Wirtschaft
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Russian President Vladimir Putin, top, competes against Musa Mogushkov, member of Russia Judo team during their training session in the resort city of Sochi, Russia, Friday, Jan. 8, 2016. After Russian President Vladimir Putin and national judo team coach Ezio Gamba took each other to the mat in a practice, Putin followed up with a smooth move, granting the Italian a Russian passport. (Alexei Nikolsky, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)

Nicht nur beim Judo bringt Putin seine Gegner aus dem Gleichgewicht. Bild: AP/POOL SPUTNIK KREMLIN

Kommentar

Putin stellt die Gesetze der politischen Schwerkraft auf den Kopf – ohne Soft Power

Russland ist wirtschaftlich am Boden und hat einen lausigen Ruf. Trotzdem wird es als Sieger der geopolitischen Spiele dieses Jahres gefeiert.



Der Harvard-Professor Joseph Nye hat der Politik einen neuen Begriff beschert: Soft Power. Darunter versteht er den Einfluss, den eine Nation mit kulturellen Werten wie Musik, Film, aber auch Universitäten und Lebensstil ausüben kann.  

Gemäss Nye hat Macht somit drei Dimensionen: Hard Power (militärische Macht), Wirtschaftsmacht und eben Soft Power. Er geht davon aus, dass in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts diese weiche Macht immer mehr an Bedeutung gewinnt. Diese Sicht der Geopolitik hat weltweit grossen Einfluss erlangt.  

«Der Status als Supermacht ist Gegenstand eines enormen russischen Nationalstolzes, und sein Verlust eine Tragödie.»

Walter Laqueur

Wladimir Putin stellt Nyes Theorie auf den Kopf. Nach dem Fall von Aleppo steht er als grosser Sieger der geopolitischen Machtkämpfe da. Er hat dabei einzig auf Hard Power gesetzt und mit seinen Jets die traditionsreiche syrische Stadt in Schutt und Asche gebombt.  

Russlands Wirtschaft leidet

Etwas anderes hat Putin auch gar nicht zur Verfügung. Wirtschaftlich ist Russland abhängig von Öl und Gas und leidet deshalb massiv unter dem Preiszerfall der fossilen Brennstoffe. Seit rund zwei Jahren steckt die russische Wirtschaft in einer schweren Rezession.  

Auch die russische Bevölkerung schrumpft. «Die meisten Voraussagen gehen davon aus, dass sie weiter schrumpfen wird», stellt Stephen Fidler im «Wall Street Journal» fest. «Bis zum Ende dieses Jahrhunderts von derzeit 144 Millionen auf rund 100 Millionen Menschen.»  

2016 AP YEAR END PHOTOS - People walk past World War II tanks at Dvortsovaya (Palace) Square in St.Petersburg, Russia, in the early morning at the time Nazi Germany attacked the Soviet Union 75 years ago, on June 22, 2016. Zimny (Winter) palace is in the background. (AP Photo/Dmitri Lovetsky, File)

St.Petersburg gilt als das Paris des Ostens. Bild: Dmitri Lovetsky/AP/KEYSTONE

Ausser ein paar herausragenden Schriftstellern und St.Petersburg hat Russland in Sachen Soft Power ebenfalls wenig zu bieten. Wir kennen keine russischen Rockbands, russische Filme sind meist einem elitären Publikum vorbehalten. Kein westlicher Student denkt daran, in Russland seinen Master zu machen – und russisches Essen ist gewöhnungsbedürftig.  

Stalin gilt nach wie vor als grosser Staatsmann

Die Russen sehen das anders. Selbst nach dem Fall der Sowjetunion betrachten sie sich als Grossmacht. Deshalb wird auch heute noch Josef Stalin von mehr als der Hälfte der Bevölkerung als grösster Staatsmann aller Zeiten verehrt. Er hat die UdSSR als Supermacht etabliert, «und dieser Status als Supermacht ist Gegenstand eines enormen Nationalstolzes, und sein Verlust eine Tragödie», schreibt Walter Laqueur in seinem Buch «Putinismus».  

Als US-Präsident Barack Obama Russland als «Regionalmacht» bezeichnete, hat er die Russen schwer gekränkt. Putin setzt alles daran, das Gegenteil zu beweisen. Dabei schreckt er vor schlimmsten Menschenrechtsverletzungen nicht zurück. Aleppo wird bereits mit Grosny, Dresden und Guernica verglichen, Städte, die aus zynischem Kalkül dem Erdboden gleichgemacht wurden.  

