. Leider hat der Metzger aber kaum Biofleisch.
    • R.P. 08.08.2019 14:01
      Highlight Highlight Leider nein.
      Beim Biofleisch was wir in unseren Supermärkten kaufen ist die Tierhaltung nur unwesentlich besser. Beim Biosiegel mögen die Standards zwar ein kleines bisschen besser sein, jedoch liegt der hauptunterschied zwischen Bio und nicht-bio so gut wie nur in der Nahrung.
      Die ethical butchers wollen wirklich, dass das (viel zu kurze) Leben der Tiere wenigstens schön ist, das ändert aber nichts daran, dass dafür ein Lebewesen, was nicht sterben will, getötet werden muss. Nichtsdestotrotz ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
    • Magenta 08.08.2019 15:58
      Highlight Highlight Zitat R.P.: «Beim Biofleisch was wir in unseren Supermärkten kaufen ist die Tierhaltung nur unwesentlich besser.»

      Hast Du die Schweizer Bio-Verordnung überhaupt gelesen, oder behauptest Du hier einfach mal drauflos? Egal, ob Du Bio vom Bauernhof kaufst oder in einem Supermarkt: Die Produkte müssen zwingend der Schweizer Bio-Verordnung entsprechen, denn Bio ist hierzulande ein geschützter Begriff. Und die Bio-Verordnung verlangt deutlich bessere Haltungsbedigungen als sie für konventionelle Tierhaltung gelten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pr0di 08.08.2019 13:17
    Highlight Highlight Endlich mal ein vernünftiger Ansatz. Weniger Fleisch, dafür besser und aus nachhaltiger Haltung. Als überzeugter Fleischesser kann ich mich damit bestens abfinden. Ich hoffe, der Trend setzt sich durch.
  • just sayin' 08.08.2019 13:05
    Highlight Highlight die bewegung ist nicht neu.

    früher hiess sie halt "das hirn einschalten und beim bauernhof kaufen"
  • Rojotorino 08.08.2019 12:56
    Highlight Highlight Warum müssen sich Fleischesser und Vegis unter solchen Artikeln immer so auf die Mütze geben?
    Fleischesser machen das Klima kaputt mimimi Veganer mit ihren Avocados sind genau so schlimm mimimi....

    Können wir uns nicht einfach einig sein, dass dieses Ethical Butchering-Dings eine gute Sache ist?

    • Chriguchris 08.08.2019 13:24
      Highlight Highlight Nun weil solche Artikel, genau wie dieser hier, in der Regel tendenziös und provokativ sind und genau solche Reaktionen hervorrufen wollen, denn so sprechen sie mehrere Gruppen an und erreichen ein breiteres Publikum. Artikel über das "zusammen" von solchen Gruppen dazu noch untendenziös haben leider nicht so eine Rechweite.
    • Enilorac 08.08.2019 16:33
      Highlight Highlight Was ich bei dieser "Streitfrage" nie verstehe, das die Fleischesser als Kontra immer auf diesem Avocado-Schiene argumentieren.-Ist übrigens nicht das einzige Gemüse..Ich bin Vegi und komme gut ohne Avocado aus.
      Generell bei diesem Thema Fleisch gilt; einfach schon weniger ist mehr und dafür qualitativ.
    • Nkoch 08.08.2019 17:28
      Highlight Highlight Was soll an diesem Artikel denn tendenziös sein?
  • Güzmo 08.08.2019 12:55
    Highlight Highlight Wahnsinnig lieb und wahnsinnig naiv.

    1. China und Indien sind vor ein paar Jahren an dem Punkt angelangt, wo sich breite Bevölkerungsmassen Fleisch leisten können, die vorher gezwungenermassen (so gut wie) vegetarisch gelebt haben und da wird kein Rückgang kommen.

    2. Fleisch von Weidetieren zum Preis von
    Fleisch aus Massentierhaltung ? Kaum. Das soll mir einer zeigen. Ansonsten bitte für alle Nutzviehalter copy+paste.

