Wirtschaft
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epa06436050 Protesters demonstrate against the World Economic Forum (WEF) and US president Donald Trump, in Bern, Switzerland, 13 January 2018. The WEF will take place from January 23 till January 26 in Davos.  EPA/CHRISTIAN MERZ

Anti-WEF-Demonstration in Bern im Januar 2018.  Bild: EPA/KEYSTONE

Linksradikale planen Anti-WEF-Demonstration in Bern 

Die linksradikale Revolutionäre Jugend will «den Kapitalismus zum Einsturz bringen» und ruft am 19. Januar zur Anti-WEF-Demo in Bern auf. Bewilligt ist die Kundgebung nicht. 



Ende dieses Monats trifft sich am World Economic Forum (WEF) in Davos erneut die politische und wirtschaftliche Elite dieser Welt. Das sorgt bei vielen für rote Köpfe. Besonders, weil dieses Jahr neben US-Präsident Donald Trump noch ein weiteres sehr umstrittenes Staatsoberhaupt mit von der Partie sein wird: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro. Nun ruft die Revolutionäre Jugend Gruppe (RJG) am 19. Januar zu einer Demonstration in Bern auf. Auf ihrer Facebook-Seite beschreiben die Linksradikalen in über 4000 Zeichen ihre Beweggründe. 

Ihrer Meinung nach geht es den Besuchern des WEFs lediglich darum, ihr Kapital zu steigern. Dagegen rege sich überall auf der Welt starker Widerstand. Die Gruppe benennt zur Stützung dieser These unter anderem die Proteste an den G20-Gipfeln in Hamburg oder Buenos Aires und die «Gelbwesten» in Frankreich. In Davos finde der Kapitalismus aber weiterhin «ein ruhiges Hinterland, um sich zu stärken».

Die Demonstration ist nicht bewilligt. Auf Anfrage teilt das Berner Polizei-Inspektorat mit, es lege kein entsprechendes Gesuch vor. Die Gruppe erklärt, sie hole aus politischen Gründen keine Bewilligungen ein. «Demonstrieren und seine Meinung äussern muss immer möglich sein.» Mit Behörden wie Bernmobil sowie der Sanität würden sie jedoch den direkten Kontakt suchen.

«Wir finden es ein No-Go, Lügnern, Nationalisten und Sexisten eine Plattform zu bieten.»

Co-Präsidentin Juso-Graubünden

Auch die Juso will gegen das WEF protestieren. Die Jungsozialisten haben bereits im Dezember ein Gesuch für eine Kundgebung in Davos eingereicht. Ein Entscheid liegt bisher nicht vor. Letztes Jahr wurde ihr entsprechendes Gesuch abgelehnt, mit der Begründung, es habe zu viel Schnee. Co-Präsidentin der Juso-Sektion Graubünden, Sina Menn, sagt auf Anfrage: «Diese Begründung war schon sehr fadenscheinig.»

Mit Bolsonaro in Davos sei es dieses Jahr noch wichtiger, dem WEF die Stirn zu bieten. Menn: «Wir finden es ein No-Go, Lügnern, Nationalisten und Sexisten eine Plattform zu bieten. Doch wir kritisieren das WEF auch unabhängig davon, wer eingeladen ist. Denn es handelt sich um ein Treffen der Mächtigen und der Reichen, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit über das Schicksal der Welt entscheiden.»