Putins Hard Power ist alt, aber wirksam

Dabei ist Putins Hard Power überschaubar. Er hat zwar am meisten Atomsprengköpfe, doch die eignen sich nur zur Abschreckung. Für die Verteidigung gibt Russland jedoch weniger aus als die USA, China, das Vereinigte Königreich, Indien und Saudi-Arabien. Als der einzige, 30-jährige russische Flugzeugträger im Herbst durch das Mittelmeer dampfte, machte er sich zum Gespött der restlichen Welt.  

epa05596278 A handout photograph made available by Dover Marina.com on 21 October 2016 showing Russian aircraft carrier Admiral Kuznetsov in the English Channel, 21 October 2016. The Russian Task Group, which includes the sole Russian aircraft carrier, Admiral Kuznetsov, the nuclear powered Kirov Class Battlecruiser, Pyotr Velikiy and two Udaloy Class Destroyers, Vice Admiral Kulakov and Severomorsk sailed from Russia on Saturday 15 October to join the Russian anti-Daesh military operations in Syria.  EPA/DOVER MARINA.COM / HANDOUT MANDTAORY CREDIT: DOVER MARINA.COM HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Nicht mehr der Jüngste: der russische Flugzeugträger Kusnezow. Bild: EPA/ DOVER MARINA.COM

Wie also lässt sich Putins Erfolg erklären? «Seine Biografen messen seinen Judo-Fähigkeiten grosse Bedeutung zu», schreibt Fidler. «Dabei ist es wichtig, sofort zuzuschlagen, wenn der Gegner aus dem Gleichgewicht gerät.»  

Wie Putin das Machtvakuum ausgenützt hat

Der Westen ist derzeit kräftig aus der Balance geraten. Die EU ist mit sich selbst beschäftigt und geopolitisch gelähmt. Die USA haben nach Irak und Afghanistan null Bock, Bodentruppen in den Nahen Osten zu schicken. Barack Obamas Strategie, hinter den Kulissen zu führen, hat sich in Syrien als Rohrkrepierer erwiesen.

Dieses Machtvakuum hat Putin geschickt ausgenützt und sein Ziel, wieder auf Augenhöhe mit den Grossen mitmischen zu können, erreicht. Alles deutet darauf hin, dass er als nächstes einen Deal mit dem gewählten US-Präsidenten Donald Trump abschliessen wird. Wie sich das auf die Geopolitik auswirken wird, wissen derzeit nur die Götter. Aber eines scheint sicher: Mit Soft Power wird in naher Zukunft kein Blumentopf zu gewinnen sein.

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphfa 17.12.2016 23:58
    Highlight Highlight Herr Löpfe, einige Dinge will ich schon etwas korrigieren:
    1. Den grössten Schaden an Syrien wurde durch vökerrechtswidrige, fremde Einmischung vor Jahren angerichtet.
    2. Das technische Verständnis in Russland ist auf extrem hohem Niveau. Es wird auch immer mehr in Bildung investiert.
    3. Ich war diesen Sommer 5 Wochen privat in Sibirien. Meine Gastgeber haben gut und abwechlungsreich russische Gerichte gekocht. Es gibt alles im Supermarkt.
    4. Putin ist nicht Russland. Privat selten ein Thema, da gibts Wichtigeres. Sanktionen gegen das russische Volk dagegen schon.
    5. Allepo vs. Dresden??
    • Sophia 19.12.2016 18:35
      Highlight Highlight Putin ist nicht Russland, das kann ich voll unterstützen! Das der auf Lügen basierende Bush-Krieg im Irak eine Katastrophe war und mitschuld an dem Syrienkrieg ist, ist unbestritten. Aber wer hat in Syrien grösseren Schaden angerichtet, als die Russen und Assad zusammen es taten? Das musst du uns nun aber ganz klar belegen, Raphfa, bitte!
    • Raphfa 19.12.2016 20:46
      Highlight Highlight Indem wie schon in Lybien mit einem von aussen gesteuertem Bürgerkrieg ein blühender Staat in eine Hölle verwandelt wurde. Dahinter stecken Plutokraten (oder Psychopathen), die keine Skrupel kennen, wenn es deren Machthunger dient. Assad, Putin, Hussein usw. werden ja älter und verschwinden eines Tages. Da braucht es keine völkerrechtswidrige Einmischung von aussen. Ohne den Krieg gegen den Terror und den "arabischen Frühling" (Welch zynischer Ausdruck für das Verbrechen) würden viele Menschen noch leben.

