Wirtschaft
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Das Titelblatt der «New York Post». Selbst das Trump-freundliche Boulevard-Blatt wundert sich über den Bruderkrieg im Weissen Haus. 

Der verrückte König Donald

Der US-Präsident ist der mächtigste Mann der Welt, und der aktuelle Bewohner des Weissen Hauses dreht durch.

28.07.17, 12:21 29.07.17, 06:47


«Ich wünschte, es wäre alles nur eine Übertreibung», seufzt Eugene Robinson in der «Washington Post». «Aber der Hof des verrückten Königs Donald ist keine Präsidentschaft. Es ist eine schwere Krankheit, die das Leben aus unseren demokratischen Institutionen absaugt, und die vehement bekämpft werden muss, wenn unsere Nation überleben soll.»  

Die Washingtoner Chaos-Tage

Das mag pathetisch klingen – ist es aber nicht. In den USA herrschen Chaostage. Die Amerikanerinnen und Amerikaner haben die verrücktesten Tage einer verrückten Regierungszeit unter Donald Trump hinter sich. Und das Schlimmste steht noch bevor.

FILE - In this July 25, 2017 file photo, White House communications director Anthony Scaramucci speaks to members of the media at the White House in Washington. Scaramucci went after chief of staff Reince Priebus Thursday, July 27, 2017, as a suspected

Anthony Scaramucci, genannt «the Mooch», hat einen neuen Bruderkrieg im Trump-Team vom Zaun gerissen. Bild: AP/AP

Die jüngste Episode im Trump’schen Tollhaus ist ein Bruderkrieg zwischen dem Stabschef Reince Priebus und dem neuen Kommunikationschef Anthony Scaramucci, genannt «the Mooch». Dieser wurde erst vor Wochenfrist von Trump ins Weisse Haus berufen und ist – was ungewöhnlich ist – direkt dem Präsidenten unterstellt. Zuvor hatte Priebus zusammen mit dem Chefstrategen Steve Bannon mit allen Mitteln die Ernennung des Mooch zu verhindern versucht.  

Einmal mehr hat Trump sein bewährtes Teile-und-herrsche-Prinzip angewandt. Er hetzt die eigenen Leute gegeneinander auf und schaut, wer am Schluss noch aufrecht stehen kann. Doch diesmal droht das Ganze aus dem Ruder zu laufen.

Wie Trump: Übelste Beschimpfungen unter der Gürtellinie

Kaum im Amt, hat Mooch seine Konkurrenten auf Übelste beschimpft. In einem Gespräch mit einem Reporter des «New Yorker» hat er Priebus einen «paranoiden Schizophreniker» genannt und Bannon beschuldigt, er würde «seinen eigenen Schwanz lutschen».  

White House Chief of Staff Reince Priebus walks to board Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, Wednesday, May 17, 2017, to join President Donald Trump for a short trip to Andrews Air Force Base, Md., then onto the U.S. Coast Guard Academy Commencement Ceremony where the president will speak. (AP Photo/Evan Vucci)

Jüngstes Intrige-Opfer im Weissen Haus: Stabschef Reince Priebus. Bild: AP/AP

Gleichzeitig hat Trump seinen loyalsten Mitstreiter, den Justizminister Jeff Sessions, in mehreren Tweets öffentlich niedergemacht und ihn als «schwach» bezeichnet. Im Trump-Lager weiss inzwischen niemand mehr, wer mit wem gegen wen kungelt, und wer als Nächster gefeuert werden soll.

Das zehrt an den Nerven. Indiskretionen werden zuhauf an die Journalisten weitergeleitet, die wenigen Erwachsenen in der Truppe denken an Rücktritt. Bereits wird gemunkelt, dass Sicherheitsberater H. R. McMaster und Aussenminister Rex Tillerson das Handtuch werfen wollen.  