    3. Fleisch wird aus dem Labor kommen müssen, ist die einzige Chance. Alles andere ist gesamtheitlich vergebene Müh - such wenns als Exempel sicher keine schlechte Idee ist.
    • Pumuckl 08.08.2019 13:58
      Highlight Highlight 1. Einverstanden. Das wird eine Herausforderung.

      2. Ich glaube es war gemeint, dass man mehr fürs kg Fleisch bezahlen soll, da aber die Menge auch reduziert werden sollte, gesamthaft wieder gleich viel bezahlt.

      3. Ich hoffe, dass wir durch eine Reduktion des Fleischkonsums trotzdem noch natürliches Fleisch von "glücklichen" Kühen konsumieren werden können. Hier muss sich unsere Gesellschaft (inkl. ich selbst) an der Nase nehmen und lernen zu verzichten.

      #undjaichbineinfleischliebhaber

    • Güzmo 08.08.2019 18:50
      Highlight Highlight lieber pumuckl, danke für die antwort;
      2.das erreich ich ja auch mit Massentierhaltung, Weniger rein, kostet dann auch weniger, was soll denn das für ein "Konzept" sein oder steh ich auf dem Schlauch?
      3.jein, wenn glückliche Küche einen erkennbaren Unterschied machen sicher, ich kenn aber kein Laborfleisch und wenns aufs selbe rauskommt ists mir lieber die glückliche Kuh steht noch da
      und so wie wir uns straffreie Vergewaltigung in der Ehe in der CH nicht denken können (illegal erst seit 1992!), werden sich zukünftige Generationen fragen was DAS soll, und das geht wie gesagt schnell
  • Glenn Quagmire 08.08.2019 12:50
    Highlight Highlight Mein Metzger bezieht seine Kälber, Rinder, Schweine und Lämmer von lokalen Bauern, keine 20min weg. Antibiotikafrei. Wild gibts saisonal von der lokalen Jagdgesellschaft.

    Bekommt er jetzt auch einen Artikel?
    • Darkside 08.08.2019 13:48
      Highlight Highlight Wie heisst er denn? Bin immer auf der Suche nach guten Einkaufsmöglichkeiten.
    • Vio Valla 08.08.2019 15:01
      Highlight Highlight Ja, der hätte auch einen Artikel verdient. Heisst jetzt aber nicht, dass dieser Artikel darum überflüssig wäre...
    • Marko_32 08.08.2019 15:11
      Highlight Highlight Nur wenn er ein hippes Instagram-Profil hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • André Hirschi 08.08.2019 12:31
    Highlight Highlight einfach nur BRAVO so geht es! schaut mal in eurer Metzgerei oder auch bei den Grossverteilern es hat heute schon Fleisch aus der Region - es choscht halt ächli meh und ist dafür besser 😊
    • keplan 08.08.2019 13:56
      Highlight Highlight Viele Metzgereien erhalten ihre rinderhälften vom grosslieferanten (entsprechend aus industrieller Produktion) und Schlachten nicht mehr selbst (zumindest in der Stadt). Daher ist es oft Augenwischerei zu glauben, dass man beim Metzger "besseres" Fleisch erhält.
    • Bill3290 08.08.2019 14:12
      Highlight Highlight Richtig, in der Schweiz ist aber nur die Schlachtung Industriell angelegt, in dem meisten Fällen nicht aber die Haltung. Wir haben Bestimmungen und Subventionen betreffend Tierhaltung, für den Bauer in der Schweiz ist es nicht lukrativ eine Massentierhaltung zu betreiben da es weniger abwirft. Da ich in einem Schlachthof gearbeitet habe weiss ich da schon was abgeht. Mir war einfach die schiere Menge der Schlachtungen zuwider, die Haltung des Tieres vor dem Schlachthof ist in der Schweiz im Gegensatz zu Importfleisch aber eine andere Liga.
  • Rémy Zenger 08.08.2019 12:29
    Highlight Highlight "Spezielle Hufe an den Füssen der Tiere bearbeiten den Boden"

