DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

En Guete: Video zeigt erstmals Riesenkrake beim Fressen



Meeresbiologen ist es mit Hilfe von Tiefseerobotern nach eigenen Angaben erstmals gelungen, den Riesen-Tiefseekraken Haliphron atlanticus beim Fressen zu filmen. Die Aufnahmen belegen, dass der siebenarmige Krake sich zumindest teilweise von Quallen ernährt.

Video: watson/Emily Engkent

Die Forscher aus Kiel und vom Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien haben die schwer auffindbaren Tiere während einer Expedition in der Bucht vor Montery und vor Hawaii gefilmt, teilte das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel mit. Ihre Analysen präsentieren sie im Journal «Scientific Reports».

Bis zu 75 Kilogramm schwer

Eines der Tiere habe eine grosse Qualle in seinen Armen festgehalten, sagte der Kieler Meeresbiologe Henk-Jan Hoving. Daraufhin untersuchte das Team älteres Bildmaterial und stellte fest, dass ein weiteres Exemplar ebenfalls eine Qualle in seinen Fangarmen hielt. Im Magen von fünf toten Kraken entdeckten die Experten ebenfalls Quallen.

Diese Ergebnisse liessen den Schluss zu, dass Quallen für den Tiefseekraken einen wichtigen Teil des Speisezettels ausmachen. Es ist schon länger bekannt, dass drei andere Familien der achtarmigen Tintenfische Quallen fressen oder zur eigenen Abwehr nutzen.

Haliphron atlanticus gehört nach Geomar-Angaben zu den grössten bekannten Krakenarten. Weibchen könnten bis zu vier Meter lang und bis zu 75 Kilogramm schwer werden. Man bezeichnet die Art auch als siebenarmigen Octopus oder «Septipus». (whr/sda/dpa)

Rekord: Forscher filmen Fisch in acht Kilometern Tiefe

1 / 6
Rekord: Forscher filmen Fisch in acht Kilometern Tiefe
quelle: wikipedia
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

ETH Zürich und PSI entwickeln gemeinsam Quantencomputer

Die ETH Zürich und das Paul Scherrer Institut (PSI) gründen ein gemeinsames Zentrum für die Entwicklung von Quantencomputern. Die ETH stellt dafür 32 Millionen Franken zur Verfügung. Am «Quantum Computing Hub» sollen rund 30 Forschende arbeiten.

An der ETH verfügen Forschende derzeit über Quantenrechner, die mit bis zu 17 Quantenbits, sogenannten Qubits, arbeiten. Sollen Quantencomputer dereinst ihr volles Potenzial ausspielen können, braucht es dazu jedoch Rechner mit tausenden, wenn nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel