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Die Swiss führte 2016 als erste Airline weltweit die CS100 ein.  
Die Swiss führte 2016 als erste Airline weltweit die CS100 ein.  Bild: EPA/KEYSTONE

Trumps Strafzölle waren zuviel – Airbus schnappt sich C-Series-Jets von Bombardier

17.10.2017, 02:2817.10.2017, 06:04

Die von Donald Trump verhängten Strafzölle haben den kanadischen Flugzeughersteller Bombardier in die Knie gezwungen. Der Konzern verkauft sein Flagschiff - die C-Series-Sparte - an Airbus, welche vorerst 50.01 Prozent der Aktien übernimmt. Dies teilten die Unternehmen am Dienstag mit.

Die Nachricht dürfte auch die Swiss-Manager überraschen: Die Airline hat 30 Maschinen der C-Series bestellt und hat die CS100 2016 als erste Fluggesellschaft der Welt in Betrieb genommen. 

Airbus kündigte an, die Fertigung im US-Bundesstaat Alabama auszubauen, um von dort aus Kunden in den USA mit den C-Series zu beliefern. Und will dami.t die US-Regierung austricksen

Zank um Trumps Strafzölle

Denn der  Schritt ist wegen eines Handelsstreits in Nordamerika politisch delikat. Denn die Regierung von US-Präsident Donald Trump hatte Strafzölle auf Flugzeuge von Bombardier angeordnet.

Das US-Handelsministerium verhängte in den vergangenen Wochen Anti-Dumping-Zölle in Höhe von 300 Prozent auf bestimmte Bombardier-Jets. Zuvor hatte sich Bombardiers US-Rivale Boeing über angeblich staatlich subventionierte Schleuderpreise bei der Baureihe C-Series beschwert.

Die US-Regierung schlug sich in dem Streit auf die Seite des US-Konzerns. Es handelt sich bei den verhängten Strafzöllen bisher noch um vorläufige Entscheidungen.

Die Maschinen haben zwischen 100 und 150 Sitzplätze und sind damit kleiner als die meisten Airbus-Flugzeuge. Die Gespräche mit Bombardier hätten im August begonnen und damit vor den jüngsten US-Strafmassnahmen gegen Bombardier, sagte Airbus-Chef Tom Enders.

(sda/reu/dpa)

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