DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05410755 The new Bombardier C-Series CS100 airplane of the airline SWISS is presented on the occasion of the aircraft's baptism at the Zurich Airport in Kloten, Switzerland, 06 July 2016. Bombardier commissioned the first CS100 airplanes to SWISS on 01 July.  EPA/ALEXANDRA WEY

Die Swiss führte 2016 als erste Airline weltweit die CS100 ein.   Bild: EPA/KEYSTONE

Trumps Strafzölle waren zuviel – Airbus schnappt sich C-Series-Jets von Bombardier



Die von Donald Trump verhängten Strafzölle haben den kanadischen Flugzeughersteller Bombardier in die Knie gezwungen. Der Konzern verkauft sein Flagschiff - die C-Series-Sparte - an Airbus, welche vorerst 50.01 Prozent der Aktien übernimmt. Dies teilten die Unternehmen am Dienstag mit.

Die Nachricht dürfte auch die Swiss-Manager überraschen: Die Airline hat 30 Maschinen der C-Series bestellt und hat die CS100 2016 als erste Fluggesellschaft der Welt in Betrieb genommen. 

Airbus kündigte an, die Fertigung im US-Bundesstaat Alabama auszubauen, um von dort aus Kunden in den USA mit den C-Series zu beliefern. Und will dami.t die US-Regierung austricksen

Zank um Trumps Strafzölle

Denn der  Schritt ist wegen eines Handelsstreits in Nordamerika politisch delikat. Denn die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Strafzölle auf Flugzeuge von Bombardier angeordnet.

Das US-Handelsministerium verhängte in den vergangenen Wochen Anti-Dumping-Zölle in Höhe von 300 Prozent auf bestimmte Bombardier-Jets. Zuvor hatte sich Bombardiers US-Rivale Boeing über angeblich staatlich subventionierte Schleuderpreise bei der Baureihe C-Series beschwert.

Die US-Regierung schlug sich in dem Streit auf die Seite des US-Konzerns. Es handelt sich bei den verhängten Strafzöllen bisher noch um vorläufige Entscheidungen.

Die Maschinen haben zwischen 100 und 150 Sitzplätze und sind damit kleiner als die meisten Airbus-Flugzeuge. Die Gespräche mit Bombardier hätten im August begonnen und damit vor den jüngsten US-Strafmassnahmen gegen Bombardier, sagte Airbus-Chef Tom Enders.

(sda/reu/dpa)

Das ist das neue Swiss-Schmuckstück

1 / 11
Das ist das neue Swiss-Schmuckstück
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Erlebnisreiche» Landung in Zürich dank Sturmtief «Sebastian»

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Gewaltige Kehrtwende» – Internationale Energieagentur IEA fordert: Schluss mit Öl!

Ein Aufsehen erregender Bericht der IEA verlangt einen deutlich beschleunigten Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen.

Der Weltklimarat IPCC – ein internationales Gremium von Klimaexperten – warnt seit langem vor der Gefahr einer ungebremsten Klimaerwärmung. Die Internationale Energieagentur IEA hingegen hat sich in dieser Frage bisher weitgehend zurückgehalten.

Das hat sich geändert: In einem soeben veröffentlichten Bericht fordert die IEA nun den sofortigen Stopp von neuen Kohlekraftwerken. Sie will keine Erschliessung von neuen Ölfeldern und eine rasche Ablösung der Verbrennungsmotoren. Nur so könnten die …

Artikel lesen
Link zum Artikel