Wirtschaft
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Der Brexit wird zum Zug-Unglück

Die Scheidung zwischen Grossbritannien und der EU wird viel länger dauern als angenommen – und in Tränen enden. Die Personenfreizügigkeit zu kündigen und die bilateralen Verträge aufs Spiel zu setzen, ist so gesehen keine gute Idee.



Beim Brexit wurden bisher zwei Szenarien diskutiert: eine «harte» und eine «weiche» Landung. Das erste kann man als Kampfscheidung verstehen, das zweite als einvernehmliche Trennung. Nun aber bringt Gideon Rachman in der «Financial Times» eine dritte Variante ins Spiel: Der Brexit wird zum Zugsunglück.  

«In dieser Version der Ereignisse können sich das Vereinigte Königreich und die EU nicht auf eine ordentliche Scheidung einigen. Stattdessen haut Grossbritannien ganz einfach ab – mit chaotischen Folgen für den Handel und die diplomatischen Beziehungen.»

Gideon Rachman

Wolfgang Ernst, Jusprofessor an den Universitäten Zürich und Cambridge, hat vor dieser Entwicklung schon im Frühjahr gewarnt. Er hat damals eine Verhandlungsdauer von mindestens fünf, aber eher zehn Jahren vorausgesagt. Die Entwicklung gibt im Recht.

Selbst der Botschafter warnt

Der britische EU-Botschafter Sir Ivan Rogers hat gegenüber der BBC bestätigt, dass sich die Verhandlungen bis Mitte der 20-er Jahren hinziehen – und dann scheitern könnten.  

«Wir haben die Kapazität dafür nicht, und die EU ist nicht daran interessiert.»

Britischer Beamter

Dabei müssten diese Verhandlungen im Frühjahr 2019 beendet sein. Die britische Premierministerin Theresa May hat nämlich versprochen, im kommenden März die Austrittsverhandlungen in Gang zu setzen und Artikel 50 anzurufen. Ordnungsgemäss müssten sie dann innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein.  

Britain's Prime Minister Theresa May leaves a EU Summit at the European Council headquarters in Brussels, Belgium December 15, 2016. REUTERS/Eric Vidal

Einsam am EU-Gipfel: Theresa May, die britische Premierministerin. Bild: ERIC VIDAL/REUTERS

Das wird kaum möglich sein. Zwischen Brüssel und London haben sich in der Zeitspanne von 40 Jahren rund 14'000 Verträge aufgetürmt. Sie alle müssen neu verhandelt werden. «Wir haben die Kapazität dafür nicht», sagt ein hoher britischer Beamter. «Und die EU ist nicht daran interessiert.»  

Die Verhandlungen werden nicht nur lang, sie werden auch sehr hässlich werden. Die EU wird darauf drängen, dass die Briten alle ihre Verpflichtungen erfüllen und daher eine Rechnung in der Höhe zwischen 50 und 60 Milliarden Euro nach London schicken.

«Brexit bedeutet Brexit»?

Das wiederum wird zu einem Aufschrei der EU-Gegner und der sehr aggressiven englischen Boulevard-Presse führen und einen vernünftigen Kompromiss verunmöglichen. «Deshalb ist es sehr gut möglich, dass Grossbritannien ganz einfach die Verhandlungen abbricht», so Rachman. «Dann geht die Angelegenheit vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Es könnten wiederum Jahre vergehen, bis er ein Urteil fällt.»  

Ein Zugsunglück-Austritt hätte für die britische Wirtschaft verheerende Folgen. Die bedeutende Autoindustrie beispielsweise würde darunter leiden, dass die Supply Chain unterbrochen und sie mit Zöllen von bis zu zehn Prozent belegt würde. Beides wäre im Zeitalter der «Just in time»-Produktion tödlich.  

Members of the Law Lords, Britain's senior judiciary, take their seats as they wait for Britain's Queen Elizabeth to read the Queen's Speech during the State Opening of Parliament in the House of Lords in London, Britain May 18, 2016.      REUTERS/Alastair Grant/Pool

Unzufrieden: Die Lords des britischen Oberhauses. Bild: POOL/REUTERS

Die City of London, zusammen mit der Wall Street das grösste Finanzzentrum der Welt, würde die so genannten «passporting rights» verlieren, will heissen: Die Banker könnten nicht mehr wie bis anhin ungehindert ihren Geschäften in der ganzen EU nachgehen. Es wäre daher wahrscheinlich, dass zumindest ein Teil der Banken ihre Sitz von London nach Frankfurt oder Paris verlegen würden.

Inzwischen dämmert es auch den Briten, dass mit dem Spruch «Brexit bedeutet Brexit» nicht getan ist. So berichtet der «Guardian», dass bei den ehrwürdigen Lords im Oberhaus der Unwille über die Regierung wächst. Sie hätte ihre Verhandlungsposition überschätzt, «und es sei schlicht naiv gewesen, einen ‹free lunch› in den Handelsverhandlungen zu erwarten», muffelten die Lords.  

Cameron hat bei Merkel auf Granit gebissen

Das sollte man auch in der SVP und vor allem in der AUNS allmählich zur Kenntnis nehmen. Die AUNS hat angekündigt, eine Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit zu lancieren. Automatisch wären damit die bilateralen Verträge I mit der EU hinfällig. Diese unangenehme Tatsache will die AUNS nicht zur Kenntnis nehmen.  

President Lukas Reimann of the Action for an Independent and Neutral Switzerland AUNS addresses an extra-ordinary meeting in the northern Swiss town of Winterthur October 4, 2014. The leader of the United Kingdom Independence Party (UKIP) Nigel Farage (not pictured) takes part at the meeting.   REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND - Tags: POLITICS)

Will die Personenfreizügigkeit kündigen: AUNS-Präsident Lukas Reimann. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Vielleicht sollte AUNS-Präsident Lukas Reimann einmal mit dem ehemaligen britischen Premierminister David Cameron telefonieren. Auch er war felsenfest davon überzeugt, mit Angela Merkel einen neuen Deal aushandeln und so den Brexit vermeiden zu können. Das ist dumm gelaufen.

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140Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 22.12.2016 15:22
    Highlight Highlight Alles schaut auf England, während sich Italien so langsam aber sicher auch aus dem Staube macht.
    EZB-Draghi schaufelt schon Milliardenweise faule Euroschuldverschreibungen vom Süden in Richtung Norden, um so deren Berge abzubauen.
  • rodolofo 22.12.2016 08:14
    Highlight Highlight Überall auf der Welt werden ehemalige Imperien dann besonders aggressiv, wenn sie an Bedeutung verlieren und nicht mehr der Nabel der Welt sind. So hat sich Indien von der ehemaligen Kolonialmacht Britannien emanzipiert, worauf man in England erst mal eine Tasse Tee zu sich nahm, und dann mit der Zeit immer mehr "not amused!" war...
    Die gute alte Kolonialzeit wird aber niemals zurückkehren, weil sie für die Menschen in den Kolonien KEINE GUTE ALTE KOLONIALZEIT war!
    Und die Schweiz kann auch Jahrzehnte lang von der Kapitalflucht und Geldwäsche profitieren.
    Aber irgendwann reicht's den Anderen!
  • rodolofo 22.12.2016 07:32
    Highlight Highlight Ein Häusle bauender Kleinbürger und pingelig genau jätender Hobby-Gärtner hat durchaus auch etwas sympathisches. Aber wehe, seine heile Welt wird durch Unvorhergesehenes durcheinander gebracht!
    Dann mutiert der brave Schaffer zum schnaubenden Ungeheuer: Der "Wutbürger" ist geboren...
    Und genau so ist es mit ehemaligen Imperien:
    Sie sind es gewohnt, zu herrschen und von der Weltordnung zu ihren Gunsten zu profitieren.
    Wehe, andere erfrechen sich, ebenfalls von dem Kuchen zu naschen, den sie für sich bis ans Ende aller Zeiten reserviert haben!
    Dann heisst es: Nicht mit uns! Brexit oder Helvexit!
  • dmark 21.12.2016 18:08
    Highlight Highlight Irgendwie kommt es mir so vor, dass wenn Schweizer sich über die EU auslassen, es genauso klingt, als rede ein Ostfriese über die Alpen... :D
  • Thinktank 21.12.2016 16:19
    Highlight Highlight Die EU löst sich demnächst sowieso auf. Die Briten können also Gas geben, es muss sowieso wieder alles neu verhandelt werden mit allen Ländern. Das ist doch positiv für alle Globalisierungsgegner. Think local.
    • Amadeus 21.12.2016 17:57
      Highlight Highlight @Thinktank
      Schon vor 10 Jahren (und wahrscheinlich noch früher) hat man gehört, dass sich die EU demnächst auflöse. Es gibt sie aber immer noch.
    • Fischra 21.12.2016 23:19
      Highlight Highlight @thinktank. Ich denke nicht dass Sie mit Ihrer Behauptung recht haben werden. Die EU ist sehr wichtig für die Entwicklung Europas. Es wird aber auch da veränderungen und anpassungen geben. Das heisst aber nicht dass einfach mal slles über den haufen gestossen wird und immer wieder neustarts nötig sind.
    • rodolofo 22.12.2016 07:36
      Highlight Highlight Der Original-Spruch lautet:
      "Denke global, handle lokal!"
      Aber wenn Deine Hirn-Kapazität nur für lokales Denken reicht, dann ist das halt so...
      Komm aber bitte nicht auf die gefährliche Idee, Dich mit Deinem lokalen Denken in globale Handlungen einzumischen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 21.12.2016 16:00
    Highlight Highlight Manchmal täte etwas Gehirnaktivität vor einer Abstimmung gut. Aber wenn der Horizont nur bis zum nächsten Bier reicht... ...
    • meliert 21.12.2016 16:21
      Highlight Highlight @pamayer: die Mehrheit der Briten denkt nur an das nächste Bier nach Ihrer Meinung? Grenzt an Rassimus, glaube Sie sind nicht ganz bei Sinnen?
    • pamayer 21.12.2016 19:22
      Highlight Highlight Ja. Wer dem Boris Johnson oder dem Christoph Blocher und Konsorten auf den Leim geht, hat nicht das Gehirn nicht besonders in Anspruch genommen.