      Den grausamen islamischen Staat haben übrigens nicht Putin und Assad gegründet.

  • Skeptischer Optimist 17.12.2016 21:54
    Highlight Highlight Tja, wer sein Weltbild vor allem durch die Lektüre von WSJ, NYT, The Economist, etc. formt muss derzeit von schweren Zweifeln geplagt werden. Zu dieser Gruppe zähle ich den Autor dieses Artikels.

    Ein kleiner Tipp: Mit "Soft Power" war nie ein Blumentopf zu gewinnen. Nächster Tipp: Ignoranz kann schädlich sein, vor allem wenn sie mit Ueberheblichkeit gepaart ist.
    • Mikado87 18.12.2016 22:29
      Highlight Highlight Sie scheinen Soft Power als Konzept nicht verstanden zu haben. Schauen wir uns mal die USA an. Wir hier im Westen sind so durchdrungen von der Softpower der USA, dass es vielen nicht mal mehr auffällt! McDonald's, Hollywood und die Musik Industrie lassen grüssen. Massenkonsum und "the american way of live" wurde in Europa erst zum Thema als man über den grossen Teich geschaut hat und sah, was sich der einfache Bürger dort alles so leisten konnte.
    • Mikado87 18.12.2016 23:01
      Highlight Highlight (Part2) Und das grösste an dem ganzen, die Eliten anderer Länder (bsp. aus China) schicken ihre Sprösslinge an die amerikanischen Top Unis. Diese Sprösslinge werden mal wichtige Funktionen in ihren Ländern in Wirtschaft und Politik besetzen. Was glauben sie, was für einen riesigen Einfluss 5 oder noch mehr Jahre amerikanisches Mindset in der Bildung und an deren Wohnort haben wird? Das ist wahre Macht! Ihre Hardpower vernichtet den Gegner, Softpower andererseits macht sie langfristig zu meinem Ebenbild.
    • Sophia 19.12.2016 18:53
      Highlight Highlight Putin ist der Störenfried der Welt, der meint es auch so. Die Amis glauben zwar die Guten zu sein, aber sie richten mehr Unheil in der Welt an, als es ihnen selbst lieb sein kann. Zur ersteren Aussage schaue man sich das "Abkommen" des Putins mit der SPÖ an! So soll die "junge Generation im Geiste von Patriotismus und Arbeitsfreude" erzogen werden!
      Kann man sich dafür etwas kaufen? Erziehung zur Freiheit, Anstand und internationaler Solidarität wäre das Richtige!
      Kein Wort für die zerbombte Stadt Aleppo! Kein Wort gegen die Annektion der Ukraine!
      Mit Verbrechern paktieren ist verdorben!
  • Raphfa 17.12.2016 14:52
    Highlight Highlight Wahnsinn, wie intelligent die Russen sind. Die kippen mit ein paar Hacks das ganze amerikanische, mit immensen Steuermitteln aufgebauten Sicherheitsapparat. Der zweite Skandal, nachdem dieses schon gegen 19 mit Teppichmessern bewaffnete Terroristen versagt hat.

    Nicht verwunderlich, dass das Imperium wackelt. Macht nichts, wir brauchen KEINES.

