Wirtschaft
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Du denkst, das Bargeld ist tot? Du denkst falsch

Bargeld ist out. Oder? Eine Studie behauptet das Gegenteil. Sie zeigt, weltweit sind Münzen und Scheine noch immer beliebt.

Jürgen Dunsch / Nordwestschweiz



Wenn es im Restaurant ans Bezahlen geht, kommt die Bedienung vielfach direkt mit dem Kreditkartengerät. Im Supermarkt werden auch kleine Beträge mit Karten beglichen, dasselbe geschieht in Autowerkstätten. Bargeld ist out, so scheint es.

Falsch, sagen jedoch die Autoren einer Studie des britischen Unternehmens G4S. Ganz im Gegenteil wachse global gesehen der Bedarf an Bargeld, meinen sie. Insgesamt wurden 47 Länder untersucht. Sie repräsentierten 75 Prozent der Weltbevölkerung, schreiben die Autoren.

HANDOUT - Undatierte Aufnahe der neuen 20-Franken-Note der Schweizerischen Nationalbank SNB. Die neue Schweizer 20-Franken-Note der SNB wird an der Medienkonferenz in Bern, am Mittwoch, 10. Mai 2017 in Bern praesentiert. Die neue Note kommt am 17. Mai in Umlauf. (SCHWEIZERISCHE NATIONALBANK SNB) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Allen Unkenrufen zum Trotz: Bargeld bleibt sehr beliebt, auch weil viele Menschen gar keinen Zugang zu anderen Zahlungsmitteln haben. Bild: SNB

Laut der Untersuchung stieg der Anteil des Bargeldumlaufs am Bruttoinlandprodukt (BIP) der betrachteten Länder von 8.1 Prozent 2011 auf zuletzt 9.6 Prozent. Auch absolut wachse das Geldvolumen; Bargeld bleibe das weitaus beliebteste Zahlungsmittel in der Welt.

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Und du so? Zahlst du mit Bargeld oder mit Kreditkarte?

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  • Klar, Kreditkarte19%
  • Beides50%
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Die Schweiz gehört nicht zu den untersuchten Ländern. Aus anderen Quellen ergibt sich aber ein Anteil von gut 11 Prozent. Dies dürfte nach Meinung von Fachleuten nicht zuletzt mit den Tausendernoten zu tun haben, die – besonders seit der Finanzkrise – in Banktresoren als Rückversicherung gehortet werden. Sie sind vieler Schweizer liebstes Kind: 62 Prozent beträgt ihr Wertanteil an den umlaufenden Banknoten.

Auch im Ausland sind die Kostbarkeiten aus Papier beliebt, und dies nicht nur bei den gerne ins Feld geführten Steuerhinterziehern: Die Wahrung der Privatsphäre reicht viel weiter. Die leichte Ausgabenkontrolle und Handhabung sind weitere Pluspunkte von Bargeld. In anderen Ländern werden Münzen und Scheine indes viel stärker zum Bezahlen genutzt, so in Lateinamerika, wo nach den Angaben von G4S weniger als die Hälfte der Leute ein Bankkonto besitzt und noch weniger eine Kreditkarte.

Kein Zweifel besteht darin, dass in den Industriestaaten der Griff ins Portemonnaie immer seltener getätigt wird. Kredit- und Debitkarten, Zahlungen mit dem Smartphone und seit neuestem mit Kryptowährungen sind auf dem Vormarsch.

In der Schweiz sind die Bargeld-Umsätze im stationären Handel seit der Jahrtausendwende von 75 auf 53 Prozent eingebrochen. Das entspricht dem Niveau in Deutschland. Aber trotz dem Trommelwirbel von Banken und Kartenunternehmen gilt bis auf Weiteres, was Fritz Zurbrügg, Direktoriumsmitglied der Nationalbank (SNB), Mitte 2017 in der Zeitschrift «Die Volkswirtschaft» schrieb: «Die vollständige Verdrängung des Bargelds scheint unwahrscheinlich.»

Schweden als Ausnahme

So gesehen bilden Länder wie Schweden und Südkorea, in denen nur noch selten bar bezahlt wird, die grossen Ausnahmen. Ironischerweise wurden ausgerechnet in dem skandinavischen Land 1661 die ersten Banknoten Europas ausgegeben. Offenbar bleibt die bargeldlose Gesellschaft vorerst ebenso ein Trugbild wie das papierlose Büro. Dazu passt, dass es in erster Linie Banker wie der ehemalige Deutsche-Bank-Chef John Cryan sind, die das baldige Ende des traditionellen Bezahlens vorhersagen – und herbeiwünschen.