      Prost Neujahr!
    • rodolofo 22.12.2016 07:37
      Highlight Highlight @ pamayer
      Im Vergleich zu "Pitbull Blocher" wirkt Boris Johnson überaus gesellig und sympathisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Döst 21.12.2016 14:46
    Highlight Highlight Boris Johnson (Aussenminister) hat vor kurzem gesagt, man werde für die Verhandlungen nicht die vollen 2 Jahre (die in den EU "Scheidungspapieren definiert sind) benötigen.
    Ich traue Johnson mehr, als irgendwelchen Professoren und Brexit Gegnern, welche immer noch nicht verdaut haben, dass sie verloren haben.
    Und selbst wenn die Verhandlungen doch harziger wären als gedacht, gäbe es für GB die Abkürzung via EFTA.
    • Juliet Bravo 21.12.2016 15:19
      Highlight Highlight Ich sehe es anderrum und halte Johnson nicht für sehr vertrauenswürdig.
      Und wie soll den diese Abkürzung via EFTA aussehen? Die EFTA hat mit der EU nichts zu tun. Wenn schon könnte wohl eher der EWR eine wirtschaftliche Basis sein. Aber eigentlich gehts darum, Bilaterale Verträge zu verhandeln. Und da reichen 2(!) Jahre nie und nimmer. Siehe Schweiz.
    • Amadeus 21.12.2016 18:23
      Highlight Highlight @Dast S.
      Mit seiner Meinung ist Boris allerdings ziemlich alleine. Die EFTA-Lösung ist möglich, bedingt allerdings die Zustimmung der EFTA Mitglieder und umfasst bei Weitem nicht den Zugang zum EU Markt, den sich die Briten erhoffen.
    • ujay 22.12.2016 07:35
      Highlight Highlight Haha,die Efta.Das ist etwas völlig anderes und hat bewusst nichts mit der EU zu tun,ersetzt die Mitgliedschaft in der EU nie und nimmer.Informieren sie sich mal über die EFTA.Das tönt alles wie das Pfeiffen im Walde.Johnsons Durchhalteparolen vertrauen im Uebrigen immer weniger Briten,im Gegenteil,es wird immer klarer,dass die Brexit Partei UKIP keinen Plan hatte bei einer Annahme der Initiative.Deren "Anführer" verlassen wie Feiglinge leise die politische Bühne.Die Antwort auf den Brexit kommt von der Industrie:Produktion in den EU Raum verschieben ist das Credo z.Zt.Bei den Banken auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 21.12.2016 14:33
    Highlight Highlight die ukip partei um nigel farage ist ein abbild unserer
    svp.
    mit infamen lügen und monatelangen angst -und hetz kampagnen à la weltwoche über die eu und die ausländer haben sie dem brexit zum sieg verholfen. köppel geiferte wochenlang vor freude.
    jetzt wo der schaden angerichtet ist, ziehen sie den schwanz ein und verschwinden in der versenkung - ohne jegliche lösungsvorschläge für die anstehenden probleme, ohne irgendwann für irgend etwas verantwortung zu übernehmen.