    Bei Betrachtung der Geschichte des "Hinterhofes" der USA, Zentral -und Südamerika, glaube ich mich zu erinnern, dass die USA es nicht so streng nahmen mit der politischen Beeinflussung anderer Staaten. Jedenfalls nicht, wenn sie selbst tätig wurden.
    • Sophia 19.12.2016 19:02
      Highlight Highlight Dazu braucht kein Russen Intelligenz Raphfa, sondern lediglich kriminelle Energie!
      Und was die Amis auf der Welt anrichten ist immer noch weniger schlimm, als das was ein Putin täte!
      Wenn der Putin eine Wirtschaftsmacht wie die USA im Rücken hätte und nicht nur eine kleine Regionalmacht, dann würde der die Welt verändern, dass es uns allen Angst und Bange würde, falls wir am Leben blieben. Der Putin ist und bleibt ein einfach denkender, paranoider KGB Beamter, der alles im Griff haben muss, sogar unsere Gedanken wären nicht mehr sicher vor ihm.
  • chickenhill 17.12.2016 12:50
    Highlight Highlight Ich wohne seit 10 Tagen am Pushkin Institut in Moskau. Und als erstes Fallen die 60% Chinesen(innen) die hier studieren auf. Auch auf Leute aus dem Arabischen Raum trifft man und ab und zu ein Westeuropäer.
    Nur die Schulräume und Schlafsääle sind dermassen veraltet, das ich mich über jeden Ausländer, speziell die reichen Chinesen Kinder, wundere.
    • Sophia 19.12.2016 19:10
      Highlight Highlight Da hast du aber umfassendes Bild von Russland! Bist du auch schon mal in Tschernobyl gewesen, in einem Gefängnis in Sibirien, in Werchojans, am Amur, hast du mitbekommen, wie die Menschen dort leben??
      Geht nach Moskau und meint etwas ersprieslichen über Russland berichten zu müssen. Oh mein Gott!
  • Raphael Stein 17.12.2016 11:54
    Highlight Highlight EIne weitere Ursache der Fehleinschätzung gegenüber Russland, die seit 20 Jahren von Politiker und Journalisten gemacht wird, liegt in der Personifizierung und reduziert den West-Ost Konflikt auf Putin. Die westlichen Medien machen Putin zu einer Zielscheibe, was zu falschen Schlüssen führt. Immerhin weitet sich der Kommentar von Löpfe auch auf Randen aus. Kunst und Kultur dürfte bei seinen zwei Russland Aufenthalten vermutlich etwas zu kurz geraten sein.
  • lilie 17.12.2016 07:40
    Highlight Highlight Ein spannendes Konzept.

    Ich bin kein Fan von Putin und kenne Russland nicht besser und nicht schlechter als der Durchschnittsbürger. Und sicher kann man anmerken, dass ein solch grosses und (ehemals?) mächtiges Land mehr "Soft Power" exportieren müsste.

    Trotzdem fallen mir einige Dinge ein, die man in diesem Zusammenhang erwähnen müsste: Russland hat sehr gute BaletttänzerInnen und ArtistInnen. Wer mal in den Knie geht, kann sie bewundern. Russland hat auch tolle Athleten (allerdings leider alle gedopt...).

    Und was ist eigentlich mit Wodka? Oder zählt man den zur Hard Power? 🤔😉
    • Posersalami 17.12.2016 22:09
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen sind die sagenhaften russischen Denker und Musiker! Was wären wird ohne Dostojewski, Gorki, Tolstoi oder Rachmaninow, um nur ein paar zu nennen? Als gebildeter Europäer muss man die kennen und schätzen, sonst fehlt einfach etwas.
  • Noschi 17.12.2016 03:15
    Highlight Highlight Meine Güte was geht denn hier ab? Seid ihr denn alle von Putin bezahlt oder einfach von allen guten Geistern verlassen? Ukraine, Georgien, Tschetschenien, Syrien etc und ihr stellt diesen Kriegstreiber allen Ernstes als "Optimum für Russland@ dar?
    Mann, Mann, Mann
  • Almos Talented 17.12.2016 03:13
    Highlight Highlight sorry aber wer seine geschichte nicht kritisch aufgearbeitet hat kannn von mir nicht als seriöser staat angesehen werden!
    • Posersalami 17.12.2016 22:13
      Highlight Highlight Die USA ist also kein seriöser Staat? China auch nicht? Hat Frankreich seine Geschichte eigentlich schon aufgearbeitet? Hat Belgien seine Geschichte schon aufgearbeitet und im Kongo um Vergebung gebettelt?
  • Sophia 17.12.2016 01:42
    Highlight Highlight Dass Russland keine Kultur habe, stimmt nicht! Tschaikowsky, Puschkin, Dostojewsky, Pasternak und hundert andere sind Zeugen der grossartigen russischen Kultur. Ganz zu schweigen von den überragenden Wissenschaftlern auf fast allen Gebieten. Die Russen lieben unsere Kultur ebenso, wie ihre eigene, womit sie eindeutig belegen, dass sie eine Kulturnation sind. Leider haben sie einen Hang zu grossen Führern, sie lieben ihren Putin, der sie belügt und betrügt. Da sind die Russen kaum anders als die Amis, die werden vom Trump nicht besser bedient werden, nur bringt der seine Kritiker nicht um.
    • Snaggy 17.12.2016 08:40
      Highlight Highlight Perfekt zusammengefasst.
    • itschiban 17.12.2016 11:24
      Highlight Highlight Perfekt DIE Russen verallgemeinert.
    • Toerpe Zwerg 17.12.2016 13:11
      Highlight Highlight Tschaikowsky, Puschkin, Dostojewsky - Zarenzeit.

