Wirtschaft
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epa06064183 In this handout photo made available by Tesla Motors on 03 July 2017 shows robotics at work on a Telsa car at the Fremont Factory in Fremont, California, USA, 23 April 2013.  EPA/HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Läuft jetzt vom Band: der neue Tesla Model 3. Bild: EPA/TESLA MOTORS

Wann wird der Durchbruch des Elektroautos erfolgen? Schneller als du denkst!

In zehn Jahren werden Elektroautos auch ohne Subventionen wettbewerbsfähig sein. Die Batterien werden günstiger und leistungsfähiger, und es wird genügend E-Tankstellen geben.



GM und Ford, die beiden US-Autogiganten, haben ein paar sehr fette Jahre hinter sich. Beide haben Milliarden Dollars verdient und die Krise vor zehn Jahren vergessen lassen. Auch die Aktionäre müssten somit Grund zur Freude haben, würde man meinen. Leider Fehlanzeige: «Wenn man die Mitglieder des S & P 500 Index gemäss ihres Kurs/Gewinn-Verhältnisses einordnet, dann befinden sich Ford und GM am Schluss der Liste unter den wandelnden Toten», stellte der «Economist» jüngst fest.  

«Der Paradigmawechsel in der Autoindustrie ist eine Realität geworden.»

«Economist»

Tesla, Uber und Waymo (die Firma, die für Google selbstgelenkte Autos herstellt) schreiben alle noch massive Verluste. Trotzdem befinden sich ihre Aktien im Höhenflug. Selbst nach dem jüngsten Minicrash ist Tesla beinahe so viel wert wie GM. Ebenso hat der Rauswurf von Travis Kalanick bei Uber den Wert der Firma nicht nachhaltig beschädigen können.  

Die Zeit der traditionellen Hersteller ist abgelaufen

Die Botschaft der Finanzmärkte ist für die Hersteller der traditionellen Automarken alles andere als beruhigend. «Ein schlechtes Kurs/Gewinn-Verhältnis ist die Art und Weise, wie die Aktienmärkte dir sagen, dass deine Zeit abgelaufen ist», schreibt der «Economist».  

Der Durchbruch des Elektroautos ist Tatsache geworden, auch wenn heute noch kaum ein Prozent aller verkauften PKWs mit Strom angetrieben wird. Das wird sich rasch ändern. Eine neue Studie der Denkfabrik Bloomberg New Energy Finance kommt zum Schluss, dass Elektroautos zwischen 2025 und 2030 auch ohne Subventionen mithalten können. «Wenn dies der Fall ist, dann wird es sehr rasch zu einer Massenadaption kommen», kommentiert die «New York Times» diese Studie.  

epa06067128 (FILE) - Hakan Samuelsson President and CEO, Volvo Car Group talks about the XC90 at the North American International Auto Show, at the Cobo Center in Detroit, Michigan, USA, 12 January 2015 (reissued 05 July 2017). Swedish carmaker Volvo on 05 July 2017 announce it will stop producing vehicles with combustion engines from 2019 on and exclusively produce hybrid and electric-powered vehicles. *** Local Caption *** 51734177  EPA/LARRY W. SMITH *** Local Caption *** 51734177

Der Volvo XC 90 an der Detroit Motor Show. Alle Autos des schwedisch-chinesischen Herstellers werden ab 2019 einen Elektromotor haben. Bild: LARRY W. SMITH/EPA/KEYSTONE

Die ersten Anzeichen für eine solche Massenadaption sind bereits sichtbar. Die ersten erschwinglichen Tesla-Modelle laufen jetzt vom Band, und Volvo hat kürzlich angekündigt, dass das Unternehmen ab 2019 darauf verzichten will, Autos mit herkömmlichen Motoren herzustellen. Tesla und VW planen, spätestens ab 2025 jährlich mindestens eine Million Elektroautos an den Mann, respektive die Frau zu bringen.  

Dass ausgerechnet Volvo in Sachen Elektroauto vorprellt, ist kein Zufall. Das ursprünglich schwedische Unternehmen ist Teil des chinesischen Konzerns Geely. Die Feinstaubbelastung in den chinesischen Städten ist inzwischen derart dramatisch geworden, dass die chinesische Führung alles daran setzt, die Elektromobilität zu fördern.  

epa02597221 Heavy smog lingers in the air as vehicles drive along a congested thoroughfare in central Beijing, China, 23 February 2011. Air pollution levels in Beijing surpassed measurable levels on 21 February, and remained 'Hazardous,' according to readings by the US embassy in Beijing. Meanwhile, The Beijing Environmental Bureau said pollution in China's capital was rated at level 5 (the worst rating). A study done by researchers from Oregon State University and Peking University found that pollution control measures enforced during the Beijing 2008 Olympics, if continued, could reduce the risk of lung cancer for residents by almost half.  EPA/DIEGO AZUBEL

Peking versinkt im Feinstaub. Die Chinesen setzen daher auf Elektroautos. Bild: EPA

Das wirkt sich auch bei uns aus. Der Preis für Lithium-Ionen-Batterien ist seit 2010 um zwei Drittel gefallen. Die Bloomberg-Studie prognostiziert, dass er in den nächsten zehn Jahren nochmals um drei Viertel reduziert wird. Gleichzeitig wird überall in ein E-Tankstellennetz investiert, und es werden grosse Anstrengungen unternommen, die Ladezeit der Batterien zu verkürzen.  