Das WEF wurde zum ersten Mal von Frauen geleitet

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Video: srf

(Ratloses) Händeringen der Mächtigen und Reichen am WEF 2017 in Davos

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    Alle Leser-Kommentare
  • SiLa0 09.01.2019 12:26
    Highlight Highlight Am 24. Januar alle nach Davos!
  • TheRealSnakePlissken 09.01.2019 10:15
    Highlight Highlight Nix los in Bern? Da kochen ein paar Reitschüler im eigenen Saft ...
  • stamm 09.01.2019 00:23
    Highlight Highlight Die Welt zu retten ``gegen Kinderarbeit``, ``gegen dreckige Autos``, ``für sauberen Strom``, ``gegen Menschenschmuggel``, ``gegen Waldsterben`` usw ist genau so scheinheilig... Aber lassen wir das....zuerst vor der eigenen Tür sauber machen, und dann vielleicht mal demonstrieren.
  • RandyRant 08.01.2019 20:29
    Highlight Highlight Früher haben die Anti-WEF Demonstranten gegen Globalisierung demonstriert. Nun demonstrieren sie gegen Globalisierungsgegner am WEF und für dieses.
    Oder geht es denen nur noch ums Demonstrieren und gar nicht mehr um die Sache?
    • Echo der Zeit 09.01.2019 18:02
      Highlight Highlight Die Globalisierung kann man nicht aufhalten - Es wurde gegen den Raubtierkapitalismus und für eine gerechtere Globalisierung/Welt Demonstriert. Bisschen Billig ihre Interpretation - aber wenn man keine Ahnung hat - Tja.
  • Ohniznachtisbett 08.01.2019 18:00
    Highlight Highlight Soso... kennt ihr den: Treffen sich ein paar "wichtige" in Davos, denkt sich wohlstandsverwahrloste Pseudorevolutionär mit Hang zum Drogenkonsum: Ahhh supi wieder mal brandschatzend durch Bern ziehen. Bullä schlah *facepalm*
  • Echo der Zeit 08.01.2019 17:36
    Highlight Highlight Lustig - sobald jemand gegen das Wef auf die Strasse geht - wird Diskreditiert wie es nur geht - egal wo, ob im Blick oder Watson. Wenn ich sage ich gehe an eine Demo gegen das Wef - kommt nur noch Ablehnung und ich bin Links Terrorist. Da wurde Jahrelang von der Politik und der Polizei ein Gefahrenpotenzial heraufbeschworen das jenseits ist und so ziemlich alle in einen Topf geschmissen hat mit RAF, Rote Brigaden usw...
    • RandyRant 08.01.2019 20:30
      Highlight Highlight Vor 10 Jahren war deine Meinung über die Anti-WEF Demos noch eine ganz andere, stimmts?
    • Echo der Zeit 09.01.2019 17:58
      Highlight Highlight Wieso sollte das ?
  • alessandro 08.01.2019 16:52
    Highlight Highlight Gegen das WEF sein ist nicht linksradikal. Maximal links, schon fast eher Mitte. Aber so sind wir der Wirtschaft schon so geknechtet, dass man aufgrund von Angst sich gegen 6 Wochen Ferien entscheidet.

    • swisskiss 08.01.2019 18:14
      Highlight Highlight alessandro: Grundsätzlich ist das Problem nicht die Ideologie oder politsche Einstellung, die das WEF als Institution und Symbol des globalen Kapitals ablehnt.

      Hier geht es mit einer Demonstration, die nicht bewilligt ist, um Provokation und Konfrontation mit dem System der Staatsgewalt, dass man so zum Handeln zwingt.

      Politischer Protest ausserhalb der Rechtsnorm ist radikal. Die Anwendung von Gewalt billigend in Kauf zu nehmen ist extrem.