      Pasternak: Dr. Shivago durfte in der UdSSR nicht erscheinen. Nobelpreis musste es zurückgeben und aus dem Schriftstellerverband wurde er ausgeschlossen.

      Es gäbe aber schon taugliche Beispiele - wobei, wenn nicht Regimetreu, dann nur im Exil. Das war zur Sowjetzeit so und das ist jetzt wieder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 17.12.2016 01:38
    Highlight Highlight Schon interessant: Sobald der Löpfe was zu Russland schreibt, kommen sie alle und posten. Sie liken die Bombardierung von syrischen Schulen und Spitälern. Unterstützen Diskriminierungen und Medienzensur, Mord an Oppositionellen und Journalisten. Sie geisseln den Liberalismus. Gratulation.
    • Sophia 17.12.2016 18:29
      Highlight Highlight Du doch auch, wo hast du ein Problem, Juliet?
      Wenn Leute wie du nicht schrieben, blieben eben nur noch Befürworter von Mord und Totschlag, und Verehrer von Massenmördern und Grossmachtspsychos. Also immer ran!
  • Jovan 17.12.2016 00:29
    Highlight Highlight Wie mich dieser Journalistenkrieg gegen Russland ankotzt!
    • Snaggy 17.12.2016 08:43
      Highlight Highlight Du kannst wohl nicht zwischen Putin und Russland an sich unterscheiden?
    • Sophia 17.12.2016 18:33
      Highlight Highlight Ja, Snaggy, der hat doch Recht, der Jovan, ist doch auch eine Tragödie, wie der Putin die freien Journalisten bekriegt und nur noch Kriecher schreibnen lässt. Das kotzt einem doch an!
    • Jovan 18.12.2016 09:51
      Highlight Highlight Freie Journalisten gibt es nicht mehr bei den grossen Zeitungen, vergesst das bitte nicht. Aber oke..
  • itschiban 17.12.2016 00:17
    Highlight Highlight Russische Bands gibt es gute (auch in englisch); russische Filme sind locker unter den Besten, die ich jemals gesehen habe (nicht das Mainstream Hollywood Action Genre); Studenten, die an ein Austausch in Russland gedacht oder diesen vollzogen haben gibt's tatsächlich; und das Essen ist natürlich geniessbar, wenn man es denn probiert.
    Die grosse Frage ist jedoch, wieso die Kultur der russischen Bevölkerung schlecht gemacht werden muss, um Putin zu erniedrigen (die Soft Power habe er ja nicht). Sie tun somit der Bevölkerung Russlands ein grosses Unrecht und offenbaren nur Ihr Unwissen.
    • strudel 17.12.2016 08:13
      Highlight Highlight Löpfe kennt keine russischen bands also gibt es sie nicht. Löpfe mag kein russisches essen ergo es ist ungeniessbar. Löpfe hat keinen master in russland gemacht also tut das auch sonst niemand. Löpfe möchte nicht, dass russland kultur hat also hat es sie nicht zu haben.

      Passt halt nicht so gut in den artikel wenn man sich tatsächlich mit fakten auseinandersetzt.
    • Majoras Maske 17.12.2016 14:39
      Highlight Highlight Natürlich haben die Russen eine Kultur und sie ist sicher nicht schlecht, aber sie ist hier eben nicht im Mainstream, weswegen sie keine "Soft Power" ist und keine Strahl- oder Anziehungkraft besitzt.

