Wirtschaft
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Republican president-elect Donald Trump's Trump Tower is seen in the Manhattan borough of New York, U.S., November 27, 2016. REUTERS/Darren Ornitz

Sinnbild von Reichtum und Macht: Der Trump Tower. Bild: DARREN ORNITZ/REUTERS

Die Trump-Regierung: Ein Klub von Milliardären

Zusammengezählt sind die bis anhin bekannten Mitglieder der neuen US-Regierung rund 35 Milliarden Dollar schwer. Kommt es auch in den USA zu einer Oligarchie wie in Russland?



Donald Trump hat nie behauptet, er sei arm. Im Gegenteil: Protzen und Angeben gehören zu ihm wie seine eigenwillige Frisur. Trotzdem konnte er bei den einfachen Amerikanern punkten. Sie sehen in ihm einen der ihren und gaben ihm den liebevollen Übernamen: «Der Milliardär im Blaumann».  

Das könnte sich als Irrtum erweisen. Je mehr der Namen bekannt werden, die bald in Washington den Ton angeben werden, desto deutlicher wird: Trump umgibt sich mit Seinesgleichen, will heissen, mit Reichen und Mächtigen.  

Als einfacher Millionär ist man ein armer Schlucker

Es beginnt schon bei seinem Chefstrategen Steve Bannon. Er mag zwar aussehen wie ein Clochard, doch der Mann hat ein Elitestudium (Harvard) hinter sich, bei einer Elite-Bank (Goldman Sachs) gearbeitet und dann als Banker in der Unterhaltungsindustrie ein Vermögen verdient, ironischerweise mit der Vermarktung der linken Kultserie «Seinfeld».  

FILE - In this Oct 7, 2016 photo, Steve Bannon, former head of Breitbart News and campaign CEO for then Republican presidential candidate Donald Trump, appears at a national security meeting with advisers at Trump Tower in New York. Donald Trump’s disavowal this week of white supremacists who have cheered his election as president hasn’t quieted concerns about the movement’s impact on his White House or whether more acts of hate will be carried out in his name.  (AP Photo/ Evan Vucci, File)

Steve Bannon sieht nur aus wie ein Clochard. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Bannon muss sich jedoch im Weissen Haus wie ein armer Schlucker vorkommen. Das Magazin «Politico» hat die Vermögen der Männer und Frauen aufgezählt, die in Trumps Regierung eine wichtige Rolle spielen werden. Einer davon ist der Öl-Tycoon Harold Hamm, sein Vermögen beträgt 15.3 Milliarden Dollar. Ein weiterer ist der Investor Wilbur Ross, 2.9 Milliarden Dollar.  

«Die Gefahr, dass das Weisse Haus eine Filiale der Trump Organisation wird, ist real.»

Economist

Betsy DeVos ist als künftige Erziehungsministerin vorgesehen. Das Vermögen ihrer Familie wird auf 5.1 Milliarden Dollar geschätzt und es stammt aus dubiosen Quellen, nämlich dem umstrittenen Amway-Konzern. Dieser musste sich einst wegen Verdachts auf ein Schneeballsystem vor Gericht verantworten, konnte sich aber mit einer Millionensumme freikaufen.

Trump superreiche Freunde

Rudy Giuliani kann ebenfalls auf einen einflussreichen Posten hoffen. Der ehemalige Bürgermeister von New York hat die Rolle des Mannes für das Grobe im Wahlkampf gespielt. Seine Vermögensverhältnisse sind wie diejenigen von Trump: undurchsichtig, aber auf jeden Fall im zweistelligen Millionenbereich.  

Mitt Romney, der wie Giuliani als möglicher Aussenminister gehandelt wird, soll rund 250 Millionen Franken Vermögen haben. Todd Ricketts, als Vize-Handelsminister im Gespräch, kommt aus einer Milliardärs-Familie.  

Trump will keine Trennung von Geschäft und Weissem Haus

Politico kommt zum vorläufigen Schluss, der wie folgt lautet: «Zusammengezählt könnte das Vermögen des Kabinetts und der Verwaltung von Trump rund 35 Milliarden Dollar betragen. Das ist eine unglaubliche Akkumulation von Reichtum und einmalig in der amerikanischen Geschichte.»  

Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass Trump nicht eben das Musterbeispiel eines über jeden Tadel erhobenen Geschäftsmannes ist. Im Wahlkampf hat er sich geweigert, seine Steuererklärung offen zu legen. Jetzt weigert er sich, sein Geschäfte und seine Rolle im Weissen Haus zu trennen und sein Unternehmen in einen «blind trust» zu überführen. Dann hätte er während seiner Amtszeit keinen Einfluss mehr auf sein Business. Stattdessen will sein Unternehmen in die Hände seiner Kinder übergeben.  

Bild

Donald Trump und Nigel Farage im goldenen Käfig.  bild: Nigel farage

Dass dies zwangsläufig zu Interessenkonflikten führen muss, liegt auf der Hand. «Die Gefahr, dass das Weisse Haus eine Filiale der Trump Organisation wird, ist real», warnt der «Economist».

Die Warnung ist nicht grundlos. So hat Trump beispielsweise Nigel Farage aufgefordert, Opposition gegen Windmühlen in Schottland zu machen, die seine Golfplätze in der Gegend stören könnten. Farage war einer der Architekten des Brexit und bis vor kurzem Chef der nationalistischen UKIP. Der britischen Regierung hat Trump sogar nahe gelegt, Farage als Botschafter nach Washington zu entsenden.  

«In Amerika hat soeben eine bisher einmalige Ära der Korruption an der Spitze begonnen.»

Paul Krugman

Trump Towers gibt es mittlerweile nicht nur in New York. Weitere Hochhäuser sind unter anderem auch in Istanbul, Mumbai oder Manila geplant. Dort hat der umstrittene Premierminister Rodrigo Duerte soeben einen Trump-Partner zum Sonderbotschaft für die Vereinigten Staaten ernannt. Der gewählte Präsident zeigte sich hoch erfreut.  

Auch die Familien mischelt mit

Der «Economist» hingegen ist alarmiert: «Es scheint wahrscheinlich, dass Präsident Trump die Grenze zwischen Business und Politik auf eine beunruhigende Art und Weise verwischen wird – erwartet zweifelhafte Deals und heimliche Meetings.» Auch die Familie macht mit. Ehefrau Melania wirbt für exklusive Faltencreme und Tochter Ivanka nutzte einen Auftritt in der TV –Sendung «60 minutes», um auf Schmuck aus ihrer Kollektion aufmerksam zu machen.  

Für Paul Krugman, Nobelpreisträger und Kolumnist in der «New York Times», sind dies lediglich Peanuts. Er will bereits die Gefahr einer Oligarchie à la Putin erkannt haben und belegt diese Befürchtung mit der Art und  Weise, wie Trump die Investitionen in die Infrastruktur finanzieren will. Das geht wie folgt:  

Wie der amerikanische «Crony Kapitalismus» aussehen könnte

Angenommen, ein privates Konsortium verpflichtet sich, eine gebührenpflichtige Autobahn für eine Milliarde Dollar zu bauen. Gemäss Trump kann dieses Konsortium 800 Millionen Dollar Schulden aufnehmen und 200 Millionen Dollar Eigenkapital einbringen.  

Für die 200 Millionen Dollar Eigenkapital erhält es umgehend eine Steuervergütung von 82 Prozent. Letztlich muss das Konsortium also lediglich 36 Milionen Dollar aufbringen, um danach die Autobahngebühren einzukassieren. Ein blendendes Geschäft, für das die Investoren lediglich 18 Cents pro Dollar einzahlen müssen.  

epa05540743 Nobel Prize-winning economist Paul Krugman participating in a forum during the 4th annual 'Αthens Democracy Forum', Athens, Greece, 15 September 2016. The forum is organised to bring together politicians, policy makers, journalists, scholars and experts from the fields of business, finance and technology to explore the challenges to liberal democracy and find ways to face them.  EPA/PANTELIS SAITAS

Warnt vor einer korrupten Oligarchie: Paul Krugman. Bild: EPA/ANA-MPA

Krugman geht davon aus, dass Trump Geschäfte dieser Art an seine Kumpels, die er im Weissen Haus um sich geschart hat, vergeben wird. Allmählich entsteht so ein System, wie es in Russland bereits besteht. Eine superreiche OIigarchie thront über einem Staatskapitalismus und sahnt ab. Für den Mittestand bleiben höchstens ein paar Krümel des Wohlstandskuchens übrig.  