    Meines Wissens sind das einfach Klauen, nix spezielles.
  • Holzkopf 08.08.2019 12:29
    Highlight Highlight Vor der Massentierhaltung hatten prinzipiell alle Tiere Auslauf, jahrtausende lang. Auch wurden früher die meisten Produkte unverpackt verkauft. Das Problem ist nicht, dass es keine Lösungen gäbe, sondern, dass der Konsument zu bequem, zu geizig oder tatsächlich zu arm dazu ist.
    „Wir“ wollen u.a. grosse Mengen, niedrige Kosten und uneingeschränkte Verfügbarkeit im Verkauf.
    Wenn wir einfach einnern würden, was früher bereits funktioniert hatte und ohne allzu grosse Einschränkungen immer noch umsetzbar wäre, so könnte man schon einiges bewirken...es klingt nur weniger hip als neue Modebegriffe.
    • Hierundjetzt 08.08.2019 13:21
      Highlight Highlight Demgegenüber steht eine jährliche Zunahme im Bio-Lebensmittelverkauf von fast 10%.

      Der innländische Anbau / Produktion kann den CH Bedarf schon lange nicht mehr decken.

      Daher greift Deine Argumentation wohl zu kurz.
    • Liselote Meier 08.08.2019 13:42
      Highlight Highlight Na der Vergleich hinkt gewaltig, das war auch eine agrarisch geprägte Gesellschaft wo der Grossteil sich selber ernährte.

      Massentierhaltung ist ein Produkt der Industrialisierung.
    • Holzkopf 08.08.2019 14:04
      Highlight Highlight Darum hab ich geschrieben „einiges bewirken“, da es nicht einfach reicht, zum Status von damals zurückzukehren.
      Aber durch die heutigen Konsumbedürfnisse entstehen viele Fehlanreize und viel Überschuss, der dann sinnlos vernichtet wird.
      Massentierhaltung und Verpackungswahnsinn sind u.a. Antworten darauf, dass der Kunde jederzeit und überregional alle Produkte verfügbar haben möchte.
      Ein Konsummuster wie damals würde vieles davon wieder unnötig machen, zudem noch lokales Gewerbe stärken und z.B. Bauernsterben verhindern. Inlandproduktion ist nicht ausgeschöpft, sondern rentiert aktuell nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chriguchris 08.08.2019 12:26
    Highlight Highlight Früher war es genau so bevor alle unbedingt jeden Tag Fleisch haben mussten. Aber damals brauchte man keinen pseudo-modernen-Begriff-für-besseres-Marketing. Fleisch oder allgemein tierische Eiweisse sollten keine Selbstverständlichkeit sein sondern ein notwendiges Extra.
  • Hierundjetzt 08.08.2019 12:24
    Highlight Highlight Ok. Jetzt ordnen wir das ganze mal ein:

    Der Mindeststundenlohn ist $ 7,25. Für ungelernte $5.

    Das gibt ein Monatslohn (bei 42/h) von 840- 1‘200 Brutto.

    Bei +/- ähnlichem Preisgefüge wie in Westeuropa (!)

    Zusammengefasst: Cheesburger kostet $ 1.- ein Stück Biofleisch 10.- - 20.- (wie bei uns). Wahl für einen Familienvater wohl klar?

    Es gibt vielfach nur Tiefkühlprodukte (günstiger, Distanzen) und sicher kein Gemüsemarkt à la Westeuropa (= viel zu teuer)

    Es sind die tiefen Löhne die zu dieser Art Lebensmittelkäufe *zwingen*.

    Nicht ein „dumme Menschen voms USA“

    😌
    • Hierundjetzt 08.08.2019 12:30
      Highlight Highlight In der Schweiz hat sich um die 20.-/h eingependelt. Alles was drunter ist kann mittels Sozialhilfe ergänzt werden.

      Das ist eben sozial.
    • Nkoch 08.08.2019 17:32
      Highlight Highlight @hierundjetzt
      woher hast du denn das?
    • Hierundjetzt 08.08.2019 23:08
      Highlight Highlight Was? Das mit den 20.-? Oder das mit den $7,50?