Die Stadt wird für selbstgelenkte Elektroautos umgebaut

Bis vor ein paar Jahren setzte vor allem die deutsche Autoindustrie auf saubere Dieselfahrzeuge als Alternative zu den Elektroautos. Spätestens seit dem VW-Skandal mit manipulierter Software hat sich dies als Illusion herausgestellt. Umwelttechnisch gesehen ist die Zeit des Dieselmotors abgelaufen. Selbst die Autostadt Stuttgart will sie bald von ihren Strassen verbannen.

Umgekehrt gibt es einen intensiven Wettbewerb, selbstgelenkte Elektroautos stadttauglich zu machen. Nicht nur im Silicon Valley, auch beispielsweise in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan wird an dieser Technologie mit Hochdruck gearbeitet. Die «New York Times» beschreibt dies wie folgt:

«Zu jeder beliebigen Tageszeit sind bis zu 1500 Fahrzeuge im Einsatz. Sie gehören Angestellten der Universität und lokalen Geschäftsleuten und werden von Technikern der Universität ausgerüstet. Sie fahren in alle Richtungen und überqueren Lichtsignale und Fussgängerstreifen. All dies ist Teil eines grossen Projektes der örtlichen Universität, das zum Ziel hat, Auto-Technologien zu entwickeln, die eines Tages Staus verhindern und selbstfahrende Autos sicher machen.»

Beim Aufstieg des Elektroautos hat es viele Fehlstarts gegeben – und mit Rückschlägen wird weiterhin zu rechnen sein. So sind beispielsweise die Verkäufe von Teslas in Hong Kong eingebrochen, nachdem die Regierung die Subventionen gestrichen hat. Das ändert nichts daran, dass langfristig der Trend nicht mehr aufzuhalten sein wird. «Der Paradigmenwechsel in der Autoindustrie ist eine Realität geworden», so der «Economist». «Die Art und Weise, wie Autos hergestellt und benutzt werden, ist im Wandel begriffen.»

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166Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 15.07.2017 12:52
    Highlight Highlight Irgendwie verwundert mich die Begeisterung über E-Autos, sowie auch die Stromgenerierung aus Solar usw. ausgerechnet aus der Ecke von Leuten, welche sich noch vor einiger Zeit gegen Mobilfunkmasten, Hochspannungsleitungen etc. aufgestellt hatten und ihre Schlafzimmer nachts vom Stromnetz trennten. Da werden hohe Gleichströme mit unabgeschirmten fingerdicken Kabel durchs Haus geleitet, welche so manche Kompassnadel ausflippen lässt, sowie Wechselfelder erzeugt, die wiederum sogar das wlan in der Umgebung zum Erliegen bringen.
    Strom riecht und schmeckt man halt nicht.
    Und wenn, dann nur ein mal
  • Primus 14.07.2017 14:57
    Highlight Highlight Ohne Zweifel werden die Verkäufe von Elektroautos markant zunehmen.

    Wenn der Anteil der Elektroautos am Verkehr echt messbar ist und sie relevant an Autounfällen teilnehmen wird man auch ein paar Nachteile vorgeführt bekommen. Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium, Calcium, Strontium und Barium gehören zu den Leichtmetallen, welche bereits im kalten Zustand gefährlich mit Wasser reagieren (z.B. von Richard Hammond mit dem Rimac Concept One am Hemberg vorgeführt, Knallgas).

    Die oft angewendeten hohen Gleichspannungen können bei auf Elektro Smog sensiblen Menschen zu Reaktionen führen.
    • Primus 14.07.2017 17:02
      Highlight Highlight Ich weiss ja selber noch nicht, was ich davon halten soll, aber NanoFlowCell bleiben bei den verträglichen 48-Volt. Gemäss eigenen Angaben gibt es keine thermischen Kollapse und ist weder brennbar noch explosiv. Und die Elektrolyte könnte man bequem wie Erdgas tanken.
    • dmark 15.07.2017 12:22
      Highlight Highlight Der sog. Elektrosmog entsteht ja nicht alleine durch die Betriebsspannung, sondern ist eine Folge der Elektronik (Bsp. Wechselrichter), welche die Motoren ansteuert, bzw. durch die Motoren selbst, welche ja von Magnetismus "leben".
      Dies sollte man aber mit entsprechender Abschirmung in den Griff bekommen.
  • Namenloses Elend 14.07.2017 12:32
    Highlight Highlight Während wir hier diskutieren, stossen die 20 grössten Kreuzfahrtschiffe gleich viel Schadstoffe aus wie weltweit alle Diesel und Benzin Pkws zusammen.
    • Alpöhy 15.07.2017 09:29
      Highlight Highlight Kannst du diese Zahlen belegen? Das scheint mir extrem unrealistisch...
      Dass alle Frachtschiffe, die die Meere befahren mehr Schadstoffe als alle Autos ausstossen kann ich mir gut vorstellen, aber läppische 20 Schiffe ...

      Mach mal Fakten sichtbar!
    • Namenloses Elend 15.07.2017 21:53
      Highlight Highlight Hier ist die Rede von 15 Schiffen bezogen auf den Ausstoss von Schwefeloxiden. Wobei ich diesem Artikel nur begrenz meinen Glauben schenke.

      http://www.notopia.net/blog/2306/kreuzfahrtschiffe-schwefeloxid


      Den Artikel wo ich die Zahl 20 Kreuzfahrtschiffe entnommen habe finde ich so auf die Schnelle grad auch nicht. Aber dieser war von einer Hochschule in Deutschland.

      Ansonsten gibt es bei Wikipedia einen grossen Artikel über Emissionen bei der Schifffahrt.