«Sich selbst zu bedienen wird zur Norm der neuen Regierung werden», warnt Krugman. «In Amerika hat soeben eine bisher einmalige Ära der Korruption an der Spitze begonnen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • SomeoneElse 01.12.2016 09:04
    Highlight Highlight Neinein das stimmt doch alles nicht. Trump ist gegen die Elite , der schaut dafür das der kleine Mann wieder gross wird und mit ihm ganz Amerika! Ist ja in der Schweiz dasselbe, Blocher sorgt als Milliardär auch dafür, dass der Mittelstand mehr Geld hat Ende Monat und nicht die Steuern für die Reichsten 1% gesenkt werden. Lügenpresse *iornie off*
  • rodolofo 30.11.2016 07:15
    Highlight Highlight Paradoxerweise führt die Wutbürger-Revolution dazu, dass sich die Verhältnisse, welche die Wutbürger-Revolution überhaupt erst hervorgebracht und ermöglicht haben, weiter zuspitzen.
    In der Wissenschaft nennen wir diesen Vorgang einen "Kumulativen Effekt".
    Das bedeutet, dass der US-Amerikanische Turbo-Kapitalismus voll beschleunigt, bevor er gegen die Wand fährt (die Wand: Ökologische- und Soziale Grenzen, die nicht durchbrochen werden können. Bildlich gesprochen: Aus einer ausgepressten Zitrone lässt sich kein Saft mehr herauspressen...)
    Wir sollten uns also vorbereiten auf den "Mega-Crash".
  • Hugo Wottaupott 30.11.2016 05:25
    Highlight Highlight wie wir alle wissen: bush clinton obama... alles obdachlose... (gähn)
  • koks 29.11.2016 20:29
    Highlight Highlight manchmal muss die korruption so offensichtlich werden, bevor gesetze zu ihrer verhinderung eine mehrheit erhalten.
  • stamm 29.11.2016 18:28
    Highlight Highlight Ey, Demokratie! Wir sollten zuerst abwarten, was er so anstellt. Merkel, Hollande usw bringen es zu nichts, wenn sie die USA/Obama nicht mehr hat. Am Schluss wird ihm ja doch die Sahne von den Eiern geleckt, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Oder vielleicht ist dann auf einmal Russland wieder ganz lieb.... Die Linken haben nur Schiss, dass sich Trump mit ihnen nicht versteht.
  • Linus Luchs 29.11.2016 14:23
    Highlight Highlight Das Geld regiert schon lange. Die Neoliberalen wirken seit Jahrzehnten in die Richtung, dass die Reichen noch reicher werden und die breite Bevölkerung ausgeblutet wird. Mit teuren Kampagnen werden dem Volk Drohungen und Ängste eingehämmert („Arbeitsplätze!“ „IS-Terror!“), bis eine Mehrheit die eigenen Henker wählt. Trump und seine Entourage bemühen sich aber gar nicht mehr gross um Tarnung. Und genau das wird den schamlosen Geldsäcken hoffentlich längerfristig zum Verhängnis werden. Vielleicht merken auch mal die Dummen, wen sie gewählt haben. Falls es bis dann noch freie Wahlen gibt.
  • dracului 29.11.2016 14:14
    Highlight Highlight Reich sein ist nicht einfach! Ist man zu raffgierig, dann endet der soziale Frieden schnell und es kommt zu einer Revolution durch die Benachteiligten. Sorgt ein Reicher, parallel zu seiner Zunahme seines Reichtums, dafür, dass es allen ein wenig besser geht, dann wird er als Held verehrt. Es gibt eine einfache ökonomische Gleichung: Anzahl Benachteiligte > Anzahl Reiche + Militär/ Polizei = Revolution. In den nächsten 4 Jahren zeigt sich zu welcher Typ Milliardär Trump wirklich ist!
  • Domino 29.11.2016 14:05
    Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass Trump von den Reichen und Mächtigen immer verachtet wurde und man Witze über ihn gemacht hat. Trump war nie wirklich in diesem "Club" und immer ein Aussenseiter.
  • Domino 29.11.2016 14:02
    Highlight Highlight Lieber reiche Politiker als gekaufte durch Firmen, Lobbies, Öl-und Rüstungsindustrie.
    • Linus Luchs 29.11.2016 14:59
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen reichen und gekauften Politikern besteht nur darin, dass im ersten Fall kein Schmiergeld fliesst. Die Macht geht von den gleichen aus, und das Resultat ist exakt dasselbe.
  • Karoon 29.11.2016 13:40
    Highlight Highlight Es ist natürlich illusorisch zu glauben, dass die (politische) Elite nie reich war. Die meisten US-Präsidenten sind und waren sehr vermögend. In anderen Ländern ist die ähnlich. Auch in der Schweiz: Die Dichte an wohlhabenden Mitgliedern im National-, Stände- und Bundesrat ist ungleich höher als im gemeinen Volch. What are you gonna do?
  • malu 64 29.11.2016 13:24
    Highlight Highlight Eine reiche Elite, die nur durch die Ausnützung
    Anderer reich geworden sind. Und die wollen die Probleme des kleinen Mannes kennen?
    Eine Bande degenerierter alter Egoisten.
    Fehlt noch Berlusconi und die Party ist perfekt.
  • Nivea Duschgel 29.11.2016 13:14
    Highlight Highlight soviel zu gegen die Eltite 😂
  • zombie woof 29.11.2016 12:39
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Milliardäre meinen es nur gut mit dem Volch, ob in USA, Russland oder der Schweiz....
  • Stachanowist 29.11.2016 12:38
    Highlight Highlight "Allmählich entsteht so ein System, wie es in Russland bereits besteht. Eine superreiche OIigarchie thront über einem Staatskapitalismus und sahnt ab."