Die Firma, welche die Studie herausgab, ist börsennotiert und in rund 90 Ländern aktiv. G4S bezeichnet sich als weltgrösster Dienstleister für Sicherheitsfragen, vom staatlich konzessionierten Betrieb von Gefängnissen über Wachdienste bis zur Technik des Bargeldmanagements von Firmen. Insofern flossen in die Studie wohl auch Eigeninteressen.

Doch trotzdem: Es wird geschätzt, dass immer noch mehr als zwei Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang zu modernen Bankdienstleistungen besitzen. Für die Autoren ist daher Bargeld geradezu ein Akt von «financial inclusion» im Wirtschaftsleben. Sie verweisen auf den Fahrdienst Uber, der ein «exponentielles Wachstum» verzeichnete, als er in Afrika, Südamerika und Asien eine Cash-Option einführte.

Druck auf Bargeld

Aber auch sonst hängen die Menschen an Münzen und Scheinen. In 18 von 24 untersuchten Ländern, die über Daten zur Bargeldverwendung im täglichen Leben verfügen, werden Zahlungen mehrheitlich auf diese Weise getätigt. In Europa beträgt der Anteil 60 Prozent. Dagegen dient in Nordamerika Bargeld im Wesentlichen nur noch für das Zahlen von Kleinbeträgen unter 25 Dollar.

Überhaupt zeigen sich grosse regionale Unterschiede. So betonen die Autoren der Studie, dass in vielen Ländern Asiens die Kunden bei mehr als 75 Prozent ihrer Online-Käufe die Option «Barzahlung bei Lieferung» wählen. Mittelfristig glauben sie, dass neben den modernen Zahlungsformen auch Cash durchaus eine Zukunft habe. Der Druck vieler Regierungen in Richtung bargeldlose Gesellschaft sei jedoch unübersehbar. (aargauerzeitung.ch)

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Theor 07.05.2018 13:41
    Highlight Highlight Mit der Einführung des Negativzins hätte doch eigentlich der letzte Depp kapieren müssen, weshalb es weiterhin Bargeld braucht.
  • Uslandschwiizer 07.05.2018 09:41
    Highlight Highlight Eine Studie eines Unternehmens, das sich u.a. auf Bargeld-Transporte spezialisiert wird selbstverstaendlich auf dieses Resultat kommen. Eine Studie von Mastercard/Visa vermutlich auf das Gegenteil.
    Dies sind Marketingunterlagen, keine Studien.
  • I don't give a fuck 07.05.2018 09:39
    Highlight Highlight Irgendwie muss ich ja die Hundertennötchen, die Zuhause überall verteilt rumliegen, loswerden.
  • Gubbe 07.05.2018 08:37
    Highlight Highlight Papiergeld ist für mich Hardware, also fühlbar. Kryptowährung ist Software, die den waren Wert verschleiert. Man könnte auch von Luft sprechen. Diese Bitcoins präsentieren eigentlich keinen Wert. Es sind Daten, fast so wie ein Hypo-Kredit, der bei der Bank auch nicht gedeckt ist. Es ist ein symbolischer Wert. Bei der Kreditkarte muss der Inhaber den Kartenwert komischerweise mit richtigem Geld gedeckt haben. Ich zahle bar und mit Karte, je nach Betrag.
    • marmuel 07.05.2018 09:44
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist eine Steilvorlage. Klar, theoretisch solltest du dein Geld jederzeit abheben können. Das Problem ist nur wenn >3% der Anderen das auch wollen ;)
  • Magnum44 07.05.2018 08:33
    Highlight Highlight Werde nie verstehen, wieso man irgendwo Bargeld abhebt, um es anschliessend in ein Geschäft zu tragen.
    • Hercules Rockefeller 07.05.2018 08:51
      Highlight Highlight 1. Man kann nach wie vor nicht überall mit Karte bezahlen.
      2. Aus Anonymitätsgründen.
    • infomann 07.05.2018 09:02
      Highlight Highlight Schau das doch einfach so an...
      Das haben wir immer so gemacht...
      Für viele Schweizer ist das schon Argument genug....grins
    • DanielaK 07.05.2018 09:14
      Highlight Highlight Ja und nein. Ich arbeite teilweise an der Kasse. Solange wir immer wieder Probleme mit den EC Geräten haben, werde ich auch Bargeld dabei haben. Ich möchte nicht auf mein Essen verzichten, weil die Technik mal wieder spinnt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • HotGreenpepper 07.05.2018 08:29
    Highlight Highlight Das hätten die Banken und die Wirtschaft gerne, denn Bargeldlos heisst einfach übersetzt, die totale Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft. Zudem hätten Banken die Macht, Spesen und (Minus) Zinsen nach ihrem Gutdünken festzulegen. Geld zu Hause zu horten, wäre damit nicht mehr möglich.
    • The Destiny // Team Telegram 07.05.2018 09:11
      Highlight Highlight Kannst dann gleich alles in USDT wechseln XD
  • Toerpe Zwerg 07.05.2018 08:23
    Highlight Highlight Bargeld ist angesichts einer immer stärker bedrohten Privatsphäre die einzig sichere Zahlungsmethode.
    • Toerpe Zwerg 07.05.2018 09:24
      Highlight Highlight Wie ich sicher verstehe geht aus meinem Post eindeutig hervor.