      Wenn man recherchieren muss oder es nur Kenner kennen, dann hat's ja wohl kaum Einfluss auf die westliche Masse.
  • thompson 16.12.2016 23:01
    Highlight Highlight Immerhin löffelt er die Suppe aus, die uns die Amis eingebrockt haben...
    Finde es noch lustig, wie alle über Russland fluchen und trotzdem passiert nichts...
    Das ist heute auch Donald Tusk aufgefallen... Die Eu ist ein eierloserHaufen. Putin zeigt euch allen den Spiegel... Wahre Werte halt
    • Toerpe Zwerg 17.12.2016 13:12
      Highlight Highlight Soso. Auslöffeln ...
    • Fabio74 17.12.2016 13:35
      Highlight Highlight Welche Suppe denn genau?
      Wahre Werte wie Gleichschaltung,Ausgrenzung von Minderheiten, Tschetschenien nicht gelöst, Rebellenunterstützung in Georgien und der Ukraine? Auf diese wahren Werte pfeife ich
    • Sophia 17.12.2016 17:57
      Highlight Highlight Dem schönen Bilchen nach zu schliessen, meint er: "Wahre" christliche Werte. Ist aber nichts damit. Der Patriarch unterstützt die Putin'sche Verbrechen in Syrien ohne Vorbehalte. Auch Christen sind keine Engel. Wenn's um ihre Pründe geht, dann halten sie eben nicht die eigene Wange, sondern die des anderen hin. Tut auch weniger weh!
  • kaiser 16.12.2016 22:22
    Highlight Highlight Joseph Nye - welcher den Begriff Soft Power geprägt hat - hat auch noch einen weiteren Begriff auf Lager. Die Fähigkeit Soft- und Hardpower zu kombinieren benannte er Smart Power. Es braucht nicht bloss Militär-Power (Hard) - sondern eben auch aussenpolitisches Geschick (Soft). Und ich denke gerade im Soft Power-Bereich handelt die USA oft sehr unbeholfen. Da könnten die Politiker in den USA, geführt von ihren Präsidenten Obama und in Zukunft Trump, noch was von Putin lernen. Nicht entweder Soft- oder Hard-Power ist erfolgreich, sondern eben Smart Power!
  • Pitsch Matter 16.12.2016 21:55
    Highlight Highlight Wer neutral Berichtet, könnte auch ohne soft und hard power theory feststellen, wieso Putin Rückhalt hat. Nur so zur Erinnerung, die USA ist seit zwei Jahren aktiv in Syrien, Russland erst seit einem Jahr.
    • Enzasa 17.12.2016 00:34
      Highlight Highlight Russland hat mit seinem Angriff auf Afghanistan als erster angefangen
    • strudel 17.12.2016 08:14
      Highlight Highlight "Sie aber er het zerst agfange :("
    • Kubod 17.12.2016 10:43
      Highlight Highlight Nö. Den russischen Stützpunkt in Syrien gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Russen geben der Familie Assad in der Zweiten Generation Schützenhilfe. Schon im Jom Kippur Krieg 1973 war Russland Kriegspartei auf Seiten der Assads gegen Israel.
      Tartus an der syrischen Mittelmeerküste ist der einzige Hafen Russlands am Mittelmeer und einer der wenigen permanent eisfreien Häfen der russischen Marine überhaupt.
      Zum Rückhalt Assads und der Russen in Syrien.
      Ist Dir schon aufgefallen, dass Iranische Söldner und russische Armee für Assad kämpfen mussten? Die Syrer selber haben keine Lust dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oberlehrer 16.12.2016 20:47
    Highlight Highlight Bin mir nicht so sicher, ob die Soft-Power-These wirklich wasserdicht ist:
    Wenn man die Kommentarspalten hiesiger Medien als Indikator nimmt, dann scheint es so etwas wie russische Soft Power durchaus zu geben. Obwohl Putin von NZZ bis WoZ über SRF negativ bewertet wird, scheint ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung auf die Kritik an Russland emotional zu reagieren. Ich glaube nicht, dass diese Leute von Russland bezahlt sind. Auch weiss ich aus Erfahrung, dass die Russland-Verteidiger aus allen möglichen politischen Ecken kommen. Ich würde behaupten, dass hier Soft Power am Werk ist.
    • Toerpe Zwerg 16.12.2016 21:44
      Highlight Highlight Da ist Antiamerikanismus am Werk.
    • Datsyuk * 16.12.2016 21:56
      Highlight Highlight Mein Antrieb: Aus persönlichen Gründen fühle ich mich Russland verbunden und interessiere mich für das Land. Wenn ich mir dann manchmal die hiesige Berichterstattung zu Russland anschaue, sehe ich mich gedrängt, auch eine andere Sichtweise einzubringen. Ich finde nicht alles gut im Zusammenhang mit Russland, aber die Berichterstattung zu Russland finde ich einseitig und negativ. Wo soll das hinführen?
      Die Berichterstattung zu Syrien lässt bei mir viele Fragen auftauchen.
    • Toerpe Zwerg 16.12.2016 23:05
      Highlight Highlight Wer sich Russland verbunden fühlt, sollte doch aber die autoritär-militaristische Kleptokratie um so schärfer verurteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tibor Mueller 16.12.2016 20:30
    Highlight Highlight Und noch etwas zu eurer Bildstrecke. Putin hat keinen Tiger erlegt. Er hat ihn betäubt damit man ihm einen Sender anbringen kann. Putin ist ein grosser Tierschützer. Aber das passt wohl auch nicht ins Bild. Nur weil er einem souveränen Staat im Kampf gegen Fanatiker militärisch unter die Arme greift und das dem Westen nicht passt ist er noch lange nicht Luzifer. Wer hat den Leuten in Aleppo sonst geholfen? Die Journalisten mit ihren traurigen Kinder Bildern? Collateral damage gibt es halt in einem Krieg. Seine Methoden sind wenigsten wirksam. Westliche Sofapolitiker und Sofajournalisten....
    • toobitz 16.12.2016 22:35
      Highlight Highlight Scheiss drauf, dass die Russen Schulen, Hilfskonvois und Spitäler bombardieren; Putin ist ein Tierfreund, das zählt. Die Menschen in Aleppo zuckten mit den Schultern, als ihnen Russische Bomben auf die Köpfe fielen und sagten sich: "Collateral Damage".