      Es gibt in der Schweiz Zehntausende die gegen das WEF sind, die aber dem Schwarzen Block keine Bühne bieten wollen. Und DAS sind all de moderaten Linken
    • Pafeld 08.01.2019 19:41
      Highlight Highlight Dank dem neuen Polizeigesetz wären die Organisatoren sofort für bis zu 30'000 CHF haftbar, wenn sich ein einzelner Demonstrationsteilnehmer "überraschenderweise" daneben benehmen und Sachschaden anrichten würde. Darum ist die Demo nicht angemeldet. Wegen einer idiotischen pseudo-law&order-Gesetzesrevision, die das Problem nicht gelöst sondern nur verlagert hat. Jetzt finden die Demonstrationen in Bern halt "unorganisiert" statt.
    • RandyRant 08.01.2019 20:31
      Highlight Highlight Die meisten die sich heute als links bezeichnen sind doch total für Globalisierung und verachten nichts mehr als globalisierungskritische Regierungen?
  • Basswow 08.01.2019 16:36
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was die meisten hier haben, aber in Frankreich scheint es zu funktionieren, dass mit einer Masse an Menschen die Oberschicht wegen ihrer Wegelagerei und Diebstahl (Privilegien überall) langsam Angst bekommt. Warum sind denn die Polizei/Armee etc. nur für den Schutz derer und nicht des Volkes?
    Ein bisschen mehr Gerechtigkeit wäre ein Traum...
    Ich verstehe den Unmut der immer ärmer werdenden Bevölkerung gut, aber wie in der menschlichen Natur wird das auch irgendwelche Opportunisten auf den Plan rufen die auch das zu Geld machen werden 🙈
  • seismo_graf 08.01.2019 15:52
    Highlight Highlight Geht nach Davos oder Zürich - ist näher. Danke!
  • Lucas29 08.01.2019 15:41
    Highlight Highlight Denken diese Leute ernsthaft, dass sie mit ihren Demos etwas bewirken können? Das geht doch jedem auf den Sack... und dann noch in Bern!
  • bruno.zehr 08.01.2019 15:24
    Highlight Highlight .. Und am Schluss ist wieder die Halle an allem Schuld. Danke. Nicht.
  • Driver7 08.01.2019 14:45
    Highlight Highlight Easy.. Gratis Übungsziele der Polizei für ihr Training mit Wasserwerfer, Gummischrot und Tränengas :-)
  • no-Name 08.01.2019 14:20
    Highlight Highlight Lustig, die Söhne (und ein paar Töchter) der Stadtberner Mitte- und Rechtspolitik sowie der akademischen Elite aus den Wohlstandsquartieren am Kirchenfeld, Altenberg, Länggasse, Elfenau, Mattenhof und dem angrenzenden Muri treffen sich zur Krawallnacht gegen den Kapitalismus.

    Und die Reitschüler sind am ende wieder die deppen weil sie denen, derer Eltern die Halle schliessen wollen, Zuflucht gewähren.

    🤦🏽‍♂️
  • MartinArnold 08.01.2019 14:16
    Highlight Highlight Sollte auch nicht bewilligt werden. Diese Demo wird mit Garantie in Gewalt ausarten. Gewalt ist nie eine Problemlösung!
  • Xonco 08.01.2019 13:51
    Highlight Highlight Haha, Ihr killt mich Leute,

    Hört bitte auf, haha.

    In Russland nicht bewilligte Demo: GUT SO, MAN HAT DAS RECHT AUF SOWAS, WEITER STÜRZT PUTIN.
    In Schweiz nicht bewilligte Demo: Pha, Kinder, kann man nicht ernst nehmen, es ist sowieso illegal was die da machen, Kann man nicht ernst nehmen.

    Wieso unterstützt ihr Illegale Demo in RU, aber seid gegen Illegale Demo in der CH? Bitte stellt euch selbst mal diese Frage und sucht die unbequeme Antwort, nicht die bequeme die euer Gewissen erleichtert, aber von der ihr wisst das Sie falsch ist.
    • Bündn0r 08.01.2019 14:05
      Highlight Highlight In der Schweiz wird anders als in Russland eine Demo zu jedem Thema bewilligt.
      Abgelehnt werden sie höchstens wegen Sicherheitsbedenken bzw Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf Grund Zeit und Ort.
      Es ist schlicht nicht notwendig unbewilligte Demos abzuhalten.
    • Magenta 08.01.2019 14:13
      Highlight Highlight Der Unterschied liegt darin, dass die Schweiz Demonstrations- und Meinungsfreiheit kennt. Sofern keine triftigen sicherheitsrelevanten Gründe dagegen sprechen, werden Kundgebungen in der Regel bewilligt. Das Einholen einer Bewilligung ist also Formsache und dient einem geregelten Ablauf und der Sicherheit aller direkt und indirekt Beteiligten.