    willkommen im zeitalter der verantwortungslosen fundamentalisten und hetzern.
    • Marco86 21.12.2016 15:23
      Highlight Highlight Genau alles Propaganda! Die EU ist DAS FRIEDENSPROJEKT, DAS WIRTSCHAFTLICHE ERFOLGSMODELL UND DER EURO DIE WÄHRUNG DER ZUKUNFT.

      Jeder der das abstreitet versteht Nichts und ist ein postfaktischer, neoliberaler, populistischer Hetzer...

      Gewisse beten Richtung Rom, andere nach Mekka und gewisse nun mal Richtung Brüssel...
    • rodolofo 22.12.2016 07:48
      Highlight Highlight @Marco86
      Du machst den altbekannten Fehler, von Dir selbst auf andere zu schliessen.
      Dass wir die Erfolge der EU bei der wirtschaftlich-kulturellen Entwicklung und Befriedung Europas anerkennen und loben, bedeutet nicht, dass wir blindlings alles gut finden, was diese EU macht!
      Wie überall, sind auch in der Institution EU die unterschiedlichsten Typen und Charakteren aktiv!
      Und auch sie müssen sich vortasten nach dem "Learning by Doing"-Prinzip von Versuch und Irrtum.
      Der Euro beispielsweise war und ist wohl eine Fehlkonstruktion.
      Unser "starker" Franken ist allerdings auch nicht so toll...
    • Marco86 22.12.2016 10:40
      Highlight Highlight @ rodolofo: Meine Ausdrucksweise ist hier bewusst etwas überspitzt geraten :-)
      Ich befürworte den EWR und glaube an den Erfolg von diesem - Der Euro ist - wie du es sagst - leider eine Fehlkonstruktion.

      Die EU ist leider meilenweit entfernt vom Learning by Doing - Prinzip. Es gibt nicht eine ernstzunehmende Reform seit der Finanzkrise. Auch die Forderungen der Briten hätte ja Ausschlag für EU-weite Reformen geben können. Man stellt sich dann aber lieber stur und verzichtet auf einen der wenigen verbliebenen Nettozahler... offensichtlich kann man sich das leisten.