      Leute wie du sind das Problem.
    • Toerpe Zwerg 16.12.2016 23:05
      Highlight Highlight Der grosse Tierschützer? Mir kommen die Tränen.
    • Flexon 16.12.2016 23:58
      Highlight Highlight @Tibor Mueller
      Ein souveräner Staat braucht keinen russischen Kriegsherren, um die eigenen Städte niederzubomben. Für mich ist das genau das Gegenteil eines souveränen Staates. Tierfreund hin oder her.

      "Seine Methoden sind wenigsten wirksam." Das stimmt. Aleppo ist kaputt und alle Syrer lieben ihren langjährigen Herrscher, der wirklich allen Schaden von seinem Volk abgewandt hat. Assad ist genau der richtige Mann für die Wiedervereinigung des syrischen Volkes. Bravo.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itchy 16.12.2016 20:25
    Highlight Highlight Also ich kenne sogar einen russischen Film: nochnoi dozor (Wächter der Nacht).
    • Commander 17.12.2016 00:54
      Highlight Highlight Der ist nicht mal schlecht. Ich kenn "Die neunte Kompanie" und den find ich super, Platoon auf Russisch. Die Moral des Films ist auch die selbe - einfache Männer kämpfen in einem fremden Land für... ja für was eigentlich?
  • ströfzgi 16.12.2016 19:16
    Highlight Highlight Herr Löpfe, SIE haben langsam aber sicher einen lausigen Ruf. Nur weil Sie ein vermutlich persönliches Problem mit Russland haben, bedeuted das nicht dass es so ist wie Sie versuchen es darzustellen. Keine Musik, gewöhnungsbedürftiges Essen, und was alles noch... Echt jetzt? Das meinen Sie doch nicht im Ernst? Meine zum x-ten Mal gestellte und unbeantwortete Frage ob Sie denn überhaupt mal in Russland waren, erübrigt sich somit. Schreiben Sie doch über Sachen die Sie kennen. Ein Alkoholiker (Prosit Herr Löpfe!) schreibt ja auch nicht über die Fermentation in der Teeproduktion.
    • Philipp Löpfe 16.12.2016 20:22
      Highlight Highlight Ich kann dich beruhigen, ich war zwei Mal in Russland - und habe übrigens überhaupt nichts gegen Russen. Ich finde bloss Putin und seine Mafia-Bande nicht so super.
    • phreko 16.12.2016 21:17
      Highlight Highlight In welcher Bubble hängst du, ströfzgi?
    • Maett 16.12.2016 21:57
      Highlight Highlight @Philipp Löpfe: wer soll die schon gut finden.

      Aber die Politik in Westeuropa ist ja auch so aufgebaut, halt viel mehr lobbydurchzogen, weshalb man das Geld untereinander ganz offiziell verteilt, was in Russland noch anders laufen mag, wobei es auch nicht mehr so schlimm sein soll, weil da ein paar Exempel statuiert wurden - aber schlussendlich kommt's auf dasselbe raus und ist pure Heuchelei, wenn man Russland schlechter darstellt, in dem Reiche geschützt werden, genau wie hier.