      Die russische Bevölkerung hingegen wird in Sachen freier Meinungsäusserung stark zurückgebunden, weshalb gerade regierungskritische Demonstranten, sofern sie sich friedlich verhalten, meine absolute Sympathie geniessen.

      Ist Deine Frage geklärt?
    • Heinz Schmid 08.01.2019 16:16
      Highlight Highlight @Bündn0r @Magenta
      Jein, die Ablehnung der Demonstration ist nicht das Problem. Das Problem ist die Haftung der Organisatoren. Diese müssen Auflagen erfüllen, welche sie gerichtlich nachweislich ausführen müssen, andernfalls machen sie sich strafbar.
      Haben sie schonmal einen öffentlichen Anlass mit variablem Anlauf auf die Beine gestellt? Hätten Sie persönlich das Know-How zur Demokratieausübung?
      Dieser chilling effekt ist nunmal real.
      Quelle: https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/inneres/person/meinungsaeusserung/ueberwaelzung-polizeikosten-veranstaltende-demonstration
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 08.01.2019 13:44
    Highlight Highlight Revolutionäre Jugendgruppe nennen sich die Protestler. Was ist den diese, ihre Revolution? Einfach gegen Personen demonstrieren, welche durch Arbeit mehr Geld haben? Und ach, auf der ganzen Welt regt sich der Wiederstand dazu. Wenn ich könnte, würde ich ihnen das am Boden liegende Brasilien empfehlen zu besuchen. Vielleicht auch ein anderes sozial regiertes Land. Evtl. sogar Schweden, wo ein einfach Versicherter Monate auf seine Aufnahme ins Spital warten muss? Ja, alle haben gleich wenig, nur die Anderen haben mehr.
    • karl_e 08.01.2019 14:41
      Highlight Highlight "Durch Arbeit" kann auch Gubbe keine Milliarde verdienen, die "verdient" man oder man erbt sie. Siehe Blocher-Clan.
    • äti 08.01.2019 15:23
      Highlight Highlight .. äh, ist ein ziemlicher Durcheinander, dein Kommentar.
    • Gubbe 09.01.2019 09:42
      Highlight Highlight @äti: Vom Nicknamen her, heissen wir gleich. Nur ich habe den Artikel gelesen und dazu was geschrieben. Ja, vielleicht ist auch etwas Ironie dabei.
      @Karl_e: Da hast du recht. Du hast aber auch sehr hoch gerechnet. Mit 3 Nullen weniger schon.
  • speaker33 08.01.2019 13:36
    Highlight Highlight Eine Bewilligung einholen machen die Gelbwesten in Frankreich ja auch nicht. Und die sind schliesslich ein Vorbild der RJG, siehe deren FB Seite über den Besuch in Paris.
  • Magenta 08.01.2019 13:32
    Highlight Highlight Danke, dass Ihr von "Linksradikalen" spricht und nicht von "Linksautonomen".
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 08.01.2019 16:36
      Highlight Highlight Für mich ist das Wort „Linksautonome“ schon immer die Bezeichnung für die „Bösen“. Ich weiss nicht, was das für einen Unterschied macht.