      Ich such dir den entsprechenden Artikel mit meiner Aussage noch raus wenn ich bissl Zeit finde.

      Gruss
  • Nonvemberbal 13.07.2017 22:33
    Highlight Highlight Kabelrolle über den Balkon zum Mietparkplatz und los gehts!
    • Pointer 13.07.2017 23:38
      Highlight Highlight Aber bitte ganz abrollen!
    • dmark 14.07.2017 15:37
      Highlight Highlight @Pointer:
      Lass mich raten...dir ist schon mal eine abgebrannt? ;)
    • Pointer 14.07.2017 22:06
      Highlight Highlight @dmark:
      Selbstverständlich nicht. Und ich fände es gut, wenn das auch bei anderen so bleibt!
  • Kommentiert 13.07.2017 22:11
    Highlight Highlight Wirklich schade zu sehen wie manche Leute neue Technologien einfach mal grundsätzlich ablehnen.
    An diese Leute mein Appell:
    Die Zukunft ist heute und was gestern noch gut war ist heute vielleicht nicht mehr gut. Hoffe irgendwann begreift das noch der letzte!
    • Regas 13.07.2017 22:27
      Highlight Highlight Wer lehnt da welche Technologie ab?
    • Kommentiert 14.07.2017 11:08
      Highlight Highlight Schau dich nur mal im den Kommentaren um.
  • Grundi72 13.07.2017 21:40
    Highlight Highlight Mein Tesla mag ich, jedoch warte ich viel mehr noch auf selbstfahrende- aber ganz speziell dann auf vernetze Autos. Diese werden Stauzeiten massiv reduzieren! Und dort wird dann google ganz gross auftrumpfen. Tesla wirds dann kaum noch geben..
  • Dogbone 13.07.2017 21:36
    Highlight Highlight Wichtig scheint mir bei alldem schon, dass nicht einfach blind euphorisch drauflosgeackert wird nur weil Lichtgestalten wie Elon Musk den Investoren grad ziemlich viel Freude machen.

    Beispiel AKW's: die Lösung aller Energieprobleme sollte das werden. Sicherheit und Entsorgung ist aber nicht nur nicht im Strompreis enthalten, nein, diese Dinge sind bis heute überhaupt nicht gelöst. Nicht auszudenken was für eine Sondermülldeponie der Planet dereinst wird, wenn die Entsorgung der Akkus nicht jetzt abschliessend gelöst und auch vorfinanziert wird.
    • sephiran 14.07.2017 13:16
      Highlight Highlight Akkus können sehr gut recycled werden.. weiss nicht, was die Panikmache soll
    • 7immi 14.07.2017 18:49
      Highlight Highlight @sephiran
      theoretisch ja, praktisch sind wir bei gut 50%...
    • 7immi 21.07.2017 13:11
      Highlight Highlight @yannis675
      lithium ist ein leichtmetall und kommt nicht "natürlich auf der erde" vor sondern als salz häufig als spurenelement. der gewinnungsaufwand ist entsprechend gross. wie geschrieben geht das recycling theoretisch. in der praxis ist der energieaufwand aber viel zu gross und deshalb ist man noch heute nur bei gut 50%.
  • Bruno S.1988 13.07.2017 21:15
    Highlight Highlight Wow...es gibt wirklich Menschen die einfach mal grundsätzlich alles ablehnen was neu ist. Aber hey..."Neu ist immer besser!" 😁😁
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  • Gigi,Gigi 13.07.2017 20:21
    Highlight Highlight Zuerst einmal, die Feinstaubelastung rührt hauptsächlich von den Dieselautos her, mit Katalysator sorgen sie für die noch schlimmere, weil hauptsächlich für den Smog verantwortlich, Feinststaubbelastung.
    Udn zweitens, es gibt auch eine ganze Menge Experten, die sagen, wenn die ganz grossen Autohersteller auch auf Elektroautos setzen, dann würde dies das Aus für Tesla sein. Allerdings, je länger diese zuwarten, desto eher wird Tesla überleben. Dennauf die Dauer kann man auch an der Börse nicht nur Verluste einfahren.
    • Pointer 13.07.2017 22:24
      Highlight Highlight Drüben bei 20min.ch wurde eben über eine Studie berichtet, die herausgefunden hat, dass Benziner ein Vielfaches mehr an Feinstaub ausstossen als Diesler.
    • Gigi,Gigi 13.07.2017 22:39
      Highlight Highlight Das ist teilweise zu relativieren, sagen die Forschis ja selber. Und ich spreche von Feinststaub und nicht Feinstaub. Denn seit die Dieselfahrzeuge "gereinigt" werden stossen sie vor allem noch sehr, sehr feine Partikel aus. Diese heissen FEINSTstaub. Und diese kleinen Artikel sorgen in erster Linie für Smog. Auf alle Fälle leiden seither die Metropolen in Asien unter deutlich mehr Smog.
    • atomschlaf 14.07.2017 00:09
      Highlight Highlight @Pointer: Das trifft aber nicht generell für Benziner zu, sondern bloss für die "modernen" Direkteinspritzer, die ich für einen üblen Irrweg der Motorenentwicklung halte.
      Saugrohreinspritzer, wie sie bis vor einigen Jahren üblich waren, stossen überhaupt keinen Feinstaub aus.