    Laut US-Wissenschaftlern waren die USA bereits unter Obama eine Oligarchie:

    http://www.businessinsider.com/major-study-finds-that-the-us-is-an-oligarchy-2014-4?IR=T

    Zu RU: In der Tat sind viele Schlüsselbereiche de facto unter Kontrolle von Kremls & Oligarchie, insbes. die Energie- & Rohstoffindustrie.

    In anderen Bereichen tobt in Russland jedoch ein völlig unregulierter Markt, der F.A. v. Hayek die Freudentränen in die Augen treiben würde.
    • Karl Marx 29.11.2016 13:32
      Highlight Highlight Freier Markt ftw!
  • Luca Brasi 29.11.2016 12:34
    Highlight Highlight *Präsident Rodrigo Duterte
    • zombie woof 29.11.2016 13:00
      Highlight Highlight Solche Figuren wie Duterte, Trump etc. kann man auch Capo di tutti i capi nennen, bleibt sich gleich
    • Luca Brasi 29.11.2016 13:32
      Highlight Highlight Trotzdem könnte man bei der Amtsbezeichnung und bei Namen etwas sorgfältiger vorgehen. Den Lesern zuliebe. :(
  • (M)eine Meinung 29.11.2016 11:44
    Highlight Highlight Aha, jetzt entdeckt man erst, dass die USA eine Oligarchie geworden ist. Jimmy Carter hat dies auch schon bemängelt. https://theintercept.com/2015/07/30/jimmy-carter-u-s-oligarchy-unlimited-political-bribery/

    Ich finde es gut, dass man der "amerikanischen Führungselite" jetzt etwas genauer auf die Finger schaut.
    Meine Expertenmeinung: Die Korruptions-Ära in der USA-Spitze existiert schon seit einigen Jahrzehnten.
    • Jazzdaughter 29.11.2016 14:29
      Highlight Highlight Nur dass sie jetzt besonders ausartet... Oder zumindest besonders sichtbar wird (aber vielleicht ist das ja gut?)
  • Watson - die Weltwoche der SP 29.11.2016 11:03
    Highlight Highlight ...und was sagt die SP dazu?
    • Asmodeus 29.11.2016 12:22
      Highlight Highlight Die fasst sich an den Kopf weil die Wähler hier ähnlich intelligent sind und diejenigen bevorzugt wählen (SVP/FDP) die auch nur ihren reichen Freunden zuspielen.
    • Watson - die Weltwoche der SP 29.11.2016 14:09
      Highlight Highlight Ja weil sich die SP ja auch so vehement für die Interessen der Schweizer und Schweizerinnen einsetzt xD
    • Datsyuk * 30.11.2016 14:15
      Highlight Highlight Roterriese, bring doch etwas Konstruktives..
  • flyingdutch18 29.11.2016 10:55
    Highlight Highlight Die Mehrheit der Amerikaner (in den Gliedstaaten) hat das so gewollt. Recht geschieht es ihnen. Nur schade, dass der Rest der Welt unter dieser unsäglichen Administration leiden wird.
    • Baba 29.11.2016 13:32
      Highlight Highlight Es ist nicht ganz korrekt, dass es eine Mehrheit der Amerikaner so gewollt hat. Absolut hat Hillary mehr Stimmen erhalten, aber Trump hat mit dem 'Winner take all' Prinzip mehr Elektorenstimmen gesammelt.