      Ist doch schlussendlich Jacke wie Hose
    • Magenta 09.01.2019 08:57
      Highlight Highlight @FancyFish: Finde ich nicht. Die Konnotation von "autonom" ist in meinen Augen eine ganz andere als die von "radikal" oder "extrem". Man soll das Kind ruhig beim Namen nennen.
  • DavyK 08.01.2019 13:24
    Highlight Highlight Alle jahre wieder...
    Natürlich ist der Kapitalismus nich immer optimal, aber glaube keinem Land, das nicht kapitalistisch ist, geht es wirtschaflich besser als der Schweiz.
    Und was wollen sonst, Anarchie oder Komunismus oder doch lieber Monarchie? Die sollten echt einfach zufrieden sein mit dem was wir hier haben!
    • äti 08.01.2019 15:26
      Highlight Highlight ... nun, manche denken etwas weiter und das kann durchaus Angst machen. Und da sollte man sich nicht engagieren?
    • trio 08.01.2019 16:04
      Highlight Highlight Keinem Land geht es wirtschaftlich besser als der Schweiz! Trotzdem haben wir working poor, wird die Sozialhilfe immer mehr gekürzt, steigt die KK ins unerträgliche, wird die Schere arm-reich immer grösser, wird die Natur ausgebeutet und noch vieles mehr.
      Wir haben also noch genügend Probleme die wir lösen müssen!
  • Jesses! 08.01.2019 13:24
    Highlight Highlight Auf diese Art bringen die den Kapitalismus nicht zum einstürzen; höchstens ihre eigene Demo, die einmal mehr in Schall und Rauch enden wird. Schlaue Menschen gehen Probleme anders an.
    • äti 08.01.2019 15:27
      Highlight Highlight .. na, da bin ich auf deine praktischen Vorschläge gespannt .
  • Pafeld 08.01.2019 13:05
    Highlight Highlight Würde man in Davos das Gesuch einreichen, würde es sowieso umgehend im Schredder landen. Alleine dieser Umstand macht schon recht deutlich, dass das Demonstrationsrecht und das Recht auf freie Meinungsäusserung zur Farce werden, wenn andere Interessen vorhanden sind.
    Und wenn deswegen in Bern ein paar Fensterscheiben zu Bruch gehen, kann man die Rechnung ja gleich zum WEF-Posten packen. Da hat man auch kein Problem damit, dass die reichsten, erfolgreichsten Unternehmer und Staatschefs der Welt auf Kosten des Schweizer Steuerzahlers ein Stelldichein haben. Auch das muss drinnliegen.
    • just sayin' 08.01.2019 14:06
      Highlight Highlight demonstrationen werden im hinblick auf gefährdung oder behinderung von unbeteiligten mitmenschen (oder mit rücksicht auf andere demos/veranstaltungen) bewilligt oder nicht bewilligt.

      es gibt mitmenschen, die einfach zur arbeit kommen wollen, oder beim einkaufen mit kind und kegel nicht in diesen agressiven pulk geraten wollen.