      https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/giftige-abgase-bei-benzinern-schweizer-studie-erweist-feinstaub-bei-benzinern-giftiger-als-bei-diesel-mit-filter-ld.1305834
  • Nubotronic 13.07.2017 20:05
    Highlight Highlight Peking versinkt dann nicht mehr im Feinstaub wenn alle Elektroautos fahren?
    Ich will die Verbrennungsmotoren nicht gut reden, aber ca. 85% des Feinstaubs entstehen durch Reifenabrieb, Bremsabrieb und Strassenabrieb. Und alles dies kommt auch bei jedem Elektroauto zum Zug.... http://
    • Bill Dung 13.07.2017 20:54
      Highlight Highlight bremsabrieb wird durch die elektrische bremsenergie rückgewinnung extrem minimiert. der grösste vorteil der elektroautos liegt im viel besseren wirkungsgrad der reingesteckten energie und der geringeren anzahl an verschleissteilen
    • Suchlicht 13.07.2017 21:18
      Highlight Highlight Grundsätzlich sind das alles Faktoren, welche Feinstaub verursachen. Bei den Bremsen reduziert sich der Feinstaub mit Elektrofahrzeugen jedoch tatsächlich, da sie erst per Rekuperation den Akku laden, bevor die herkömmliche Bremse genutzt wird und somit entsteht etwas weniger Feinstaub. Die Rekuperation bremst recht kräftig ab, so dass erst zum Stillstand oder bei heftigen Bremsmanövern tatsächlich die Bremse eingesetzt wird.
    • Nubotronic 13.07.2017 21:56
      Highlight Highlight Ja das mir der Rekuperation habe ich jetzt nicht bedacht.
      Aber "leider" werden dann die Bremsen noch seltener gebraucht und müssen auch öffter ersetzt werden. Das ist schon heute oft das Problem in den meisten Garagen. Bremsen müssen oft ersetzt werden nicht weil diese durch sind, sonder weill diese zu selten gebraucht werden und dadurch sie verschleissen. Bekanntes Problem in Autowerkstätten.
  • LeCorbusier 13.07.2017 19:58
    Highlight Highlight Bei Watson (Kommentatoren) hat wohl jeder eine eigene Studie zum Thema Elektorauto erstellt...
    Und wie mir scheint haben allen einen Ingenieur Titel 😂😅

    • LeCorbusier 13.07.2017 20:13
      Highlight Highlight *alle
  • Herbert Anneler 13.07.2017 19:49
    Highlight Highlight Alles gut und schön - aber: Bau der Batterien belastet die Umwelt enorm. Und woher kommt die Energie? Wie umweltfreundlich ist sie? Ich bin für moderne Mobilitätskonzepte, aber die blosse elektrische Fortsetzung des heutigen Individualverkehrs à la Silicon Valley / à l'américaine ist bloss ein weiterer Schritt in eine Sackgasse. E-Auto-Euphorie macht blind. Erinnert mich an die einstige AKW-Euphorie: Brachte nicht die endgültige Lösung aller Probleme..,
    • fcsg 13.07.2017 20:31
      Highlight Highlight Bau der Batterien belastet die Umwelt enorm? Quellen?
      Die Förderung, der Transport, die Raffinierung und Verbrennen von Öl in unseren Städten, ist im Vergleich sicher viel weniger belastend.
      Nein, die absolute Lösung ist es nicht, aber schlimmer wie das Verbrennen von Erdölprodukten zur Fortbewegung kann es nicht mehr werden. E-Fahrzeuge sind daher sicher ein Schritt in die richtige Richtung.
    • David Tschan 13.07.2017 20:47
      Highlight Highlight Die grosse Umweltschädlichkeit von Elektroauto-Akkus gegenüber von Verbrennern wurde längst debunked !

      http://www.popularmechanics.com/cars/hybrid-electric/news/a27039/tesla-battery-emissions-study-fake-news/
    • MasterPain 13.07.2017 21:40
      Highlight Highlight Danke für den Artikel, David. Habe das mit den 17.5 Tonnen heute zum ersten mal gelesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wupsie 13.07.2017 19:47
    Highlight Highlight Ich zweifle auch nicht daran, dass sich die e-autos durchsetzen werden. Es hiess ja beim computer, er würde nie gesellschaftsfähig und heute sind sie nicht mehr wegzudenken. Bei der Weiterentwicklung der E-Technologie sehe ich chancen, chancen für den umweltschutz, schaffung von arbeitsplätzen und für Entwicklung neuer Produkte.
  • Realtalk 13.07.2017 19:44
    Highlight Highlight Naja, wären die E-Göppel umweltfreundlich und hätten dazu noch einen guten Motorensound, einen tieferen Stromverbrauch bei gleichzeitig grösserer Reichweite ok. Aber so wie aktuell? Njet!
    • atomschlaf 13.07.2017 19:53
      Highlight Highlight Die allermeisten Autos auf der Strasse haben alles andere als "guten Motorensound".
      Da wäre die Geräuscharmut des E-Antriebs ein grosser Fortschritt.
    • Realtalk 13.07.2017 20:41
      Highlight Highlight @atomschlaf ich schreibe aus meiner Position. Wie die Autos anderer klingen ist mir egal. Ich denke Sie sind kein passionierter Autofahrer.
    • Toerpe Zwerg 13.07.2017 20:59
      Highlight Highlight Motorensound ist sowas von vorgestern ... niemand wird diesen überflüssigen Lärm, diese egoistischste aller Statusdemonstrationen vermissen, wenn er/sie weg ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carry62 13.07.2017 19:29
    Highlight Highlight Für mich bleibt es ein Verbrenner, da ich "Freude" an der Mechanik habe. Wenn ich das Geräusch der E-Autos hören möchte, spiele ich mit meiner Modelleisenbahn oder fahre Tram.
    Es soll mir ja niemand mit Ewiggestrigem und Luftverschmutzer kommen... Eure vorausgesagte Weiterentwicklung betr. Akku wird in Sachen Seltene Erden wohl auch nicht über alle Zweifel erhaben sein.
    • Quacksalber 13.07.2017 20:16
      Highlight Highlight Hab auch jemand in der Nachbarschaft der seinen Boliden mehrmals täglich kurz laufen lässt um daran zu riechen und den kernigen Sound zu hören.
    • Carry62 13.07.2017 20:25
      Highlight Highlight @Quacksalber...
      Schön, dass Du tagsüber Zeit hast, dem Nachbarn zuzuschauen 😳
      Studi? Arbeitssuchender?