      Das mit den 20.- ist einfach. Gibt 3‘000 netto im Monat (je nach Alter).
      Sozialhilfe al in: 2500.-

      7,50 / 5.- Jahrelange Berufspraxis, Freunde die dort Leben, Berichte und Analysen von staatlichen US Stellen, 100ete von US Marktforschungen sowie Trendberichte. oder welche Filialketten in welchen Stadtquartier ihre Niederlassungen haben, Wohnungsmieten vs Kriminalität, Preisgefüge aufgeteilt nach Stadt und Staat und ganz ganz viel Interesse usw usw

      NY und LA sind nicht „Amerika“😌
  • P to the T 08.08.2019 12:23
    Highlight Highlight Ich kaufe mein Rindfleisch im Mischpaket für 28.-/Kg. und das direkt vom Naturabeef-Bauern.
    Bin ich in demfall ein ethical omnivore??? Oder ist der Preis zu günstig? Ich bin verwirrt.
    • Stoufel 08.08.2019 12:34
      Highlight Highlight Der Preis passt.
    • Wine Spectator 08.08.2019 12:35
      Highlight Highlight Viel zu teuer, für 28.- bekomm ich bei Aldi-Süd 6kg Nackensteak gewürzt oder 3kg Hähnchen-Grillies mit dem Tierwohl- Siegel drauf.
    • keplan 08.08.2019 12:38
      Highlight Highlight Ne du bist ein Rind vom Bauernhofkaufer, dass klingt halt nicht so cool. Ist zwar mehr oder weniger das selbe bzw. noch eine Stufe drunter, da du den Zwischenhändler (Metzger) auslässt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Justanotherunknownuser 08.08.2019 12:15
    Highlight Highlight Ein guet Ansatz für Omnis, aber der Titel ist Irreführend.. niemand der hier vorgestellten "ethical-butcher" war vegan.
  • Faceoff 08.08.2019 12:11
    Highlight Highlight Fast täglich lese ich von neuen Trends, die vor allem mit Verzicht zu tun haben. Ich befürchte, die breite Masse wird das nicht interessieren, solange es Schwiinsplätzli für 15 Stutz das Kilo gibt.

    Politik und Wirtschaft haben aus Profitgier ein System der dauernden, günstigen Verfügbarkeit geschaffen. Und jetzt soll es die Gesellschaft mit Verzicht richten? Not gonna work.
  • Wine Spectator 08.08.2019 12:09
    Highlight Highlight Ich finde das eine sehr gute idee "ethical butcher" aber bitte einfach billig, für 2000g Pouletschenkel tiefgefroren zahl ich nicht mehr als 12.-
    • ingmarbergman 08.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Wie rechtfertigst du diesen Preis?
    • Hierundjetzt 08.08.2019 12:39
      Highlight Highlight *5.- Aus Ungarn. Wasserfleisch das zu 50% eingeht beim braten.

      Wenn schon dann richtig☝🏼
    • Rojotorino 08.08.2019 12:49
      Highlight Highlight Und genau hier liegt der Kern des Problems. Hauptsache billlig. Qualität und Nachhaltigkeit hat nun mal einen gewissen Preis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Etniesoph 08.08.2019 12:05
    Highlight Highlight Warum so weit reisen? Das gibt es auch in der Schweiz! Ueli-Hof ist genau das was die machen. Aber Zürcher kennen den Metzger eben nicht. Hier der Link: https://www.uelihof.ch/
    • NotWhatYouExpect 08.08.2019 12:43
      Highlight Highlight Ich hab mein von hier https://www.natur-konkret.ch
    • tr3 08.08.2019 13:25
      Highlight Highlight Das gibts in jedem zweiten Dorf...
    • alessandro 08.08.2019 13:51
      Highlight Highlight Ich kaufe hier (www.berner-wagyu.ch/) absolut hochwertigstes Wagyu Fleisch (=Kobe Rind von hier). Ist teuer, ja, aber lieber esse ich weniger aber dafür richtig toll. Kein Gast ist bei mir jemals gegangen ohne vom Fleisch beeindruckt zu sein.
  • maljian 08.08.2019 12:03
    Highlight Highlight "Nichtsdestotrotz wurde er bereits mehrfach in den sozialen Medien oder sogar bei Protesten vor seinem Geschäft mit giftigen Kommentaren beleidigt."