      Abgesehen davon: es hätte viel schlimmer kommen können als Putin. Für mich ist er so das mögliche Optimum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dingsda 16.12.2016 18:23
    Highlight Highlight Löpfe demonstriert hier wieder mal die pure westliche Ignoranz und Arroganz, die unter anderem dafür verantwortlich ist dass sich Ost und West nicht entgegen kommen. Russland hat nichts zu bieten? Keiner kennt ihre Musik? Niemand mag russisches Essen? Keiner will dort studieren? Russland hat im alleingang Aleppo zerstört und kann nur mit roher gewalt ihre Ziele erreichen? Alles Quatsch! Man stelle sich vor; die Welt besteht nicht nur aus dem Westen, unseren Werten, Geschmäckern, Stil und Medien mit der entsprechenden sicht der Dinge. Es ist an Ignoranz kaum zu übertreffen, so zu denken!
    • Toerpe Zwerg 16.12.2016 19:06
      Highlight Highlight Alles Quatsch? Dann falsifizieren Sie Löpfes Thesen.
    • Maett 16.12.2016 22:00
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: so viel Platz ist gar nicht.

      Aber z.B. war Ost-Aleppo (gem. Reuters) schon vor vier Jahren zerstört, Russland griff aber erst vor eineinhalb Jahren ein. Und bezüglich "rohe Gewalt", Russland setzt sich sehr auf dem diplomatischen Wege ein, nutzt halt einfach dazu noch seine Armee, wenn man keinen Gesprächspartner hat (Djihadisten).

      Dass die Musik wohl kaum jemand kennt, und nicht viele dort studieren, stimmt ja wohl, das Essen wiederum mag ich sehr. Und Russland ist sehr kulturreich, so von wegen "bieten".

      Es stimmt schon, der Artikel ist ziemlich ignorant.
    • Aged 16.12.2016 22:36
      Highlight Highlight @dingsda: auch dein Kommentar ist an Ignoranz nicht zu übertreffen oder hast du einfach nichts verstanden?
  • demokrit 16.12.2016 18:19
    Highlight Highlight Russlands Softpower sind Verschwörungstheorien. Die kommen in der AFD und bei allen anderen schrägen Vögeln besser an als Tarkowski. Leider.

    Benutzer Bild
    • Maett 16.12.2016 22:01
      Highlight Highlight @demokrit: vielleicht würde es auch schon reichen wenn die hiesigen Qualitätsmedien mit den offensichtlichen Lügen aufhören würden (z.B. aktuell gerade White Helmets bei Watson) und Politik für Bürger statt Konzerne machen würden.

      Sich in der Sicherheit bedroht fühlende Bürger sind nun mal schlecht fürs Geschäft, also beschimpft man sie, löst das Problem aber nicht, sie gruppieren sich, man schimpft weiter...

      Ehrlich, warum wundert man sich darüber?
    • Ich hol jetzt das Schwein 17.12.2016 12:04
      Highlight Highlight @ demokrit: qed... Schon die erste Antwort bestätigt deine Aussage...
    • demokrit 17.12.2016 13:16
  • Alex (1) 16.12.2016 18:08
    Highlight Highlight "Unabhängige Berichterstattung" 😂😂😂 Wow so nen gute hani scho lang nüm ghört! #lächerlich
    Bitzli meh objektivität würd au ned schade. De Putin isch weder die ganz Nation no d Manifestation vom Böse, wie er aber überall dargstellt wird..
    • Toerpe Zwerg 16.12.2016 19:07
      Highlight Highlight Da steht "Kommentar".
  • Ivan der Schreckliche 16.12.2016 17:53
    Highlight Highlight "Und russisches Essen ist gewöhnungsbedürftig" Spinnsch?!😂
    • Philipp Löpfe 16.12.2016 18:07
      Highlight Highlight Zu viele Randen...
    • x4253 16.12.2016 18:07
      Highlight Highlight Wollte ich auch grad fragen..
      Schaschlik, Kwass, Borsch, Pelmeni, Wareniki, Syrniki, Golubtsy, Rassolnik, Blini, Piroshki, Moroschenoe... Solltest du mal probieren Löpfe :)
    • opwulf 16.12.2016 18:28
      Highlight Highlight Werter Herr Löpfe was werden sie bloss tun wenn der Putin einmal in Pension geht (nein, ich meine nicht ihr Freudentanz aus persönlicher Freude heraus, sondern arbeitstechnisch)? :)) wünsche schöne Festtage! :)
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