      Ich bin an der Arbeit 😜
    • David Tschan 13.07.2017 20:46
      Highlight Highlight "Seltene Erden", welche zudem nicht mal selten sind, werden weder in elektrischen Asynchronmotoren, noch in Akkus verwendet...lesen von Fachliteratur bildet weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeletor82 13.07.2017 19:26
    Highlight Highlight Solange die Dinger nicht röhren wie ein Dodge, sondern nur "zzzzzzzzzzzzzzzzz"'-Töne vor sich geben wie ein lauer Wind und bei den Hybriden der Akku nach kürzester Zeit vom Benzin unterstützt werden muss, wird das nichts mit dem Durchbruch.
    • Toerpe Zwerg 13.07.2017 21:03
      Highlight Highlight Röhrende Motoren sind was für Prolle.
    • Sauäschnörrli 13.07.2017 23:09
      Highlight Highlight Bei einem Ami V8 geht wahrscheinlich eine Gallone nur für den Sound drauf. Hybride sind 1. auch im Benzinbetrieb effizienter da der Motor bei gleichbleibender Drehzahl gefahren wird und 2. spielt der Plug-In-Hybrid seine stärken auf der Kurzstrecke aus, welche den Grossteil des Individualverkehrs ausmacht. Während Ihr und mein Auto beim Brötchen holen Schadstoffe wie zu Euro1-Zeiten austösst, da das System noch kalt ist, fährt der Hybridfahrer Schadstofffrei. Und nein ich bin kein Ökofanatiker, fahre ein 3.6l V6 und geniesse es, trotzdem wird mein nächstes Auto elektrisch oder teilelektrisch.
  • road¦runner 13.07.2017 19:22
    Highlight Highlight Wenn alle diese Voraussagen eintreffen, wird die Infrastruktur (Kraftwerke) und die Versorgung der benötigten Rohstoffen (Kupfer, Lithium, seltene Erde[?]) zum Problem.
    Mit der halbherzigen Energie"strategie" werden wir in einen Engpass laufen. Nein kein SVP Nachgeplapper, sondern realistische und sachliche Betrachtung. Angebot und Nachfrage sind zwei Dinge, welche sich aktuell Diametral verhalten.
    Folglich ist die E-Mobilität nicht die Lösung, einzig Verzicht. Frau Leuthard ist dazu leider kein gutes Vorbild, kein normaler Mensch braucht ein Fahrzeug mit über 500kW.
    • Toerpe Zwerg 13.07.2017 21:04
      Highlight Highlight Verzicht ist keine Lösung, sondern eine Kapitulation.
    • road¦runner 14.07.2017 11:51
      Highlight Highlight Also sollen wir deiner Meinung nach weiterhin über unseren Verhältnissen leben...?
    • Toerpe Zwerg 14.07.2017 13:19
      Highlight Highlight Wir werden durch Verzicht nicht erreichen, dass dem anders werden wird, dafür sind wir zu viele und Verzicht ist auch nicht erstrebenswert bzw. unmöglich durchzusetzen. Es bleibt nur der technologische Fortschritt ...
  • dmark 13.07.2017 19:17
    Highlight Highlight E-Autos verlagern lediglich die Emissionen lokal, aber verhindern sie nicht global. Zumindest nicht, solange es keine anderen Akkus gibt als Li-Ionen und der Strom dafür nicht unmittelbar vor Ort sauber generiert wird.
    Es wird immer wieder gerne vergessen, wie (und woraus) die Akkus produziert, bzw. Kupfer (für Leitungen), sowie Magnetwerkstoffe (für die Motoren) abgebaut werden.
    Weiterhin kommen Halbleiter (Arsen, Brom usw.) zum Einsatz. Und von all dem nicht gerade wenig. Diese Materialien befinden sich übrigens auch in den Solarpanels.
    Also umsonst gibt es nichts - ausser man läuft.
    • atomschlaf 13.07.2017 19:56
      Highlight Highlight "E-Autos verlagern lediglich die Emissionen lokal, aber verhindern sie nicht global."