      Ganz streng genommen ist er noch nicht President-elect, da die Elektoren erst am Montag nach dem zweiten Mittwoch im Dezember in den Hauptstädten ihrer Bundesstaaten zusammenkommen und dann ihre Stimmen abgeben. Die werden dann an den Senatspräsidenten = VPOTUS) gesandt und am 3. Januar vor beiden Kammern ausgezählt. Gewählt als POTUS/VPOTUS sind die Kandidaten mit absolutem Mehr (270 St.)
  • thzw 29.11.2016 10:52
    Highlight Highlight Naja, aber wann bitte war denn die US-Regierung schon nicht ein Club von Milliardären? Alles könnts dem Trump jetzt auch nicht in die Stiefeletten stopfen...
    • phreko 29.11.2016 11:41
      Highlight Highlight Wer war denn bis jetzt alles Milliardär?

      Kannst du liefern oder oder sind dies gehaltlose postfaktische Fake-News?
    • ramonke 29.11.2016 13:14
      Highlight Highlight google mal die geschichte der Rockefeller Familie oder die Geschichte der FED. hat einige sehr gute Wikipedia artikel. und da gibts noch ein paar beispiele mehr :)
      Artikel über Standard Oil (die Firma hinder dem Rockefeller vermögen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Oil_Company

      da sieht man ziemlich gut das die staatlich abgesicherten reichen schon lange tradition in den USA haben
    • Baba 29.11.2016 13:35
      Highlight Highlight MILLIONäre hatte es tatsächlich schon mehrere, MILLIARDäre hingegen noch nie. Ihre Behauptung ist falsch, thzw.
  • D(r)ummer 29.11.2016 10:20
    Highlight Highlight «In Amerika hat soeben eine bisher einmalige Ära der Korruption an der Spitze begonnen.» Mag stimmen, aber wenn ich an G.W. Bush denke, naja...


    Trotzdem ist die Vetternwirtschaft-Frage immer berechtigt (vor allem bei dieser Summe).
    Merci Herr Löpfe.
  • Loniel 29.11.2016 10:00
    Highlight Highlight Erschreckend, aber die Amis haben es ja so gewollt. Was für ein schreckliches Wahlsystem dass einen solchen Mann an die Spitze katapuliert
    • Watson - die Weltwoche der SP 29.11.2016 10:06
      Highlight Highlight Ja die Clinton wäre ja so besser gewesen.. Heul leise.
    • Träumerei 29.11.2016 10:55
      Highlight Highlight Unrecht hat roterriese nicht, kann mir einer der Blitzer erklären, warum Hillary besser wäre als Trump?
    • Enzasa 29.11.2016 11:02
      Highlight Highlight Auf jeden Fall.
      Clinton hat nicht alle Minderheiten im Amerika beleidigt und hat nicht mit unüberlegten Beleidigungen und Ausbrüchen provoziert.
      Ja, um an die Spitze der Politik zu kommen muss man ein Machtmensch sein aber um so ein Imperium zu leiten (insbesondere wenn man Trumps Geschäftsgebaren über lange Zeit verfolgt) dann ist man außer machtgeil، eiskalt, herrschsüchtig und Mitleidslos
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 29.11.2016 09:59
    Highlight Highlight «In Amerika hat soeben eine bisher einmalige Ära der Korruption an der Spitze begonnen.» Paul Krugman