Auch im Senat wird gemobbt

Der Bruderkrieg im Weissen Haus wirkt ansteckend. Weil sie sich gegen die Abschaffung von Obamacare gewandt haben, werden die beiden republikanischen Senatorinnen Susan Collins und Lisa Murkowski von ihren männlichen Kollegen gemobbt. Das Weisse Haus will bei diesem Treiben nicht hintanstehen. Trump soll Innenminister Ryan Zinke angewiesen haben, Bundesgelder für Projekte in Alaska zu stornieren. Senatorin Murkowski vertritt diesen Staat.  

In this photo taken July 6, 2016, Republican Presidential candidate Donald Trump and former House Speaker Newt Gingrich share the stage during a campaign rally  in Cincinnati. Running mate or not, “Newt Gingrich is going to be involved with our government,

Selbst Newt Gingrich kritisiert nun den Präsidenten. Bild: AP/AP

Bei den Konservativen wächst das Unbehagen über das Chaos im Weissen Haus. Newt Gingrich, sonst ein bedingungsloser Trump-Fan, kritisiert das grossmaulige Vorgehen des neuen Kommunikationschefs Scaramucci. Karl Rove, einst Chefstratege unter George W. Bush, warnt derweil in seiner «Wall Street Journal»-Kolumne den Präsidenten, weiter auf Jeff Sessions einzudreschen: «Mr. Trump sollte in Erwägung ziehen, wie hässlich die nächsten sechs Monate sein werden, wenn er weiterhin Sessions angreift.»  

Kongress stellt sich gegen den Präsidenten

Das Chaos schränkt zunehmend den politischen Spielraum des Präsidenten ein. So haben Abgeordnetenhaus und Senat fast einstimmig einem Gesetz zugestimmt, das härtere Sanktionen gegen Russland verlangt. Trump ist darüber sehr verärgert und überlegt sich, sein Veto dagegen einzulegen – angeblich, um ein noch härteres Gesetz auszuarbeiten, wie Scaramucci angedeutet hat. Auf diesen Bluff wird der Kongress nicht hereinfallen und ein allfälliges präsidiales Veto mit einer Zweidrittelsmehrheit aushebeln.  

Der hässliche Bruderkrieg und die Obszönitäten zeigen inzwischen Wirkung. In den Umfragen ist Trumps Beliebtheit mittlerweile unter 40 Prozent gesunken – ein katastrophaler Wert. Das Desaster bei der Gesundheitsreform dürfte diese Zahl noch weiter nach unten drücken. Schlechte Umfragewerte sind das beste Heilmittel gegen grössenwahnsinnige Präsidenten.  

President Donald Trump waves to the crowd after speaking at the 2017 National Scout Jamboree in Glen Jean, W.Va., Monday, July 24, 2017. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Lässt sich von Pfadfindern feiern: der grössenwahnsinnige Präsident Trump. Bild: AP/AP

Trump ist ganz offensichtlich grössenwahnsinnig geworden. An einer Rally in Ohio bezeichnete er sich als grössten Präsidenten seit Abraham Lincoln. Mit anderen Worten: Trump stellt sich über die beiden Roosevelts, John F. Kennedy und Ronald Reagan!  

Folgt auf den Kulturkrieg ein heisser Krieg?

In seinem Wahn ist Trump unfähig, eigene Fehler einzugestehen. Stattdessen startet er Gegenattacken. Deshalb greift er neuerdings wieder Hillary Clinton an und verlangt, dass auch gegen sie ermittelt wird. Ebenso hat er eigenmächtig mit einem Tweet alle Transgender aus der Armee verbannt. Offenbar hat er dies getan, ohne seine Generäle zu informieren. Deshalb ist auch nicht klar, wann dieser Bann in Kraft treten soll.  