    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 21.12.2016 14:20
    Highlight Highlight EU? Hahahahah...!
  • Wilhelm Dingo 21.12.2016 13:31
    Highlight Highlight Wenn der Brexit so kompliziert ist dann sollten wir uns daran machen die Bilateralen Abkommen langsam zu kündigen und durch neue Abkommen abzulösen. Nicht dass in der Schweiz noch ein Zugunglück passiert.
    • mrmikech 21.12.2016 14:39
      Highlight Highlight Es ging die Schweiz noch nie so gut, warum irgendetwas kündigen?
    • Majoras Maske 21.12.2016 15:45
      Highlight Highlight Die EU oder PFZ ist doch nicht schuld, wenn sich Schweizer Unternehmer zu fein sind, ältere oder gering qualifizierte Arbeitnehmer einzustellen. Wenn nur auf Sündenböcke geschossen wird, kommt der wahre Schuldige ungeschoren davon.
    • pamayer 21.12.2016 15:58
      Highlight Highlight @mirzo
      Die Zahlen für ältere Arbeitslose sind eine Folge des Neoliberalismus, auf welchen unsere Bürgerlichen voll aufsteigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 21.12.2016 12:48
    Highlight Highlight Ich glaube die Lehre daraus ist viel eher, dass man sich nicht so starr binden sollte und nicht, dass man sich nicht davon losreissen sollte! Weiter denken bitte!
  • dnsd 21.12.2016 12:44
    Highlight Highlight Warten wir doch mal ab. In 10 Jahren ist der Brexit best practice...
  • Zarzis 21.12.2016 12:42
    Highlight Highlight Es ist wie immer, da kommen einige und sagen:
    Wir sind die grössten und Wichtigsten! Keine ander nation und Bevölkerung ist so grossartig. Und die die dass nicht so sehen, sind eh alles Intellektuelle oder Elite , also Verräter am Volk!
    Darum bekommen wir den föifer. das Weggli und sogar Butter mit Schinken! Die können gar nicht anders!
    Dann von der Bösen EU reden, wenn die sagen: Ihr wollte keine Verhandlungen, nein Ihr wollte unsere Bedinnungslose Kapitulation!
    Aber warum sollen die die Interesen der EU nicht wahren? Warum sollte irgend einer das tun?
    Weniger Akzeptieren die "Patrioten" nie
    • R&B 21.12.2016 12:59
      Highlight Highlight Yep. "Patridioten" beschreibt diese Gruppe glaub besser.
  • stadtzuercher 21.12.2016 12:14
    Highlight Highlight Immer nach Abstimmungen, die nicht nach dem Gusto des Establishments (Konzentration von Geld und Macht) waren, lese und höre ich von Politikern und (ironischerweise) der linken Presse hämische Kommentare, wie man diese 'Abweichler' schon noch zur Raison bringen werde.
    Aber dann kam nach Brexit halt Trump. Was als nächstes?
    • phreko 21.12.2016 12:44
      Highlight Highlight Bis jetzt sind es ja bloss Warnungen. Mit Trump beginnt die Realität. Mal schauen ob seine Wähler von seiner Wahl profitieren werden. Ich bezweifle es, da den meisten das Millionenvermögen fehlt...
    • bebby 21.12.2016 13:57
      Highlight Highlight Trump wird als Erstes gemeinsam mit dem Kongress Steuersenkungen für Unternehmen und Seinesgleichen beschliessen. Und da der Staat bereits klein ist und die Armee unantastbar, wird halt das Defizit explodieren. Wen kümmerts, die Zentralbank wird diese Schulden gerne übernehmen.
    • stadtzuercher 21.12.2016 14:38
      Highlight Highlight "Mit Trump beginnt die Realität."
      Naja, 'die Realität' haben alle Menschen tagtäglich.
      Das wurde jetzt bereits zur genüge analysiert. Die Mehrheit der Menschen hat genug vom Regime in Washington, da wählt man halt lieber einen möglichen Wechsel als nochmal das gleiche Establishment. Wer clever ist, bietet bessere Alternativen an für diese Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corahund 21.12.2016 12:08
    Highlight Highlight Hört auf mit der Hetze gegen GB.
    Man kann den Briten nur gratulieren
    zu dem Brexit. Sie werden total profitieren, wenn sie sich vom Moloch EU entfernen.
    • Gigle 21.12.2016 12:38
      Highlight Highlight Die vielen Leute, die jetzt schon gekündigt wurden, würden dir widersprechen. Meine Quelle sind Freunde in GB nicht aus der Luft gegriffen.
    • Señor Ding Dong 21.12.2016 12:40
      Highlight Highlight Vielleicht hast du da sogar Recht. Im Artikel wird auch lediglich postuliert, dass die Übergangszeit ein juristischer und wirtschaftlicher Alptraum wird. Danach ist wahrscheinlich eitel Sonnenschein und Flüsse, in denen Milch und Honig fliessen etc. Aber es wird 10 bis
    • phreko 21.12.2016 12:45
      Highlight Highlight Und dann? Was folgt?