      Das immer noch mit Abstand gravierendste Umweltproblem des Autoverkehrs sind die toxischen Abgase, vor allem in Städten und dichtbesiedelten Gebieten.
      Und genau dieses Problem wird mit E-Autos radikal und effektiv gelöst.
    • dmark 13.07.2017 20:34
      Highlight Highlight Achso? Aber u.a. die Minenarbeiter, sowie andere "Rohstoffbeschaffer" dürfen weiterhin elendig verrecken?
      Sehr engstirnig gedacht, mein Guter.
      Hauptsache wir "leben sauber". Ja, das ist grün und leider wieder mal nur bis zum Tellerrand geblickt.
    • atomschlaf 13.07.2017 21:29
      Highlight Highlight @dmark: Die für fossil betriebene Fahrzeuge benötigten Rohstoffe wachsen auch nicht auf dem Baum im grünen Bio-Garten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • psychologe 13.07.2017 18:37
    Highlight Highlight Studierende, Journalisten und weiss ich was für Theoretiker diskutieren über die Zukunft des Automobils, was ich im Grundsatz nicht schlecht finde. Jedoch sollte sich jeder das Thema mindestens einmal von einem versierten und vor allem neutralen Automobil-Ingenieur erklären lassen, dann könnte die Diskussion endlich auf einer fachlichen Ebene geführt werden.
    • rönsger 13.07.2017 20:04
      Highlight Highlight also, "auto-ingenieur" und "neutral": das ist ein widerspruch in sich, das ist wie früher, als man "neutrale" elektroingenieure herbeirief, um die problemlosigkeit von atomkraftwerken zu beweisen.
    • Toerpe Zwerg 13.07.2017 21:08
      Highlight Highlight Und für die Zukunft der Lokomotive hat man damals die Ingenieure der Dampfmaschinen befragt ... disruptive Technologien lassen Expertenwissen obsolet werden. Genau deshalb sind sie disruptiv.
    • Maragia 13.07.2017 22:17
      Highlight Highlight Für disruptive Technologien brauchst du auch Experten. Und E-Autos sind keine disruptive Technologie..
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  • Thinktank 13.07.2017 18:20
    Highlight Highlight Hoffentlich windet es bis dann ausreichend, wenn alle in der Nacht ihre Autos laden wollen.
    • p4trick 13.07.2017 19:01
      Highlight Highlight Weisst du was eine Elektroheizung jede Nacht im Durchschnitt braucht? Ich verrate es Dir: eine volle Ladung eines Teslas, nur fährst du nicht jeden Tag 400km?
    • Cityslicker 13.07.2017 20:02
      Highlight Highlight Der grösste Stromverbraucher ist immer noch die Industrie - und dort sinkt der Verbrauch nachts praktischerweise. Umgekehrt genügen in den meisten Fällen Solarpanels auf nem Carport und ein Zwischenspeicher, um ein E-Auto autark zu laden. Man kann nach Problemen suchen - oder Lösungen finden.
    • Suchlicht 13.07.2017 21:26
      Highlight Highlight Bei der derzeitigen Infrastruktur ist das Problem der Zuführung grösser. Wenn plötzlich jeder in der Strasse neben dem üblichen Stromverbrauch noch sein Auto über Nacht laden will, reichen die Leitungskapazitäten nicht. Dieses Problem lässt sich aber lösen und ist glücklicherweise nicht vom Wind abhängig.
  • Regas 13.07.2017 17:42
    Highlight Highlight Wäre mal interessant zu erfahren wie die E Autos in Zukunft besteuert werden sollen. Beim Treibstoff sind ja etwa 50% des Preises Steuerabgaben. Abgaben auf den Strombezug sind nicht so leicht zu erheben, besonders nicht auf die Steckdose zu Hause. Road pricing wäre ein gangbarer Lösungsansatz, aber kaum mehrheitsfähig.
    • atomschlaf 13.07.2017 18:42
      Highlight Highlight @Regas: Es braucht auch kein komplexes und teures Road-Pricing.
      Fahrleistungsabhängige Steuer: Für jedes Fahrzeug wird 1x jährlich online oder durch Einsenden einer Postkarte der Kilometerstand ans StVA gemeldet. Bei Fahrzeugen mit eigener Internet-Verbindung kann die Übermittlung auch direkt online erfolgen.
      Auf dieser Basis stellt das StVA die Steuern als Akontozahlung in Rechnung, z.B. als 2-Monats-Raten wie heute bei der Stromrechnung.

      Bei der periodischen Kontrolle oder bei einem Halterwechsel wird abgerechnet und je nachdem wird dann eine Nach- oder Rückzahlung fällig.
    • Donald 13.07.2017 18:56
      Highlight Highlight Ich fände eine Kombination aus km/Jahr, Gewicht und Länge des Autos fair. Vermutlich schwierig umzusetzen... Von Road-Pricing für spezielle Strecken zu bestimmten Zeiten, halte ich nichts.
    • Jol Bear 13.07.2017 19:19
      Highlight Highlight Alle Abgaben und Steuern auf Benzin- und Dieselfahrzeugen werden allmählich auf die E-Fahrzeuge umgelagert werden. Die Kosten für Strassen (und Schienen), für welche bisher diese Abgaben begründet wurden, fallen grössenteils weiterhin an und ausserdem wird eine einmal eingeführte Steuer oder Abgabe praktisch nie abgeschafft, höchstens irgendwie umgelagert. Was der Staat einmal bekommt, gibt er nicht freiwillig wieder her und bei der Begründungen für neue Ausgaben fehlt es nie an Phantasie...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samurai Gra 13.07.2017 17:29
    Highlight Highlight Ich hoffe das es bald Günstige Occassionen gibt
    • Nuka Cola 13.07.2017 18:15
      Highlight Highlight Bitte bedenken, dass diese dann aber zumeist neue Akkumulatoren benötigen, deren Austausch ziemlich kospielieg sein dürfte.

