Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Coop-Chef Sutter: 70-Millionen-Franken-Verlust von Siroop tut weh

21.06.18, 10:59


Joos Sutter, Vorsitzender der Geschaeftsleitung und Leiter Direktion Retail, rechts, spricht an der Bilanzmedienkonferenz von Coop in Muttenz am Donnerstag, 15. Februar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Joos Sutter Bild: KEYSTONE

Das eingestellte Internet-Warenhaus Siroop hat total 140 Millionen Franken Verlust eingefahren. Das bestätigte Coop-Chef Joos Sutter gegenüber «20 Minuten». Der auf Coop entfallene Verlust des einstigen Gemeinschaftsunternehmens mit Swisscom von 70 Millionen Franken tue weh, sagte Sutter.

«Klar ist aber, dass man als Unternehmen auch Risiken eingehen muss», sagte der Coop-Chef in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Damit verbunden sei, dass sich nicht alle Investitionen auszahlten.

Ende April gab Coop die Einstellung des Online-Marktplatzes bekannt. Zuvor hatte Coop der Partnerin Swisscom ihre Anteile abgekauft. Der Detailhandelsriese will künftig auf das Onlineportal Microspot setzen, das bislang vor allem auf den Verkauf von Heimelektronik spezialisiert war.

«Es war schon eine Niederlage», sagte Sutter zur Einstellung. Zudem habe der Marktplatz im letzten Jahr 62 Millionen Franken Umsatz gemacht. «Wir sahen aber ein, dass es bis zum Erreichen der schwarzen Zahlen zu lange dauern würde.» (awp/sda)

Shoppen kann richtig aufregend sein - mit diesen 9 Typen!

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 23.06.2018 08:29
    Highlight Dass Siroop ein Flop würde, sah man schon beim unsäglichen TV-Werbespot. Wer hat denn den zu verantworten?
    5 0 Melden
  • Pasch 21.06.2018 14:47
    Highlight Siroop auf Pleite, Pleite auf Siroop.
    16 0 Melden

Unternehmen sollen Bussen von den Steuern abziehen dürfen

Unternehmen sollen ausländische Bussen und Geldstrafen unter bestimmten Bedingungen von den Steuern abziehen dürfen. Das will der Nationalrat. Der Bundesrat und der Ständerat hatten anders entschieden.

Im Nationalrat konnten die SVP und die FDP am Dienstag ihre Mehrheit ausspielen, mit ein paar Stimmen aus der Mitte. Der Rat beschloss mit 94 zu 88 Stimmen bei 2 Enthaltungen, der Mehrheit seiner Kommission zu folgen.

Demnach sollen inländische Sanktionen und Bussen nicht steuerlich abzugsfähig …

Artikel lesen