      demonstrationsrecht heisst nicht, dass eine minderheit auf kosten der mehrheit nervt und schaden anrichtet.
  • Kritiker 2.0 08.01.2019 13:04
    Highlight Highlight Und ich gehe aus politischen Gründen nicht mehr arbeiten. Einfach so. Aus Gründen... 🤷‍♂️🤦‍♂️
  • Rumbel the Sumbel 08.01.2019 13:01
    Highlight Highlight Vor lauter Vergessen für was ihr Demonstriert. Was zerstört, verschmiert usw. ihr in diesem Jahr?
    • äti 08.01.2019 15:29
      Highlight Highlight .. dein Vorschlag?
    • Rumbel the Sumbel 09.01.2019 12:40
      Highlight Highlight Die Reithalle.
    • äti 09.01.2019 18:57
      Highlight Highlight .. und wo ist jetzt dein Problem?
  • Albi Gabriel 08.01.2019 12:59
    Highlight Highlight Es ist ja schön, dass endlich nicht mehr von "linksautonomen" geschrieben wird, aber korrekterweise müsste man gleich wie bei den Trotteln von rechts aussen auch von "linksextremen" und nicht wieder beschönigend von "linksradikalen" sprechen.
    • JarlUrlak 08.01.2019 13:55
      Highlight Highlight Was ist genau der unterschied zwischen "Linksextrem" und "Linksradikal"?
    • Albi Gabriel 08.01.2019 14:53
      Highlight Highlight @JarlUrlak: Kein grosser, aber man sollte das gleiche Wort für die Links- und Rechtsextremen verwenden, damit es klar ist, dass beides Volltrottel sind.
    • trio 08.01.2019 16:08
      Highlight Highlight Ich finde links- und rechtsradikal tönt schlimmer als -extreme.
  • FIGUGEGL 08.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Geht nach Davos, wenn ihr euch traut. Geht denen ja doch nur um Randale, das Anliegen ist vorgeschoben. Sollte alles friedlich bleiben revidiere ich meine Meinung. Wird aber fast sicher nicht nötig sein.
    • Makatitom 08.01.2019 13:06
      Highlight Highlight Der Steuerzahler sorgt mit seinen Steuern dafür, dass Demonstranten eben GAR NICHT ERST bis nach Davos kommen, weil der Steuerzahler ja eben die Polizei- und Militäreinsätze für die Rich Bitches bezahlt
    • jimknopf 08.01.2019 13:26
      Highlight Highlight Nur werden Demonstranten nicht bis nach Davos gelassen. In Landquart oder spätestens Klosters geht es nicht mehr weiter.
  • Pius C. Bünzli 08.01.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich dachte man müsse eine Demo nur anmelden und nicht bewilligen lassen, oder lieg ich da falsch?
  • 7immi 08.01.2019 12:42
    Highlight Highlight dass die gruppierung „aus politischen gründen“ keine bewilligung einholt zeigt deren kurzsichtigkeit und mangel an bewusstsein für andere menschen und infrastruktur. mit einer demo legt man bereiche einer stadt lahm. krankentransporte benötigen länger (zusätzliche hubschrauber werden benötigt), feuerwehren brauchen länger (zb während der streetparade werden alt wachen wieder in betrieb genommen) , der verkehr muss umgeleitet weden, uvm. darum brauchts bewilligungen, nicht wegen der politik.
    • Wander Kern 08.01.2019 13:32
      Highlight Highlight Das ist ja genau das Ziel und wird nicht in Kauf genommen, sondern primär angestrebt,
    • 7immi 08.01.2019 14:32
      Highlight Highlight @wander
      ich vermute, dass man einfach „den staat“ beüben möchte und gar nicht so weit überlegt. schliesslich könnten auch angehörige der demonstranten genau zu dieser zeit auf hilfe angewiesen sein, dann fänden sies plötzlich nicht mehr so prickelnd.
    • Wander Kern 08.01.2019 14:53
      Highlight Highlight @7immi
      Wenn man den Krawallanten eine Strategie unterstellte, dann wäre es wohl aber jene, die Kosten für die Veranstaltung und die Kollateralschäden derart in die Höhe zu treiben, dass die Bevölkerung solche nicht mehr berappen möchte. Eine Strategie des Terrors ohne Zweifel, aber eine Strategie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank Morgan III 08.01.2019 12:34
    Highlight Highlight Aus politischen Gründen werde ich das Bier nicht Zahlen
  • Amateurschreiber 08.01.2019 12:34
    Highlight Highlight Ääähm, hat ihnen niemand gesagt, dass das WEF in Davos stattfindet? Also alle Reichen und Mächtigen, Politiker und Journalisten findet man an dem Tag irgendwo zwischen Kloten und Davos.
    In Bern gehen sie dann nur den Anwohnern auf die Nerven!
    • Liselote Meier 08.01.2019 13:16
      Highlight Highlight Fahr mit dem Zug mit 10 Freunden ans WEF und pack ein paar rote Fahnen ein. Dann siehst du warum. Kleiner Tipp Fahrkarte bis Landquart reicht.
    • Gringo99 08.01.2019 13:56
      Highlight Highlight Als wüsstest du nicht genau dass Davos hermetisch abgeriegelt ist und niemand auch nur in die Nähe des WEF's kommt.