      Das ist keine Hetze, das sind Warnungen.
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  • meliert 21.12.2016 11:54
    Highlight Highlight Die Briten geben nicht so schnell auf und die EU Technokraten in Brüssel können 60 Millionen Konsumenten auf der Insel nicht ignorieren!
    • Sandro Lightwood 21.12.2016 12:03
      Highlight Highlight Aha. Noch weniger aber können die Briten auf die hunderte Millionen Konsumenten aus dem EU-Raum verzichten. Die Briten sind ein wichtiger Handelspartner der EU, die EU ist aber DER wichtigste Handelspartner der Briten. Soviel zu den Verhandlungspositionen.
    • AdiB 21.12.2016 12:09
      Highlight Highlight Ach so de eu kann 60 nillionen konsumtenen nicht ignorieten und gb kann weit über 400 millionen konsumtenten ignorieren?
    • kurt3 21.12.2016 12:14
      Highlight Highlight meliert , die Briten geben vielleicht nicht auf , aber sie haben aufgrund von falschen Zahlen und nicht vorhandenen Fakten nicht gerade intelligent abgestimmt .
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  • Theor 21.12.2016 11:44
    Highlight Highlight Es ist mir einfach unverständlich, wie man 14'000 Verträge abschliessen kann. Egal wie komplex Beziehungen sind, das geht schlanker!

    So ein Papiermonster sollte man gar nicht erst zulassen, denn wenns dann um die Scheidung geht, merkt man eben, dass die Scheidung gar nicht mehr geht.
    • stadtzuercher 21.12.2016 12:15
      Highlight Highlight Auch im Alltag kann man sich vorstellen, zu wessen Vorteil solche Verträge sind, und zu wessem Nachteil. Wer keine Anwaltschar hat, geht leer aus, wer genug Anwälte hat, bezahlt keine Steuern und steht über dem Gesetz.
    • exeswiss 21.12.2016 12:41
      Highlight Highlight dieses papiermonster entstand weil gb für jeden scheiss eine extrawurst wollte. etwa so wie die schweiz.
    • exeswiss 21.12.2016 13:34
      Highlight Highlight @sille was hat das mit meinem kommentar zu tun? es geht mir um das "Egal wie komplex Beziehungen sind, das geht schlanker! ". nein geht es nicht, wenn man für alles eine extrawurst will.
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  • Amboss 21.12.2016 11:39
    Highlight Highlight Die EU ist ein Gebilde, das seine Partner/nur durch Angst an sich binden kann.
    - Die Schweiz setzt die MEI aus Angst vor der EU nicht um.
    - Der Brexit wird vermutlich niemals stattfinden - aus Angst vor der EU.
    Auch beim Euro: Grexit abgewendet, weil Griechenland kalte Füsse bekam, Italien dasselbe, dafür verelendet die Bevölkerung.

    Sehr ungute Entwicklung und ich staune immer, wie unkritisch viele (Medien, Politiker) mit dieser Tatsache umgehen.

    Die EU sollte doch etwas positives sein. Einen Mehrwert bringen.
    Es ist eine Frage der Zeit, bis mal jemand nicht vor der EU kuscht? was dann?
    • Froggr 21.12.2016 11:52
      Highlight Highlight Der Brexit wird mit Sicherheit stadtfinden.
    • FrancoL 21.12.2016 11:54
      Highlight Highlight "Italien dasselbe, dafür verelendet die Bevölkerung"
      Ist eine grundlegend falsche Aussage und hilft nur denen die bis heute nicht gemerkt haben dass zB Italien in Grund und Boden gefahren wird und dies weit aber der EU.
      Italien (dies gilt fast für alle südlichen Länder) hat ein strukturelles Problem. Viele der inändischen Marktteilnehmer leben in einer Freizone und die zentralistische Regierung hat dies so ermöglicht weit ab von Brüssel.
      Italien muss zuerst noch einige grundsätzliche Elemente der Demokratie verwirklichen und den Staat wahrnehmen.
      DAS ALLES hat nichts mit der EU zu tun.
    • Majoras Maske 21.12.2016 11:56
      Highlight Highlight Das Hauptproblem ist die Funktionsweise der EU, die immer noch so tut als wäre sie eine zwischenstaatliche Organisation, wie die OECD zum Beispiel. So lange die nationalen Regierungen in der EU das Sagen haben (und die wegen der unzufriedenen Innenpolitik immer gelähmter werden), haben eben die Stimmbürger nichts zu sagen. Würde der Ministerrat etwa durch einen vom Volk gewählten Senat ersetzt, könnten die Menschen durch Abwählen auch Einfluss auf die eu. Politik nehmen. Nur würde der Nationalstaat dadurch geschwächt, was auch wieder niemand will...
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  • Majoras Maske 21.12.2016 11:26
    Highlight Highlight Das Bild eines Zugunglücks ist übertrieben, denn weder London oder Brüssel haben daran Interesse.

