Wirtschaft
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FORT WILLIAM, SCOTLAND - FEBRUARY 17:  Rescue teams and a Coastguard helicopter are deployed to the scene of an Avalanche at Creag Meagaidh on February 17, 2016 in Fort William,Scotland. The rescuers had been searching for missing climbers Rachel Slater, 24, and Tim Newton, 27 from Bradford, had been climbing on Ben Nevis over the weekend but were reported missing on Monday.  (Photo by Jeff J Mitchell/Getty Images)

Rettungshelikopter im Einsatz. 
Bild: Getty Images Europe

Die Weltwirtschaft wächst im Schneckentempo. Braucht es jetzt «Helikopter-Geld»?

Die Angst vor einer weltweiten Rezession nimmt zu, die Zentralbanken haben ihr Pulver verschossen. Verschiedene Vorschläge, um aus der Krise zu kommen, werden diskutiert – auch exotisch anmutende.



Der «Economist» ist ein führendes Wirtschaftsmagazin und gilt als topseriös. In seiner jüngsten Ausgabe überrascht er mit einem Vorschlag, der – milde ausgedrückt – aufhorchen lässt. Um die immer schlimmer werdende Flaute der Weltwirtschaft zu beheben, sollte man den Einsatz von «Helikopter-Geld» erwägen. Will heissen: Das Magazin schlägt vor, Bargeld an alle Einwohner zu verteilen, um damit die Nachfrage zu beleben.

«Anders als das QE (Aufkaufen von Staatsanleihen und anderen Wertschriften, Anm. d. Red) lässt Helikopter-Geld Banken und Finanzmärkte links liegen und lässt frisch gedrucktes Geld den Menschen zukommen. Allein die Kühnheit dieses Vorhabens würde die Menschen dazu ermuntern, dieses Geld auszugeben und es nicht auf die hohe Kante zu legen.»

Economist

Das ist nicht unbedingt das, was man gemeinhin unter seriöser Geldpolitik versteht, aber wir leben in ungewöhnlichen Zeiten, und diese verlangen bekanntlich nach ungewöhnlichen Massnahmen. Denn dass die Weltwirtschaft aus dem Ruder läuft, ist unübersehbar geworden: Der Börsenstart ins neue Jahr war der schlechteste seit Menschengedenken. Schwellenländer wie China, Brasilien und Russland befinden sich in grossen Schwierigkeiten, der tiefe Ölpreis verunsichert die Märkte, die Banken sind erneut ins Wanken geraten, und der amerikanischen Wirtschaft geht die Luft aus. Kommt also die seit 2008 erwartete weltweite Depression doch noch?

Die Zentralbanker haben ausgezaubert

Panik ist fehl am Platz, aber es lässt sich nicht leugnen, dass die Magie der Zentralbanker ihre Wirkung eingebüsst hat. Nach 2008 haben hauptsächlich die US-Notenbank, das Fed, und die Europäische Zentralbank (EZB) – nachdem Mario Draghi den glücklosen Jean-Claude Trichet ersetzt hatte – eine Depression verhindert. Mit einer Politik des billigen Geldes haben sie eine Deflationsspirale abgewehrt. Doch nun wirkt dieses Mittel nicht mehr. «Trotz des billigen Geldes ist die Anzahl der Kredite, die Geschäftsbanken verleihen, erbärmlich», klagt der «Economist».

Mit der Geldpolitik allein lässt sich der Karren nicht mehr aus dem Dreck ziehen. Darüber herrscht allgemeiner Konsens. Sonst liegen sich die Ökonomen einmal mehr in den Haaren und präsentieren sehr unterschiedliche Analysen: Harvard-Professor Kenneth Rogoff macht die zu hohen Staatsschulden für die Misere verantwortlich, der Wirtschaftshistoriker Robert Gordon mangelndes Wachstum der Produktivität, der ehemalige Fed-Präsident Ben Bernanke spricht von einer «Spar-Flut» und Nobelpreisträger Paul Krugman von einer «Liquiditätsfalle».  