      O-Ton Kommentare des Grauens... gegen eine Veranstaltung zu protestieren bei der nebst dem Clown aus dem Weissen Haus dieses Jahr auch noch der rassistische, homophobe, frauen- und indigenen verachtende Jair Bolsonaro anreist ist primär nicht radikal sondern gesunder Menschenverstand.
    • just sayin' 08.01.2019 14:10
      Highlight Highlight @liselote meier

      der türsteher beim club macht genau das gleiche.
      leute die nur puff machen wollen, nicht reinlassen.

      i dig it
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 08.01.2019 12:30
    Highlight Highlight Ein Staat der Millionen aufwendet um die Reichen zu schützen und den Ärmsten die Sozialhilfe kürzt!

    Derweil prügeln tapfere Polizisten in Vollmontur und Gruppendynamik auf einzelne ungeschützte Demonstranten ein, während sich ihr Einsatz darauf bezieht Despoten und Massenmörder im Inneren der Veranstaltung zu schützen.

    Gehorsam geht die Welt zu Grunde.
    • TTZ 08.01.2019 13:09
      Highlight Highlight Jöö, die armen armen Demonstranten einer unbewilligten Demo
    • El diablo 08.01.2019 13:10
      Highlight Highlight Das ist auch gut so. Kein Fuss breit den Sozialisten. Diese Gewaltätigen, die für ein gescheitertes System einstehen sollte man weder ernst nehmen, noch frei handeln lassen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.01.2019 13:28
      Highlight Highlight Die Demonstraten dürfen sich sonst auch gerne mit dem Sicherheitsdepositiv der Massenmörder und Despoten auseinandersetzten;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene_ 08.01.2019 12:29
    Highlight Highlight Das wird wahrscheinlich eine friedliche Demonstration ohne sinnlose Sachbeschädigungen. Nicht.
  • Madison Pierce 08.01.2019 12:27
    Highlight Highlight Auf Facebook zur Demonstration gegen das Kapital aufrufen... Irgendwie wie eine Versammlung der NPD in der Dönerbude. :)
    • Pafeld 08.01.2019 12:58
      Highlight Highlight Weil sich Facebook ja soviel Mühe gibt, ein kaltes Kind des Kapitalismus zu sein.
      Benutzer Bild
    • Wander Kern 08.01.2019 14:24
      Highlight Highlight Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.
  • Beggride 08.01.2019 12:26
    Highlight Highlight Also gegen diese ganzen populistischen Psezdopolitiker habe ich auch ziemlich viel. Aber was haben die bitte gegen Sanitäter???
    • Sauäschnörrli 08.01.2019 12:41
      Highlight Highlight Sie sprechen sich mit den Sanitätsdiensten und dem ÖV ab, dass diese sich auf die Demo vorbereiten können.
    • Beggride 08.01.2019 13:37
      Highlight Highlight Ah so rum, na dann ist das etwas anderes.... 😅😅
  • Asmodeus 08.01.2019 12:21
    Highlight Highlight Zuerst habe ich mich gefragt wieso in Bern.