    Allerdings sind die Briten naiv zu glauben, Forderungen stellen zu können, denn sie sind nun mal Bittsteller. Brüssel gewährt ihnen die Stellung, die sie einem Nicht-Mitglied zugestehen möchten.

    Brüssel wird nie wieder einem Land eine solche Sonderstellung wie der Schweiz zugestehen, vor allem nicht der Schweiz selber, wenn sie ihre für sie vorteilhaften Verträge plötzlich künden und neuverhandeln will. Die SVP sollte akzeptieren, dass jede Integration der Schweiz vom Volk abgesegnet wurde.
    • stadtzuercher 21.12.2016 12:17
      Highlight Highlight Nicht London ist Bittsteller. Hinter London steht die unzufriedene Bevölkerung. Und die gibts in der EU, in Brüssel (und der Schweiz) grad so zahlreich.
    • Majoras Maske 21.12.2016 12:45
      Highlight Highlight Dann sollte die unzufriedene Bevölkerung nicht London, Bern oder Online-Kommentare anmotzen, sondern Jean-Claude. Offensichtlich können ja weder Bern noch London was ändern.
  • Gringoooo 21.12.2016 10:58
    Highlight Highlight Also die Kündigung der Bilateralen I kann schlicht nicht mit dem Brexit verglichen werden. Gesamtaft hat die Schweiz ca. 300 Verträge auf völkerrechtlicher Basis mit der EU und weiteren, jedoch keinen supranationalen Anschluss (sehr wesentlicher Unterschied).
    Auch wenn der Sache Brexit mehr oder weniger neutral gegenüberstehe, finde ich es eine unglaubliche Arroganz, wie sich manche EUBeamte zu dieser Sache äussern. Als vertreter des "grössten Friedensprojekts" solche Drohgebärden zu äussern, zeigt die Abgehovenheit mancher derer. Dem Grundgedanken nach der EU sollte sowas durchaus mögl. Sein
    • kurt3 21.12.2016 12:03
      Highlight Highlight Welche Drohgebärden ? Was erwartest Du , wenn Du aus einem Verein austreten möchtest ? Das man dich bittet : bleib doch , wird werden Dich vermissen ?
    • Gringoooo 21.12.2016 17:16
      Highlight Highlight Ja die EU hat auf ähnliche Weise gebeten zu bleiben (oder hätten sie sonst schon seit frühester Zeit den Briten so viele Sonderbehandlungen gegeben?). Es scheint mir, die EU weicht mehr und mehr von ihrer ursprünglichen Ideologie ab (Friedensverein), hin zu einer rein wirtschaftlichen Supermacht. Würde es um den Frieden gehen, gäbe es keine Gründe sich so aufzuregen. Zudem sollte doch jeder kommen und gehen dürfen, wenn es sich um einen Willensverband handelt.
      Wenn Sie nicht wissen was ich unter Drohgebärden verstehe, dann empfehle ich ihnen die Sondertagung des EP nach dem Brexit zu schauen.
    • Froggr 21.12.2016 21:46
      Highlight Highlight Kurt: Die EU ist doch so stolz auf ihre demokratischen Werte. Da gehören Beleidigungen nach demokratischen Entscheidungen sicherlich nicht dazu.
  • jjjj 21.12.2016 10:54
    Highlight Highlight sorry, aber das ist einfach schlechter Stil, wenn man den Artikel, so spannend er sein mag, total sinnfrei mit einem Bild eines Zugunglücks mit mehreren Toten bebildert...
    • jjjj 21.12.2016 15:17
      Highlight Highlight Recht hast du. ;)
      Immerhin wurde das Bild getauscht. Dafür danke an @Watson
    • Evan 21.12.2016 15:44
      Highlight Highlight Von Löpfe kann leider nichts anderes erwartet werden.
    • balzercomp 21.12.2016 21:07
      Highlight Highlight @Radiochopf: Hat der Brexit schon stattgefunden? Wann denn? Das ist offensichtlich an allen vorbei gegangen. Insbesondere auch an der britischen Regierung, die ihn ja erst im März einleiten will.

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