Nur die Absicht des Präsidenten ist klar: Mit einem wieder entfachten Kulturkrieg soll vom Bruderkrieg im Weissen Haus abgelenkt werden. Es ist wenig wahrscheinlich, dass diese Taktik aufgehen wird. Das ist fatal: Der verrückte König Donald könnte bald versucht sein, einen richtigen Krieg zu beginnen.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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57
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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Helona 29.07.2017 00:24
    Highlight Der mächtigste Mann der Welt? Wer's glaubt! Nur weil es immer wieder geschrieben steht, muss es noch längst nicht stimmen. Ich denke mir, dass man dieses Trumpgeblödel sehr gut als Camouflage verwenden kann. Damit die wirklich Mächtigen, diejenigen, die an den Finanzfäden ziehen, die über Leben und Tod ganzer Wirtschaften bestimmen, ungestört wirken können.
    10 9 Melden
  • Micha Moser 28.07.2017 20:43
    Highlight Ich habe die Schnautze so voll von Trump. Aber man kann und darf ihn nicht ignorieren.
    22 8 Melden
  • Darkside 28.07.2017 19:40
    Highlight Unglaublich womit der Wahnsinnige nur schon bisher durchgekommen ist. Das macht wenig Hoffnung, dass es besser wird, im Gegenteil.
    19 7 Melden
  • Skeletor82 28.07.2017 18:12
    Highlight Oder ist diese Kriegerei und ständigen Angriffe - die an Trump abprallen als sei er aufgebläht wie Superpirat Luffy-Ruffy von "One Piece" - der Presse sogar gut und gewollt von Trump?

    Denn: Alle motzen rum - dennoch wurden Trumps finanziellen Wünsche in Bezug auf die Mexiko-Mauer ERFÜLLT und das Militärbudget sogar NOCH HÖHER als von Trump gefordert durchgewunken.

    So schlecht steht es um Trump nicht.
    10 27 Melden
  • Therealmonti 28.07.2017 16:31
    Highlight Trump sei ganz offensichtlich grössenwahnsinnig geworden, schreibt Löpfe. Mit Verlaub: Der ist sehr wahrscheinlich schon grössenwahnsinnig zur Welt gekommen.
    58 11 Melden
    • rodolofo 28.07.2017 17:14
      Highlight Nein. Am Anfang war er von den anderen Babies kaum zu unterscheiden, denn er hatte noch keine falschen Haare.
      11 7 Melden
    • lilie 28.07.2017 20:43
      Highlight @Rendel: Das braucht es nicht, denn es könnten auch andere angeborene Umstände für Verhaltensauffälligkeiten etc. in Frage kommen, z.B. bestimmte Umstände in der Schwangerschaft, welche Auswirkungen auf die Hirnentwicklung haben.

      Ich gehe einig mit @Therealmonti, Trump ist nicht erst seit gestern so, der war vermutlich schon als Kind/Jugendlicher auffällig, und seine Erziehung dürfte kaum korrigierend eingewirkt haben.
      12 6 Melden
  • Pana 28.07.2017 16:00
    Highlight Trumps Approval Rating ist auf 35%. Dies als katastrophal zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Nur 18% aller Amerikaner haben für ihn gestimmt. Die 35% sind also wohl seine Anhänger, die weiterhin zu ihm stehen. Und sie lieben ihn, egal was er tut. Jedes Gesetz, das er vom schwarzen Vorgänger rückgängig macht, ist ein Erfolg.
    16 40 Melden
  • Skater88 28.07.2017 14:34
    Highlight Was the King wohl für eine Kultur in seinen Unternehmen hatte? .... Kein Wunder ging er mehrmals Pleite...
    56 10 Melden
  • rodolofo 28.07.2017 14:18
    Highlight Die sollten "The Donald" möglichst bald in eine Zwangsjacke stecken, so dass er den Roten Knopf für die Atomraketen nicht mehr drücken kann!
    Im Ernst, das ist jetzt nicht mehr lustig!
    Wenn Trump realisiert, dass ihn immer weniger Menschen mögen und er nur noch auf seine ebenso hässlichen und aufgedunsenen Fans von der Tea-Party-Bewegung zählen kann, dann kommen bei ihm alle Kindheit-Traumas hoch und er dreht völlig durch!
    Dann twittert er: "Papi wollte einen Killer aus mir machen!
    Ihr werdet schon sehen, was für ein erstklassiger Killer ich bin! Jetzt jage ich alle in die Luft!!!"
    Totenstille.
    65 17 Melden
  • David Ruppolo 28.07.2017 13:49
    Highlight Steht das "J" in Donald J. Trump's Name eigentlich für "Joffrey"? Das würde zumindest einen Teil seines Verhaltens erklären... GOT lässt grüssen :-).
    48 15 Melden
    • Knut Atteslander 28.07.2017 14:22
      Highlight Es steht für "Jetfuel can't melt stealbeams" ;)
      31 11 Melden
  • Dan Rifter 28.07.2017 13:35
    Highlight "An einem Rally in Ohio bezeichnete er sich als grössten Präsidenten seit Abraham Lincoln"