    Dann wurde mir aber wieder bewusst, daß es ihnen in Davos zuviel Polizei hat und sie sich in Bern in der Reitschule verschanzen können welche durch den bösen Kapitalismus finanziert wird :-)
    • jimknopf 08.01.2019 13:28
      Highlight Highlight Seit Jahren werden Demonstranten nicht mehr nach Davos gelassen. In Landquart kommt man nicht mehr weiter (falls Anreise im Zug) oder sonst ist nach Klosters Schluss (mit dem Auto).
    • Pafeld 08.01.2019 13:31
      Highlight Highlight Weil es bei einem Demonstrationsantrag in Davos Tote geben könnte durch die Lachanfälle, die der Antrag bei den örtlichen Behörden auslösen würde.
  • Füdlifingerfritz 08.01.2019 12:20
    Highlight Highlight Freuen wir uns auf eine weitere, bestimmt komplett gewaltlose linksextremistische Demo, die - falls überhaupt - bestimmt nur wegen der bösen, bösen Polizei allenfalls eskaliert. Aber da linke Chaoten ja ausschließlich gegen "Dinge" vorgehen und niiieemals gegen Menschen, wird bestimmt nichts passieren. Ohmann...
    • äti 08.01.2019 15:38
      Highlight Highlight .. toller Kommentar, abgekupfert?
    • Füdlifingerfritz 08.01.2019 16:48
      Highlight Highlight Nicht das ich wüsste... woher denn?
  • ostpol76 08.01.2019 12:18
    Highlight Highlight Können ja bei dieser Gelegenheit noch ein paar politisch anders denkende bewusstlos schlagen.
  • Gàn dich ins Knie 08.01.2019 12:14
    Highlight Highlight Was sind genau die politischen Gründe, keine Einwilligung einzuholen? das würde mich ernsthaft interessieren.
    Ich bin auch der Meinung, dass man die Meinung immer äussern darf, aber man kann ja zuerst eine Bewilligung einholen. Wenn sie abgelehnt wird, können sie ja noch immer unbewilligt demonstrieren.
    • Silent_Revolution 08.01.2019 12:31
      Highlight Highlight Ziemlich simpel.

      Niemand holt sich eine Einwilligung eines Staates, den er verachtet.
    • Utopiot 08.01.2019 12:38
      Highlight Highlight Zum einen, weil man dann als "Veranstalter" verantwortlich gemacht wird für alles was passiert und zum anderen, weil man, wenn man gegen das System demonstriert, nicht mit dem System (Staat, Polizei) zusammenarbeiten will.
    • xlt 08.01.2019 12:45
      Highlight Highlight Ich finde die Bewilligungspflicht sehr heikel. Sie ist zwangsläufig eine Einschränkung des Demonstrationsrechts. Darauf zu verzichten ist jedenfalls konsequent.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.01.2019 12:04
    Highlight Highlight Das einzige was diese Demos bewegen sind die Polizei, die Aufräumequipen und die Umsätze des lokalen Kleingewerbes, sprich Maler und Glaser.
    • Asmodeus 08.01.2019 13:02
      Highlight Highlight Also sind sie eigentlich ganz gut für die Wirtschaft :)
    • Wander Kern 08.01.2019 13:30
      Highlight Highlight Und so steigert der Kapitalismusgegner das BSP. Klassische Winwinsituation!
  • Genital Motors 08.01.2019 11:50
    Highlight Highlight Bewusst Konfrontation suchen... keine Einwilligung einholen aber danach jammern wegen Polizeigewalt.. ;) mimimimi
    • äti 08.01.2019 15:40
      Highlight Highlight .. und was machst du?
    • Genital Motors 08.01.2019 16:20
      Highlight Highlight Bulle schlah... :D
  • JackTheStripper 08.01.2019 11:42
    Highlight Highlight "Die Gruppe erklärt, sie hole aus politischen Gründen keine Bewilligungen ein. «Demonstrieren und seine Meinung äussern muss immer möglich sein.»"

    Sorry, aber nimmt die überhaupt noch jemand ernst?
    • Randy Orton 08.01.2019 11:59
      Highlight Highlight Naja, wenn man das Referendum zum Polizeigesetz ansieht, wird das Demonstrationsrecht doch stark eingeschränkt. Zudem ist Bern eher restriktiv geworden im Erlauben von Demos.
    • MitchMossad 08.01.2019 12:48
      Highlight Highlight Hat die jemals jemand ernst genommen?
    • JackTheStripper 08.01.2019 13:04
      Highlight Highlight @MitchMossad: touché
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