      Für die Vollgeld Initiative bin ich nicht, weil ich keine Experimente im Grösstmassstab unterstütze, bei welchen der Ausgang vollkommen offen ist. Als kleiner Player im globalen Finanzssystem mit einer Miniwährung ist es eine ganz schlechte Idee, hier einen Alleingang zu fahren.
    • Uslandschwiizer 07.05.2018 09:49
      Highlight Highlight Du hebst am Bankomaten mit deiner EC Karte 200 Franken ab (=Hinterlaesst einen Datenpunkt). Danach gehst du ins Migros, kaufst fuer 150 Franken ein und sammelst Cumulus Punkte (=Hinterlaesst einen Datenpunkt). Kurz im Cafe nebenan Fruehstuecken und das leckere zMorge auf Instagramm posten (=Datenpunkt)...

      ...und dabei immer im Glauben, dass du dank Bargeld deine Privatsphaere schuetzt. ;-)
    • Raphael Stein 07.05.2018 10:41
      Highlight Highlight uslandschwiizer,
      sofern...
      hast du nichts von alldem, so what
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 07.05.2018 08:16
    Highlight Highlight Ich bezahle fast immer mit der Kreditkarte, kontaktlos ist sehr schnell und einfach.
    Ich mag die Bargeldgrübler nicht so.... grins.
    • Filzstift 07.05.2018 09:10
      Highlight Highlight Ich nicht. Ich bezahle lieber mit Debitkarten. So habe ich den Kontostand immer unter Kontrolle.
    • Pascal Mona 07.05.2018 09:20
      Highlight Highlight Ich benutze zwar beides, kann aber das “Argument“ betreffend Kontostand nicht verstehen... Wo liegt da gross der Unterschied? Bei der Kreditkarte weiss ich dank App doch auch immer wie hoch meine Rechnung Ende Monat ist, wird halt nicht sofort belastet, aber dass ist doch kein Nachteil. Ansonsten Bargeld nur noch wo ich Trinkgeld gebe oder wo ich nicht will das “jeder“ nachvollziehen kann wo ich war :-)
    • infomann 07.05.2018 09:20
      Highlight Highlight Kannst du, aber scheinbar hast du nur den Kontostand unter Kontrolle, dich aber nicht!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 07.05.2018 07:44
    Highlight Highlight In Schweden wird ja auch mittlerweile die Verbrecher-Schiene gefahren: "Bargeld kann nicht nachverfolgt werden, wer Bargeld benutzt hat etwas zu verstecken".
  • Der Rückbauer 07.05.2018 07:43
    Highlight Highlight Bargeld ist geprägte Freiheit. Klar, dass vor allem die Finanzindustrie ein Interesse am Verschwinden des Bargeldes hat, denn Kontogeld steht nicht im uneingeschränkten Verfügungsbereich des Eigentümers. Und von Datenschutz keine Spur. Versuchskaninchen Zypern: Ueber Nacht wurde dort das Kontogeld um die Hälfte reduziert. Ein autorisierter Diebstahl gewissermassen. Kontogeld ist nicht Vollgeld. - Schweden: Regierung und Nationalbank mussten letzthin zurückrudern (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/02/20/schweden-rudert-bei-abschaffung-von-bargeld-zurueck/).
  • Scaros_2 07.05.2018 07:23
    Highlight Highlight Ich finde so eine Studie Müll. Warum? Allein China und Indien machen 35% der Weltbevöhlkerung aus und in einer Studie in welcher die sozusagen dann 50% des Teilnehmerfelds machen und dann zu behaupten das Bargeld nicht tot ist, ist doch eine verzerrung denn in diesen ganzen Provinzen ist doch natürlich das Bargeld immer noch wichtig ist.