      Hoffe daher eher, dass ein Hersteller wie Tata einen kleiner E-Flitzer, anders als der Nano aber als sicheres Fahrzeug, heraus bringt.
    • Samurai Gra 13.07.2017 18:27
      Highlight Highlight Ich habe schon in einem Kombi zuwenig Platz, durchstrecken der Bremse ist nicht möglich und das Steuerrad ist knapp oberhalb der Beine.
      In einem Kleinwagen sind 30km eine Qual
    • Donald 13.07.2017 18:57
      Highlight Highlight @Django Ryffel
      Das ist ein Gerücht. Wer bezahlt dich? Oder sagst du das aus ideologischen Gründen? :)
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  • die 200 13.07.2017 17:23
    Highlight Highlight https://www.fool.de/2017/06/27/nein-dein-tesla-wird-seine-co2-bilanzen-nicht-in-82-jahren-ausgeglichen-haben/
  • die 200 13.07.2017 17:20
    Highlight Highlight Naja... solange die Herstellung einer Tesla-Batterie noch für 17,5 t CO2-Ausstoss sorgt hoffe ich nicht auf den grossen Druchbruch... Hauptsache man gibt dem Konsumenten ein gutes Gefühl, wenn's nachher nicht aus dem Auspuff kommt...
    • 7immi 13.07.2017 18:15
      Highlight Highlight @die200
      dem ist so. gemäss empa (stand 2011) beläuft sich der "verbrauch" in benzinäquivalente umgerechnet (die herstellung eines benziners/diesels abgezogen) rund 3 liter/100 km, wobei der grossteil auf die produktion der batterie entfällt. mit neuen batterien siehts dann aber sehr gut aus.
    • Ton 13.07.2017 18:17
      Highlight Highlight 17.5t CO2 entspricht 100'000km mit einem 7.5l/100km Benzinauto.
    • Ton 13.07.2017 18:17
      Highlight Highlight Die Herstellung des Benzinmotors ist dabei noch nicht eingerechnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugeyun 13.07.2017 17:16
    Highlight Highlight Problem bleibt die Bezahlbarkeit: Im „normalen Preissegment“ (10.000-20.000 Fr) gibt es ja nur uninteressante Kleinwagen zu kaufen (Renault Zoe, Renault Twizy, VW eUP, der Nissan Leaf, etc.). Ich denke aber, dass es in ein paar Jahren auch Skoda Octavia, Ford Focus, Opel Astra, etc. bezahlbar und in vernünftiger Elektrokonfiguration geben wird.
    • Donald 13.07.2017 19:03
      Highlight Highlight Ja, der neue Leaf wird ziemlich gut. Den BMW i3 gäbe es noch. Ist natürlich nicht ganz günstig und hat nicht genug Reichweite (dafür aber einen Range Extender a.k.a mini Benizinmotor).
  • Whitchface 13.07.2017 17:03
    Highlight Highlight Netter Beitrag Herr Löpfe. Wie wäre es mal mit einem Artikel über die Tatsache (Google ist Euer Freund), dass Elektromotoren in praktisch allen Ländern (der Strom kommt nicht aus der Steckdose) noch immer weniger energieeffizient sind als Verbrennungsmotoren? Aufgrund des hohen Anteils an Wasserkraft, ist die Schweiz mal wieder eine Ausnahme. Fahren Sie in Deutschland derzeit ein Elektroauto, verpesten Sie die Umwelt insgesamt stärker als im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrzeug. Daran wird sich mit der jetzigen Energiestrategie kaum etwas ändern. (neue Kohlekraftwerke boomen derzeit)
    • Philipp Löpfe 13.07.2017 17:49
      Highlight Highlight Neue Kohlekraftwerke boomen? Wo genau?
    • Samurai Gra 13.07.2017 17:55
      Highlight Highlight Nein die Aussage ist nicht korrekt.
      Die Elektromotoren haben eine Energieeffizienz von 90-98%, Verbrennungsmotoren irgendwas zwischen 30-38%, wie es um die Effizienz der AUTOS, also deren gesamteffizienz steht ist wohl eher gemeint.