    Ich bin wahrlich alles andere als ein Trump-Fan. Doch ich glaube, dass die Gefahr zu Korruption bei Leuten grösser ist, die erst mit der Wahl in diese "Klasse" aufsteigen. Wozu soll er sich bestechen lassen, er hat schon viel.
    • Louie König 29.11.2016 10:05
      Highlight Highlight Wer viel hat, will immer mehr. So einfach. Und meistens sind es nicht diejenigen, die in diese "Klasse" aufgestiegen sind, die korrupt sind, sondern eher andersrum.
    • Nick Name 29.11.2016 10:17
      Highlight Highlight Gegenfrage zum letzten Satz: Ist es denn allgemein so, dass jene, die viel haben, nicht mehr wollen, und nur jene, die wenig haben, mehr wollen? ...
    • NiemandVonNirgendwo 29.11.2016 10:20
      Highlight Highlight Ist viel genug, für jemanden der behauptet er gewinne nur?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Louie König 29.11.2016 09:58
    Highlight Highlight Das wird toll für diejenigen, die vom Establishment vergessen, übergangen und verarscht wurden. Jetzt haben diese Menschen endlich ihren Retter bekommen, der ihre Probleme ernst nimmt und Politik in ihrem Sinne betreibt. Endlich fertig mit der abgehobenen Politik, die nichts mit dem Alltag der meisten Amerikaner zu tun hat. Endlich jemand, der für das Volk da ist.
    • Enzasa 29.11.2016 11:14
      Highlight Highlight Ein Retter ist ein Besitzer eines Imperiums der sich mit Dutzenden Konkursen gesundgeschrumpft hat, der nur seinen eigenen Vorteil kennt und der jeden in Strafprozesse verwickelt der ihm widerspricht.
      Ein waschechter Kapitalist der offen dazu steht, der soll sich durch die Wahl zum Präsidenten über Nacht in eine integre sozial Verantwortlich denke Person verwandelt haben?????
    • Louie König 29.11.2016 11:56
      Highlight Highlight @Enzasa: Natürlich. Das sieht man doch! Er setzt alle seine Wahlversprechen eins zu eins um, besetzt alle Posten mit Personen, die für Integrität stehen und keineswegs völlig heuchlerisch sind. Paradebeispiel, der Harvardabsolvent und Ex-Goldman Sachs Banker Bannon, der sich natürlich für die Interessen der Mittelschicht und für die von der Globalisierung Übergangenen einsetzt und keinesfalls ein Teil der Elite ist. Und auch die Steuererlasse für die Superreichen ist eigentlich für die Mittelschicht gedacht. Nämlich für dann, wenn diese Menschen auch superreich sind. Logisch oder?
  • saukaibli 29.11.2016 09:51
    Highlight Highlight Irgendwie schon erstaunlich, dass einfache Gemüter immer wieder auf solche Blender reinfallen. Dazu muss man ja nicht mal ins Ausland gehen. Wieviele einfache Büezer wählen den Milliardär von der Goldküste und seine Kumpanen? Obwohl die eigentlich nur Politik für Reiche und Grosskonzerne machen (OK, für Bauern auch noch). Die Angst vor den Ausländern scheint bei einigen Menschen eine Hirnblockade auszulösen und dazu zu führen, dass sie falsche Entscheidungen treffen.
  • Triumvir 29.11.2016 09:48
    Highlight Highlight Ja, so kann's gehen. Die dumme weisse Mittelschicht im Rust-Belt, die gegen das angeblich korrupte Establishment in Washington gewettert hat, bekommt jetzt eine quasi Oligarchen-Regierung als Ersatz für dieses böse Establishment. Na dann viel Spass in den nächsten - mindestens 4 Jahren - ihr Luschen. Ihr habt es ja so gewollt.
  • Thomas Rohrer 29.11.2016 09:47
    Highlight Highlight Das war doch noch nie anders!
  • alessandro 29.11.2016 09:39
    Highlight Highlight Etwa in der Art wie dies sich liest, laufen meine realitätsbezogenen Alpträume ab.
    Das Volk scheint nicht gewappnet zu sein, diese Machenschaften zu durchschauen, geschweige sich dagegen zu wehren.
  • Beasty 29.11.2016 09:35
    Highlight Highlight Ich bleib dabei: Trump-Wähler_innen sind und bleiben dumm wie Brot.
    • karl_e 29.11.2016 10:23
      Highlight Highlight Das ist eine Beleidigung für unser täglich Brot.
    • Träumerei 29.11.2016 10:34
      Highlight Highlight 50 Millionen US-Amerikaner sind dumm wie Brot weil sie nicht den Kandidaten gewählt haben, den du dir gewünscht hast? Was ist mit den Hillary Wählern? Auch dumm wie Brot?
    • Watson - die Weltwoche der SP 29.11.2016 11:10
      Highlight Highlight Hauptsache Gendergap.
  • Enzasa 29.11.2016 09:14
    Highlight Highlight Das war zu erwarten. Er hat das im Wahlkampf ganz offen gezeigt und gesagt.

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