    In meinen Augen muss man das wenn schon splitten und den Regionalen Aspekt etc. berücksichtigen. Für mein empfinden und meinen doings in Europa und USA merke ich das ich in 9/10 Fällen kein Bargeld mehr brauche.
    • Gubbe 07.05.2018 09:21
      Highlight Highlight Bei meinen "doings" weltweit, zahle ich mit Bargeld, ohne Splitter in den Augen.
  • Ton 07.05.2018 07:20
    Highlight Highlight Mit EC contactless gehts halt einfach schneller als mit Bargeld und so hat sich auch mein Verhalten angepasst. Negativ überrascht bin ich immer im Ausgang, da so viele Bars nur Cash akzeptieren. Das, obwohl es so viele Möglichkeiten gibt mit Krypto oder halt Twint.
    • p4trick 07.05.2018 09:49
      Highlight Highlight Klar kannst du über irgend was Trinkgeld geben. Dann weiss der Chef aber wieviel jeder Trinkgeld gemacht hat, was die Service Angestellten manchmal nicht wollen. In gewissen Restaurants wird das Trinkgeld sowieso aufgeteilt, was auch fair ist. z.B. wie gibst du dem Koch Trinkgeld, der dein Steak auf den Punkt gebraten hat so wie du es dir gewünscht hast?
    • Ton 07.05.2018 10:58
      Highlight Highlight Haha, ihr seid lustig. Logisch kann man Trinkgeld geben ohne Cash. Manchmal fühle ich mich in der Schweiz wie auf einem Bauernhof, fernab von der Welt!
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 07.05.2018 14:14
      Highlight Highlight Klar kann man Bargeldlos Trinkgeld geben. Sehr viel sogar...

      https://www.watson.ch/!761489343
    Weitere Antworten anzeigen
  • juergy 07.05.2018 07:18
    Highlight Highlight War grad in Norwegen.... selbst das Käffchen geht über Karte... eigentlich cool !!
    • 7immi 07.05.2018 09:53
      Highlight Highlight @juergy
      war ich auch. und alls eines abends das kartenterminal ausfiel und ich zum 80 km entfernten bancomat geschickt wurde war ich froh, etwas bargeldreserven zu haben. ist schon praktisch, aber anfällig. wie bei jeder technologie gibts vor- und nachteile.
    • Uslandschwiizer 07.05.2018 10:50
      Highlight Highlight @7immi: Bezweifle dass du das in Norwegen erlebt hast.
      1. Wenn was nicht funktioniert, dann sagt der Norweger: ach komm morgen nochmals zum Bezahlen. Oder: das ist mir zu aufwendig, das geht aufs Haus.
      2. Praktisch alle Kiosks und shops bieten cash-back an, wenn du unbedingt cash brauchst. Niemand schickt dich 80km zum naechsten ATM
    • 7immi 07.05.2018 14:14
      Highlight Highlight War in der nähe von skaidi, was meines wissens zu norwegen gehört.
      und nein das tat er nicht, da diese strecke für norwegische verhältnisse nichts ist. bin regelmässig in norwegen und das mit karte zahlen war schon mehrmals ein problem. mit ein bisschen bargeldreserve gehts aber gut, denn meistens kann man mit karte zahlen, man darf sich einfach nicht darauf verlassen.

Solarpanels werden auf Luzerner Hausdächern bald zur Pflicht

Die Stadt Luzern macht in Sachen erneuerbare Energien vorwärts: Auf Dächern, die grösser sind als 25 Quadratmeter, sollen künftig Solarpanels angebracht werden. Damit geht der Stadtrat auf einen Vorstoss von SP und Grüne ein, in dem sie fordern, dass Luzern «mit Solarstrom endlich durchstartet».

Im ersten Quartal 2021 will der Stadtrat einen Planungsbericht zum Thema vorlegen. Darin sollen die Forderungen aufgenommen werden. Bereits jetzt lässt er seine Absichten durchsickern:

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