      @Löpfe: In Indien, zumindest im Moment
    • sheimers 13.07.2017 18:04
      Highlight Highlight Wie wäre es mal mit nachrechnen statt nachplappern? Neue Kohlekraftwerke werden in Deutschland allenfalls als Ersatz für alte gebaut, zusätzlich gibt es da nichts. Der Kohleverbrauch ist seit 1990 stark zurückgegangen, der Anteil erneuerbarer Energie am Strommix nimmt stetig zu. Waren es 2002 noch 8.8%, sind es 2017 schon 37.6%. Tendenz immer noch steigend. Als Reserve hat man Gaskraftwerke, die in moderner Ausführung Wirkungsgrade bis 60% erreichen. Ein Benzinmotor in einem Auto kommt kaum auf 25%. Das heisst selbst mit fossiler Primärenergie fährt das Elektroauto sauberer als ein Benziner.
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  • 7immi 13.07.2017 16:59
    Highlight Highlight Das problem bei den etablierten marken ist, dass die erwartungen der kunden hoch sind. Das neue auto muss besser sein als seine vorgänger, trotz total neuer technologie (für den hersteller). Daher haben viele mal einen kleinen "vortaster" entwickelt (opel ampera, bmw i3&i7, renault zoe, ...) das risiko/ die hürde ist das problem. Sämtliche hersteller sind am entwickeln, allerdings mit verschiedenen strategien. Der nächste schub wird mit neuen batterien erfolgen, die derzeitige technologie reicht nicht aus. International laufen da so einige forschungsprojekte...
    • moedesty 13.07.2017 17:33
      Highlight Highlight "einen kleinen Vortaster" ... genau... der i3 und i8 sind hässlich und schweineteuer. Wenn es so wäre wie du sagst, dann würden sie einfach einen Elektrokleinwagen alà Fiat 500 produzieren. Denn dann kann der Kunde nicht sagen "er muss besser sein als der Vorgänger". Sondern BMW könnte sagen: "Hier ein bezahlbares Elektroauto der (noch) nicht mit den grossen BMW's konkurriert". So wären beide glücklich, ist aber nicht so. Darum kann deine Theorie nicht stimmen.
    • 7immi 13.07.2017 18:06
      Highlight Highlight @moedesty
      es ist nicht "meine theorie" sondern die von bmw. kannst dir ja vorstellen was dem ruf von bmw mehr schadet/ besser zu bmw passt: teuer und es funktioniert oder günstig aber unzuverlässig...
      die idee an einem "vortaster" ist übrigens, dass man sondiert und erfahrungen sammelt, der massenmarkt ist nicht das ziel.
      aber hässlich ist der i3, das ist so.
    • 7immi 13.07.2017 18:22
      Highlight Highlight @hoppla
      das ist korrekt, beides sind plug in hybride, die aber zwischen 30 und 80 km rein elektrisch fahren können. ein typisches "vortastmode" für den knowhowaufbau. man hat eine bewährte und eine neue technologie, somit ist die funktionssicherheit gegeben.
  • Töfflifahrer 13.07.2017 16:56
    Highlight Highlight Ist die Fahrdistanz und die Lademöglichkeiten massentauglich und erschwinglich, bin ich sofort bereit.
    • Posersalami 13.07.2017 17:41
      Highlight Highlight Die Fahrdistanz reicht schon längst für 99% der Autofahrer und 99% der Fahrten. Steht in wirklich jeder Statistik zum Thema. Wenn man wirklich mal 5-600km machen muss kann man sich ja einen Benziner mieten.
    • Samurai Gra 13.07.2017 17:57
      Highlight Highlight 450km sind schnell erreicht wenn man mehrere Alpenpässe abfährt ☹
    • Harri Hirsch 13.07.2017 18:06
      Highlight Highlight Ganz toll. Also dann für die Urlaubsfahrt mit Kind, Kegel und Hund ins Ausland zur Ferienzeit wenn tausende andere dann die gleiche Idee haben wird nach den Geboten des Marktes die Miete für einen Benziner für zwei Wochen wohl etwa den Preis eines kleinen Neuwagens betragen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • icarius 13.07.2017 16:55
    Highlight Highlight Der Rückgang von Verbrennern wird auch mit Gesetzesänderungen beschleunigt werden. Haben sich Elektroautos einmal halbwegs als Alternativen etabliert, wird man sich in den Städten fragen wieso man überhaupt noch lärmende Abgassschleudern zulassen soll.
    • mbr72 13.07.2017 17:09
      Highlight Highlight Der Lärm kommt v.a. Von Abrollgeräuschen...
    • ARoq 13.07.2017 19:36
      Highlight Highlight @mbr72: In den Städten nicht. Die Abroll- und Windgeräusche werden erst bei höheren Geschwindigkeiten relevant.
    • Sauäschnörrli 13.07.2017 23:26
      Highlight Highlight Alle Blue-wie-sie-alle-heissen-Modelle die ich kenne fahren mit Rollwiderstandsoptimierten Reifen, denke das wird bei E-Autos nicht anders sein.
  • David Tschan 13.07.2017 16:45
    Highlight Highlight Die Evolution zu elektrischen Fahrzeugen wird sogar noch viel rascher vonstatten gehen...

    http://www.telegraph.co.uk/business/2017/05/14/petrol-cars-will-vanish-2025-says-us-report/
  • krachbumxingpeng 13.07.2017 16:43
    Highlight Highlight Was ist mit der Entsorgung der Akkus? Wohin mit den Säuren?
    • fcsg 13.07.2017 17:21
      Highlight Highlight Grosse Fahrzeugbatterien können noch für Jahrzehnte als stationäre Speicher genutzt werden, falls die Kapazität für den Fahrbetrieb nicht mehr ausreicht. Auch danach ist das Recycling von Luthium Batterien technisch problemlos möglich.
    • purpletrain 13.07.2017 17:38
      Highlight Highlight Welche Säuren?
    • Donald 13.07.2017 19:10
      Highlight Highlight @krachbumxingpeng
      Wo entsorgt man eigentlich Benzin und Diesel?
      Ah ja, in der Luft.

      Wie transportiert man eigentlich Benzin und Diesel um die halbe Welt?
      Ah ja, in ungefiltert schwerölverbrennenden Tankern...

      Wie gewinnt man die Rohstoffe für Benzinmotoren? Und ist das umweltfreundlicher als die Gewinnung von Rohstoffen für Batterien?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 13.07.2017 16:38
    Highlight Highlight Mir ist nur wichtig dass es auch optisch ansprechende Autos gibt. Dann bin ich der erste der zu einem Elektroauto greifft... bislang schafft das nur Tesla, so halbwegs, mich was die Optik betrifft, zu begeistern...
    • Eksjugo 13.07.2017 16:55
      Highlight Highlight Die Optik ist aber persönliche Geschmackssache.
    • icarius 13.07.2017 16:56
      Highlight Highlight Der Renault Zoe und der E-Golf sind aber auch okay, oder?
    • Walter Sahli 13.07.2017 17:04
      Highlight Highlight Naja, schaut man sich auf der Strasse um, dann wird nicht besonders viel Wert auf Ästhetik gelegt. Anders ist die Anzahl dieser 🐷🖕🏻👎🏻⚡️💣❌☠👺 💩-SUV nicht zu erklären.
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