    Von wem?
    • Til 08.08.2019 12:20
      Highlight Highlight Von PETA-Trollen? Eigentlich wird eh jeder angegriffen, der sich in einer grösseren Öffentlichkeit exponiert.
    • Pümpernüssler 08.08.2019 14:55
      Highlight Highlight Veganern?
  • Papa Swappa 08.08.2019 12:02
    Highlight Highlight Ich würde mich darüber freuen, eine solche Metzgerei in meiner Gegend zu haben, aber zum Glück finde ich auf dem Markt ja vergleichbare Angebote.
    Weniger Fleisch essen, dafür hochwertigeres und "Heat to Toe"!
  • Scaros_2 08.08.2019 12:01
    Highlight Highlight Ich werde zu alt für diesen Marketing scheiss.
    • just sayin' 08.08.2019 13:03
      Highlight Highlight 95% des "marketing scheiss" merkst du gar nicht und ist sinnvoll.

      weiter machst auch du tagtäglich marketing(kommunikation) in eigener sache.

      marketing(kommunikation) ist heute zu einem, meist komplett falsch verwendeten, schlagwort geworden.
  • Mamasita 08.08.2019 11:55
    Highlight Highlight Sinnvoller Ansatz etwas gegen die umweltschädliche Fleischindustrie zu unternehmen, anstatt Nicht-Vegetarier ständig aufzufordern auf Fleisch zu verzichten. So ist den Tieren und "verantwortungsvollen" Konsumenten definitiv mehr geholfen.
    • no-Name 09.08.2019 20:20
      Highlight Highlight Mag sein. Ich findes halt trotzdem
      nicht erstrebenswert denen die fleisch essen zu helfen....

      Aber ich findes eine gute sache wenn man es nicht gedankenlos in sich hineinstopft!

      Für mich hört sich verantwortungsvolle kurzstreckenflüge etwa gleich an wie verantwortungsvoller fleischkonsum. (Und nein, ich verbiete meinen kindern das fleisch nicht, aber ich steh dazu nicht immer meinen idealen zu entsprechen.)
  • Matrixx 08.08.2019 11:54
    Highlight Highlight Nein!

    Da führt man Diskussionen mit Vegis und sagt ihnen, man selber achte beim Fleischkauf darauf, dass es von Tieren mit viel Auslauf und gesunder Lebensweise stammt und wird dafür kritisiert.
    Dann kommen Veganer, nennen das genau gleiche "ethical butcher", und plötzlich ist es akzeptiert und hip?

    Nein!
    • jen23 08.08.2019 12:08
      Highlight Highlight Als Vegetarier erzählt mir jeder Nicht-Vegi genau diese Story. Wenn ihr tatsächlich alle so auf die Herkunft & Produktion achtet, wieso gibt es denn die Massentierhaltung noch?
      Schaust du auch am Mittag in der Kantine, beim Takeaway oder im Restaurant darauf?
    • Matrixx 08.08.2019 12:13
      Highlight Highlight @jen
      Naja, jetzt gibts ja einen akzeptablen Begriff dafür.
      Nächstes Mal kann ich sagen ich kaufe mein Fleisch nur beim "ethical butcher".
    • El Vals del Obrero 08.08.2019 12:13
      Highlight Highlight Schon mal bedacht, dass es vielleicht nicht "die" Vegis und "die" Veganer und "die" ethical butchers und "die" Fleischesser gibt?

      Wenn man immer alle in eine Schublade schmeisst, ist es logisch, dass man Widersprüche findet.

      (Gilt auch bei praktisch allen anderen solchen Klischee-Schubladen-Diskussionen)
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