Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This new picture created from images from telescopes on the ground and in space tells the story of the hunt for an elusive missing object hidden amid a complex tangle of gaseous filaments in one of our nearest neighbouring galaxies, the Small Magellanic Cloud. The reddish background image comes from the NASA/ESA Hubble Space Telescope and reveals the wisps of gas forming the supernova remnant 1E 0102.2-7219 in green. The red ring with a dark centre is from the MUSE instrument on ESO’s Very Large Telescope and the blue and purple images are from the NASA Chandra X-Ray Observatory. The blue spot at the centre of the red ring is an isolated neutron star with a weak magnetic field, the first identified outside the Milky Way.

Der blaue Punkt in der Mitte des roten Rings ist eine Sternenleiche. Sie hat einen Durchmesser von weniger als 10 Kilometer, ist aber schwerer als die Sonne. Bild: European Southern Observatory

Der blaue Punkt im roten Kreis ist eine sehr, sehr schwere Sternenleiche



Erstmals haben Astronomen einen bestimmten Typ von Neutronenstern ausserhalb unserer Milchstrasse entdeckt – einen stellaren Leichnam, der als sehr schwer auffindbar gilt.

Es handelt sich um einen isolierten Neutronenstern mit schwachem Magnetfeld, wie die Europäische Südsternwarte ESO in Garching mitteilte. Das schwer fassbare Objekt befindet sich in der sogenannten Kleinen Magellanschen Wolke, einer unserer nächsten Nachbargalaxien, rund 200'000 Lichtjahre entfernt.

Neutronensterne gelten als Überreste von Supernova-Explosionen, in denen massereiche Sterne ihr Leben beenden. Zu den Besonderheiten der nun entdeckte Sternleiche zählt, dass der Neutronenstern nicht Bestandteil eines Mehrfachsternsystems ist – sondern allein, also isoliert steht.

So schwer wie die Sonne

Auch weist er lediglich ein schwaches Magnetfeld auf – im Gegensatz zu den sogenannten Pulsaren, bei denen es sich um stark magnetische, rotierende Neutronensterne handelt. Typischerweise kaum zehn Kilometer im Durchmesser und doch schwerer als unsere Sonne, werden isolierte Neutronensterne mit schwachen Magnetfeldern im ganzen Universum vermutet. Aber sie sind schwer zu finden, weil sie nur bei Röntgenwellenlängen leuchten.

Pulsare dagegen leuchten stark im Radiobereich und bei anderen Wellenlängen, wodurch sie leichter aufzuspüren sind. Allerdings machen sie laut ESO nur einen kleinen Bruchteil aller vorhergesagten Neutronensterne aus.

Die Forscher konnten den toten und von Licht umgebenen Stern in der Kleinen Magellanschen Wolke unter anderem mit Hilfe des Very Large Telescope der ESO in Chile und des Röntgenweltraumteleskops Chandra identifizieren. Der stellare Leichnam ist in Gasfilamente eingebettet, die von einer 2000 Jahre alten Supernova-Explosion zurückgelassen wurden. (whr/sda/afp)

Baby-Galaxien

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Knatsch im Bundesrat? Das zähe Ringen um die Schlüsseldepartemente

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt die Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

So nah wie nie zuvor: Astronomen haben (fast) in ein Schwarzes Loch geschaut

So nah sind Forscher einem Schwarzen Loch noch nie gekommen: Im Zentrum der Milchstrasse haben Astronomen erstmals Materie nahe dem sogenannten «Punkt ohne Wiederkehr» beobachtet – jenem Punkt, an dem ein Schwarzes Loch Materie durch seine immense Masse unwiederbringlich nach innen zieht.

Materie, die einem Schwarzen Loch zu nahe kommt, ist dazu verdammt, über den sogenannten Ereignishorizont gezogen zu werden. Der dem Schwarzen Loch am nächsten gelegene Punkt, den das Material noch umkreisen …

Artikel lesen
Link to Article