Former U.S. Secretary of the Treasury and Harvard University's Lawrence Summers delivers remarks at the National Association for Business Economics Policy Conference in Arlington, Virginia February 24, 2014.   REUTERS/Gary Cameron (UNITED STATES - Tags: POLITICS BUSINESS)

Viel gefragter Redner: Ex-US-Finanzminister Lawrence Summers.
Bild: X00044

Eine umfassende Erklärung legt der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers in der neuesten Ausgabe von «Foreign Affairs» vor. Er spricht von einer «säkularen Stagnation», und meint damit Folgendes: In einer idealen Wirtschaftswelt mit Vollbeschäftigung wird die Höhe der realen Zinsen bestimmt vom angebotenen Spargeld und den nachgefragten Investitionen. Dieser Zinssatz gilt als «neutral». Von einer «säkularen Stagnation» spricht man, wenn dieser neutrale Zinssatz viel tiefer als üblich sinkt und mit den konventionellen Mitteln der Geldpolitik nicht mehr hergestellt werden kann. Das trifft heute zu. Weltweit liegen die Zinssätze auf rekordtiefem Niveau und rund 4,5 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre. In einigen Ländern gibt es gar Negativzinsen.

Wer investiert noch in Hotels oder Shoppingcenters?

Wie kommt es dazu? Einerseits hat das Angebot an Spargeldern zugenommen. Dafür sorgen die wachsende Ungleichheit – reiche Menschen sparen viel mehr als arme –, die längere Lebenserwartung und die satten Gewinne von Unternehmen wie Apple und Google, die auf riesigen Cash-Bergen sitzen.

Die IT-Konzerne beeinflussen auch das Investitionsverhalten der anderen Unternehmen. Welche Hotelkette wagt es im Zeitalter von Airbnb noch, gross zu investieren? Wer baut angesichts des Erfolges von Amazon noch Shoppingcenters? «In einer Zeit des raschen technologischen Wandels kann es sinnvoll sein, Investitionen hinauszuschieben», stellt Summers fest.

«Nie war es billiger, Geld aufzunehmen. Die Gründe, dieses Geld auch langfristig zu borgen und die zerfallende Infrastruktur und Gebäude zu erneuern, waren noch nie überzeugender.»

Economist

In einer «säkularen Stagnation» herrscht deshalb der an sich absurde Zustand, dass zu viel und viel zu billiges Geld verzweifelt nach nicht vorhandenen Investitionsmöglichkeiten sucht. Dagegen können die Zentralbanker nichts ausrichten. Hier muss die Politik eingreifen, aber um Himmels Willen nicht mit einer Austeritätspolitik.

Warum die Politik jetzt das Szepter übernehmen muss

So sieht es auch der «Economist»: «Schwäbische Sparsamkeit richtet derzeit grossen Schaden an», schreibt das Blatt. «Nie war es billiger, Geld aufzunehmen. (...) Die Gründe, dieses Geld auch langfristig zu borgen und die zerfallende Infrastruktur und Gebäude zu erneuern, waren noch nie überzeugender.»

Die Zentralbanker haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass der Patient Weltwirtschaft überlebt hat. Für die Reha ist nun jedoch die Politik zuständig, denn selbst «Helikopter-Geld» könnte allenfalls eine verzweifelte Notmassnahme sein, um den Exitus zu verhindern. Auch die rekordtiefen Zinsen waren ursprünglich nicht für die Ewigkeit gedacht. Doch es zeigt sich nun, dass der Ausstieg sehr viel schwerer fällt als gedacht. Niemand rechnet heute damit, dass die Fed nach einer zögerlichen Zinserhöhung von 0,25 Prozent noch weiter an der Zinsschraube drehen wird.

Rückfall in den Protektionismus droht

Deshalb muss jetzt die Politik aktiv werden. Eine «säkulare Stagnation» ist kein Kindergeburtstag, sondern birgt grosse politische Gefahren. «Fallende Märkte und stagnierende Volkswirtschaften stärken die Populisten, das zeigt sich nach der Krise 2007-08», schreibt der «Economist». «Populisten haben ihre eigenen Rezepte für die Lösung von wirtschaftlichen Problemen, darunter protektionistische Zölle, willkürliche Steuern, Verstaatlichung und noch andere ruinöse Vorhaben.»

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 26.03.2017 13:32
    Highlight Highlight Eines Tages ist die Welt ausgebeutet, die dritte
    Welt Staaten haben die Standards für Löhne,
    Arbeitssicherheit und Ökologie angepasst. Das
    Öl wird ausgehen und die schlauen Menschen werden merken, das sich keine Sklaven mehr
    finden werden, die uns mit sinnlosen Gütern
    für die tägliche Ablenkung überschwemmen!
    Dafür werden Roboter geboren, welche dies
    übernehmen. Nur wenige werden sich diese so produzierten Güter leisten können! Also wird es früher oder später solche Ansätze wie Grundeinkommen oder Helikopter Geld brauchen. Neue Ideen, aber auch die praktische Umsetzung, sind gefragt.
  • Wolfsblut 22.02.2016 20:45
    Highlight Highlight 💪💪💪 Ich fang schon mal an, das Grundstück nebenan für den Helikopter zu roden.💰💰💰
  • Unkalmar 22.02.2016 19:40
    Highlight Highlight Wirklich interessanter Artikel. Helikoptergeld, eine Art befristetes bedingungsloses Grundeinkommen en Miniature. Klingt vielversprechend, dürfte aber kein Strohfeuer sein, sondern müsste gross genug sein, um quasi ausreichend Glut zu liefern, damit die Menschen, die Armen und die Reicgen,dauerhaft damit aufhören können, aus Furcht vor schlechten Zeiten ihr Geld zu horten.
  • Ignorans 22.02.2016 16:29
    Highlight Highlight Vielleicht sind die europäischen Banken zu schlecht aufgestellt, um im großen Masse Kredite zu vergeben...
    In Zeiten der Unsicherheit scheint es unrealistisch, dass "geschenktes" Geld ausgeben anstatt gespart wird.
  • Mr. Kr 22.02.2016 13:50
    Highlight Highlight So schlecht kann es der Wirtschaft nicht gehen, die Reichen sind noch reicher geworden. Und wer interessiert sich schon für die Mittelschicht, pfff.

    Sorry aber wie soll das auch funktionieren wenn die Reichsten Leute der Welt immer mehr anhäufen. Ist ja ganz klar dass dann weniger für die anderen übrig bleibt.
  • kEINKOmmEnTAR 22.02.2016 13:26
    Highlight Highlight Den Vorschlag habe ich schon 2010 gebracht, aber da hörte mir niemand zu.

    Es gibt nichts einfacheres als der Unter- und Mittelschicht Geld zu geben damit diesen damit etwas konsumieren können was die Wirtschaft ankurbelt.
    Das bringt hundert mal mehr als wenn diese gefrässigen Banken noch mehr Geld in den A. geschoben bekommen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 22.02.2016 13:49
      Highlight Highlight Wer bezahlt den das? Sowas hat man ja mit der Abwrackprämie in Deutschland gemacht. Steht jetzt einfach auf der passiv Seite der Buchhaltung. Bezahlt trotzdem der einfache Bürger mit Steuern. Investitionen in die Infrastruktur? Die Bauwirtschaft profitiert alleine und dankt!
    • kEINKOmmEnTAR 22.02.2016 15:36
      Highlight Highlight @Peter: Auch das Billig-Geld und das Geld mit dem die Banken gerettet werden mussten kostet uns Bürger schlussendlich.
  • Evan 22.02.2016 13:21
    Highlight Highlight Kann mich mal einer darüber aufklären warum das von der Bank frisch gedruckte Geld nicht im Allgemeinen direkt an die Bevölkerung verteilt wird? Als eine Art BGE? Und ohne gleich wie wild Blitze zu verteilen...
    • Philipp Löpfe 22.02.2016 14:01
      Highlight Highlight Ja. Man kann dies beispielsweise mit Steuergutschriften machen.
  • 7immi 22.02.2016 13:17
    Highlight Highlight die wirtschaftselite ist unglaublich kreativ, wenns darum geht, blasen zu erzeugen. ob unsere zukunft unter einem guten stern steht mit diesen schuldenbergen ist fragwürdig.
    hinzu kommt, dass mir leute sehr suspekt sind, die mit prozentzahlen grösser als 100 rechnen...
  • Picker 22.02.2016 13:15
    Highlight Highlight Gebe pirania2222 voll recht. Jegliche Infrastruktur eines Landes gehört verstaatlicht: Wasser/Lebensmittel, Elektrizität, Krankenkassen, etc. - d.h. etwas anderes als Gewinn und Wachstum stehen im Vordergrund.

    Sehe mich gar nicht als Sozi ;) aber es ist ja offensichtlich, dass der Kapitalismus alleine so nicht funkt. kann: Die obersten 5% werden immer reicher, Unternehmen bezahlen durch Tricks keine Steuern und es werden Leute entlassen, wenn sie "vörig" werden. Es braucht hier gemeinsame Gesetze aller entwickelten Länder (bin aber realistisch genug und glaube vorher noch an den Samichlaus).
  • NikolaiZH 22.02.2016 13:04
    Highlight Highlight ein guter und interessanter artikel
  • EvilBetty 22.02.2016 13:04
    Highlight Highlight Oder man könnte auch einfach damit leben lernen, dass Wachstum nicht unendlich ist... In wessen Kassen bleibt denn das Geld nach dem Ausgeben liegen? 😉
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 22.02.2016 12:43
    Highlight Highlight Sorry, aber ich halte das für eine dumme Idee. Dieses Helikoptergeld wird die Inflation ankurbeln. Ausserdem wird jemand dafür bezahlen, nämlich die Steuerzahler und zukünftigen Generationen. Gleiches passierte in Deutschland mit der Abwrackprämie. Auch Helikoptergeld... besser ist es, die Vermögenden höher zu besteuern, Abgaben und Erbschaftssteuern. Warum? Weil Vermögende das Geld "horten" und es nicht für den Konsum nutzen. Entlastet man die kleinen Einkommen, bleibt da mehr Geld für Ferien, Kinderkrippe, Haushaltshilfe und Konsum übrig... gleicher Effekt, besser und sozialer durchgeführt.
    • Philipp Löpfe 22.02.2016 14:02
      Highlight Highlight Nein, das Helikopter-Geld muss nicht zwingend die Inflation ankurbeln, das ist ja bei den Milliarden für die Bankenrettung auch nicht geschehen.... Abgesehen davon habe wir heute eine milde Deflation.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 22.02.2016 14:13
      Highlight Highlight Zwingend wahrscheinlich nicht. Und das wäre vielleicht nicht einmal ein Problem im Moment. Obwohl natürlich jede Inflation den erwarteten Effekt reduziert... dennoch, jemand wird dafür bezahlen. Künftige Generationen. Konsumiere heute, bezahle morgen... wir könnten uns fragen, wie man zukünftige Generationen daran teilhaben lässt? Zum Beispiel durch Investitionen in die Nachhaltigkeit, anstatt in schnöden Konsum. Das Geld fliesst grösstenteils sowieso nach China und macht die Müllberge noch etwas höher. Infrastruktur? Ist vor alle ein Konjunkturprogramm für den Bau. Der läuft aber heute schon.
    • Ignorans 22.02.2016 16:18
      Highlight Highlight Das Problem der Zentralbanken ist ja, dass die Inflation weit weg von der Zielinflation (ca. 2%)...
  • ket4mon 22.02.2016 12:34
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand erklären, was der Begriff "Weltwirtschaft" zu bedeuten hat? Inwiefern ist das für uns relevant? Mit wem konkurenzieren wir?
  • poga 22.02.2016 12:32
    Highlight Highlight Naja Helikoptergeld fände ich ärgerlich. Warum nicht 100Mia in erneuerbare Energien? Photovoltaik und Wasserkraft. Dann wäre ein Teil des Geldes sinnvoll investiert und ein Teil(Den man zuviel bezahlt hat) verpufft. Weil die Investoren keinen Bock darauf gaben unsere Panelen zu bezahlen, wird der Franken schwächer und alle hätten etwas davon.
    • Anam.Cara 22.02.2016 17:22
      Highlight Highlight @poga: etwas ähnliches hab ich kürzlich in einem Kommentar vorgeschlagen.
      Es wäre schön, wenn jene, die auf dem Kapital sitzen, mal mit einer vernünftigen Rendite oder sogar mit einem gewissen Risiko kalkulieren würden. Z.B. mit Investitionen in nachhaltige Zukunftstechnologie (z.B. erneuerbare Energie, Speicherung von Energie, Nahrungsverteilung u.ä.).
      Gegen das kurzfristige Gewinndenken (bzw. für nachhaltigere Investitionen) könnte man auch Wertsteigerungssteuern erheben - ähnlich wie bei der Immobilien-Spekulationssteuer (wer innert 5 Jahren verkauft liefert 50 % seines Gewinns ab).
  • CreatorsWolf 22.02.2016 12:28
    Highlight Highlight Wer investieren sollte sind die grossen Unternehmensaktionäre, welche auf riesigen Geldhaufen sitzen. Und zwar in Lohnerhöhungen für die Angestellten und reale Investitionen. Was bringt Helikoptergeld, wenn das System darauf ausgelegt ist, dass praktisch der gesamte Gewinn den Vermögenden zukommt, welche dieses Geld dem wirtschaftskreislauf entziehen?
  • glüngi 22.02.2016 12:05
    Highlight Highlight Oder wir machen das so wie GTA-Online.
    Wir lassen Geldtransporter herumfahren die die Menschen Ausrauben dürfen, diese werden dann von der Polizei verfolgt welche aber aufgeben sobald man ausser Sichtweite ist.

    Dann machen wir Wettbewerbe wie "Fahre am längsten Rückwärts" oder "Zerstöre am meisten Fahrzeuge mit einem Golfschläger" oder "Klaue ein Flugzeug und Fliege auf dem Kopf" Den Gewinnern Zahlen wir jeweils 20'000 Franken aus.

    Dies würde Spass garantieren, die Wirtschaft ankurbeln. (vor allem die Bestattungsindustrie würde massiv profitieren)

    http://gta.wikia.com/wiki/Freemode_Events
    • Retarded Wizard 22.02.2016 12:25
      Highlight Highlight Diese Idee hat Zukunft, Wirtschaftswachstum bei sinkender Arbeitsmoral und Bevölkerungsanzahl.

      Rockstar verdient definitiv einen Nobelpreis
  • Maya Eldorado 22.02.2016 12:04
    Highlight Highlight Was genau ist der Unterschied zwischen BGE (bedingungslosem Grundeinkommen) und Helikoptergeld?
    Vielleicht diesen Sommer schon werden wir über das BGE abstimmen.
    • Philipp Löpfe 22.02.2016 12:17
      Highlight Highlight Wir werden sicher am 26. Juni über das Grundeinkommen abstimmen, aber es hat – sorry - nichts mit Helikoptergeld am Hut.
    • Maya Eldorado 22.02.2016 12:26
      Highlight Highlight Ich meine, das gleiche ist, dass das Geld an alle verteilt wird. Nur die Motivation ist eine andere.
      Das BGE soll uns vom Zwang zur Arbeit befreien.
      Mit dem Helikoptergeld sollen die Menschen die Wirtschaft retten.
    • Retarded Wizard 22.02.2016 12:30
      Highlight Highlight Als ob das BGE eine Chance hat, in einem Land in dem sich die Leute sogar vor einer zusätzlichen Ferienwoche fürchten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • pirania2222 22.02.2016 12:01
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz warum der "Economist" eine Verstaatlichung generell als "ruinöses Vorhaben" abtut. Wenn die Privatwirtschaft zu zögerlich ist, um Neuinvestitionen zu tätigen, könnte es doch der Staat tun. Dieser hat immerhin auch die Aufgabe, seine Bürger zu schützen. Wieso sollte er auf diese Weise nicht die Bürger vor dem finanziellen Ruin und grosser Arbeitslosigkeit bewahren? Wir leben nicht in einer komplett freien Marktwirtschaft. Dann könnte der Staat seinen Handlungsspielraum doch auch mal nutzen.
    • @BlackStar 22.02.2016 12:46
      Highlight Highlight richtig, wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft. Der Staat greift schon heute massiv ein: unser Gesundheitswesen, flankierende Massnahmen, Gesamtarbeitsverträge, Zulassungsbeschränkungen, technische Vorschriften, Subventionen, Direktzahlungen, Regulation der Finanzbranche ... die Liste lässt sich lange fortsetzten. Verstaatlichen heisst mehr Einfluss für Politiker. Darunter leidet oft die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovation.
    • NikolaiZH 22.02.2016 13:07
      Highlight Highlight schau dir mal UdSSR und seine Satelliten - darin stecken alle Antworten auf deine Fragen
    • Evan 22.02.2016 13:17
      Highlight Highlight Ich würde behaupten, dass das mit dem sehr starken Glauben an den Kapitalismus in England (und den USA) zusammenhängt.

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EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.

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