Wirtschaft
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Swisscom verschärft sein Sparpaket – 700 Stellen sollen weg



Die Swisscom hat im Geschäftsjahr 2017 einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Er reduzierte sich leicht um 2,2 Prozent auf 1,57 Milliarden Franken. Gleichzeitig kündigt der Telekomkonzern eine Verschärfung des Kostensenkungsprogramms an.

Die Swisscom will in den Jahren 2018 bis 2020 die Kostenbasis nicht wie bisher angestrebt um 60 Millionen, sondern neu um 100 Millionen Franken pro Jahr senken, wie der Telekomkonzern am Mittwoch mitteilte. Dieser markante Verschärfung des seit 2016 laufenden Sparprogramms fallen auch weitere Stellen zum Opfer.

So will die Swisscom bis Ende 2018 in der Schweiz den Stellenbestand um weitere 700 auf noch 17'000 Vollzeitstellen reduzieren. Darin enthalten ist auch die Reduktion im Personalbestand bei der Billag um rund 100 Stellen. Die Swisscom will diesen Stellenabbau wie bis anhin soweit wie möglich über die natürliche Fluktuation und Pensionierungen auffangen, wie es in der Mitteilung heisst.

Seit Anfang 2016 bis Ende 2017 hat die Swisscom bereits 1300 Vollzeitstellen in der Schweiz abgebaut. Insgesamt wies der Konzern Ende 2017 einen Bestand von 20'506 Vollzeitstellen auf.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr kann die Swisscom solide Geschäftszahlen vorweisen, wie sie selbst schreibt. Das Schweizer Kerngeschäft war zwar erneut leicht rückläufig. Insgesamt konnte die Swisscom jedoch den Umsatz um 0,2 Prozent auf 11,66 Milliarden Franken und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 2 Millionen Franken auf 4,295 Milliarden Franken erhöhen.

Damit hat die Swisscom die eigenen Zielvorgaben erreicht. Die Dividende bleibt unverändert bei 22 Franken pro Aktie. Für das laufende Jahr rechnet der Telekomkonzern mit konstanten Geschäftszahlen. So soll der Umsatz erneut 11,6 Milliarden Franken und der Betriebsgewinn (EBITDA) 4,2 Milliarden Franken betragen. (sda)

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