    Musste buchstäblich "lolen".
    65 14 Melden
  • Señor Ding Dong 28.07.2017 13:15
    Highlight Haha, der verrückte König. "Deportiert sie ALLE!"
    32 18 Melden
  • Töfflifahrer 28.07.2017 13:15
    Highlight OK, die Frage ist doch eigentlich nur Iran oder Nord Korea. Die Drohkulisse jedenfalls ich bereits aufgebaut.
    43 12 Melden
    • Sapere Aude 28.07.2017 13:25
      Highlight Falls es wirklich dazu kommen würde, wohl eher Iran. Nicht ganz so risikoreich und passt besser ins Konzept.
      28 12 Melden
    • Chrigi-B 28.07.2017 15:44
      Highlight Hahhaha viel Spass im Iran😂. Die NATO Pfeiffen konnten nicht mal die afgahnischen Bauernsöhne besiegen.
      10 10 Melden
    • Sapere Aude 28.07.2017 16:07
      Highlight Nordkorea wäre mit seinem riesen Heer und den potentiellen Atomwaffen auch ein harter Brocken, zumal China direkt daneben steht. Hoffen wir dass der Donald keine der beiden Varianten wählt.
      21 2 Melden
  • Yippie 28.07.2017 13:14
    Highlight "Es ist wenig wahrscheinlich, dass diese Taktik aufgehen wird"

    Diese Taktik geht nun schon ziemlich lange gut. Brennt es irgendwo, wird ein neues evtl. noch grösseres Feuer gelegt usw. bis alles niedergebrant ist.
    50 11 Melden
    • R. Schmid 28.07.2017 18:07
      Highlight 6 Monate sind doch nicht lange. Mache mir sorgen ob er wie andere auch einen Krieg anzetteln wird. Hat bei den Bush's ja auch funktioniert.
      4 1 Melden
  • pierolefou 28.07.2017 13:13
    Highlight Die verrückten amerikanischeb Wähler......
    Wie sagt doch ein Sprichwort so schön:
    "Die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger sälber".
    70 25 Melden
    • Luzi Fair 28.07.2017 15:40
      Highlight Hier stimme ich Brecht nicht zu. Es ergibt durchaus Sinn, seinen Schlächter selber auszuwählen, wenn man sowieso geschlachtet wird. Nur so hat man Einfluss auf die Art des Schlachtens.
      Vielleicht haben sich viele Wähler gedacht "lieber kurz und schmerzlos"
      12 10 Melden
  • Chatzegrat Godi 28.07.2017 13:13
    Highlight Irgendwann wird sich auch Russland nicht mehr alles gefallen lassen!
    30 27 Melden
    • TheCloud 28.07.2017 15:50
      Highlight Bis jetzt läuft es für Russland doch bestens. USA und ihr Präsident sind zur Lachnummer der Welt geworden, in ein paar Jahren ist die USA auch wirtschaftlich ein vernachlässigbarer Player. Die Sanktionen sind lediglich ein kleiner Lateralschaden.
      21 6 Melden
  • Linus Luchs 28.07.2017 13:01
    Highlight Es ist ganz und gar nicht überraschend, wie Donald Trump als Präsident wütet. Dreieinhalb Minuten Youtube-Video von Trumps Auftritt am Wrestling-Spektakel "Battle of the Billionaires" von 2007 lassen nur einen Schluss zu: Trump ist komplett durchgeknallt und hochgradig aggressiv. Eigentlich hätte schon alleine dieses Video dazu führen müssen, dass Trump wegen mangelnder Zurechnungsfähigkeit nicht als Präsident kandidieren kann. Nun betreibt Trump Wrestling im machtvollsten Amt der Welt. Möge der Albtraum bald enden!
    64 42 Melden
    • FrancoL 28.07.2017 13:41
      Highlight Der Alptraum soll nicht enden, die Blitze zeigen es Dir, DT hat auch bei Watson seine treuen Anhänger.
      Man erachtet den Mann nicht als durchgeknallt, sondern als fähiger Staatsmann der die Geschicke dieser Welt lenken kann.
      Offensichtlich hat ein nicht zu kleiner Teil der Gesellschaft Freude an einem primitiven und aggressiven Führer.
      93 38 Melden
    • Wald Gänger 28.07.2017 15:54
      Highlight Du nimmst Wrestling-Spektakel ernst? Echt jetzt?
      16 13 Melden
    • Linus Luchs 28.07.2017 16:59
      Highlight Wald Gänger, Wrestling nehme ich nicht ernst und ich weiss, dass es Fake ist. Aber ich nehme es sehr ernst, wenn ein skrupelloser Narzisst, der sich darin gefällt, an einem Wrestling-Spektakel gewalttätig aufzutreten, US-Präsident wird und über die nuclear codes verfügt.
      19 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shin Kami 28.07.2017 12:51
    Highlight Zitat: "Trump ist ganz offensichtlich grössenwahnsinnig geworden. An einem Rally in Ohio bezeichnete er sich als grössten Präsidenten seit Abraham Lincoln. Mit anderen Worten: Trump stellt sich über George Washington, die beiden Roosevelts, John F. Kennedy und Ronald Reagan!"

    Ich stimme zu das Trump grössenwahnsinnig ist, aber Washington kam vor Lincoln womit er nicht in Trumps Aussage inbegriffen ist.
    21 47 Melden
    • Philipp Löpfe 28.07.2017 13:02
      Highlight Ich habe es verkürzt wiedergegeben. Er sagte er sei präsidialer gewesen als alle - ausser Lincoln. Deshalb war auch George Washington dabei. Sorry
      67 58 Melden
    • FrancoL 28.07.2017 13:45
      Highlight Muss man eigentlich immer kleine unwesentliche Korrekturen anbringen?
      Mit welchem Hintergrund?
      Für mich sieht es immer nach Ablenkungstaktik aus und dies ist bei der katastrophalen Performance DT alles andere als angebracht, AUSSER man sei ein DT Fan und versuche in zu "schützen".
      40 22 Melden
  • Grundi72 28.07.2017 12:38
    Highlight Man fragt sich: Wird dieser Beitrag nun zum Stolperstein für Trump?
    69 42 Melden
  • Hanspeter97 28.07.2017 12:31
    Highlight Wieso schreibt ihr nicht mehr über den verrückten Maduro, der sein Volk verhungern lässt? Weshalb schreibt ihr nicht mehr über den verrückten Faschisten Poroschenko, der mit EU Zustimmung seinen persönlichen Krieg gegen sein Volk führt?
    124 53 Melden
    • Mia_san_mia 28.07.2017 12:56
      Highlight Wär alles auch interessant, aber man muss trotzdem nicht von Trump ablenken 😉
      89 48 Melden
    • Makatitom 28.07.2017 13:03
      Highlight Wweil das ein erwachsenes Online-Portal ist, dass nicht mit den typischen SVP-Kindergartenargumenten "Wir nicht, die anderen auch" argumentiert. Ich kann dir sonst gerne die Schweizerzeit, die BaZ oder die Weltwoche empfehlen, dort kannst du solche aufgebauschten Lügengeschichten lesen
      77 55 Melden
    • _helmet 28.07.2017 13:04
      Highlight Darüber wird ja auch berichtet. Soll das aber ein Grund sein, nicht darüber zu berichten, was in der mächtigsten Nation der Welt läuft? Deren Handlungen viel mehr Konsequenzen für uns alle haben?
      62 38 Melden
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